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Der Mai bringt einige Veränderungen mit sich. Dazu gehören: die Frist für die Steuererklärung, neue Geldscheine, mehr Geld für Maler und Lackierer und die Gebühren für Telefonate ins Ausland.

Neue Frist für Steuererklärung

Ab diesem Jahr muss die Steuererklärung nicht mehr bis zum 31. Mai eingereicht sein. Der neue Abgabetermin ist der 31. Juli für das Steuerjahr 2018. Wer die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nimmt, hat sogar – wegen des Schaltjahres – bis 29. Februar 2020 Zeit. Auch diese Frist hat sich um zwei Monate verlängert. Wer die Fristen nicht einhält, wird ab sofort mit einem Verspätungszuschlag von 0,25 Prozent der Steuer – mindestens aber 25 Euro pro angefangenem Verspätungsmonat bestraft.

Neue Geldscheine

Die 10er, 20er und 50er sind schon neu – ab dem 28. Mai gibt die Europäische Zentralbank die neuen 100- und 200-Euro-Scheine aus. Die alten Scheine werden Stück für Stück aus dem Verkehr gezogen. Behalten aber, wie auch die alten 10er, 20er und 50er, ihren Wert. Grund für die Veränderung ist der neue Sicherheitsaspekt. Wird die Banknote gegen das Licht betrachtet, erscheint im durchsichtigen Fenster am oberen Ende des Hologramms ein Porträt der Europa. Dies ist auch im Wasserzeichen zu sehen. Zudem gibt es eine Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün nach Tiefblau.

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Neue Telefongebühren

Das Telefonieren und das Versenden von SMS ins EU-Ausland wird ab dem 15. Mai billiger: Auslandstelefonate kosten pro Minute dann maximal 19 Cent. Eine SMS ins EU-Ausland darf dann maximal 6 Cent kosten.

Neuer Mindestlohn für Maler und Lackierer

Ab dem 1. Mai bekommen die rund 200.000 Maler und Lackierer mehr Geld. Der Mindestlohn in der Branche steigt um 25 Cent auf 10,85 Euro pro Stunde im gesamten Bundesgebiet. Vereinbart worden war dies Ende 2016. In einer ersten Stufe war der Mindestlohn zum 1. Mai 2017 auf 10,60 Euro geklettert. Ab Mai 2020 folgt die nächste Erhöhung auf 11,10 Euro. Auch Unternehmen mit Sitz im Ausland müssen den Mindestlohn zahlen, wenn sie Beschäftigte nach Deutschland entsenden.

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