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Die Waffen schweigen zwischen dem Gazastreifen und Israel. Doch immer noch werden Menschen vermisst.

Israel vermisst vier Landsleute – Gespräche über Gefangenenaustausch

1.6.2021, 8:19 Uhr – Zehn Tage nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hat sich die radikalislamische Palästinenserorganisation zu Verhandlungen über einen Austausch von Gefangenen bereit erklärt. „Wir sind bereit zu indirekten, dringlichen und raschen Verhandlungen“ über dieses Thema, erklärte am Montag der Chef des politischen Flügels der Hamas im Gazastreifen, Jahia Sinwar. Es gebe nun eine „wirkliche Chance“, diese Angelegenheit voranzubringen. Sinwar machte diese Äußerungen am Rande eines Besuchs des ägyptischen Geheimdienstchefs Abbas Kamel im Gazastreifen. Kamel bemüht sich darum, die nach elftägigen heftigem gegenseitigen Raketenbeschuss zwischen der israelischen Armee und der Hamas in Kraft getretene Feuerpause zu konsolidieren. Die Feuerpause war unter Vermittlung Ägyptens zustande gekommen.

Am Sonntag war zudem der israelische Außenminister Gabi Aschkenasi in Kairo mit seinem ägyptischen Amtskollegen Sameh Schukri zusammengetroffen. Laut Aschkenasi geht es um das Schicksal zweier verschwundener israelischer Soldaten an, von denen angenommen wird, dass sie tot sind. Ebenso sprach er über zwei israelische Staatsbürger, von denen vermutet wird, dass sie im Gazastreifen inhaftiert sind. In Israel sitzen wiederum mehr als 5.000 Palästinenser in den Gefängnissen ein.

Wird die Hamas-Flagge bald in Deutschland verboten?

29.5.2021, 1:45 Uhr – Die SPD hat sich offen für den Vorschlag des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet gezeigt, die Fahne der militanten Palästinenserorganisation Hamas zu verbieten. Konkret gehe es darum, auch das Zeigen von Flaggen einer Terrororganisation unter Strafe zu stellen, sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Fechner ergänzte: „Wir sind mit der CDU im Gespräch und eine Entscheidung könnte schon Anfang Juni folgen.“ Die Hamas-Fahne war zuletzt auch bei anti-israelischen Protesten in Deutschland zu sehen.

UN-Menschenrechtsrat will Verstöße in Nahost untersuchen

28.5.2021, 2:24 Uhr – Die UN wollen die jüngsten Gewalttaten im Nahen Osten untersuchen. Der Menschenrechtsrat in Genf nahm eine entsprechende Resolution an. UN-Hochkommissarin Michelle Bachelet bezeichnete die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen als mögliche Kriegsverbrechen. Sie habe keine Belege dafür gesehen, dass es sich um militärische Ziele gehandelt habe. Zugleich verurteilte Bachelet die Angriffe der islamistischen Hamas auf Israel. Sie habe mit dem wahllosen Abfeuern von Raketen auf Israel – samt ziviler Opfer – humanitäres Völkerrecht verletzt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnete die angekündigte Untersuchung als beschämend.

BW-Antisemitismusbeauftragter kritisiert Fridays for Future

24.5.2021, 15:05 Uhr – Der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte, Michael Blume, kritisiert Äußerungen der Fridays for Future Bewegung zum Nahost Konflikt. Die internationale Dachorganisation der Klimaschutzbewegung hatte unter anderem palästinensische Tote als "Märtyrer" bezeichnet. Blume sagte, die Stellungnahmen seien extrem einseitig, anti-israelisch und antisemitisch. Zudem werde das Existenzrecht Israels bestritten. Blume lobte, die deutsche Sektion habe sich von diesen Äußerungen ausdrücklich distanziert. Fridays for Future müsse aber den Antisemitismus in den eigenen Reihen aufarbeiten. Dann erst zeige sich, wer Antisemitismus nur bei anderen bekämpfe - oder auch im eigenen Milieu dagegen vorgehe.

US-Außenminister Blinken reist in den Nahen Osten

24.5.2021, 14:33 Uhr – Um die Waffenruhe im Nahen Osten zu festigen, reist US-Außenminister Antony Blinken heute in die Krisenregion. Er schrieb auf Twitter, er werde nach Jerusalem, Ramallah, Kairo und Amman reisen, um dort mit allen involvierten Parteien zu sprechen - also unter anderem mit Israels Präsidenten Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas. Das Weiße Haus teilte mit, Blinken werde dabei das amerikanische Engagement für Israels Sicherheit unterstreichen und sich auch darum bemühen, die US-Beziehungen zum palästinensischen Volk wiederaufzubauen.

Dobrindt will Asylbewerber abschieben, die an Hass-Demos teilgenommen haben

23.5.2021, 10:00 Uhr – CSU-Landesgruppenschef Alexander Dobrindt will Asylbewerber*innen abschieben lassen, die an Hass-Demonstrationen gegen Israel teilgenommen haben. Der Bild am Sonntag sagte er, wer antisemitische Parolen skandiere, Hass gegen Juden verbreitete und zu Gewalt aufrufe, habe sein Schutzrecht eingebüßt und müsse Deutschland verlassen. Der Hintergrund: In Nordrhein-Westfalen sollen mehrere Asylbewerber*innen an gewalttätigen Anti-Israel-Demos teilgenommen haben.

Tempelberg wieder für Juden offen

23.5.2021, 9:50 Uhr – Der Tempelberg in Jerusalem ist wieder für jüdische Besucher geöffnet. Wegen schwerer Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften ist die heilige Stätte während des muslimischen Fastenmonats Ramadan für Juden geschlossen worden. Die Auseinandersetzungen gelten als Auslöser für den neu entfachten Gaza-Konflikt. Nach elftägigen Kämpfen herrscht seit der Nacht zum Freitag eine Waffenruhe, die bislang hält.

UN-Sicherheitsrat begrüßt Waffenstillstand im Nahost-Konflikt

22.5.2021, 1:58 Uhr – Der UN-Sicherheitsrat hat den Waffenstillstand zwischen Israel und der im Gazastreifen regierenden Hamas begrüßt. In einer Erklärung hat sich das Gremium auch für schnelle humanitäre Hilfe für die palästinensische Zivilbevölkerung stark gemacht, insbesondere im Gazastreifen. Alle 15 Ratsmitglieder haben die Erklärung unterzeichnet, auch die USA. Seit Beginn der neuen Eskalation im Nahen Osten war eine gemeinsame Stellungnahme bisher am Widerstand der USA gescheitert.

