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Nach dem Abzug der Internationalen Schutztruppe haben die Taliban das Land zurückerobert. In unserem Blog erfahrt ihr alles Wichtige zur Lage in Afghanistan.

USA starten wieder Evakuierungsflüge aus Ramstein

Ab heute fliegt das US-Militär wieder Flüchtlinge aus Afghanistan vom rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Ramstein in die Vereinigten Staaten. Vorgesehen ist, dass täglich rund 1.000 Menschen ausgeflogen werden. In der US-Airbase in Ramstein sowie in einer Kaserne in Kaiserslautern sind noch immer rund 9.000 Menschen untergebracht. Ihre Weiterreise in die USA wurde vor rund einem Monat gestoppt, denn in den USA waren bei einigen der angekommenen Flüchtlingen Masern festgestellt worden. Die in der Westpfalz verbliebenen Menschen mussten daher in den letzten Wochen gegen Masern, Mumps und Röteln und auch gegen Corona geimpft werden.

USA wollen am Wochenende mit Taliban sprechen

Erstmals seit dem US-Truppenabzug aus Afghanistan soll es am Wochenende offizielle Gespräche geben zwischen den USA und den Taliban. Das US-Außenministerium hat Medienberichte bestätigt, wonach sich eine US-Delegation in Katar mit hochrangigen Taliban-Vertretern treffen wird. Aus US-Regierungskreisen hieß es, es gehe um einen pragmatischen Umgang mit den Islamisten. Das bedeute aber nicht, dass man die Taliban-Regierung anerkenne.

IS bekennt sich zu Anschlag in Kundus

Die Terrormiliz IS hat sich zu dem Anschlag auf eine Moschee in der nordafghanischen Stadt Kundus bekannt. Ein IS-Kämpfer habe in der Menge der Gläubigen seine Sprengstoffweste gezündet, hieß es in einer Mitteilung auf dem Dienst Telegram. Nach Angaben der Taliban riss ein Selbstmordattentäter mehr als 50 Menschen mit in den Tod, zahlreiche weitere seien verletzt worden. Seit dem Abzug des Westens aus Afghanistan kämpft der IS dort gegen die Taliban um die Vorherrschaft im Land.

Mindestens 50 Tote nach Anschlag auf Moschee in Afghanistan

Bei einem Selbstmordattentat auf eine schiitische Moschee in Afghanistan sind mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 140 verletzt worden. Der Anschlag erfolgte Berichten zufolge während des Freitagsgebets im nördlichen Kundus. Bislang habe sich keine Gruppe zu der Tat bekannt. In den vergangenen Tagen hatte es wieder verstärkt Selbstmordattentate in Afghanistan gegeben. Am Sonntag wurden bei der Trauerfeier für die Mutter eines hochrangigen Taliban-Funktionärs in der Nähe von Kabul mehrere Menschen getötet. Die Taliban-Regierung machte die verfeindete Terrormiliz IS verantwortlich und attackierte mutmaßliche IS-Kämpfer. Ebenso verübte der IS in der Vergangenheit häufiger Anschläge auf Einrichtungen der schiitischen Minderheit. .

Russland lädt Taliban ein

Russland will die Taliban zu einer Konferenz nach Moskau einladen, um über die Zukunft Afghanistans zu sprechen. Der russische Afghanistan-Gesandte hat gesagt, das Treffen soll am 20. Oktober stattfinden. Eingeladen seien außerdem Vertreter von China, Iran, Pakistan und Indien. Afghanistans Zukunft soll auch Thema beim Treffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, darunter Deutschland, sein. Das findet schon nächste Woche statt – allerdings ohne die Taliban.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer startet Aufarbeitung von Afghanistan-Einsatz

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat mit einer Diskussionsveranstaltung die Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes eingeleitet. Ihrer Ansicht nach hat die Bundeswehr Aufträge wie Terrorbekämpfung und Ausbildung der afghanischen Armee grundsätzlich erfüllt – allerdings bleibe die Frage, warum die afghanischen Soldaten kaum Widerstand gegen die Taliban geleistet hätten. Viele Politiker hatten im Vorfeld ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt. Sie wollen die Aufarbeitung dem neuen Bundestag überlassen.

