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Tim Stobbe (Foto: SWR3)

Nicht erst in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie schlecht Schulen, Lehrende sowie Schülerinnen und Schüler fürs digitale Lernen ausgestattet sind. Bund und Länder wollen dieses Problem nun vehementer angehen.

Finanziell sollen die Schulen in Deutschland, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler auch daheim stärker bei der Digitalisierung des Lernens unterstützt werden. Darauf haben sich Vertreter von Bund und Ländern mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geeinigt.

Die Coronavirus-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig digitale Lehr- und Lernangebote sind. Und wie schlecht ausgestattet Deutschland dafür ist. Die Pandemie habe der Entwicklung von Formen des digitalen Lernens neue Dringlichkeit verliehen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Bund und Länder seien sich einig, dass Schulen schnellstmöglich an das schnelle Internet angeschlossen werden müssen, Schülerinnen und Schüler daheim bezahlbaren Zugang zu schnellem Netz haben und Lehrende mit den entsprechenden Geräten ausgestattet werden müssen.

Was wurde konkret beschlossen?

Nichts. Zunächst sind weitere Absprachen zwischen Bund und Ländern nötig, da Bildung zum allergrößten Teil Ländersache ist. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass für das Vorhaben mit Kosten von rund 500 Millionen Euro gerechnet wird. Der schnelle Internetzugang zuhause soll demnach maximal zehn Euro im Monat kosten.

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