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Das ist 20 Jahre her: Am 13.3.2001 sind Angela Merkel (damals Bundesvorsitzende der CDU) und Friedrich Merz (damals Vorsitzender der CDUCSU-Bundestagsfraktion) auf der CDU-Fraktionssitzung. Es knistert, oder? (Foto: IMAGO, IMAGO / Koall)
Das ist 20 Jahre her: Am 13.3.2001 sind Angela Merkel (damals Bundesvorsitzende der CDU) und Friedrich Merz (damals Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) auf der CDU-Fraktionssitzung. Es knistert, oder? IMAGO / Koall
CDU-Mitglied ist Merz seit dem Gymnasium. 1989 wurde er für seine Partei in das Europäische Parlament gewählt und 1994 wechselte er mit einem Direktmandat in den Bundestag. Hier hat er die Haare schön, anno 1992. IMAGO / sepp spiegl
Bekannt wurde Merz durch seinen Vorschlag einer radikal vereinfachten Steuererklärung im Bierdeckelformat. Er gilt als konservativ und stimmte als Abgeordneter für strengere Regelungen bei der Abtreibung. Und in der jüngsten Debatte auch gegen eine Aufhebung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche. Hier Merz im Jahre 1999. IMAGO / sepp spiegl
Merz ist mit der Richterin Charlotte Merz verheiratet, hat drei Kinder und vier Enkelkinder. Er ist Mitglied einer katholischen Studentenverbindung und im Schützenverein. Das Foto ist von 2001. IMAGO / Jürgen Eis
Friedrich Merz mit Ehefrau Charlotte und Hund zuhause in Niedereimer bei Arnsberg 2005. Nach der verlorenen Bundestagswahl 2002 beanspruchte Merkel als CDU-Parteivorsitzende den Fraktionsvorsitz. Merz wurde Stellvertreter, sah seine politischen Karrierechancen schwinden und trat 2004 zurück aus der Politik. Er arbeitete als Rechtsanwalt und später Unternehmensberater, mit Posten in zahlreichen Aufsichtsräten. IMAGO / Thomas Holtrup
Bei der Bundestagswahl im September zog Merz nach langer Pause wieder in den Bundestag ein und gewann das Direktmandat im Hochsauerlandkreis. Jetzt setzte er sich mit absoluter Mehrheit bei der Mitgliederbefragung (62 Prozent) gegen Norbert Röttgen (r.) und Ex-Kanzleramtschef Helge Braun (l.) durch. Damit ist er als CDU-Chef nominiert. Zweimal war Merz mit dem Versuch gescheitert, Parteichef zu werden. Bereits beim Parteitag 2018 hatte Merz sich nach Merkels Rückzug von der Parteispitze um den Vorsitz beworben, war aber Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen. 2021 scheiterte er an Laschet. picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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