"#Afghanistan begleitet, berührt, bewegt uns alle in Deutschland - bis heute." Das unterstreicht Ministerin @akk beim Auftakt der Bilanzierung zu #2001Afghanistan2021. Es ist wichtig, dass wir den Einsatz aufarbeiten, denn er hat die #Bundeswehr geprägt wie kein anderer. https://t.co/O7U55e6NLQ

Aufarbeitung des Bundeswehreinsatzes beginnt

Das Verteidigungsministerium beginnt damit, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu bilanzieren. Es wird darüber diskutiert, welche Lehren daraus gezogen werden können. Dabei sollen auch Schlüsse für andere Einsätze wie im westafrikanischen Mali gezogen werden. Beim Auftakttreffen heute sprechen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

UN-Organisationen sehen drohende Hungerkrise

Zwei UN-Organisationen warnen vor einer Hungerkrise in Afghanistan. Sie könnte 14 Millionen Menschen betreffen, schätzen das Welternährungsprogramm und Unicef. Das Kinderhilfswerk geht davon aus, dass in den kommenden Monaten mehr als drei Millionen afghanische Kinder unter fünf Jahren unter Mangel-Ernährung leiden werden.

.@WFP_Afghanistan and @UNICEFAfg sound the alarm on a nutrition crisis. Half of Afghanistan’s #children under-5 expected to suffer from acute malnutrition as hunger takes root for millions. Read more in Press Release. https://t.co/X3UKAIu9Lw

Morgen Auftaktdebatte zu Afghanistan-Einsatz

Die Bundesregierung will den 20-jährigen Afghanistan-Einsatz aufarbeiten. Für morgen ist dazu eine Auftaktdebatte geplant. Bereits jetzt ist klar, dass der Einsatz mehr als 17,3 Milliarden Euro gekostet hat. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.

Taliban rächen sich offenbar nach IS-Anschlag

Wenige Stunden nach einem Anschlag auf eine Trauerfeier in Kabul sind die militant-islamistischen Taliban gegen die rivalisierenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgegangen.

Terroristen einer sogenannten Schläferzelle des IS-Khorasan - wie sich der IS in Afghanistan und Pakistan nennt - seien in einem Haus in Kabul gefangen worden, schrieb Taliban-Mitglied Muhammad Dschalal. Berichten zufolge soll es mindestens zwölf Tote und mehr als 32 Verletzte gegeben haben.

Explosion vor Moschee in Kabul – Tote und Verletzte

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es nach Angaben der Taliban eine Explosion gegeben. Dabei seien mehrere Menschen getötet worden. Auch von Verletzten wird berichtet. Die Explosion habe sich in der Nähe des Eingangs der Eid-Gah-Moschee ereignet, teilte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid auf Twitter mit. In der Moschee fand eine Gebetszeremonie für Mudschahids Mutter statt, die in der vergangenen Woche verstorben war.

Zu dem mutmaßlichen Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August häufen sich allerdings gegen die Gruppe gerichtete Anschläge durch Anhänger des Ablegers der Terrorgruppe Islamischer Staat.

Afghanistan-Bilanz des Verteidigungsministeriums – Fraktionen sagen Teilnahme ab

Mehrere Fraktionen haben ihre Teilnahme an der Auftaktveranstaltung des Verteidigungsministeriums zur Afghanistan-Bilanz kommende Woche abgesagt. Das erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus Parlamentskreisen.

Der Zeitpunkt sei völlig unpassend, heißt es übereinstimmend aus den Fraktionen von Union, SPD, Grünen und FDP. Ein solch wichtiges Thema wie die Aufarbeitung von 20 Jahren Engagement in Afghanistan mitten in der Sondierungsphase für eine neue Regierung zu beginnen, sei deplatziert. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hatte für Mittwoch zu der Veranstaltung eingeladen.

Regierung will Ortskräfte aus Afghanistan holen

Die Bundesregierung will offenbar in den nächsten Wochen hunderte weitere afghanische Ortskräfte nach Deutschland holen. Das schreibt der Spiegel und beruft sich auf das Innenministerium. In den kommenden zwei Monaten könnten demnach wöchentlich rund 200 Menschen über Pakistan ausfliegen. Nach Deutschland geholt werde, wer auf einer Liste für Ortskräfte oder auf der sogenannten Menschenrechtsliste des Auswärtigen Amtes stehe, heißt es.

