STAND
MODERATOR/IN
Amelie Heß
Amelie Heß (Foto: SWR)

Ein Schneesturm hat den Nordosten der USA getroffen. Für die Region um die Stadt Buffalo im Westen des Bundesstaates New York warnte der Wetterdienst vor „historischem Schneefall“.

Der Nationale Wetterdienst warnte am Freitag vor „einer Sicht von nahezu null, fast unmöglichen Reisen“ und möglichen Schäden an der Infrastruktur. Für elf Landkreise wurde der Notstand ausgerufen.

Heftiger Wintereinbruch in Buffalo: Video zeigt Schneesturm

Andy Parker, Meteorologe aus Buffalo, veröffentliche auf Twitter ein Video des Schneesturms, das zeigt wie innerhalb von Minuten die Stadt in weißem Nebel versinkt.

Whiteout whacks Buffalo, NY with zero visibility in a matter of minutes! @TomNiziol @JimCantore @foxweather @weatherchannel @WeatherNation @WBEN https://t.co/sdlPjd8u3G

Heftiger Schneefall – zwei Menschen sterben

Zwei Menschen seien in der Region Erie County beim Schneeräumen wegen Herzproblemen gestorben, teilte Marc Poloncarz, Verantwortlicher des Bezirks, auf Twitter mit. Er warnte außerdem davor, den schweren, nassen Schnee zu schippen, wenn es nicht unbedingt nötig sei. Dies könne Rückenverletzungen und Herzprobleme verursachen.

Please continue to avoid shoveling this very heavy, wet snow - and use caution and avoid overexertion if you must shovel today. https://t.co/A2uvHcYqIh

Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, hatte bereits am Donnerstag vor einem „extremen Wetterereignis“ gewarnt. „Das bedeutet, dass es gefährlich ist. Es bedeutet auch, dass es lebensbedrohlich ist.“ Die Menschen sollten sich „auf das Schlimmste vorbereiten und wenn möglich zu Hause bleiben“, warnte die Gouverneurin.

Schneestürme eigentlich keine Besonderheit in der Region

Die Gegend rund um Buffalo ist häufiger von Schneestürmen betroffen. Durch den sogenannten „Lake Snow Effect“, der auftritt, wenn im Winter kalte Winde über die großen, im Sommer aufgewärmten Seen ziehen. Trotzdem sei dieser Sturm besonders gefährlich, warnte die Gouverneurin auf Twitter.

Western New Yorkers know how to handle snow — but make no mistake, the weather we're expecting this weekend is not a normal winter storm. Be smart, be prepared, and look after one another. https://t.co/cadgNJzS5G

Völlig zugeschneit war am Freitag die Stadt Hamburg bei Buffalo. Dort wurde nach Angaben des Wetterdienstes in kurzer Zeit 51 Zentimeter Schnee gemessen.

Hamburg Says Hello! https://t.co/rdG95Ximju

Heftiger Schneesturmin Buffalo: NFL verlegt Spiel nach Detroit

Die US-Football-Profiliga NFL verlegte auf Grund des Schneesturms die Partie zwischen den Buffalo Bills und den Clevelands Browns, die am Sonntagabend ausgetragen wird, nach Detroit. Die Entscheidung sei mit „Blick auf die öffentliche Sicherheit und aus Vorsicht“ sowie in Absprache mit den Buffalo Bills getroffen worden.

Due to public safety concerns and out of an abundance of caution in light of the ongoing weather emergency in western New York, Sunday's game against the Browns will be moved to Ford Field in Detroit. More info: https://t.co/wXQXAZAR39 https://t.co/0RwqGgi4OJ

Ein Ende des Schnees ist noch nicht in Sicht. Bis Sonntag soll es weiter schneien. Am Donnerstag ist Thanksgiving in den USA. Das Reiseaufkommen ist zu dieser Zeit besonders hoch, weshalb vielen Amerikanern der Schnee in die Quere kommen könnte.

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir dir, woher wir unsere Infos haben!

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Twitter ist ein soziales Netzwerk aus den USA und wird häufig von Politikern oder Journalisten genutzt. Auch Unternehmen und Vereine sind auf Twitter aktiv. Sie schreiben Tweets mit wichtigen Infos über sich selbst. Ein solcher Tweet kann dadurch zu einer Nachrichten-Quelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Tweet echt sind. Seit Elon Musk Twitter gekauft hat, ist das allerdings schwieriger geworden. Deshalb sind wir aktuell sehr vorsichtig mit Informationen, die ausschließlich über Twitter verbreitet werden.

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

STAND
MODERATOR/IN
Amelie Heß
Amelie Heß (Foto: SWR)

Meistgelesen

  1. Einmalig und ganz besonders Erlebt das SWR3-Weihnachtskonzert 2022 mit Mark Forster

    Wir versüßen euch die schönste Zeit des Jahres: Mit dem SWR3-Weihnachtskonzert mit Mark Forster. Hier gibt’s alle Infos, wie ihr dabei sein könnt!

  2. Test für den Katastrophenfall So laut war die bundesweite Warnung auf dem Handy

    Im Katastrophenfall entscheiden Sekunden. Um die Alarmstrukturen in Deutschland zu testen, wurden am 8. Dezember um 11 Uhr Warn-SMS auf alle Handys verschick – ohrenbetäubend und laut.

    Die Morningshow SWR3

  3. Heidelberg

    Hauptbahnhof betroffen Bombenentschärfung in Heidelberg: Tausende müssen Häuser verlassen

    Im Heidelberger Stadtteil Bahnstadt ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Ab dem frühen Morgen wird das Gebiet für die Entschärfung evakuiert.

    SOUNDS SWR3

  4. Liveblog: Der Krieg in der Ukraine Rückkehr russischer Olympia-Sportler? Innenministerin Faeser ist dagegen

    Russland versucht weiter, die Ukraine einzunehmen. Der Krieg hat auch Auswirkungen auf Europa und die ganze Welt. Alle Infos dazu.

  5. Anti-Terror-Einsatz gegen „Reichsbürger“ „Brandgefährlich“: Kommt bald die zweite Festnahme-Welle?

    Am Mittwochmorgen hatte die Polizei mit mehr als 3.000 Leuten gegen die sogenannten „Reichsbürger“ zugeschlagen. Der ersten Aktion könnten weitere folgen.

    Die Morningshow SWR3

  6. Berüchtigter Waffenhändler kommt frei Russen tauschen US-Basketballerin gegen "Händler des Todes" aus

    US-Basketballstar Brittney Griner ist wieder frei. Im Gegenzug musste Washington einen Russen laufen lassen, dessen Handelsware für den Tod zahlloser Menschen verantwortlich ist.

    PUSH SWR3