Verhandlungen unter ägyptischer Vermittlung

22.5.2021, 14:50 Uhr – Im Nahost-Konflikt bleibt die Lage trotz der bislang eingehaltenen Waffenruhe angespannt. Um diese zu festigen, finden jetzt weiter Gespräche unter ägyptischer Vermittlung statt. Das haben Vertreter der Hamas der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt. Seit gestern pendle eine ägyptische Delegation zwischen Israel und dem Gazastreifen hin und her. Es gehe dabei auch um Hilfe für die Palästinenser.

Biden spricht sich für Zwei-Staaten-Lösung aus

22.5.2021, 9:20 Uhr – US-Präsident Joe Biden hat sich angesichts der neuen Kämpfe zwischen Israelis und Palästinensern für eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen – also für einen unabhängigen Staat Palästina neben Israel. Das sei die einzige Antwort in dem Konflikt, sagte Biden. Gleichzeitig betonte er, dass es nur dann Frieden geben könne, wenn alle Akteure Israel als unabhängigen jüdischen Staat anerkennen würden. Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte sich zuvor für die Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen.

Waffenruhe in Nahost hält Laute Rufe nach Zwei-Staaten-Lösung

Die Waffenruhe in Nahost hält. Doch die Frage nach einer nachhaltigen Lösung des Konflikts bleibt. Für US-Präsident Biden ist die Zwei-Staaten-Lösung die "einzige Antwort". Die Ko…  mehr...

Demos in Deutschland geplant

22.5.2021, 3:46 Uhr – In mehreren deutschen Städten sind heute wieder Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt geplant – trotz der Waffenruhe zwischen Israel und militanten Palästinensern, die seit gestern in Kraft ist. So soll es etwa in Stuttgart und Köln Demonstrationen gegen Antisemitismus geben. In Berlin, München, Frankfurt und Leipzig wollen Menschen gegen die Politik Israels protestieren. In den vergangenen Tagen war es bei solchen Protesten teils zu Ausschreitungen und antisemitischen Zwischenfällen gekommen.

Zusammenstöße auf dem Tempelberg

21.5.2021, 18:47 Uhr – Die seit der Nacht geltende Waffenruhe zwischen Israel und militanten Palästinensern hält bislang. Allerdings ist es auf dem Tempelberg in Jerusalem wieder zu Zusammenstößen gekommen. Nach den Freitagsgebeten warfen Palästinenser Steine und einen Brandsatz auf israelische Polizisten. Diese gingen daraufhin gegen die Randalierer vor und setzten auch Gummigeschosse ein. Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte mussten 15 Menschen behandelt werden.

BW: Demonstrationen geplant

21.5.2021, 18:38 Uhr – Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat Teilnehmer von Demonstrationen zum Nahost-Konflikt vor antisemitischer Hetze gewarnt. Es werde nicht geduldet, dass sich antisemitischer Hass, Hetze und Gewalt unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit auf unseren Straßen zeigten, sagte er. Straftaten würden konsequent verfolgt. Nach Angaben des Innenministeriums sind für das Wochenende unter anderem Versammlungen in Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stuttgart und Ulm geplant.

In mehreren Städten in Baden-Württemberg Demos zum Nahost-Konflikt geplant: Innenminister will keinen "antisemitischem Hass" dulden

In einigen Städten in Baden-Württemberg sind auch an diesem Wochenende wieder Proteste wegen des Nahost-Konflikts geplant. Innenminister Strobl warnte die Teilnehmenden vor Hass und Hetze.  mehr...

EU begrüßt anhaltende Waffenruhe

21.5.2021, 12:45 Uhr – Die EU hat die Waffenruhe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen begrüßt und sich bei den Vermittlern der UNO, aus Ägypten und Katar bedankt. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich jetzt für einen Frieden in Nahost stark zu machen. Borrell sagte, nur eine politische Lösung werde dafür sorgen können. Die EU sei bereit, die israelischen und palästinensischen Behörden dabei zu unterstützen.

Auch die Bundesregierung begrüßt den Waffenstillstand. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, jetzt müsse es darum gehen, dass diese Waffenruhe auch respektiert wird und sie Bestand hat. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bedankte sich ebenfalls bei Ägypten für die Vermittlung.

Gut, dass es nun zu einer Waffenruhe gekommen ist, keine weiteren Opfer gibt. Großer Dank an #Ägypten für die Vermittlung. Nun gilt es, sich mit den Ursachen auseinander zu setzen, Vertrauen wieder aufzubauen, Lösung für Nahostkonflikt zu finden." #NahostQuartett (1/3)

Waffenruhe hält bisher

21.5.2021, 8:30 Uhr – Die ersten sechs Stunden hat die Waffenruhe gehalten. Bis Freitagmorgen wurden weder Raketenalarm in Israel noch weitere Angriffe durch das israelische Militär im Gazastreifen gemeldet.

Biden verspricht Hilfe

21.2021, 8:14 Uhr – Die seit der Nacht geltende Waffenruhe zwischen Israel und radikalen Palästinensern ist international begrüßt worden. US-Präsident Joe Biden hat gesagt, man werde Israel dabei unterstützen, sein Raketenabwehrsystem wieder voll auszustatten. Den Menschen in Gaza hat er humanitäre Hilfe versprochen. Vor allem gehe es darum, Gaza wieder aufzubauen – ohne dass die Hamas ihr Raketenarsenal wieder aufstocken kann.

Waffenruhe in Kraft getreten

21.2021, 1:03 Uhr – Im Nahost-Konflikt zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen ist eine Waffenruhe in Kraft getreten. Noch bis kurz vor der Feuerpause schoss die Hamas noch Raketen Richtung Israel ab. Israels Luftwaffe attackierte Ziele im Gazastreifen. Die Einigung auf die Feuerpause war nach anderthalb Wochen heftigen gegenseitigen Raketenbeschusses am Abend unter ägyptischer Vermittlung zustande gekommen.

Offenbar Einigung auf Waffenruhe

20.5.2021, 21:59 Uhr – In der kommenden Nacht soll eine Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern in Kraft treten. Nach Medienberichten wurde das am Abend von beiden Seiten bestätigt. In Israel hatte zuvor das Sicherheitskabinett getagt. Die Hamas spricht von einer gegenseitigen und gleichzeitigen Feuerpause ab 2:00 Uhr Ortszeit. Die US-Regierung nennt das ein ermutigendes Zeichen. Israel habe seit Beginn des Konflikts wesentliche militärische Ziele erreicht und könne seine Operationen daher zurückfahren.

