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Egal, ob es um eine Ausbildung nach der Schule geht oder um eine Weiterbildung im Berufsleben – ab dem 1. August gibt es für Arbeitnehmer und die, die es demnächst werden, Vorteile. Wir klären, wem was zusteht.

▶️ Aufstiegs-Bafög

Weiterbildungen – etwa zum Fachwirt oder zur Fachwirtin sowie zum Erzieher oder zur Erzieherin – werden ab August vom Staat finanziell stärker gefördert. So ist das Aufstiegs-Bafög, das frühere Meister-Bafög, künftig nicht mehr auf eine Fortbildung beschränkt, sondern kann für bis zu drei Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Wer sich also zum Beispiel vom Gesellen zum Servicetechniker, vom Servicetechniker zum Meister und vom Meister zum Betriebswirt weiterbildet, der wird bei allen drei Weiterbildungen unterstützt. Bei einer Vollzeit-Weiterbildung gibt es vom Staat jetzt zudem mehr Geld zur Sicherung des Lebensunterhalts.

▶️ Ausbildung

Pünktlich zum Beginn des neuen Lehrjahres treten außerdem neue Ausbildungsverordnungen für acht modernisierte Ausbildungsberufe in Kraft. Neben verschiedenen IT-Berufen sind unter anderem auch angehende Bankkaufleute betroffenen, deren Ausbildung der zunehmenden Digitalisierung angepasst wird. Die bisher eigenständigen Ausbildungen zum Film- und zum Videoeditor werden zum Lehrberuf Mediengestalter Bild und Ton zusammengeführt.

▶️ Gesundheit

Auch die Corona-Krise spielt bei den Neuerungen eine Rolle: Um flexibel auf die Krise reagieren zu können, durften Krankenhäuser in den vergangenen Monaten auf bestimmten Stationen von der vorgeschriebenen Mindestbesetzung mit Pflegekräften abweichen. Für Intensivmedizin und Geriatrie (Altersheilkunde) läuft diese Sonderregelung aus – dort gelten ab 1. August wieder die üblichen Personaluntergrenzen. In den Bereichen Kardiologie, Unfallchirurgie, Herzchirurgie und Neurologie dürfen die Untergrenzen jedoch weiterhin unterschritten werden, wenn es sich wegen stark steigender Patientenzahlen nicht vermeiden lässt.

▶️ Wohngeld

Auf den Inseln in Nord- und Ostsee erhalten Geringverdiener künftig mehr Wohngeld, weil die Mieten dort in der Regel deutlich höher sind als auf dem Festland. In der Wohngeldverordnung, die über die Höhe der Zuschüsse entscheidet, gibt es künftig eine neue Mietstufe für „Inseln ohne Festlandanschluss“.

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