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Hans Liedtke
Hans Liedtke (Foto: SWR3)

Mit einer Stellenanzeige sucht ein kanadisches Unternehmen einen Bonbon-Generaldirektor. Aufgabe: Alle drei Minuten eine Süßgkeit essen.

Pro Monat soll die Testperson rund 3.500 Süßigkeiten probieren. Bei einer 40-Stunden-Woche wären das alle drei Minuten eine Süßigkeit. Dafür gibt es 100.000 kanadische Dollar (rund 76.000 Euro) Jahresgehalt und eine umfangreiche Zahnversicherung.

Nicht nur die Zähne leiden unter zu viel Zucker - die anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen - wie zum Beispiel Diabetes - will das Unternehmen aber nicht absichern.

Wer darf sich bewerben?

Bewerben dürfen sich alle, die in Nordamerika leben, mindestens fünf Jahre alt sind und gerne naschen. Das Stellenangebot des Online-Anbieters Candy Funhouse wurde sofort zum Internet-Hit.

Es gebe im Unternehmen bereits drei Bonbon-Tester, sagte Unternehmenssprecherin Vanessa Janakijevski-Rebelo. Nun werde für sie ein Chef oder eine Chefin mit „goldenen Geschmacksknospen“ gesucht. Aufgabe sei es, neben den obligatorischen Bonbon-Tests neue Produkte abzunicken, Team-Meetings zu organisieren und alles andere, „was Spaß macht“.

Vater dankt Unternehmen

Binnen zwei Wochen hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits 100.000 Bewerbungen erhalten. „Die meisten Bewerber waren erwachsen, doch rund 25 Prozent sind noch Kinder“, sagte Sprecherin Janakijevski-Rebelo. Zu ihnen gehört auch eine Achtjährige aus den USA. Deren Vater Matthew Crooks berichtete auf Twitter, dass sich seine Tochter extra ein Bewerbungsprofil im Internet angelegt habe. An das Unternehmen gewandt fügte er hinzu: „Danke, dass Ihr geholfen habt, dass sie versteht, wie wichtig ein guter Lebenslauf ist - selbst mit acht Jahren.

Das bringt eine Zahnversicherung wirklich:

Das perfekte Lächeln ist oft teuer Stiftung Warentest: Das bringt eine Zahnzusatzversicherung

Kronen, Inlays oder Implantate – wer größere Eingriffe beim Zahnarzt machen lässt, bekommt häufig eine teure Rechnung. Wir klären: Was bringen Zahnzusatzversicherungen und für wen sind sie wirklich sinnvoll.

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