Diplomaten rechnen mit baldiger Waffenruhe

20.5.2021, 16:23 Uhr – Trotz neuer Angriffe rechnen Diplomaten im Gaza-Konflikt mit einem Waffenstillstand. Er erwarte sehr schnell eine Feuerpause, sagte ein ägyptischer Geheimdienstbeamter. Ähnlich äußerten sich ein hoher Hamas- Funktionär. Der UNO-Menschenrechtsrat kündigte für kommende Woche eine Sitzung zur Lage in der Konfliktregion an.

Maas vermittelt und hofft auf baldiges Ende der Kämpfe

20.5.2021, 14:32 Uhr – Außenminister Heiko Maas (SPD) versucht, im Nahost-Konflikt zu vermitteln. Bei einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gabi Aschkenasi, besichtigte er ein beschädigtes Haus, das von einer Rakete aus Gaza getroffen wurde. Maas hat Israel zum Auftakt eines Kurzbesuchs Solidarität zugesichert und gleichzeitig auf eine Waffenruhe im Konflikt mit der islamistischen Hamas gedrungen. 

Laschet fordert Verbot von Hamas-Fahne

20.5.2021, 11:28 Uhr – Die Fahne der radikalislamischen Hamas soll in Deutschland verboten werden. Das fordert CDU-Chef Armin Laschet. „Wir haben die Fahne der PKK verboten, weil es eine terroristische Organisation ist“, sagte er in einer Aktuellen Stunde des Landesparlaments zu den jüngsten antisemitischen Ausschreitungen. „Die Hamas-Fahne ist bis heute nicht verboten.“ Jetzt sei eine Rechtsänderung erforderlich. „Deshalb muss auch diese Fahne, die für Terrorismus steht, verboten werden. Sie darf nicht auf deutschen Straßen gezeigt werden“, verlangte der CDU-Bundesvorsitzende. Er warf der Hamas vor, viele Menschen, die friedlich im Gazastreifen lebten, „zu Geiseln zu machen für ihre terroristischen Aktivitäten“. Gleichzeitig schade die Hamas der palästinensischen Autonomiebehörde.

Außenminister Heiko Maas (SPD) in Israel gelandet

20.5.2021, 9:03 Uhr – Zehn Tage nach Beginn des jüngsten Gaza-Konflikts will Außenminister Heiko Maas (SPD) bei einem Besuch in Israel und den Palästinensischen Gebieten ausloten, was die internationale Gemeinschaft zu einem Waffenstillstand beitragen kann. Maas landete am Donnerstagmorgen auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Maas will unter anderen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, Außenminister Gabi Aschkenasi, Verteidigungsminister Benny Gantz und Präsident Reuven Rivlin treffen. In den Autonomiegebieten steht ein Gespräch mit Präsident Mahmud Abbas auf dem Programm.

Wieder Raketenalarm in Israel

20.5.2021, 8:46 Uhr – Nach mehr als acht Stunden Ruhe ist am Donnerstag in israelischen Orten an der Grenze zum Gazastreifen wieder Raketenalarm ausgelöst worden. Der Alarm kam kurz vor der Landung von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), der Israel und die Palästinensergebiete besucht. Zuvor hatten militante Palästinenser gegen 1:00 Uhr Ortszeit eine Rakete in Richtung Israel abgefeuert. Israels Armee griff in der Nacht erneut Ziele der islamistischen Hamas an, die im Gazastreifen herrscht. Dabei wurden auch Teile des weit verzweigten Tunnelsystems bombardiert.

Israels Militär: Rund 4.070 Raketen aus Gazastreifen abgefeuert

20.5.2021, 8:23 Uhr – Aus dem Gazastreifen haben militante Palästinenser in den vergangenen eineinhalb Wochen nach Angaben der israelischen Armee rund 4.070 Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Davon seien etwa 610 noch in dem Palästinensergebiet am Mittelmeer niedergegangen, bevor sie israelisches Gebiet erreichten, teilte das Militär mit. Das israelische Abwehrsystem Eisenkuppel hat demnach eine Abfangquote von etwa 90 Prozent. Die Angaben waren am Donnerstag um 6:00 Uhr unserer Zeit aktuell.

Israels Luftwaffe bombardiert weiter Hamas-Tunnelsystem in Gaza

20.5.2021, 6:27 Uhr – Israels Luftwaffe hat in der Nacht zum Donnerstag wieder Teile des weitläufigen Tunnelsystems der Hamas bombardiert. Binnen 24 Stunden seien Dutzende weitere Ziele der sogenannten Metro im Gaza-Streifen angegriffen worden, teilte die israelische Armee mit. Außerdem seien in dem gesamten Küstengebiet weitere Ziele beschossen worden: das Haus eines Kommandeurs in Chan Junis, eine Hamas-Waffenfabrik sowie mehrere Raketenabschussrampen.

Hamas has spent the last decade building the 'Metro' terror tunnel network. In just 5 days, we neutralized it: https://t.co/aobcEJcg4t

Hamas hält Waffenruhe für möglich

20.5.2021, 2:24 Uhr – Die radikal-islamische Hamas hält eine baldige Waffenruhe mit Israel für möglich. Es sei in den kommenden ein bis zwei Tagen davon auszugehen, sagte ein führendes Hamas-Mitglied laut israelischen Medien. Allerdings müsse Israel den ersten Schritt machen, hieß es weiter. Zuvor hatte Israels Premier Benjamin Netanjahu das Gleiche von der Hamas gefordert. Bundesaußenminister Maas reist heute in die Region, um mit beiden Seiten Gespräche über ein mögliches Ende der Gewalt zu führen.

Biden drängt Netanjahu zu deutlicher Deeskalation

19.5.2021, 16:31 Uhr – US-Präsident Joe Biden hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einer deutlichen Deeskalation des Konflikts mit militanten Palästinensern im Gazastreifen aufgefordert. Biden habe Netanjahu gedrängt, sich in Richtung eines Waffenstillstands zu bewegen, teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat mit. Es war der bisher stärkste öffentlich geäußerte Druck der USA auf ihren Verbündeten. Biden stand selbst unter Druck, etwas zur Beendigung der Kämpfe zu unternehmen.

Mehrere Raketen aus dem Libanon auf Israel abgeschossen

19.5.2021, 15:58 Uhr – Aus dem Süden des Libanon sind mehrere Raketen auf Israel abgefeuert worden. Das israelische Militär teilte mit, es habe vier Geschosse identifiziert. Zwei seien im Meer gelandet und ein weiteres in offenem Gelände niedergegangen. Ein Flugkörper sei von der Raketenabwehr abgefangen worden. Es war der dritte Angriff dieser Art innerhalb einer Woche.

