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Mario Demuth (Foto: SWR3, privat)

In London fand die 39. Verleihung der Brit Awards statt. Viele Preisträger standen auch schon beim SWR3 New Pop Festival auf der Bühne. Für Pink war die Auszeichnung in London eine Premiere.

Als bester Künstler wurde George Ezra mit einem Brit Award ausgezeichnet. „Das ist eine unglaubliche Ehre“, sagte er. Seinen ersten Brit Award bezeichnete der 25-Jährige als „Sahnehäubchen“.

Als beste Künstlerin wurde die Newcomerin Jorja Smith. In Großbritannien ist sie längst ein Topstar. Dass sie tatsächlich einen Brit Award bekam, verschlug ihr fast die Sprache: „Das ist für uns alle, für all die kleinen Mädchen“, sagte die 21-Jährige.

Je zwei Awards für The 1975 und Calvin Harris

„The 1975“ bekamen gleich zwei Trophäen. Eine für ihr Album „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ und einen für die beste nationale Band. Zwei Brit Awards gingen an DJ Calvin Harris. Für ihn ging damit eine lange Durststrecke von 14 Nominierungen zu Ende. Harris wurde als bester Produzent und zusammen mit Dua Lipa für ihre gemeinsame Single „One Kiss“ ausgezeichnet.

Vom SWR3 New Pop Festival zu den Brit Awards

Gleich vier SWR3-New-Pop-Acts sind unter den diesjährigen Preisträgern bei den Brit Awards: George Ezra, Dua Lipa und Tom Walker. Auch Ed Sheeran stand einst auf einer New Pop Bühne.

SWR3-Musikmann Matthias Kugler hat sich die Verleihung angeschaut: „Da dürfen wir auch ein bisschen stolz sein, dass immer wieder viele britische Künstler zu uns zum SWR3 New Pop Festival kommen und danach als Brit-Award-Sieger glänzen“, sagte er. Besonders George Ezra hat er einen Brit Award gegönnt. In seiner Dankesrede habe man gemerkt, „was für ein toller, sympathischer und bescheidener Künstler“ er sei, sagte Kugler.

Alle Preisträger

Geoge Ezra (Foto: dpa/picture alliance)
George Ezra – Bester britischer Solo-Künstler dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Jorja Smith – Beste britische Solo-Künstlerin dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Tom Walker – Bester britischer Newcomer dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
The 1975 bekamen für ihr Album „A Brief Inquiry into Online Relationships“ einen Brit Award. Außerdem wurden sie als beste britische Band ausgezeichnet. dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Calvin Harris und Dua Lipa – Beste britische Single. Clavon Harris bekam außerdem einen Brit Award als bester britischer Produzent. dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Little Mix – Bestes Video einer britischen Band dpa/picture-alliance Bild in Detailansicht öffnen
Drake – Bester internationaler Solo-Künstler dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Ariana Grande – Beste internationale Solo-Künstlerin imago Bild in Detailansicht öffnen
The Carters alias Jay Z und Beyoncé – Beste internationale Gruppe dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Sam Fender – Jury-Preis dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen
Ed Sheeran – Brit Award für weltweiten Erfolg imago Bild in Detailansicht öffnen
Pink bekam als erste Nicht-Britin den Ehrenpreis „Outstanding Contribution to Music“. dpa/picture alliance Bild in Detailansicht öffnen

Die ganz Großen kamen nur als Video

Viele bekannte internationale Preisträgerinnen und Preisträger blieben der Veranstaltung fern. „Keiner von ihnen hielt es für nötig vorbeizukommen“, ätzte Moderator und Komiker Jack Whitehall.

Ariana Grande und Drake schickten jeweils eine Video-Botschaft. Sie bekamen Brit Awards als beste internationale Künstler. Sängerin Beyoncé und Ehemann Jay-Z nahmen ihren Preis als beste Gruppe („The Carters“) ebenfalls nicht persönlich entgegen.

Ehrenpreis für Pink

Zum Abschluss rockte Pink die Arena mit einem Medley ihrer größten Hits. Grund zum Feiern hatte sie genug, denn sie bekam als erste Nicht-Britin den Ehrenpreis „Outstanding Contribution to Music“.

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Mario Demuth (Foto: SWR3, privat)

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