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Die 15 Tiere sind seit einem Jahr unterwegs. 500 Kilometer weit sind sie gekommen und stehen am Rande der Großstadt Kunming. Jetzt hat eine Drohne sie beim Schlafen und Gruppen-Kuscheln erwischt.

Erst kürzlich hatte eine Elefantenherde in Indien von sich reden gemacht. Der Grund war allerdings ein trauriger: Die Tiere wurde alle von einem Blitz erschlagen – Dorfbewohner beteten für die Tiere. Die 15 Tiere, die jetzt durch China ziehen, entzücken hingegen die ganze Welt.

So gut schläft man vielleicht nur als Elefant unter anderen Elefanten

Kurz vor der Großstadt Kunming wurden sie jetzt von einer Drohne gefilmt. Das Bild dürfte unvergesslich werden: Die Tiere liegen darauf traut beieinander und schlafen tief und fest. Nur eines der Babys klettert auf seiner Mama herum:

Was den Elefanten auf ihrem Weg durch China so alles widerfährt

Insgesamt marschieren die Tiere recht unbefangen durchs Land. Hier Aufnahmen aus den vergangenen Wochen – darunter ein Einbruch in einen Autoladen und einen Elefantenbaby-Unfall:

In Kunming lösen die Elefanten Unruhe aus

Schon seit mehreren Monaten sind die 15 Elefanten unterwegs. Vor allem nachts ziehen sie durch Felder, über Wiesen, durch Wälder. Sie laufen aber auch Straßen entlang, durchqueren Dörfer und ganze Stadtteile – bei einigen Menschen sorgen sie für Angst und Schrecken.

🇨🇳🐘The journey continues: A herd of 15 wild #elephants, after traveling 500 kilometers in over 40 days, was spotted heading northwest in Kunming, the capital city of SW #China's Yunnan Province. https://t.co/9FwiACATee

In der Millionenmetropole hieß es bereits, die Einwohner sollten wegen der Elefanten ihre Häuser nicht verlassen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt. Mehr als 200 Fahrzeuge und Drohnen seien im Einsatz, um die Tiere rund um die Uhr im Auge zu behalten.

Herde hat schon 500 Kilometer zurückgelegt

Die Elefanten sind aus einem Wildpark in der Grenzregion zu Laos und Myanmar ausgebrochen und haben bereits rund 500 Kilometer Richtung Norden zurückgelegt. Auf der Suche nach Nahrung haben die Tiere in den vergangenen Wochen immer wieder Felder und Obstplantagen verwüstet.

Insgesamt zerstörte die Herde seit Mitte April rund 56 Hektar Felder und Land. Der Schaden werde auf 6,8 Millionen Yuan (fast 900.000 Euro) geschätzt, berichtete das chinesische Staatsfernsehen.

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 25. Mai, 1:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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