Einwohner von Scharam östlich von Haifa sagten, ein Geschoss sei in der Nähe der Stadt eingeschlagen. Aus dem Libanon heißt es, die Raketen seien außerhalb des Dorfes Klaileh abgeschossen worden. Vier seien noch auf libanesischem Territorium niedergegangen. Zum Abschuss der Raketen am Mittwoch oder den vorherigen Angriffen bekannte sich bisher niemand.

Außenminister Maas will nach Israel fliegen

19.5.2021, 15:23 Uhr – Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will nach Israel und in die Palästinensergebiete reisen. „Mein Plan ist, dass ich heute Nacht nach Israel fliege und Gespräche in Jerusalem und in Ramallah führe“, sagte Maas. Israelische Medien hatten davor über den bevorstehenden Besuch von Maas berichtet.

Am Mittag verurteilte Maas auf Twitter den gegenseitigen Raketenbeschuss von Israel und den militanten Palästinensern und gab der Hamas die Schuld an den vielen Toten: „Die Hamas hat die Eskalation in Nahost ganz bewusst herbeigeführt, mit entsetzlichen Folgen, die Israelis und Palästinenser treffen – allen voran die Menschen im Gaza-Streifen.“ Das müsse so schnell wie Möglich ein Ende haben.

Die Hamas hat die Eskalation in Nahost ganz bewusst herbeigeführt, mit entsetzlichen Folgen, die Israelis und Palästinenser treffen – allen voran die Menschen im Gaza-Streifen. Das muss ein Ende haben - und zwar so schnell wie möglich. #Bundestag (1/4)

Palästinenser-Vertreterin in Deutschland verurteilt Antisemitismus auf Demos

19.5.2021, 10:25 Uhr – Die offizielle Vertreterin der Palästinenser in Deutschland, Khouloud Daibes, hat den Antisemitismus auf den Demonstrationen zum Nahost-Konflikt verurteilt. Die Botschafterin sagte im Deutschlandfunk, sie lehne es ab, wenn anti-israelische Proteste rassistische oder antisemitische Züge annähmen. Indirekt distanzierte sie sich von dem Raketenbeschuss der Hamas auf Israel. Der Konflikt könne nur politisch gelöst werden. Kernprobleme seien die Besatzung und fehlende Handlungsmöglichkeiten der Palästinenser. Es gebe keine Fortschritte beim Status von Jerusalem, bei der Siedlungspolitik oder den Lebensbedingungen in Gaza.

Die Leiterin der Palästinensischen Mission in Deutschland, Daibes, hat Antisemitismus auf pro-palästinensischen Demonstrationen zum Nahost-Konflikt verurteilt. https://t.co/rj4gVf0Ofw

Wieder Raketenalarm im Gazastreifen

19.5.2021, 10:17 Uhr – Im Nahost-Konflikt hat es nach einigen Stunden der Ruhe erneut Raketenalarm gegeben. Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind erneut mindestens sechs Menschen getötet worden, teilte das israelische Militär mit. Dennoch gibt es nach israelischen Medienberichten Hoffnungen auf eine Waffenruhe. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat im Morgenmagazin von ARD und ZDF eine stärkere Rolle Deutschlands und der EU bei den Friedensbemühungen in Nahost gefordert.

Außenminister Heiko Maas (SPD) fordert im #ZDFmoma, dass im Nahost-Konflikt "alle, die Einfluss haben, auf beide Seiten Einfluss nehmen, dass zunächst einmal die Waffen schweigen". Danach müsse man aber mittel- und langfristige Lösungen finden. (https://t.co/TtAYIY0D4W) https://t.co/ehx4lzxHjK

Lage hat sich offenbar beruhigt

19.5.2021, 7:38 Uhr – Die Lage im Nahen Osten hat sich offenbar etwas beruhigt. Am frühen Morgen gab es noch einige Raketenalarme im Süden Israels. Seitdem gab es weder von israelischer noch von palästinensischer Seite Meldungen über weitere Beschüsse. Die Beruhigung der Lage könnte auf ein mögliches Ende der Kämpfe hindeuten, da der internationale Druck größer geworden war. Bisher wurde eine mögliche Waffenruhe von keiner der beiden Konfliktparteien verkündet. In der Vergangenheit endeten Eskalationen zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen mehrfach mit inoffiziellen Waffenruhen.

Am späten Abend und in der Nacht waren noch Raketen aus dem Gazastreifen auf Süd-Israel abgefeuert worden. Betroffen waren unter anderem Beersheva, Ashdod und Ashkelon. Zuvor am Abend hatte auch die israelische Armee Ziele im Gazastreifen angegriffen, darunter Häuser von Hamas-Kommandeuren.

UN-Sicherheitsrat ohne gemeinsame Erklärung

18.5.2021, 22:48 Uhr – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat auch die vierte Sondersitzung innerhalb von acht Tagen zur Nahostkrise ohne gemeinsame Erklärung beendet. Das Ziel sei diplomatisches Engagement, um die Krise zu beenden, sagte die UN-Botschafterin der USA. Sie glaube nicht, dass eine öffentliche Erklärung zu diesem Zeitpunkt zur Deeskalation der Lage beitragen würde. Der palästinensische Gesandte bezeichnete es als „beschämend“, dass der Sicherheitsrat keine einheitliche Position habe.

EU-Außenminister nicht einstimmig

18.5.2021, 21:49 Uhr – Die EU-Außenminister haben sich nicht einstimmig auf eine gemeinsame Position zur Krise in Israel und Gaza einigen können. Bei einer Sondersitzung stimmten 26 der 27 Staaten einer Erklärung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zu – Ungarn sperrte sich als einziges Land mit der Begründung, damit stelle sich die EU gegen Israel. In der Erklärung fordern Borrell und die EU-Mitgliedstaaten einen sofortigen Stopp der Gewalt und eine Waffenruhe. Außerdem verurteilen sie die Raketenangriffe der radikal-islamischen Hamas aus dem Gazastreifen. Gleichzeitig fordern sie Israel auf, sich verhältnismäßig und im Einklang mit internationalem Recht zu verteidigen. Bei dem Konflikt sind seit vergangener Woche nach offiziellen Angaben mehr als 200 Palästinenser und zwölf Israelis ums Leben gekommen.

