26. Januar 2020

Nach Unwettern in Brasilien: Zahl der Todesopfer steigt

In Brasilien ist die Zahl der Todesopfer nach heftigen Unwettern auf mehr als 40 gestiegen. Wassermassen überraschten Menschen in deren Häusern und brachten Gebäude zum Einsturz. Andere wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. Nach wie vor werden Menschen vermisst. Mindestens 10.000 Menschen haben nach Behördenangaben ihre Wohnungen und Häuser verloren. Die größte Gefahr geht momentan von Erdrutschen und Schlammlawinen aus.

 

26. Januar 2020

Mehr als ein Drittel getöteter Frauen Opfer von häuslicher Gewalt

Mehr als ein Drittel der Frauen, die in Deutschland getötet wurden, sind Opfer häuslicher Gewalt. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie berufen sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Demnach kamen 2018 insgesamt 333 Frauen gewaltsam zu Tode, 141 von ihnen in der eigenen Familie. Die Täter waren zum Großteil die Partner oder Ex-Partner. Die Grünen forderten die Bundesregierung auf, Frauen besser vor schwerer Gewalt in der Familie zu schützen.

 

26. Januar 2020

Entwarnung: Keine neue Weltkriegsbombe in Köln

In Köln wird es heute nicht zu dem befürchteten Verkehrschaos wegen einer Weltkriegsbombe kommen. Experten haben die verdächtige Stelle inzwischen untersucht und Entwarnung gegeben. Es seien lediglich Fragmente einer bereits explodierten Bombe gefunden worden. Die A3 muss deshalb nicht gesperrt werden.

 

26. Januar 2020

MAD ermittelt gegen 550 mutmaßlich rechtsextreme Bundeswehrsoldaten

Der deutsche Militärgeheimdienst MAD ermittelt gegen rund 550 mutmaßlich rechtsextreme Bundeswehrsoldaten. Das berichtet die Welt am Sonntag. Im vergangenen Jahr seien 360 neue Verdachtsfälle dazugekommen, sagte der MAD-Präsident Christof Gramm der Zeitung. Allein in der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte bearbeite der MAD aktuell rund 20 Verdachtsfälle im Bereich Rechtsextremismus. Gramm kündigte an, dieses Jahr erstmals einen offiziellen MAD-Tätigkeitsbericht zu veröffentlichen.

 

26. Januar 2020

Coronavirus: China verbietet Handel mit Wildtieren

In China ist der Handel mit Wildtieren verboten worden. Hintergrund ist die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Es wird vermutet, dass der Erreger von wilden Tieren auf den Menschen übertragen wurde. Wildtiere dürfen nicht mehr verkauft oder transportiert werden. Alle Zuchtfarmen wurden zudem unter Quarantäne gestellt. Mittlerweile sind 56 Menschen an der Viruserkrankung gestorben, melden chinesische Behörden. Knapp 2.000 Menschen haben sich mit dem neuartigen Virus infiziert. Weltweit gibt es zudem rund 30 bestätigte Fälle – darunter drei aus Frankreich.

 

26. Januar 2020

Zahl der Todesopfer steigt nach Erdbeben in der Türkei

Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 30 gestiegen. Das hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt. Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 1.000 Menschen verletzt. Rettungskräfte suchten weiter nach Überlebenden. Die Katastrophenschutzbehörde meldet mehr als 600 Nachbeben. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Erdogan versprach, sie schnell wieder aufzubauen.

 

26. Januar 2020

Bundeswehr setzt Ausbildung im Nordirak fort

Die Bundeswehr hat wieder damit begonnen, kurdische Sicherheitskräfte im Nordirak auszubilden. Seit dem Morgen werde der Ausbildungsbetrieb wieder fortgesetzt, teilte die Bundeswehr mit. Die Mission war wegen der zugespitzten Lage in der Region unterbrochen worden. Im Zentralirak werde aber immer noch nicht weiter ausgebildet. Nach der Tötung des iranischen Generals Quasem Soleimani durch die USA hatte das irakische Parlament den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Land gefordert. Die irakische Regierung wünsche sich aber den Einsatz der Bundeswehr, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD).

 

26. Januar 2020

Bundesländer: Wieder mehr Arzneimittelherstellung in Deutschland

Mehrere Bundesländer fordern angesichts von Lieferengpässen bei Medikamenten, dass mehr Arzneimittel wieder in Deutschland und Europa hergestellt werden. Das berichtet die Welt am Sonntag und beruft sich auf eine eigene Umfrage. Bayern, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg plädieren demnach dafür, die Herstellung in die EU zurück zu verlagern. Rheinland-Pfalz hatte bereits angekündigt, sich gemeinsam mit Hessen im Bundesrat dafür einzusetzen, die Ursachen für die Lieferengpässe zu beheben.

 

26. Januar 2020

Linke will Ladenmieten in Innenstädten deckeln

Die Linksfraktion im Bundestag will, dass Ladenmieten in Innenstädten und zentralen Lagen gedeckelt werden. In einem Antragsentwurf heißt es, dass Besitzer kleinerer Geschäfte mit einer Mietpreisbremse besser vor Verdrängung geschützt werden sollen. Unter den hohen Mieten würden besonders kleine Geschäfte wie Bäcker oder Blumenläden leiden. Im Bundestag soll am Donnerstag über den Antrag debattiert werden.

 

26. Januar 2020

Trumps Nahost-Friedensplan: Netanjahu spricht von „historischer Chance“

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bezeichnet den Nahost-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump als historische Chance. Er sagt, eine solche Gelegenheit ergebe sich nur einmal in der Geschichte und dürfe nicht verpasst werden. Trump will seinen Friedensplans am Dienstag veröffentlichen. Die Palästinenser lehnen ihn kategorisch ab – unter anderem weil er vorsehen soll, dass Jerusalem komplett an Israel gehen soll.