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Alicia Tedesco
Autorenprofil Alicia Tedesco (Foto: SWR, Privat Alicia Tedesco)

Zum 1. April wird die Mehrwertsteuer auf Gas mehr als verdoppelt. Das heißt: Die Gaskosten steigen deutlich an. Damit es nicht ganz so teuer wird, gibts hier einen Tipp für euch.

Ab 1. April ist Schluss mit der gesenkten Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme: Sie steigt wieder von 7 auf 19 Prozent und damit schießen auch die Gaspreise in die Höhe. Experten gehen davon aus, dass die Gaskosten für einen durchschnittlichen Haushalt um mehr als 200 Euro pro Jahr steigen könnten.

Empfehlung: Zählerstand vom Gas checken

Wenn ihr von den steigenden Gaspreisen betroffen seid, hat die Verbraucherzentrale einen Tipp für euch: Lest am besten am 30. März oder 1. April den Gaszähler selbst ab und meldet den Stand eurem Versorger! Warum? Weil euer Energieversorger die Menge sonst schätzt, für die noch der alte Preis mit der gesenkten Mehrwertsteuer gilt – und das könnte vielleicht teurer werden.

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Ab 1. April Gas wird teurer – trotz Einsparungen

Dauer

Zum 1. April 2024 wird die Mehrwertsteuer bei Gas mehr als verdoppelt. Das heißt: Die Gaspreise steigen deutlich. Was ihr jetzt tun solltet.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt zudem, einen Tarifcheck zu machen. Heißt: Gasversorger & Co. auf Vergleichsportalen unter die Lupe nehmen und checken, ob es günstigere Angebote gibt als der aktuelle Vertrag. Das kann sich richtig lohnen: Je nach Region kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt laut Bundesverband der Verbraucherzentralen durch einen Wechsel 1.000 Euro im Jahr sparen.

Warum wurde die Mehrwertsteuer gesenkt?

Dass die Mehrwertsteuer die vergangenen zwei Jahre auf 7 Prozent gesenkt wurde, war eine Maßnahme gegen die Energiekrise. Als Russland die Ukraine angriff, schossen die Energiepreise in die Höhe. Um gegenzusteuern, gab es verschiedene Entlastungspakete, wie zum Beispiel den Tankrabatt, die Energiepauschale, die Strompreisbremse oder eben die Mehrwertsteuersenkung bei Gas und Fernwärme.

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Was sonst noch ab April neu ist, haben wir euch hier zusammengefasst:

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Die ARD - das sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Deutschland zusammen. Dazu gehören zum Beispiel der SWR (Südwestrundfunk), der BR (Bayerischer Rundfunk) und der WDR (Westdeutscher Rundfunk). Die ARD-Journalisten berichten in Radio, Fernsehen, Internet und über Social Media, was in ihrer Region oder auch weltweit passiert. Außerdem gibt es Redaktionen für spezielle Themen zum Beispiel die Politik in Deutschland oder Gerichtsentscheidungen in Karlsruhe oder Sendungen wie Tagesschau oder Sportschau.

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