UN-Sicherheitsrat berät hinter verschlossenen Türen über Nahostkonflikt

18.5.2021, 18:33 Uhr – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will heute ein weiteres Mal über die Lage im Nahen Osten beraten. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur und beruft sich auf Diplomatenkreise. Demnach soll es am Rande einer Konferenz zum Thema Frieden und Sicherheit in Afrika auch Beratungen zur Lage in Israel und Palästina geben. In den bisherigen Sitzungen hatten sich die Mitglieder im UN-Sicherheitsrat nicht auf eine gemeinsame Stellungnahme einigen können. Auch die EU-Außenminister beschäftigen sich zur Stunde mit dem Thema.

Tote und Verletzte bei neuen Raketenangriffen auf Israel

18.5.2021, 14:20 Uhr – Bei neuen Raketenangriffen auf israelische Ortschaften sind am Dienstag nach Angaben von Rettungskräften mindestens zwei Menschen getötet worden. Mehrere weitere erlitten den Angaben zufolge schwere Verletzungen. Nach Polizeiangaben wurde bei dem Angriff im Grenzgebiet zum Gazastreifen ein Wohnhaus getroffen, in dem ausländische Arbeiter lebten.

Israels Armee teilte derweil mit, im Süden des Gazastreifens sei ein Hamas-Trupp, der Panzerabwehrraketen abfeuern wollte, angegriffen und getroffen worden. Israels Luftwaffe griff darüber hinaus am Dienstag nach Armeeangaben Häuser von drei Hamas-Kommandeuren im Gazastreifen an.

UN: Mehr als 52.000 Palästinenser haben Zuhause verloren

18.5.2021, 12:28 Uhr – Mehr als 52.000 Palästinenser haben durch die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen nach Angaben der Vereinten Nationen ihr Zuhause verloren. Etwa 450 Gebäude seien zerstört oder stark beschädigt worden, sagte der Sprecher des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten. Darunter seien sechs Krankenhäuser und neun Gesundheitszentren. Etwa 47.000 der Vertriebenen hätten Zuflucht in von den UN betriebenen Schulen gesucht, sagte Jens Laerke.

Israel öffnet Grenzübergang nach Gaza für humanitäre Hilfe

18.5.2021, 9:58 Uhr – Israel hat angekündigt, den Warengrenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen am Dienstag eine Zeit lang für humanitäre Hilfe zu öffnen. Zwischen 11 und 17 Uhr sollen Treibstoff, Lebensmittel und Medikamente in den Gazastreifen transportiert werden, berichteten örtliche Medien. Seit Sonntag vor einer Woche hatte Israel den Warenverkehr in den Gazastreifen gestoppt. Mehrere Hilfsorganisationen, darunter das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), hatten zuvor die Einrichtung eines humanitären Korridors für Nothilfe gefordert.

Raketenbeschuss aus dem Libanon

18.5.2021, 1:25 Uhr – Der Norden Israels ist nach Angaben des Militärs vom Libanon aus mit Raketen beschossen worden. Sechs Raketen seien am Montag abgefeuert worden. Davon habe es jedoch keine über die Grenze nach Israel geschafft, teilte das Militär mit. Es kündigte an, die Angriffe mit Artilleriefeuer Richtung Libanon zu vergelten.

Einziges Corona-Testlabor im Gazastreifen zerstört

18.5.2021, 1:23 Uhr – Im Gazastreifen konnte nur ein einziges Labor Corona-Tests auswerten. Es befand sich in einer Klinik, die nach Angaben des Gesundheitsamts der Hamas bei einem Angriff von Israels Luftwaffe teilweise zerstört wurde. Man könne dort jetzt keine Test mehr auswerten und auch nicht gegen das Coronavirus impfen, so ein Sprecher des Ministeriums.

US-Präsident Biden unterstützt Waffenruhe

18.5.2021, 00:01 Uhr – Nach Angaben des Weißen Hauses will US-Präsident Joe Biden eine Waffenruhe zwischen Israel und militanten Palästinensern unterstützen. Das habe er in einem Gespräch mit Israels Präsident Benjamin Netanjahu erklärt. Ein paar Stunden zuvor hatte sein Außenminister, Antony Blinken, noch gesagt, es liege letztlich an den beiden Konfliktparteien selbst, ob sie einen Wafenstillstand anstreben würden. Den internationalen Bemühungen um einen Waffenstillstand hatten die USA sich bisher nicht ausdrücklich angeschlossen. Dafür waren sie zunehmend unter Druck geraten.

Erdogan wettert gegen Biden

17.5.2021, 21:22 Uhr – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Joe Biden scharf kritisiert und ihm vorgeworfen, dazu beizutragen, dass der „Boden Palästinas“ mit „Gräuel, Schmerz und Blut“ gewaschen werde. Dabei bezog sich Erdogan auf einen Bericht der Washington Post über geplante Waffenverkäufe der USA an Israel. Laut dem Bericht hat US-Präsident Biden ein Waffengeschäft in Höhe von 735 Millionen US-Dollar genehmigt. Die US-Regierung hat das bisher nicht bestätigt.

Palästinenser rufen zum Generalstreik auf

17.5.2021, 18:49 Uhr – Palästinenser haben für Dienstag zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Damit solle gegen israelische Angriffe auf Gaza, Zwangsvertreibung von Palästinensern aus Jerusalem sowie Gewalt durch israelische Siedler protestiert werden, berichteten örtliche Medien. Demnach wird mit Protestmärschen in allen größeren Städten sowie an Kontrollpunkten zwischen Israel und dem Westjordanland gerechnet. Schulen, Universitäten, Geschäfte und Büros in den besetzten palästinensischen Gebieten sollen geschlossen bleiben.

Hintergrund Raketen auf Israel und Gaza – wie kam es zur Gewalteskalation im Nahen Osten?

Seit der zweiten Maiwoche eskaliert die Gewalt im Nahen Osten. Israel bombardiert aus der Luft den Gazastreifen und militante Palästinenser feuern von dort Raketen auf israelische Städte. Es sind die schwersten Kämpfe seit Jahren und die Zahl der Toten und Verletzten wächst auf beiden Seiten. Wie konnte es soweit kommen?  mehr...

Bundesregierung bezeichnet antisemitische Vorfälle in Deutschland als „beschämend“

17.5.2021, 16:00 Uhr – Die Bundesregierung hat judenfeindliche Vorfälle bei Demonstrationen gegen die Gewalt im Nahost-Konflikt kritisiert. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, es sei beschämend, was in den letzten Tagen in Deutschland an Judenhass und antisemitischen Beschimpfungen zu hören gewesen sei.

