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Bei Live-Interviews weiß man wie was passiert – doch damit hatte wohl niemand gerechnet: Islands Premierministerin Jakobsdóttir wurde von einem Erdbeben unterbrochen. Doch davon ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

Eigentlich wollte die isländische Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir mit der Washington Post über die Corona-Pandemie und das Krisenmanagement in ihrem Land sprechen. Doch plötzlich hört man einen Knall, das Bild wackelt, Jakobsdóttir hört auf zu reden.

Jakobsdóttir: „Es hat gerade ein Erdbeben gegeben“

„Oh mein Gott, das ist ein Erdbeben“, sagt sie kurz danach. Jakobsdóttir schaut sich im Raum um: „Entschuldigung, aber es hat gerade ein Erdbeben gegeben. Wow!“. Dann atmet sie kurz durch, lacht und sagt: „Nun ja, das ist eben Island“.

Die Zeitung veröffentlichte das Video. Zu sehen ist das Erdbeben ab Minute 3:07.

Iceland Prime Minister Katrín Jakobsdóttir was discussing the coronavirus’ effect on the tourism industry and how the nation is approaching testing when she was interrupted by an earthquake. https://t.co/47Thh6hy5M #postlive https://t.co/3rWjrIczXm

Jakobsdóttir macht nach Erdbeben einfach weiter

Nach kurzer Zeit macht Jakobsdóttir dann einfach mit dem Interview weiter und beantwortet die Frage, bei der sie unterbrochen wurde, als wäre nichts passiert.

Die isländische Wetterbehörde bestätigte das Erdeben am Dienstagnachmittag. Das Epizentrum habe nicht weit entfernt von der isländischen Hauptstadt Reykjavík – wo Jakobsdóttir in ihrem Büro saß – gelegen. Berichte über größere Schäden oder Verletzte gab es bislang nicht.

Coole Regierungschefinnen: Ardern kennt Erdbeben-Interviews

Wer sich jetzt denkt: Irgendwie kenn ich das doch? Jein. Im Mai gab es eine ähnliche Szene mit Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Auch sie war während eines Interviews von einem Erdbeben überrascht worden – und reagierte cool. 

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 17. Oktober, 16:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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