Taliban setzen Spezialkräfte im Kampf gegen IS in Afghanistan ein

Rund anderthalb Monate nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan gehen die Taliban mithilfe von Spezialeinsatzkräften gegen die Terrormiliz Islamistischer Staat (IS) vor. Die Truppen hätten bereits einige IS-Mitglieder getötet oder gefangengenommen, teilte ein Taliban-Sprecher mit. Die von den Taliban als „aufrührerische Kraft“ bezeichnete Terrormiliz hat demnach in Afghanistan keine Hochburg mehr. Ziel sei es nun, die „unsichtbare“ Präsenz des IS auf null zu reduzieren, hieß es weiter.

US-Verteidigungsminister gesteht Fehler bei Afghanistan-Abzug ein

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat Fehler beim Abzug aus Afghanistan eingestanden. Bei einer Anhörung im US-Kongress sagte er, man habe das Ausmaß der Korruption in der afghanischen Führung nicht erkannt.

.@SecDef: As we consider these tactical issues today, we must also ask ourselves some equally tough questions about the wider war itself, and pause to think about the lessons that we have learned over the past 20 years. https://t.co/u9KcmEE0RN

Generalstabschef Mark Milley erklärte vor dem Senat, er habe zwar bereits im Herbst vergangenen Jahres vor einem schnellen Abzug – und infolgedessen vor einer vollständigen Übernahme durch die Taliban – gewarnt. Allerdings habe man den so raschen Zusammenbruch des afghanischen Militärs nicht kommen sehen, so Milley. Er warnte davor, dass Terrorgruppen wie der IS oder Al-Kaida jetzt von Afghanistan aus versuchen könnten, die USA anzugreifen. Das sei eine „sehr reale Möglichkeit“.

#GenMilley: We must continue to protect the United States of America and its people from terrorist attacks coming from Afghanistan. https://t.co/LVSj86yvhd

Keine Frauen mehr an der Universität von Kabul zugelassen

Studentinnen und weibliche Lehrkräfte dürfen erst mal nicht mehr an die Universität von Kabul kommen. Das berichtet die New York Times. Der neue Uni-Rektor, Mohammed Aschraf Ghairat, gehört den Taliban an. Er hat getwittert, Frauen dürften so lange nicht kommen, bis es ein „echtes islamisches Umfeld für alle“ gebe.

Folks! I give you my words as the chancellor of Kabul University: as long as real Islamic environment is not provided for all, women will not be allowed to come to universities or work. Islam first.

In der vergangenen Woche war der bisherige Leiter der Kabuler Universität, der Pharmakologie-Professor Mohammed Osman Baburi, zugunsten Ghairats abgesetzt worden, der lediglich einen Bachelor-Abschluss besitzt. Ghairat hat auf Twitter bereits offen zur Ermordung von Journalisten aufgerufen, weil diese alle „Spione“ seien.

Schon unter dem letzten Taliban-Regime in den 1990er Jahren waren Frauen und Mädchen von aller Bildung ausgeschlossen gewesen. Als die Taliban im August die Macht in Afghanistan übernommen hatten, hatten sie angekündigt, die Rechte von Frauen und Mädchen zu wahren. Aktuell dürfen Mädchen nur bis zur sechsten Klasse in die Schule gehen.

Im Süden: Taliban verbieten Stutzen und Rasieren von Bärten

Die Taliban haben Barbieren im Süden Afghanistans das Stutzen und Rasieren von Bärten verboten. Dies entspreche dem islamischen Gesetz, heißt es in einer Anordnung. Niemand habe das Recht, sich zu beschweren, und jeder, der die Vorschriften verletze, werde bestraft. Die Taliban wollen in Afghanistan vorübergehend die Verfassung aus der Zeit des abgesetzten Königs Sahir Schah aus dem Jahr 1964 anwenden. Demnach war der König weder dem Volk noch dem Parlament gegenüber Rechenschaft schuldig.

Taliban banned Shaving or cutting of beard in Helmand province of Afghanistan. In this letter issued by the department of vice and virtue, warns barbers and baths, in case of violation, you will be punished based on Sharia law. https://t.co/edxm8GMI6a

Taliban hängen Leichen öffentlich auf

In Afghanistan mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Taliban zu drakonischen Methoden aus der Zeit ihrer früheren Herrschaft zurückkehren. In der Stadt Herat töteten sie nach eigenen Angaben vier Verbrecher und hängten sie öffentlich auf. Die Männer sollen in eine Entführung verwickelt gewesen sein. Die Taliban hatten Mitte der Woche angekündigt, sie würden Strafen wie Hinrichtungen und Amputationen wieder einführen, um Kriminelle abzuschrecken.