USA fordern Schutz von Zivilisten

17.5.2021, 15:20 Uhr – Im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern haben die USA alle Parteien zum Schutz von Zivilisten aufgerufen. Außenminister Antony Blinken sagte, insbesondere Kinder müssten geschützt werden. Israel habe „als Demokratie eine besondere Verantwortung“ dafür. Die USA würden weiter mit „intensiver Diplomatie“ versuchen, die „derzeitige Spirale der Gewalt“ zu beenden, ergänzte Blinken. „Wir sind bereit, Unterstützung zu leisten, wenn die Parteien einen Waffenstillstand anstreben.“ Die Europäische Union äußerte sich besorgt über die Zerstörung eines Hochhauses im Gazastreifen, in dem auch internationale Medien ihre Büros hatten. In Berlin betonte Regierungssprecher Steffen Seibert, dass die journalistische Arbeit vor Ort „in jedem Konfliktgebiet wichtig“ sei. Die Bundesregierung unterstütze das Recht Israels auf Selbstverteidigung. „Wir vertrauen darauf, dass hier mit Augenmaß und Verhältnismäßigkeit agiert wird“, sagte Seibert.

Gaza: Zehntausende Palästinenser verlassen ihre Häuser wegen Luftangriffen

17.5. 2021, 12:00 Uhr – Im Gazastreifen haben Zehntausende Palästinenser wegen der massiven Luftangriffe Israels ihre Häuser verlassen. Nach Angaben der UNO suchen viele von ihnen Schutz in Einrichtungen ihres Hilfswerks, z.B. in Schulen. Die Angriffe von beiden Seiten gehen weiter. Mehr als 50 israelische Kampfflugzeuge hätten in der Nacht einen 15 Kilometer langen Abschnitt einer Tunnelanlage bombardiert, teilte die Armee mit.

Israelische Armee: 3.150 Raketen aus dem Gazastreifen

17.5.2021, 9:34 Uhr – Eine Woche nach Beginn des Beschusses haben militante Palästinenser nach Angaben der israelischen Armee etwa 3.150 Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert. Etwa 460 der abgeschossenen Raketen seien noch in dem Küstengebiet selbst niedergegangen, teilte das Militär mit. Das Abwehrsystem Eisenkuppel habe eine Abfangquote von etwa 90 Prozent. Zum Vergleich: Während des 51-tägigen Gaza-Krieges im Jahr 2014 wurden insgesamt 4.481 Raketen auf Israel abgefeuert. Zur Zahl der Angriffe Israels im Gazastreifen gab es am Morgen zunächst keine aktuellen Zahlen.

Chefredakteurin der AP will Untersuchung zu Angriff auf Büro in Gaza

17.5.2021, 9:09 Uhr – Die Chefredakteurin der AP, Sally Buzbee, hat eine unabhängige Untersuchung des israelischen Luftangriffs auf das Büro der Nachrichtenagentur in Gaza gefordert. Sie sei besorgt über die Auswirkungen auf die Berichterstattung. Der Luftangriff hatte ein Gebäude zerstört, in dem sich Büros der AP, des Senders Al-Dschasira und anderer Medien befanden. Die Organisation Reporter ohne Grenzen bat den Internationalen Strafgerichtshof, den Angriff als mögliches Kriegsverbrechen zu untersuchen. Das israelische Militär hatte den Angriff damit begründet, die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas habe in dem Gebäude ein militärisches Geheimdienstbüro unterhalten und dort Waffen entwickelt. Das Militär hatte den Journalisten der AP und anderen Mietern etwa eine Stunde Zeit gegeben, das zwölfstöckige Gebäude zu verlassen.

Israels Armee greift wieder Tunnelsystem im Gazastreifen an

17.5.2021, 7:41 Uhr – Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben wieder das Tunnelsystem der islamistischen Hamas im Gazastreifen angegriffen. 54 Kampfflugzeuge hätten im Laufe der Nacht etwa 35 Ziele beschossen, teilte die Armee mit. Dabei seien etwa 15 Kilometer des Metro-Systems attackiert worden. Das war somit die dritte Angriffswelle, die gegen das Tunnelnetz gerichtet war. Die Hamas habe das System über Jahre aufgebaut, berichtet das Militär. Es soll unter anderem Schutz für die Kämpfer bieten und ermöglichen, dass die Kämpfer schnell verlegt werden können. Die Metro liegt zu großen Teilen unter der Stadt Gaza im Norden des Gazastreifens. Ein Sprecher bezeichnete sie als „Stadt unter der Stadt“.

What’s 9.3 miles (15 km)? 163 football fields 46 Eiffel Towers 34 Empire State Buildings 18 Burj Khalifas Nearly 2 Mt. Everests Our fighter jets neutralized 9.3 miles of the Hamas 'Metro' terror tunnel system overnight. That's 9.3 miles that can no longer be used for terror.

UN-Generalsekretär Guterres fordert Ende der Kämpfe

16.5.2021, 21:05 Uhr – Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Sonntag zum ersten Mal in einer öffentlichen Sitzung mit den seit einer Woche anhaltenden Gefechten in Nahost beschäftigt. UN-Generalsekretär Antonio Guterres forderte ein sofortiges Ende der Kämpfe zwischen Israel und radikal-islamischen Palästinensern im Gazastreifen. Die UN stehe mit allen Beteiligten in Kontakt mit dem Ziel einer sofortigen Waffenruhe, sagte er.

Russland: Blutvergießen im Gaza-Konflikt sofort beenden

16.5.2021, 19:42 Uhr – Russland hat ein sofortiges Ende der Gewalt im Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern gefordert. „Vorrangige Aufgabe ist es, das Blutvergießen zu beenden“, schrieb Vize-Außenminister Sergej Werschinin auf Twitter. Alle Parteien müssten sich an das Völkerrecht halten, um Schäden für Zivilisten sowie die von Medien genutzte Infrastruktur zu verhindern. „Wir verurteilen nachdrücklich die Anwendung von Gewalt.“ Die eskalierende Lage gebe Anlass zu großer Sorge, schrieb Werschinin.

