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Auf einem Bergpass in der nähe von Grenoble weiden traditionell bis Ende Oktober Tausende Schafe. Ein früher Wintereinbruch hat die Tiere jetzt in Gefahr gebracht: Jetzt sind Retter dabei, die Schafe in Sicherheit zu bringen.

Nachdem es auf einem Bergpass in den französischen Alpen stark geschneit hat, sind Tausende Schafe in Sicherheit gebracht worden. Ein Sprecher der Behörden in der Gemeinde Saint-Colomban-des-Villards sagte, 2.000 Schafe seien schon gerettet worden, die restlichen 5.000 Tiere würden in den kommenden Tagen von den Weiden geholt.

Am Freitagabend ging am Alpenpass Col du Glandon östlich der Stadt Grenoble ein unerwarteter Scheesturm los. Dabei sind auf den Weiden bis zu einem halben Meter Neuschnee gefallen – normalerweise grasen die Schafe dort bis Ende Oktober.

Sechs Tonnen Futter auf Weiden gebracht

Damit die Tiere bis zu ihrer Rettung nicht verhungern, brachten die Behörden am Wochenende sechs Tonnen Futter zu den Tieren. Allerdings mussten erst einmal Schneemobile die Wege vom Schnee befreien.

Der Stadtverordnete Christian Frasson-Botton sagte, die Schafe hätten mittlerweile auch schon wieder Gras gefunden. Der Wind habe den Schnee von einigen Hängen abgetragen. „Wir sind nicht mehr in einer Notlage, aber das könnte sich wieder ändern, da das Wetter in den Bergen schnell umschlägt“, sagte Frasson-Botton.

Die Menge Neuschnee am Wochenende – vor allem Ende September – sei aber trotz allem sehr ungewöhnlich: „Die Dorfbewohner sagen, es sei die größte Menge seit 1974 gewesen.“

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