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Es ist die nächste Wendung im Mordfall Lübcke. Der Hauptangeklagte Stephan E. legte nun vor Gericht ein drittes Geständnis ab. Darin beschreibt er auch, wie es zum tödlichen Schuss gekommen sein soll.

Der Hauptangeklagte im Lübcke-Prozess hat den tödlichen Schuss auf den ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten vor Gericht gestanden. Er habe ihn abgefeuert, ließ Stephan E. über seinen Anwalt erklären.

So beschreibt E. die Tat

Demnach sei E. Anfang Juni 2019 zusammen mit dem wegen Beihilfe angeklagten, Markus H., zum Haus von Lübcke im Landkreis Kassel gegangen. Das Kommando zum Losgehen habe H. gegeben. Er habe Lübcke anherrschen wollen, E. habe den Regierungspräsidenten mit der Pistole bedrohen sollen, schilderte der Anwalt von E. Als Lübcke den Drohungen der beiden Angeklagten nicht folgen wollte, habe E. geschossen.

In dem Geständnis entschuldigte sich E. mehrmals bei der Familie Lübcke. Es sei unentschuldbar, was er getan habe. „Ich übernehme dafür die Verantwortung“. E. bat um die Aufnahme in ein Aussteigerprogramm für Rechtsradikale.

Drei Geständnisse im Mordfall Lübcke

Es ist das inzwischen dritte Geständnis von E. Der 46-Jährige hatte die Tat bereits kurz nach seiner Festnahme zugegeben. Später widerrief er das erste Geständnis und beschuldigte in einer neuen Version Markus H., seinen mutmaßlichen Komplizen. Laut Generalbundesanwalt handelte E. aus rechtsextremistischen Motiven.

Weiterer Vorwurf gegen Hauptangeklagten

E. wird zudem eine weitere Tat angelastet, eine Messerattacke auf einen irakischen Flüchtling im Jahr 2016 in Lohfelden. Damit habe er nichts zu tun, ließ E. nun über seinen Anwalt erklären.

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