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Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: SWR3)

Am Koblenzer Hauptbahnhof ging am Donnerstagabend gar nichts mehr. Ein verdächtiges Päckchen musste gesprengt werden.

Die Polizei hatte den verdächtigen Gegenstand gegen 20 Uhr in der Unterführung zu den Gleisen zwischen zwei Fahrkartenautomaten entdeckt. Daraufhin wurde der ganze Bahnhof gesperrt. Alle einfahrenden Züge wurden gestoppt oder umgeleitet.

Koblenz: Verdächtiger Gegenstand am Bahnhof gefunden

Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei dem Gegenstand um einen mit Kabeln gefüllten Verteilerkasten. Die Polizei hatte zuerst berichtet, dass es sich um einen Sprengsatz handeln könnte. Die Angaben dann aber später korrigiert.

Polizisten am Koblenzer Bahnhof: Dort wurde ein verdächtiger Gegenstand gesprengt (Foto: SWR3)
Der verdächtige Gegenstand wurde im Tunnel entdeckt.

Nachdem am Abend Spürhunde und ein Entschärfer im Einsatz waren, wurde entschieden, dass das Päckchen kontrolliert gesprengt werden muss. Die Sprengung fand um 22:51 Uhr statt.

Bahnhof Koblenz: Zugausfälle und Verspätungen

Der Bahnhof wurde um kurz nach 23 Uhr wieder freigegeben. Seitdem fahren auch wieder Züge. Es kann trotzdem noch zu Ausfällen und kurzfristigen Änderungen im Nah- und Fernverkehr kommen. Deshalb sollen sich Reisende vor ihrer Abfahrt über ihre geplante Verbindung informieren.

#RB27,#RE8 Polizeieinsatz im Bereich #Koblenz Hbf. Streckenabschnitt gesperrt. Züge warten an geeigneten Bahnhöfen. Verspätungen / Teilausfälle und kurzfristige Änderungen im Zuglauf möglich. Reiseverbindung prüfen. Zur Zeit noch keine Infos zur Dauer.

50 Reisende in Koblenz gestrandet

Während der Sperrung waren laut Polizei etwa 50 Menschen am Koblenzer Bahnhof gestrandet. Sie mussten das Bahnhofsgebäude verlassen und konnten nicht wie geplant mit ihren Zügen fahren.

Wartende Passagiere am Koblenzer Hauptbahnhof. Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes ging am Donnerstagabend nichts mehr. (Foto: SWR, Pläcking, Constantin)
Etwa 50 Menschen waren am Koblenzer Hauptbahnhof gestrandet. Pläcking, Constantin

Unsere Quellen

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Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

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