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Svenja Maria Hirt
Svenja Maria Hirt (Foto: SWR3)

Wegen drohender Schlammlawinen sollen die Einwohner der Kleinstadt Montecito in Kalifornien ihre Häuser verlassen – auch Promis sind davon betroffen. Mindestens zwölf Menschen sind bereits gestorben.

Seit Tagen kämpft der US-Bundesstaat Kalifornien mit den anhaltenden heftigen Niederschlägen. Auch für die kommenden Tage rechnete der US-Wetterdienst NWS mit „zusätzlichen schweren Regenfällen“, die zu Überflutungen und Erdrutschen führen könnten.

Nach Angaben der Behörden sind in Kalifornien schon mindestens zwölf Menschen durch die schweren Unwetter ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Haushalte waren am Montag laut Nachrichtenagentur AFP ohne Strom.

Menschen schauen auf eine überflutete Straße in Santa Barbara (Foto: Reuters, REUTERS/Erica Urech)
Das Wasser steht auf den Straßen und fließt einfach nicht ab – wie hier im Osten Santa Barbaras. REUTERS/Erica Urech Bild in Detailansicht öffnen
Morro Bay, Kalifornien: Die starken Regenfälle scheinen die Autofahrer überrascht zu haben. Carolyn Krueger/via REUTERS Bild in Detailansicht öffnen
Und so sieht das Ganze von oben aus. Hier zu sehen: Watsonville in der Nähe von Santa Cruz. picture alliance/dpa/San Francisco Chronicle/AP | Brontë Wittpenn Bild in Detailansicht öffnen
Was wäre ein echter Kalifornier ohne Surfbrett? Manch einer findet es wohl ganz praktisch, wenn er direkt vor der Haustür surfen gehen kann. REUTERS/Erica Urech Bild in Detailansicht öffnen
Hier geht es nicht mehr weiter: Heftiger Regen hat diese Straße bei Scotts Valley unterspült und einbrechen lassen. IMAGO/ZUMA Wire Bild in Detailansicht öffnen

US-Promis in Montecito sollen ihre Häuser verlassen

In dem bei US-Promis beliebten Ort Montecito fordert die Feuerwehr die Einwohner auf, sofort ihre Häuser zu verlassen, denn es sei „eine sich schnell entwickelnde Situation“.

Welche Promi-Häuser evakuiert werden, ist nicht bekannt. Neben dem britischen Prinzen Harry und dessen Frau Meghan Markle wohnen in Montecito aber unter anderem Hollywood-Schauspielerin Jennifer Aniston, Sängerin Katy Perry, Talkshow-Legende Oprah Winfrey und auch die ehemalige US-Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres.

Ellen DeGeneres filmt überschwemmten Bach

Diese hat sich auf Twitter und Instagram mit einem Selfie-Video gemeldet, welches sie und dahinter einen schlammigen Fluss zeigt, der über die Ufer tritt. „Bitte bleibt alle in Sicherheit“, schrieb sie dazu.

Im Video erzählt die Moderatorin, dass dieses Gewässer neben ihrem Grundstück eigentlich ein Bach sei, der sonst nie schnell fließe. DeGeneres muss ihr Haus wohl erstmal nicht verlassen. Da sie selbst auf einem höher gelegenen Gebiet wohne, solle sie sich im Haus in Sicherheit bringen. Ihr Appell:

Wir müssen netter zu Mutter Natur sein, denn Mutter Natur ist nicht glücklich über uns.

Waldbrände + Niederschläge = Erdrutsche

Kalifornien erlebt derzeit die dritte Woche schwerer Winterstürme mit starkem Regen, heftigen Winden und Überschwemmungen. Heftige Niederschläge sind im kalifornischen Winter zwar untypisch. Aber bereits vor fünf Jahren, am 9. Januar 2018, starben in Montecito im Santa Barbara County 23 Menschen durch Schlammlawinen. Auch DeGeneres erinnert in ihrem Video an die schweren Überflutungen.

Durch die vorherige langanhaltende Dürre und die starken Waldbrände wurde die Vegetation so vernichtet, dass die Regenfälle kaum im Boden versickern können, was Erdrutsche begünstigt.

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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