Kramp-Karrenbauer und Merkel danken Afghanistan-Soldaten

Gemeinsam mit Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bedankte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) heute bei den Soldatinnen und Soldaten, die an der Evakuierungsoperation in Kabul teilgenommen haben. Kramp-Karrenbauer verteidigte den fast 20 Jahre langen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Es sei für Deutschlands Sicherheit wichtig gewesen zu verhindern, dass Afghanistan ein Rückzugsort für islamistischen Terrorismus bleibt, sagte die Ministerin. Zugleich müsse nun offen und ehrlich Bilanz gezogen werden.

Ganz Deutschland blickt heute voller Anerkennung und Dankbarkeit auf seine Soldatinnen & Soldaten der #Bundeswehr. Sie haben während der militärischen Evakuierungsoperation in #Afghanistan Unfassbares gesehen und Unglaubliches geleistet. 1/12 https://t.co/8Tq8qZ3Nht

Taliban wollen an UN-Generaldebatte teilnehmen

Die Taliban wollen bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung sprechen. Die Vereinten Nationen haben Berichten zufolge einen entsprechenden Brief der Taliban erhalten. Darin argumentieren sie, dass der geflohene Präsident Aschraf Ghani gestürzt sei. Von anderen Ländern werde er nicht mehr als Staatsoberhaupt anerkannt, so die Taliban. Ein UN-Ausschuss soll die Anfrage nun prüfen. Wer bei der laufenden Debatte für Afghanistan sprechen soll, ist bislang unklar.

Amnesty International: Taliban schaffen Menschenrechte ab

Die Taliban schaffen in Afghanistan immer mehr Menschenrechte ab. Das zeigt eine Studie der Organisation Amnesty International. Sie hat seit der Machtübernahme der Taliban viele Verbrechen in dem Land dokumentiert. So gebe es fast täglich Drohanrufe und Drohbesuche bei Menschenrechtlern und Journalisten. Menschen würden verprügelt und verschwänden plötzlich. Auch hätten die Taliban inzwischen das Frauenministerium geschlossen.

Die #Taliban töten gezielt Zivilist_innen, blockieren Hilfslieferungen, schränken den Zugang zu Bildung für Frauen und Mädchen ein: Unser aktuelles Briefing zeigt, wie skrupellos die neuen Machthaber in #Afghanistan Menschenrechtsverletzungen begehen. https://t.co/1aPwBFQN23

Taliban fordern Ende der Finanz-Blockade

Die Taliban haben die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, finanzielle Mittel nicht länger zu blockieren. In einem Interview mit dem Spiegel sagte Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahid, man versuche auf allen Wegen mit den Regierungen der USA und Europas sowie mit der Weltbank zu verhandeln, die Guthaben freizubekommen. Er sagte, das sei das Geld der Taliban. Afghanistan brauche die Mittel für den Wiederaufbau. Für den Fall, dass die Gelder oder Hilfszahlungen weiterhin nicht freigegeben werden, sei das fatal für Afghanistan, aber auch ein großes Problem für die Welt.

Frauen demonstrieren in Kabul

In Kabul haben mehrere Frauen für ein Recht auf Arbeit, Bildung und Freiheit demonstriert. Sie versammelten sich vor dem früheren Frauenministerium, das die Taliban nach ihrer Machtübernahme abgeschafft haben. Die Stadtverwaltung von Kabul hat inzwischen ihre weiblichen Angestellten aufgefordert, nicht mehr zur Arbeit zu kommen. Der Bürgermeister sagte, das sei auf Anordnung der Taliban geschehen.

USA bestätigen Tötung von Zivilisten bei Drohnenangriff

Das US-Militär hat eingeräumt, dass bei einem Drohnenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul zehn Zivilisten getötet wurden - darunter sieben Kinder. Der Angriff Ende August sei ein tragischer Fehler gewesen, sagte der Chef des Zentralkommandos der US-Streitkräfte, Kenneth McKenzie. Kurz nach dem Angriff hatte es geheißen, Ziel sei ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug von IS-Terroristen gewesen. Nach Medienberichten hat einer der Getöteten für eine Nichtregierungsorganisation gearbeitet; im Fahrzeug sollen sich Wasserkanister befunden haben.

