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Franziska Thees
Franziska Thees (Foto: SWR3)

An der A8 bei Stuttgart hat eine Familie ihr brennendes Auto an einer Tankstelle abgestellt. Nach Angaben der Polizei nur fünf Meter von den Zapfsäulen entfernt.

Diese Familie hat ganz klar Prioritäten gesetzt: Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie vier Menschen ihren qualmenden Wagen verlassen und in ein Taxi steigen. Die zwei Erwachsenen und zwei Kinder ließen ihr brennendes Auto genau an einer Tankstelle bei der Autobahnrastanlage Sindelfinger Wald alleine zurück.

Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass die Familie dringend einen Flieger in die Türkei erwischen musste.

Der Brand konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch Passanten gelöscht werden. Und: Den Flieger ins Ausland erreichte die Familie rechtzeitig.

Im Gespräch mit SWR3 sagte Polizeihauptkommissar Steffen Grabenstein, Leiter der Pressestelle des Polizeipräsidium Ludwigsburg: „Es war sehr gefährlich“. Das Auto habe so nah an der Tankstelle gestanden, dass man von einer Gefahrenlage ausging. Die Feuerwehr war mit 19 Personen und vier Fahrzeugen vor Ort.

„Das ist kein Kavaliersdelikt!“

Und: Das wird ein teurer Urlaub, sagt Grabenstein. Die Kosten für den Einsatz, das Abschleppen und das eventuelle Strafverfahren werden hoch sein.

Droht dem Fahrer des abgestellten Wagens eine Haftstrafe?

Staatsanwaltschaft und Polizei haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es werde wegen Herbeiführens einer Brandgefahr ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

SWR3-Reporterin Dorina Blau berichtet, warum die Familie großes Glück hatte:

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Nachrichten Hat man die Familie in der Türkei schon ermittelt?

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Hat man die Familie in der Türkei schon ermittelt?

Was könnte der Familie jetzt drohen?

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Nachrichten Erwartet den Fahrer eine Haftstrafe?

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Erwartet den Fahrer eine Haftstrafe?

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Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

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