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Die Marktwächter der deutschen Verbraucherzentralen warnen: Vergleichsportale im Netz sind nur eingeschränkt zu empfehlen. Denn: Wer dem Portal mehr zahlt, der landet auf der Übersichtseite weiter oben.

Untersucht haben die Verbraucherzentralen rund 30 große Online-Plattformen. Demnach decken nur acht der untersuchten Portale den Markt mehr oder weniger vollständig ab. Nur vier der Plattformen erläutern in ihren Geschäftsbedingungen, wie die Reihenfolge der Angebote zustande kommt.

Transparenz fehlt bei allen

Keine der 30 Seiten erklärt beim Buchungsvorgang transparent, welcher Vertragspartner welche Rolle hat und wofür er zuständig ist. Für die Verbraucher ist das ein großer Nachteil. Denn im Reklamationsfall kann das dafür sorgen, dass sich Anbieter von Strom, Hotels oder Flügen und die Vergleichsplattform gegenseitig die Verantwortung zuschieben, sagt Tatjana Halm von den Marktwächtern.

Unternehmen zahlen Geld für ihre Position

Kritisch sehen die Verbraucherschützer vor allem, dass die Reihenfolge der Suchergebnisse von Provisionszahlungen beeinflusst sein kann, die die Plattformen bekommen. Unternehmen zahlen also Geld an die Vergleichsplattformen, um mit ihren Angeboten möglichst prominent dargestellt zu werden. Deshalb könnten auch für Verbraucher ungünstige oder teurere Angebote vorne stehen.

Die Verbraucherzentralen fordern schon lange, dass Vergleichsportale ihre Ergebnisse nach den gleichen Standards darstellen. In einer parallel veröffentlichten Umfrage gehen rund 50 Prozent aller Verbraucher davon aus, dass Vergleichsportale einen Überblick, über den gesamten Markt bieten.

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