Vereinte Nationen verlängern Afghanistan-Mission

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat das Mandat der Uno-Mission in Afghanistan um ein halbes Jahr verlängert. Es gilt nun bis Mitte März nächsten Jahres. An der Mission sind 1.200 Menschen beteiligt, in erster Linie Afghanen. Sie koordinieren die Hilfsaktionen verschiedener UN-Organisationen für das Land. Die Mitarbeiter beobachten außerdem die Menschenrechtssituation und dokumentieren mögliche Verstöße, etwa Gewalt gegen Frauen. Friedenstruppen beinhaltet die Mission nicht.

Taliban schaffen Frauenministerium ab

Die Taliban haben das Frauenministerium in Kabul wohl in den Sitz ihrer Religionspolizei umgewandelt. Nach Augenzeugenberichten haben Arbeiter an dem Gebäude ein entsprechendes Schild angebracht. In der ersten Herrschaftszeit der radikalen Islamisten von 1996 bis 2001 hatte die Religionspolizei das islamische Rechts-System der Scharia unter anderem mit öffentlichen Hinrichtungen durchgesetzt. Mitarbeiterinnen des Frauenministeriums sagen, sie seien schon vor Wochen nach Hause geschickt worden.

Putin will konstruktive Zusammenarbeit mit Taliban

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich dafür ausgesprochen, mit den militant-islamistischen Taliban konstruktiv zusammenzuarbeiten. Sie müssten nun dazu gebracht werden, ihre Versprechen zu halten, hat Putin per Videoschaltung beim Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit gesagt. Dazu zählte Putin Frieden, eine Normalisierung des öffentlichen Lebens und Sicherheit für alle. Russland stuft die Taliban als terroristische Bewegung ein, unterhält aber seit Jahren Kontakte zu ihnen. Das Land verlangt von ihnen unter anderem, dass sie nicht die Nachbarländer Afghanistans angreifen und dass sie gegen den Heroin- und Opiumhandel vorgehen.

Niederlande: Zwei Ministerinnen zurückgetreten

Wegen der gescheiterten Evakuierung afghanischer Mitarbeiter aus Kabul sind in den Niederlanden zwei Ministerinnen zurückgetreten. Nach der Außenministerin legte heute auch die Verteidigungsministerin des Landes ihr Amt nieder. Zuvor hatten Abgeordnete im Parlament die Regierung scharf kritisiert. Nach einer Debatte über den Einsatz nahm das Parlament zwei Missbilligungsanträge an. Die niederländische Regierung ist derzeit nur geschäftsführend im Amt. Auch in Deutschland gab es wegen des Afghanistan-Einsatzes Forderungen nach politischen Konsequenzen.

Bundesverdienstkreuz für General Arlt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Leistung der deutschen Soldaten beim gefährlichen Evakuierungseinsatz in Afghanistan gewürdigt. Ihren Kommandeur, Brigadegeneral Jens Arlt, zeichnete er stellvertretend für alle mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Arlt stehe für das Beste der Bundeswehr – Deutschland sei ihm zu Dank verpflichtet, sagte Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin. Arlt betonte, es habe sich um eine Teamleistung gehandelt – es sei ihm eine Ehre gewesen, diesen Verband zu führen.

"Ich danke Ihnen, Ihr Land verneigt sich vor Ihnen." Brigadegeneral Arlt bekommt das #Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Steinmeier. Er würdigt damit die herausragende Leistung aller Soldatinnen und Soldaten während der Evakuierungsoperation #Afghanistan. https://t.co/hIOwm7IfkX

"Wir haben in der Kürze der Zeit das Maximale geschafft." General Arlt, der Einsatzführer der Evakierungsoperation #Afghanistan, über einen Einsatz, der hochgefährlich war und unser Land prägen wird. https://t.co/atDh4cEjpi

Masern-Impfaktion in Ramstein gestartet

Auf dem pfälzischen US-Militärstützpunkt Ramstein hat die Masern-Impfaktion für die aus Afghanistan ausgeflogenen Menschen begonnen. Insgesamt sollen rund 9.000 Menschen geimpft werden. Sie warten auf ihre Weiterreise in die USA – die Evakuierungsflüge sind aber noch bis nächste Woche ausgesetzt. Hintergrund sind mehrere Masern-Fälle.