#Vershinin at the VTC on #MiddleEast, incl. the #Palestinian question: The priority now is to cease fire & stop the bloodshed. We call on the parties to comply with the norms of #IHL, prevent harm to the civilian population & to infrastructure used by journalists & #MassMedia. https://t.co/xkzKVsV1Pe

Netanjahu: Gebäude mit Medienbüros wegen Hamas-Präsenz legitimes Ziel

16.5.2021, 18:15 Uhr – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Kritik an der Zerstörung eines Hochhauses in Gaza zurückgewiesen, in dem sich Büros der Nachrichtenagentur AP und des Fernsehsenders Al-Dschasira befanden. Da sich in dem Gebäude auch ein Büro der radikalislamischen Hamas befunden habe, sei es sein „perfekt legitimes Ziel gewesen“, sagte er im US-Fernsehsender CBS. Auf die Frage, ob er in seinem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden am Samstag einen Beweise für die Hamas-Präsenz in dem Gebäude vorgelegt habe, sagte er: „Wir geben das über unsere Geheimdienstleute weiter.“

Weitere Tote in Gaza

16.5.2021, 16:47 Uhr – Die Zahl der Toten nach den Angriffen Israels in der Nacht auf Sonntag ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza auf 42 gestiegen. Unter ihnen seien 16 Frauen und 10 Kinder. 50 Menschen seien dabei verletzt worden. Unter den Toten sei auch ein Arzt vom Schiffa-Krankenhaus, der größten Klinik in Gaza. In der Nacht hatte Israels Militär Büros und Häuser wichtiger Hamas-Mitglieder attackiert. Zuvor hatte es der Führungsriege der Hamas mit gezielter Tötung gedroht. Militante Palästinenser hatten in der Nacht wieder massiv Raketen abgefeuert.

Palästinensischer Minister wirft Israel Kriegsverbrechen vor

16.5.2021, 15:58 Uhr – Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Dringlichkeitssitzung zum Gaza-Konflikt mit schweren Vorwürfen des palästinensischen Außenministers gegen Israel begonnen. Riad al-Malki sagte am Sonntagabend, israelische Angriffe auf das palästinensische Gebiet seien Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit und in Jerusalem setze Israel eine Apartheidpolitik um. „Israel tötet Palästinenser in Gaza, eine Familie nach der anderen“, sagte er. „Israel versucht, Palästinenser in Jerusalem zu entwurzeln. Es vertreibt Familien, ein Heim, ein Viertel nach dem anderen. Israel exekutiert unser Volk, verübt Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

EU-Außenminister wollen Dienstag beraten

16.5.2021, 10:13 Uhr – Die EU-Außenminister wollen wegen des Konflikts am Dienstag zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Bei der Videokonferenz werde es darum gehen, wie „die EU am besten zu einem Ende der derzeitigen Gewalt beitragen“ könne, teilte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell im Online-Dienst Twitter mit. Die Zahl der zivilen Opfer durch die gegenseitigen Angriffe bezeichnete er als „inakzeptabel“.

In view of the ongoing escalation between Israel and Palestine and the unacceptable number of civilian casualties, I am convening an extraordinary VTC of the EU Foreign Ministers on Tuesday. We will coordinate and discuss how the EU can best contribute to end the current violence

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat einen Drei-Stufenplan vorgeschlagen, wie die Gewalteskalation im Nahen Osten beendet werden könnte:

Es braucht nun: 1. Einen Stopp des Raketenterrors, 2. Ein Ende der Gewalt und 3. Die Rückkehr zu Gesprächen zwischen Israelis & Palästinensern und über eine Zweistaatenlösung. Dies habe ich in all meinen Gesprächen mit Amtskollegen aus der Region betont. #Nahost (2/2)

Nacht auf Sonntag: Hamas feuert wieder Raketen auf Tel Aviv

15.5.2021, 23:01 Uhr – In der israelischen Küstenstadt Tel Aviv ist Raketenalarm ausgelöst worden. Dies sei Vergeltung für die Zerstörung eines 14-stöckigen Hochhauses im Gazastreifen durch die israelische Luftwaffe, hieß es.

In dem Hochhaus hatten auch Medienunternehmen wie Associated Press (AP) ihre Büros. Die Nachrichtenagentur AP reagierte entsetzt auf den Anschlag. „Das ist eine unglaublich beunruhigende Entwicklung“, teilte AP-Präsident Gary Pruitt mit. Ein Dutzend AP-Journalisten und freie Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden.

Immer mehr Tote und Verletzte auf beiden Seiten

15.5.2021, 21:05 Uhr – Seit Beginn der Angriffe am Montag wurden im Gazastreifen nach palästinensischen Angaben 192 Tote gemeldet, darunter 58 Kinder. Israels Behörden beklagen zehn Todesopfer, unter ihnen zwei Kinder. Im Gazastreifen gibt es außerdem mittlerweile rund 1.200 Verletzte, auf israelischer Seite sind es mehr als 560. Laut Angaben der israelischen Armee haben militante Palästinenser rund 2900 Raketen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee griff seit Wochenbeginn ihrerseits fast 800 Ziele im Gazastreifen an.

Latest updates: May 15 Israel’s bombardment in #Gaza continued for a fifth consecutive day, with Israeli air raids hitting a refugee camp where several Palestinians, including children, were killed. Follow this thread for the latest https://t.co/YLmYJKYCer ⤵ https://t.co/3tBYTpyEnQ

US-Präsident Biden telefoniert mit Abbas und Netanyahu

16.5.2021, 8:53 Uhr – Die USA bemühen sich um Deeskalation im Gaza-Konflikt. US-Präsident Joe Biden telefonierte am Samstag mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Mit Abbas war es das erste Telefonat Bidens seit Amtsantritt.

Biden habe sich im Gespräch mit Netanyahu besorgt über die Sicherheit von Journalisten gezeigt und betont, dass deren Schutz unbedingt zu gewährleisten sei.

Im Gespräch mit Abbas habe Biden gefordert, die Hamas müsse den Raketenbeschuss auf Israel einstellen, meldete das Weiße Haus. Der US-Präsident habe außerdem sein Engagement für eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung betont. Das sei der beste Weg zu einer gerechten und dauerhaften Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts.

Auch UN-Generalsekretär António Guterres forderte einen sofortigen Waffenstillstand. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warb in einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu ebenfalls für eine friedliche Lösung.

Tunnelsystem der Hamas im Visier

15.5.2021, 21:39 Uhr – Seit Freitag sind bei den Angriffen auf den Gazastreifen auch Bodentruppen im Einsatz. Ihr Ziel ist nach Angaben Israels vor allem das geheime Tunnelsystem der Hamas an der Grenze zwischen Israel und dem Gaza-Streifen. Von dort dringen immer wieder palästinensische Kämpfer ins Land ein.

Am Samstag zerstörte Israels Luftwaffe zudem nach Medienberichten ein 14-stöckiges Hochhaus im Gazastreifen, in dem Medienunternehmen wie Associated Press ihre Büros hatten.

