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Wer den Besucher aus den Tiefen des Weltalls nochmal mit eigenen Augen sehen will, sollte vor dem Wochenende nach ihm schauen. Netterweise spielt das Wetter dabei mit.

Nur alle zehn bis 20 Jahre haben wir die Chance, Kometen mit bloßem Auge zu sehen. Seit zwei Wochen schwebt Komet Neowise gut sichtbar an unserem Nachthimmel. Am Donnerstag kommt er der Erde am nächsten – bevor er am Wochenende wieder in den Tiefen des Alls verschwindet.

Augen nach Norden – so findet Ihr den Kometen

Obwohl er uns jetzt am nächsten ist, leuchtet Neowise mittlerweile deutlich schwächer, als in den vergangenen Tagen. Der Grund dafür ist, dass sich der Brocken aus Fels und Eis mit rund zehn Kilometern Durchmesser von der Sonne entfernt. Man muss also schon ein bisschen genauer hinschauen. Aber wohin genau?

Zwischen 23:00 Uhr abends und 4:00 Uhr morgens ist er gut zu sehen und zwar hier – rechts unterhalb des Sternbilds Großer Wagen am nördlichen Himmel:

Rechts unter dem Großen Wagen (unterer Bildrand) findet Ihr Neowise. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Fotograf: Volker Danzer +++ Agen)
Rechts unter dem Großen Wagen (unterer Bildrand) findet Ihr Neowise. picture alliance / Fotograf: Volker Danzer +++ Agen

Wetterfrau Anne-Kathrin Kienzle: „Raus aus der Stadt, weg von Lichtern“

Erfreulich ist: Das Wetter legt uns keine Steine in den Weg. SWR3-Wetterfrau Anne-Kathrin Kienzle sagt dazu:

„Die Sichtbedingungen sind tatsächlich gar nicht so schlecht: Nur ganz im Norden und im Süden von SWR3 Land halten sich nachts ein paar Wolken – also etwa an Mittelrhein, Westerwald, Taunus und Richtung Alpen. Ansonsten ist der Himmel meist wolkenlos. Ich würde aber mal einen Pulli griffbereit haben – gerade in NRW und Rheinland-Pfalz kühlt es nachts im Moment ganz gut ab, weil die Luft ziemlich trocken ist. Und generell gilt: Am Besten raus aus der Stadt und weg von Lichtern.“

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 28. Juli, 02:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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