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Björn Widmann
Björn Widmann (Foto: SWR3)

Für eine neue BBC-Doku hat das Supermodel für die Wissenschaft masturbiert – ihren Orgasmus hat sie gespendet und das Ganze auch filmen lassen. Was steckt dahinter?

Für die mehrteilige Show Planet Sex mit Cara Delevingne hat sich Cara sogar beim Masturbieren filmen lassen – und hat ihren Orgasmus der Wissenschaft gespendet. Äh bitte, wie? Das ganze ist im Rahmen einer Studie passiert. Einen ersten Einblick in die Serie hat Cara auf Instagram geteilt.

Sie bezeichnet sich selbst als genderfluid – also irgendwo zwischen Mann und Frau. Trotzdem ist Cara Delevingne als weibliches Supermodel und Schauspielerin ein Mega-Star. Jetzt hat sie mit der britischen BBC eine neue Doku gedreht, in der sie die LGBTQ+-Gemeinde genauer unter die Lupe nimmt.

Cara Delevingne spendet Orgasmus an Wissenschaftler

In der Serie will das britische Model unter anderem beleuchten, welche Unterschiede es beim Orgasmus von Mann und Frau gibt – den sogenannten Orgasmus Gap. Dafür ließ sich Cara vor und nach dem Orgasmus Blut abnehmen, um die endogenen retrograden Neurotransmitter namens Endocannabinoide zu messen – also die Chemikalie, die das Glücksgefühl erhöht und die angenehme Reaktion auf Sex verstärkt.

In der Serie geht es aber nicht nur schlüpfrig zu, Cara trifft sich auch mit Mitgliedern der LGBTQ+-Gemeinde und befragt sie zu ihrem Leben. Sie selbst sagt von sich, dass ihre eigene Sexualität schwanke: „Aber ich bin definitiv mehr auf der Seite der Frauen. Ich mag Sex mit Männern, ich gehe nur nicht mit ihnen aus.

Orgasmus-Spende im SWR3-Doktorspiele-Podcast

SWR3 Moderatoren Sabrina Kemmer und Max Oehl (Foto: SWR3)

Doktorspiele Orgasmus für die Wissenschaft

Dauer

Würdet ihr euch für eine Studie selbst befriedigen und nach dem Orgasmus Blut abnehmen lassen? Max und Sabrina würden es tun. Schauspielerin Cara Delevingne hat es gemacht. Um herauszufinden, welche Unterschiede es beim Orgasmus von Mann und Frau gibt.
Für die BBC-Dokureihe „Planet Sex“ besuchte Cara Menschen auf der ganzen Welt und erkundet das menschliche Sexualverhalten in all seinen Facetten. Sabrina ist von der Serie begeistert und diskutiert mit Max über Fragen wie: Woran liegt es, dass Frauen statistisch gesehen seltener Orgasmen bekommen als Männer? Ist ein Orgasmus Übungssache und wie kann frau ihn am besten trainieren? Wodurch kann ein Orgasmus noch intensiver werden? Welche körpereigene Drogen werden ausgeschüttet, wenn wir zum Höhepunkt kommen? Und setzt dabei wirklich das Hirn aus? Oder nur bei Männern?

Cara Delevingne sieht sich als Teil der LGBTQ+-Gemeinde

Cara sieht sich als Mitglied der LGBTQ+-Gemeinschaft, sei sich aber letztlich nicht genau sicher, wie sie sich identifiziere. „Es fühlte sich so an wie „Ich weiß nicht, welcher Buchstabe ich bin““, sagte Delevingne der BBC. „Jetzt bin ich eine „sie“. Aber ich ziehe mich auch gerne wie ein Mann an und bin ein „er“.

Niemand müsse sich Druck machen wegen seiner eigenen Identität. „Ob es maskulin ist oder feminin – es geht nur darum, wer ich bin“, sagte Cara. „Ich bin eindeutig genderfluid.“ Sie spiele gerne mit den Genderklischees. „Superfemme sein, Supermasc sein, alles in einem großen Kessel vermischen.

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