Berichten zufolge wurden die Bewohner zuvor telefonisch aufgefordert, das Gebäude zu verlassen und ihnen dafür eine Stunde Zeit gelassen. Es ist das fünfte Hochhaus, das Israels Armee seit Beginn der jüngsten Eskalation am Montag zum Einsturz bringt

Großangriff auf Hamas-Tunnel – „potenziell“ Hunderte Kämpfer getötet

15.5.2021, 11:19 Uhr – Bei einem massiven Angriff auf ein breites Tunnelsystem der im Gazastreifen herrschenden Hamas hat Israels Luftwaffe in der Nacht zum Freitag nach eigenen Angaben rund 500 Tonnen Munition eingesetzt. An dem Angriff auf das sogenannte Metro-System seien 160 Flugzeuge des Typs F-16 und F-35 beteiligt gewesen, sagte ein ranghoher Offizier der israelischen Luftwaffe am Samstag. Es sei noch unklar, ob und wie viele Hamas-Kämpfer dabei getötet worden seien. „Potenziell sind es aber Hunderte“, sagte er.

Ausländische Medien hatten der israelischen Armee vorgeworfen, sie mit einem Tweet kurz vor dem Angriff absichtlich manipuliert zu haben. „Luft- und Bodentruppen greifen gegenwärtig im Gazastreifen an“, hieß es darin in der Nacht zum Freitag, als mit einer Bodenoffensive Israels gerechnet wurde. Als dies gemeldet wurde, hatte es nach Medienberichten wiederum zahlreiche Hamas-Kämpfer dazu bewegt, in das unterirdische Metro-System abzutauchen.

Nachdem sie so in die Falle gegangen seien, habe Israels Luftwaffe das Tunnelnetz rund 40 Minuten lang bombardiert. Die Armee dementierte eine gezielte Manipulation der ausländischen Medien und sprach von einem Kommunikationsfehler. Es befinde sich kein israelischer Soldat im Gazastreifen.

Familie stirbt im Gazastreifen – Todesopfer auch in Israel

15.5.2011, 8:27 Uhr – Ein weiterer israelischer Luftangriff im Gazastreifen tötete in der Nacht nach Angaben der dort regierenden Hamas mindestens zehn Mitglieder einer palästinensischen Familie – die meisten von ihnen Kinder. In den Trümmern des Hauses am Rande des Flüchtlingslagers Schati wurde am Morgen noch nach Opfern gesucht.

Auch in Israel starb mindestens ein weiterer Mensch: Nachdem die Hamas schon in der Nacht ihre Raketenangriffe fortgesetzt hatte, griff sie auch am Samstag wieder mehrmals an: Dabei wurde im Tel Aviver Vorort Ramat Gan ein 50-jähriger Mann getötet. Seit Montag wurden bereits mehr als 2.000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Die moderne Großstadt Tel Aviv liegt dabei immer wieder im Zentrum der Angriffe. Hier Bilder von den Minuten nach dem Angriff auf Ramat Gan:

RAW FOOTAGE: This is the scene in a neighbourhood in Ramat Gan after a rocket from Gaza struck the area. We will not let this terror go unanswered. https://t.co/UfSSnrZvLt

Todesopfer auch im Westjordanland und an libanesischer Grenze

14.5.2021, 17:59 Uhr – Der Konflikt hat auch auf das Westjordanland übergegriffen. Dort starben nach Angaben der palästinensischen Behörden elf Menschen. Zwei weitere Tote gab es an der Grenze zum Libanon, wo mehrere Demonstranten den Grenzzaun überwanden, um gegen Israel zu protestieren. Israels Grenztruppen gaben demnach zunächst Warnschüsse aus Panzern ab und schossen dann scharf.

Israels „Eiserne Kuppel“ kommt an ihre Grenzen

13.5.2021, 12:09 Uhr – In einigen Städten Israels gehen nach wie vor pausenlos Hamas-Raketen nieder. Israels Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ ist den vielen Raketen schon seit Tagen nicht mehr gewachsen.

Hier ein Video der israelischen Armee vom Dienstagabend – man sieht Dutzende anfliegende palästinensische Raketen, die wiederum von israelischen Abfangraketen zerstört werden:

RAW FOOTAGE: This is the moment the Iron Dome intercepted a barrage of rockets over Tel Aviv and central Israel. https://t.co/8jl8OTgWCl

Lynch-Attacken in mehreren Städten: Schlittert Israel in einen Bürgerkrieg?

12.5.2021, 0:02 Uhr – In Lod, wo Juden und Araber gemeinsam leben, und anderen Städten gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen. Arabische Israelis und Juden geraten aneinander, Randalierer setzen Autos in Brand, wütende Mobs verprügeln Menschen, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Der Bürgermeister von Lod verglich die Lage mit einem Bürgerkrieg.

In Lod kam es auch in der Nacht zu Samstag zu Schießereien mit Verletzten. Es hatte auch in der vergangenen Woche immer wieder Lynch-Attacken gegeben: In Dschaffa wurde ein Soldat von einer Gruppe Araber angegriffen und landete in kritischem Zustand im Krankenhaus, im Tel Aviver Vorort Bat Jam zerrte eine Gruppe ultranationalistischer Israelis am Mittwochabend einen Mann, den sie für einen Araber hielten, aus einem Auto und prügelte ihn bis zur Bewusstlosigkeit. Es soll mehrere solcher Vorfälle geben.

Streit um Zwangsräumungen und Altstadtsperrung in Jerusalem

9.5.2021, 6:50 Uhr – Militante Palästinenser haben wieder Raketen auf das israelische Grenzgebiet gefeuert. In der Grenzstadt Sderot und anderen Ortschaften heulten nach Militärangaben am Morgen die Warnsirenen. Es seien drei Geschosse abgefeuert worden. Eines davon habe offensichtlich die Raketenabwehr Eisenkuppel abgefangen.

Das Gesundheitsministeriums in Gaza teilt mit, dass 20 Menschen gestorben seien – darunter neun Kinder und ein Hamas-Führer.

Ausgebrochen war die Gewalt auf dem Jerusalemer Tempelberg. Der Grund: Viele Palästinenser sind wütend, weil die Polizei Bereiche der Jerusalemer Altstadt zum Ende des Ramadan abgesperrt hatte, um Versammlungen zu verhindern.

Dazu kommt die drohende Zwangsräumung von rund 30 Palästinensern aus ihren von Israelis beanspruchten Wohnungen im Viertel Scheich Dscharrah. Mittlerweile gleichen die „Unruhen“ wieder einem Krieg.

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