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Björn Widmann
Björn Widmann (Foto: SWR3)
Leo Eder
Leo Eder (Foto: SWR3)
Hans Liedtke
Hans Liedtke (Foto: SWR3)

In Hockenheim im Rhein-Neckar-Kreis sind am Ostersonntag zwei Geschwister tot in einer Wohnung entdeckt worden. Ihre Mutter sitzt in U-Haft.

Jetzt ist es sicher: Die beiden sieben und neun Jahre alten Jungs sind in Hockenheim von ihrer eigenen Mutter getötet worden. Laut Staatsanwaltschaft hat die Frau in einer E-Mail an die Polizei gestanden. Sie habe geschrieben, dass sie „etwas Schlimmes“ getan hat.

Die Polizei hatte an Ostern erst einmal nur bekannt gegeben, dass eine 43 Jahre alte „Angehörige“ am Tatort festgenommen worden sei. Mittlerweile ist die Frau in Untersuchungshaft, gegen sie wurde ein Haftbefehl verhängt, sie stehe unter Mordverdacht.

Obduktion der Leichen am Dienstag

Für Dienstag war die Obduktion der Leichen angesetzt. Die Ermittler erhoffen sich dadurch, mehr Details zur Todesursache zu erhalten. Details sind bis jetzt aber noch nicht bekannt – das könne auch noch mehrere Wochen dauern, hieß es. Auch die Fragen, warum die Frau ihre Kinder getötet hat und ob sie schuldfähig ist, sind noch nicht geklärt.

Vor ihrem gewaltsamen Tod in der Wohnung der Mutter haben die Kinder beim Vater in Mosbach gelebt, hat die Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Dort seien sie auch gemeldet gewesen. Die Brüder hätten ihre Mutter regelmäßig besucht, sagte ein Sprecher.

Alle aktuellen News zu den toten Geschwistern gibt es von SWR Aktuell:

Mosbach

Mutter unter Mordverdacht Tote Kinder in Hockenheim: Brüder gingen in Mosbach zur Schule

Die am Ostersonntag tot in Hockenheim aufgefundenen Brüder lebten zuletzt beim Vater in Mosbach und gingen auch hier zur Schule. Das bestätigen Staatsanwaltschaft und Stadt.

SWR4 BW aus dem Studio Mannheim SWR4 BW aus dem Studio Mannheim

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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