At the direction of the @CDCgov, we have begun administering measles and chickenpox vaccines to the approx 9000 evacuees from #Afghanistan at #Ramstein Air Base and Rhine Ordnance Barracks. Our goal is to ensure the health & safety of evacuees, our bases, and local communities. https://t.co/gH271FPCbL

Bundesregierung erteilt Aufenthaltserlaubnis an 2.500 geflohene Afghanen

Die Bundesregierung hat mehr als 2.500 schutzbedürftigen Menschen aus Afghanistan und deren engsten Familienangehörigen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Genehmigung gelte vorbehaltlich einer Sicherheitsüberprüfung. Auf der Liste sind Frauenrechtlerinnen, Journalisten sowie Wissenschaftler und Künstler.

Anträge auf Familienzusammenführung brauchen Jahre

Mehr als 4.000 Afghanen bekommen kein Visum für Deutschland, obwohl sie grundsätzlich einen Anspruch auf Familienzusammenführung hätten. Grund ist die schleppende Bearbeitung von Asylanträgen. Laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung erteilte Deutschland im ersten Halbjahr lediglich 624 Visa an afghanische Staatsangehörige. Auf den Wartelisten standen der Zeitung zufolge zuletzt aber 4.173 Personen, um einen Antrag auf Familienzusammenführung zu stellen. Die Zahlen ergeben sich aus einer Antwort auf die Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke an das Auswärtige Amt.

Taliban wollen viele Sportarten erlauben - ob Frauen mitmachen dürfen, entscheiden die Älteren

Die radikal-islamischen Taliban wollen nach der Machtübernahme in Afghanistan angeblich weiterhin Hunderte Sportarten erlauben. Ob dann aber auch Frauen Sport machen dürfen, wollte der neue Sportminister Bashir Ahmad Rustamzai nicht beantworten. Dafür sei die Meinung der älteren Taliban-Führer wichtig: „Wenn sie uns bitten, Frauen zuzulassen, dann werden wir das tun. Andernfalls werden wir es nicht tun. Wir warten auf ihre Ansage.“ Grundsätzlich wolle die neue Führung keinen Sport verbieten, es sei denn, er sei nicht vereinbar mit der Scharia. 400 Sportarten seien erlaubt. Vieles werde sich nicht ändern, allerdings müssten etwa Fußballspieler „etwas längere Hosen tragen, die das Knie bedecken“.

Tausende demonstrieren in Kandahar gegen Taliban

In der südafghanischen Stadt Kandahar haben Tausende Menschen gegen die militant-islamistischen Taliban demonstriert. Die Menge habe sich vor dem Regierungssitz des Gouverneurs versammelt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach wurden zuvor rund 3.000 Familien aufgefordert, eine Wohnsiedlung des Militärs zu räumen. In der Siedlung lebten bisher Angehörige von Armee-Mitgliedern. Nach Angaben eines ehemaligen Regierungsmitarbeiters hätten sie drei Tage bekommen, um das Areal zu verlassen.

Caritas: Zugang zu Geld Hauptproblem für Afghanistan-Hilfe

Fehlende Bankenliquidität ist nach Angaben des Büroleiters von Caritas international in Kabul, Stefan Recker, derzeit das Hauptproblem in Afghanistan. Vor dem nahenden Winter müssten jetzt dringend Unterkünfte, Zelte, Decken und Sanitärmaterial zur Verfügung gestellt werden, sagte er im ARD-Morgenmagazin. „Aber das große Problem ist nicht, Hilfsgüter an den Mann oder die Frau zu bringen, das Problem ist erstmal, Hilfsgüter zu kaufen, weil die Banken keine Liquidität haben.“

US-Außenminister verteidigt Abzug aus Afghanistan

US-Außenminister Antony Blinken hat den Abzug der US-Truppen bei einer Anhörung im Kongress verteidigt. Präsident Joe Biden habe vor der Wahl gestanden, die Truppen abzuziehen oder den Krieg gegen die Taliban zu eskalieren. Blinken machte außerdem erneut die Regierung von Bidens Vorgänger Donald Trump für den chaotischen Abzug verantwortlich. Man habe keinen Plan geerbt - aber eine Frist, nämlich den 1. Mai. Die Republikaner kritisierten dagegen den Abzug scharf: Er sei eine Katastrophe epischen Ausmaßes, eine bedingungslose Kapitulation vor den militant-islamistischen Taliban.

