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Zwölf Jahre war Bo ein treuer Begleiter der Obamas. Am Samstag starb der „First Dog“ - und Barack Obama trauert auf Twitter.

Bei den Obamas ist es ein bisschen stiller geworden. Am Samstag verließ ein treuer Begleiter der Präsidentenfamilie: Bo, der Portugiesische Wasserhund starb mit 12 Jahren an einer Krebserkrankung.

Über ein Jahrzehnt lang war Bo eine ständige, sanfte Präsenz in unserem Leben – glücklich, uns an unseren guten, unseren schlechten Tagen und jeden Tag dazwischen zu sehen“, schrieb Obama zum Abschied auf Twitter.

Today our family lost a true friend and loyal companion. For more than a decade, Bo was a constant, gentle presence in our lives—happy to see us on our good days, our bad days, and everyday in between. https://t.co/qKMNojiu9V

Bo war laut aber sanft

Der Hund habe die Aufregung im Weißen Haus gut ausgehalten, habe gebellt, aber nicht gebissen und habe es geliebt, im Sommer in den Pool zu springen, schrieb Obama.

He tolerated all the fuss that came with being in the White House, had a big bark but no bite, loved to jump in the pool in the summer, was unflappable with children, lived for scraps around the dinner table, and had great hair. https://t.co/1x4VOMsLGR

Bo sei zudem „unerschütterlich“ im Umgang mit Kindern gewesen, habe für Essensreste am Tisch gelebt und „tolles Haar“ gehabt.

Er war genau das, was wir brauchten und mehr als wir jemals erwartet hatten. Wir werden ihn sehr vermissen.

He was exactly what we needed and more than we ever expected. We will miss him dearly. https://t.co/CHweCxwJ7a

Familienhund für Obamas Töchter

Bo zog im April 2009 zu den Obamas ins Weiße Haus – da war der Hund gerade mal ein halbes Jahr alt. Papa Barack hatte seinen Töchtern Sasha und Malia vor seiner Wahl 2008 einen Hund versprochen, falls er als Präsident ins Weiße Haus einziehen sollte.

Barack Obama hielt sein Versprechen. Den schwarz-weißen Welpen bekam die Familie dann als Geschenk von US-Senator Edward Kennedy, einem Freund der Obamas, der für den US-Bundesstaat Massachusetts kandidierte.

Im Weißen Haus entwickelte sich Bo zu einem heimlichen Star: Als First Dog war er bei vielen Terminen des Präsidenten mit dabei. Er traf den Papst, besuchte Kinder in einem Krankenhaus und flog in der Präsidentenmaschine Air Force One mit.

Obamas Familienhund Bo ist tot (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/FR170079 AP | Cliff Owen)
Bo war der Familienhund der Obamas – er flog auch oft auf Reisen des Präsidenten mit. picture alliance/dpa/FR170079 AP | Cliff Owen Bild in Detailansicht öffnen
Bo begleitete sein Herrchen Barack Obama zum Beispiel zu einem Besuch bei Papst Franziskus. picture alliance / dpa | Osservatore Romano / Handout Bild in Detailansicht öffnen
Im Weißen Haus war Bo der heimliche Star. picture alliance/dpa/AP | Pablo Martinez Monsivais Bild in Detailansicht öffnen
Auch im Oval Office war Bo oft anzutreffen. picture alliance / dpa | Pete Souza Bild in Detailansicht öffnen
Auch – oder vor allem – bei jungem Besuch im Weißen Haus war Bo immer dabei. picture alliance / dpa | Mark Wilson / Pool Bild in Detailansicht öffnen
Beim Gassigehen mit Bo auf dem Gelände des Weißen Hauses war Präsident Obama oft zu sehen. picture alliance / dpa | Gary Fabiano / Pool Bild in Detailansicht öffnen
Im Alter von einem halben Jahr zog Bo im April 2009 ins Weiße Haus ein. picture-alliance/ dpa | epa Michael Reynolds Bild in Detailansicht öffnen
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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 24. September, 02:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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