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Mehrere Milliarden Jahre war der Fels vermutlich im All unterwegs. Jetzt ist er auf die Erde gestürzt – und hat es nicht überlebt.

Melbourne, Australien, in der Nacht zum Montag (Ortszeit): Ein Einwohner namens Fernando Braga steht am Fenster und macht den ersten Teil dieser Aufnahmen:

Some lucky Melburnians were treated to the sight of a meteor burning up last night. It was most likely a rock that has been orbiting the sun for millions of years and disintegrated after being swept into the earth’s atmosphere. #9News DETAILS: https://t.co/t79zA2iO8f https://t.co/bMF61MrTKD

Meteor-Filmer in Australien: „Das war wirklich hell“

„Höchstwahrscheinlich ein Felsbrocken, der die Sonne Millionen Jahre umkreist und sich dann aufgelöst hat, als er in die Erdatmosphäre eintrat“, schreibt der TV-Sender 9News Melbourne über seinen Tweet. „Das war wirklich hell“, beschreibt Braga später den Anblick des Gesteinsbrockens.

Der ist sicher einer der weniger großen kosmischen „Wunder“, nach dem Kometen „Neowise“ im vergangenen Sommer und dem sogenannten „Stern von Betlehem“ kurz vor Weihnachten. Aber auch kleine kosmische Ereignisse erscheinen von der Erde aus oft ziemlich spektakulär.

„Eintrittsgeschwindigkeit liegt bei 20 bis 80 Kilometern pro Sekunde“

Laut SWR-Wissenschaftsredakteur Uwe Gradwohl war der Meteor vermutlich sogar mehrere Milliarden Jahre unterwegs, falls er aus der Anfangszeit unseres Sonnensystems vor mehr als vier Milliarden Jahren stammt. Und er fügt hinzu: „Die Eintrittsgeschwindigkeiten bei den Teilen liegen zwischen 20 und 80 Kilometern pro Sekunde.“

Schaden richtete der Himmelskörper keinen an, denn er löste sich bereits hoch über der Erde auf. Meteore – im Volksmund auch Sternschnuppen genannt – sind Felsbrocken, die den Erdboden nicht erreichen. Schaffen sie es bis dorthin, nennt man sie Meteorite.

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