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Björn Widmann
Björn Widmann (Foto: SWR3)

Ein Sammler hatte den größten Keltischen Goldfund 1999 gemacht – jetzt sucht das bayerische LKA nach den Münzen.

In Manching bei Ingolstadt in Bayern haben Diebe einen Millionen-Coup gelandet. Sie haben aus dem Kelten- und Römer-Museum Goldmünzen aus der Keltenzeit (8. bis 1. Jahrhundert vor Christus) geklaut – im Wert von mehreren Millionen Euro. Nur neun Minuten hat der Diebstahl gedauert.

Ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) hat gesagt, die Diebe seien in der Nacht auf Dienstag in das Museum eingestiegen und hätten den 1999 bei Manching entdeckten Schatz mitgenommen.

Goldschatz der Kelten: Das ist die Geschichte

Der Goldschatz aus dem Museum in Manching ist der größte keltische Goldfund, der im vergangenen Jahrhundert aufgetaucht ist. Ein Grabungsteam hatte vor 23 Jahren insgesamt rund 450 Münzen entdeckt.

Seit 2006 wurde der Schatz in dem Museum im Landkreis Pfaffenhofen/Ilm ausgestellt. Das Oppidum Manching gilt als eine herausragende keltische Siedlung, in der bis heute immer wieder Archäologen nach Schätzen suchen. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege zählt die Siedlung zu den bedeutendsten Bodendenkmälern nördlich der Alpen.

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