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Mailine (Foto: Viktoria Merkulova)

Was in der Londoner Kanalisation zum Vorschein kam, ist schlimmer, als jeder Duschabfluss den unsereins vermutlich jemals sauber machen musste. Zwei Wochen hat ein Team gebraucht, um den Fettberg zu entfernen.

Es ist noch gar nicht lange her, da musste in London schon mal ein riesiger Abfallkloß aus der Kanalisation geholt werden. Jetzt gab es eine neue Verstopfung in der Hafengegend Canary Wharf, so berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

picture alliancedpaPA Wire | Thames Water (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/PA Wire | Thames Water)
Ein Tunnel der Kanalisation unter der Yabsley Street, Canary Wharf, vor und nach der Entfernung eines Fettberges. picture alliance/dpa/PA Wire | Thames Water

Matt Rimmer von Thames Water, einem Privatunternehmen, das für die öffentliche Wasserversorgung verantwortlich ist, hat mit seinem Team zwei Wochen lang den Fettberg entfernt. So leicht war das gar nicht, sagt Rimmer der dpa:

Das war ein riesiger, ekelhafter Fettberg, der beim Entfernen eine Menge massive Gewalt und Teamwork erfordert hat.

Matt Rimmer von Thames Water

Woher kommt der Fettberg in London?

Fettberg trifft es eigentlich nur so halb, denn es war ein gigantischer Abfallberg. Der Kloß bestand wohl aus Fetten, Feuchttüchern und Windeln und soll etwa so viel gewogen haben, wie ein kleiner Bungalow. Als wenn das nicht schlimm genug ist, der ganze Berg stank laut Beobachtern auch höllisch „nach Festivaltoilette und verfaultem Fleisch“, berichtet die dpa. In die Kanalisation kam der ganze übel riechende Abfall, weil er wohl einfach im WC runtergespült wurde.

Wie Fettberge in London verhindert werden sollen

Rimmer hat einen ganz einfachen Appell an die Leute. Die Fettberge könnte man in den Griff bekommen, wenn man nur die drei Ps beachte, nämlich nur „pee, poo and paper“ (zu deutsch: Urin, Kot und Klopapier) runter spülen. Öle gehörten auch nicht in die Toilette, sondern in den Mülleimer, sagt Rimmer. 

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