STAND
AUTOR/IN
Björn Widmann (Foto: SWR3)

Die Eltern ließen ihre Tochter nur kurz aus den Augen. Die Strömung zog das Kind in der Zeit aber so weit weg vom Strand, dass ein ungewöhnlicher Retter zu Hilfe kommen musste.

Der Golf von Korinth ist bei Touristen beliebt: Blaues Wasser, traumhafte Strände, Sonnenschein. Aber er ist auch tückisch – und das sieht man nicht auf den ersten Blick. Die Strömung in der Gegend ist so stark, dass sie Menschen in nur wenigen Minuten hunderte Meter weit aufs offene Meer ziehen kann. Das wurde einem vierjährigen Mädchen am Montagnachmittag zum Verhängnis – manche Medien berichten, das Kind sei sogar erst drei Jahre alt gewesen.

Die Kleine spielte am Strand von Andirrio mit einem aufblasbaren Einhorn. Die Greek City Times berichtet, die Eltern hätten das Mädchen nur kurz aus den Augen gelassen. Als sie nach dem Kind sehen wollten, trieb es schon weit draußen im Meer.

Örtliche Fähre rettet Mädchen aus Seenot

Die geschockten Eltern informierten die Hafenbehörden. Die wiederum hatten eine Idee, wie sie die Kleine wieder an Land bekommen könnten. Sie alarmierten den Kapitän der örtlichen Fähre „Salaminomachos“. Der entdeckte das Kind auf dem Weg nach Andirrio, als es schon einen halben Kilometer vom Strand entfernt auf dem Meer trieb.

Kapitän Grigoris Karnesis beschloss, das Mädchen vorsichtig anzusteuern um es zu retten. „Ich hätte nicht erwartet, dass das Kind noch so klein ist“, sagte der Kapitän der Zeitung. Ein Fahrgast filmte die Rettungsaktion und stellte das Video auf Facebook.

Όταν η ανεμελιά μπορεί να καταλήξει σε τραγωδία... Συγχαρητήρια στον καπετάνιο και το πλήρωμα του πλοίου Σαλαμινομάχου για τις ενέργειες που απέφεραν την θετική κατάληξη. Η ανάρτηση του βίντεο δεν έχει σκοπό να επιρριψει ευθύνες, αλλά να καταδείξει την επικινδυνότητα των θαλάσσιων παιχνιδιών που κατά κόρον χρησιμοποιούμε όλοι.Gepostet von Petros Kritsonis am Montag, 24. August 2020

„Das Mädchen klammerte sich an den Hals seines Einhorns“

Der Kapitän positionierte das Schiff so, dass das Gummi-Einhorn mit dem verängstigten Mädchen darauf direkt auf das Schiff zutrieb. „Das Mädchen war zwar nicht unterkühlt, aber starr vor Angst, als es das große Schiff auf sich zusteuern sah“, sagte Karnesis.

Die Kleine habe kein Wort gesagt, aber aus Verzweiflung geweint und sich an den Hals ihres Einhorns geklammert, als die Rettungsaktion begann. „Wir näherten uns langsam und konnten das Kind retten“, sagte der Kapitän.

Besatzung kümmert sich um Kind

Die Besatzung habe sich anschließend liebevoll um das Kind gekümmert. Einige Besatzungsmitglieder hätten versucht, das Mädchen mit Grimassen und Witzen zu beruhigen, bevor es seinen überglücklichen Eltern übergeben werden konnte. „Zum Glück lief alles gut“, sagte der erleichterte Kapitän nach der Rettungsaktion.

STAND
AUTOR/IN
Björn Widmann (Foto: SWR3)

Meistgelesen

  1. Stuttgart

    SWR3 Tatort-Check: „Das ist unser Haus" Tatort aus Stuttgart: Wie konnte es soweit kommen?

    Außergewöhnlich: Selten zuvor hat der Stuttgarter Tatort den Zuschauern mit so viel schwarzem Humor den Spiegel vorgehalten, dass das Lachen im Hals stecken bleibt. Wie konnte es so weit kommen?  mehr...

  2. Die besten Messenger-Dienste „Whatsapp-Alternative Telegram auf keinen Fall verwenden.“

    Wer kein Whatsapp verwenden möchte, landet schnell bei Telegram. Nicht zuletzt der Wendler und die Corona-Kritiker nutzen den Messenger gerne – und haben praktisch keinen Datenschutz mehr.  mehr...

  3. Rheinland-Pfalz

    Worms hat 15km-Regel Jetzt berechnen: So weit sind 15 Kilometer von deinem Wohnort entfernt

    Als erste Stadt in Rheinland-Pfalz hat Worms den Bewegungsradius auf 15 Kilometer eingeschränkt. Hier kannst du berechnen, wie weit du dich von deinem Wohnort entfernen darfst – wenn auch bei dir diese Regel gelten sollte.  mehr...

  4. News-Ticker zum Coronavirus Söder hält wieder Grenzkontrollen für möglich

    Wegen der stark gestiegenen Infektionszahlen gibt es zurzeit strengere Regeln und Beschränkungen in Deutschland. Alle aktuellen Entwicklungen gibt es hier im Ticker.  mehr...

  5. Konkurrenz verzeichnet Millionen Neuzugänge Nach Kritik: Whatsapp verschiebt Datenschutz-Update

    Kritik von allen Seiten und abwandernde Nutzerinnen und Nutzer: Whatsapp verschiebt sein für Anfang Februar geplantes Update der Datenschutzregeln.  mehr...

  6. Breisgau-Hochschwarzwald

    Schneemassen in den Bergen Lawinenabgang am Feldberg – verschüttete Person wohlauf

    Am Feldberg im Hochschwarzwald ist eine Lawine abgegangen. Ein Mensch ist verschüttet worden. Der Skifahrer konnte sich aber selbst aus dem Schnee befreien.  mehr...