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Ob mit Traktoren, Güllefässern oder einem Panzer – bei schrecklichen Ereignissen helfen alle und halten zusammen. So auch nach der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Sie befreien Straßen von Schlamm und Geröll und helfen bei der Suche nach Vermissten: Nicht nur Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk helfen in den Hochwasser-Katastrophengebieten – auch die Bundeswehr und viele Landwirte packen mit an.

Landwirte helfen beim Aufräumen in Hochwassergebieten

Viele freiwillige Helfer und Helferinnen haben sich seit Tagen zusammen geschlossen und über Facebook und Whatsapp koordiniert. Landwirte, Lohnunternehmer und Bauunternehmer sind mit schwerem Gerät in die von Überschwemmungen heimgesuchten Regionen – zum Beispiel im Kreis Ahrweiler – gefahren und helfen beim Aufräumen.

Denn wo Autos keine Chance gegen das Wasser und den Dreck haben, wurden und werden mit Traktoren, Baggern, Radladern, Güllefässern und Kippern Menschen gerettet, Keller ausgepumpt und Straßen freigeräumt.

⚠️⚠️LANDWIRTE PACKEN AN‼️‼️Posted by Azubi Wilhelm Hartmann on Friday, July 16, 2021

Wir Bauern können mehr als nur Lebensmittel herstellen. Derzeit läuft die die größte privat von Bauern organisierte...Posted by Land schafft Verbindung RHH on Thursday, July 15, 2021

So wurde in Eschweiler evakuiert!! An alle fleissigen Helfer da draussen: 💚💚💚🙏
Wir sind sehr traurig und fühlen mit allen Betroffenen mit 😪Posted by Sabrina Bini Langendörfer on Thursday, July 15, 2021

Soldaten retten mit Panzer ein Kind

In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sollen derzeit 850 Soldaten in mehreren stark betroffenen Landkreisen und Städten im Einsatz sein. Sie sind angereist mit Berge- und acht Transportpanzern, geländegängigen Gabelstaplern, Krankentransportern, Hubschraubern, Booten und Dutzenden Lkw.

Mit schweren Geräten hilft die Bundeswehr bei den Aufräumarbeiten, befüllt Sandsäcke, betreut Notunterkünfte und leistet Rettungstransporte. Eine von vielen spektakulären Rettungen war im nordrhein-westfälischem Hohenlimburg.

Wegen des Stromausfalls funktionierte die Beatmungsmaschine eines Kindes nicht mehr. Da auch der Not-Akku fast leer war und die Rettungskräfte wegen des heftigen Hochwassers nicht helfen konnten, wurde das Kind dank eines Panzers der Bundeswehr gerettet.

SWR3 sagt Danke an alle Helfer und Helferinnen!

Egal ob betroffen oder nicht, ob privat oder beruflich: SWR3 sagt danke an alle helfenden Hände von der Feuerwehr, dem THW, der Polizei, der Bundeswehr und an alle freiwilligen Helfer und Helferinnen. Wenn auch du helfen willst, kannst du hier dein Angebot eintragen: „SWR3Land hilft – digitale Pinnwand für Hochwasser-Nothilfe“. In diesem Artikel findest du auch Infos zu vertrauenswürdigen Spendenaktionen.

Bitte aber nicht auf eigene Faust und unkoordiniert in die betroffenen Gebiete fahren!

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 28. Juli, 02:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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