Vorerst keine Evakuierungsflüge aus Ramstein wegen Masern

Weitere Evakuierungsflüge für afghanische Schutzbedürftige von rheinland-pfälzischen Ramstein in die USA finden vorläufig nicht statt. Grund ist, dass bei fünf Schutzsuchenden Masern festgestellt wurden. Sie sind in Quarantäne und werden medizinisch betreut. Die Flüge blieben noch "mindestens sieben Tage" ausgesetzt, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby. Das habe man nach der Entdeckung der Infektionen mit der US-Gesundheitsbehörde CDC beschlossen. Derzeit sind nach US-Angaben noch mehr als 9.000 Afghanen, die das US-Militär nach der Machtübernahme der Taliban ausgeflogen hatte, in Ramstein untergebracht.

Blinken muss sich wegen Afghanistan-Politik vor US-Kongress verteidigen

US-Außenminister Antony Blinken wird sich vor dem US-Kongress heute und am Dienstag voraussichtlich kritischen Fragen zum Rückzug der USA aus Afghanistan ausgesetzt sehen. Dem Außenministerium ist von Republikanern und Demokraten vorgeworfen worden, es sei nicht genug getan worden, um US-Staatsbürger, Menschen mit Aufenthaltsrecht und gefährdeten Afghanen nach der Machtübernahme durch die Taliban aus Afghanistan zu holen.

Millionenhilfen für Afghanistan trotz Machtübernahme der Taliban

Angesichts einer drohenden humanitären Katastrophe in Afghanistan haben zahlreiche Länder trotz der Machtübernahme der Taliban Hilfen in Millionenhöhe für das Land angekündigt. Deutschland gehört mit einer Zusage von 100 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zu den Top-Geldgebern im Rahmen der UN-Geberkonferenz in Genf. Die USA versprachen ihrerseits umgerechnet 54 Millionen Euro, die Schweiz 30 Millionen Euro. Insgesamt sagten die Geberländer mehr als eine Milliarde Dollar für notleidende Menschen in Afghanistan zu.

Bundsregierung will Rückkehr in Botschaft in Kabul mit Partnern abstimmen

Die Bundesregierung wird über eine Rückkehr von Diplomaten in die deutsche Botschaft in Kabul nur zusammen mit den westlichen Partnern entscheiden. Das sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Die Sprecherin teilte zudem mit, dass über das Wochenende 60 weitere Personen, darunter deutsche Staatsangehörige, aus Afghanistan ausgeflogen worden seien.

Taliban fordern Kooperation von der UN

Anlässlich der Afghanistan-Geberkonferenz in Genf haben die Taliban die internationale Gemeinschaft zur Kooperation aufgefordert. „Die Welt sollte mit uns zusammenarbeiten“, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid der dpa. „Die Sicherheit im Land wurde aufrechterhalten, und die Menschen sind in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Lebensmittel sind knapp, Medikamente sind knapp.“

Afghanistan ist nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban vor knapp einem Monat nach Jahrzehnten Krieg und Konflikt auf Unterstützung angewiesen. Beobachter befürchten, dass die militante Gruppe, trotz aller Hoffnungen auf einen gemäßigteren Kurs, wieder mit harter Hand regiert.

Erster kommerzieller Flug in Kabul angekommen

In Kabul ist zum ersten Mal seit der Machtübernahme durch die Taliban wieder ein Flugzeug einer kommerziellen Airline gelandet. Ein AFP-Journalist berichtet, dass das Flugzeug von der pakistanischen Airline PIA kommt. Ein Sprecher hatte auch schon am Wochenende gesagt, dass es wieder mehr Flüge geben soll. Der Kabuler Flughafen ist während der Rettungsmission stark beschädigt worden.

UN-Konferenz zu Entwicklungshilfe für Afghanistan

Knapp einen Monat nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban hält die UN heute eine Hilfskonferenz für das Land ab. Ziel des Treffens ist, mehr als 600 Millionen Dollar für Afghanistan aufzubringen. Laut Hilfsorganisationen droht in dem Land eine humanitäre Katastrophe.

Taliban führen Geschlechtertrennung an Unis in Afghanistan ein

An den Universitäten in Afghanistan wird es in Zukunft nur noch getrennten Unterricht für Frauen und Männer geben. Das haben die militant-islamistischen Taliban angekündigt. Gemeinsamer Unterricht stehe im Widerspruch zu den Grundsätzen des Islam und den nationalen Werten, sagte der zuständige Minister. Am Montag will die internationale Staatengemeinschaft in Genf zu einer Geberkonferenz zusammenkommen. Viele Länder haben angekündigt, humanitäre Hilfe an Bedingungen zu knüpfen.

Frankreich will neue Regierung nicht anerkennen

Frankreich will die neue Regierung in Afghanistan nicht anerkennen und keinerlei Beziehungen mit ihr unterhalten. Zuerst wolle Frankreich Taten sehen, sagte Außenminister Jean-Yves Le Drian am Abend im französischen Fernsehen. Er warf den Taliban vor, zu lügen. Die neuen Machthaber hätten die Ausreise einiger Ausländer und Afghanen sowie eine integrative Regierung zugesagt, hielten sich aber nicht daran. Le Drian reist heute zu Gesprächen über weitere Evakuierungen nach Katar, das in der Krise eine Vermittlerrolle einnimmt.

Dreyer stellt geduldeten afghanischen Flüchtlingen dauerhaftes Bleiberecht in Aussicht

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat bislang geduldeten Flüchtlingen aus Afghanistan ein dauerhaftes Bleiberecht in Aussicht gestellt. In einem Grußwort auf der Synode der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau sagte Dreyer, zurzeit werde nicht abgeschoben, das reiche aber nicht. Rheinland-Pfalz setze sich für eine bundesweite Bleiberechtsregelung ein. Dreyer zeigte sich zuversichtlich, dass es nach der Bundestagswahl eine entsprechende Einigung geben werde.

Weitere Deutsche aus Kabul ausgeflogen

Aus der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Abend 45 deutsche Staatsbürger mit ihren Familien nach Katar ausgeflogen worden. Das hat das Auswärtige Amt heute mitgeteilt. Es war der zweite Evakuierungsflugs seit dem Abzug der internationalen Truppen Ende August.

Armut und Hunger – Humanitäre Lage in Afghanistan spitzt sich zu

Nach Einschätzung der Vereinten Nationen wird sich die humanitäre Lage in Afghanistan in den kommenden Monaten zunehmend verschlechtern. Fast die gesamte Bevölkerung werde von Armut und Hunger betroffen sein. Neun von zehn Afghanen hätten nicht genug zu essen, klagte die Regionaldirektorin des UN-Welternährungsprogramms (WFP) Anthea Webb. Gerade in den Flüchtlingslagern sei die Lage dramatisch. Grund dafür ist, dass seit der Machtübernahme der Taliban die Wirtschaft des Landes weitgehend zusammengebrochen sei. Viele Afghanen hätten ihre Jobs verloren und hätten nun kein Geld mehr, sich und Ihre Familien zu versorgen.

Hunger is rising fast, but we're determined to get food to the people who need it. @WFPAsiaPacific @McgroartyME https://t.co/FjJiH4XNQe

Stoltenberg hält NATO-Einsätze weiterhin für sinnvoll

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält trotz der Entwicklung in Afghanistan auch künftig ähnliche Einsätze des Militärbündnisses für sinnvoll. In der Zeitung Welt am Sonntag schreibt er, das werde nicht die letzte Krise gewesen sein, in der Nordamerika und Europa gemeinsam handeln müssten. Es werde immer jemanden geben, der uns schaden wolle. Stoltenberg hält den Einsatz von Militär zwar grundsätzlich für das letzte Mittel, aber manchmal auch für die einzig vernünftige Antwort. Die NATO wolle nach dem Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan ihr Engagement dort intern untersuchen, so Stoltenberg weiter.

Wegen Masernfälle – Flüge mit Afghanen in die USA vorerst gestoppt

Nach dem Auftreten mehrerer Masernfälle lässt die US-Regierung vorerst keine aus Afghanistan ausgeflogenen Menschen mehr einreisen. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte, die vier Betroffenen seien in den USA in Quarantäne. Außerdem impfe man alle jetzt auf Militärstützpunkten in den USA angekommenen afghanischen Flüchtlinge gegen Masern, Mumps und Röteln. Demnach prüft die Regierung außerdem die Möglichkeit, die Menschen zu impfen, die sich noch auf Militärstützpunkten wie dem im rheinland-pfälzischen Ramstein befinden, bevor sie in die USA weiterfliegen.

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Radionachrichten 18. August, 21:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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