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Leo Eder
Leo Eder

Schreck am Eröffnungswochenende des Volksfestes: Auf einer Achterbahn kommt es zum Unfall. Die Verletzten kommen glücklicherweise glimpflich davon.

Samstagabend, erster Wiesn-Tag, Hochbetrieb: Gegen 22:15 kommt es zum Zwischenfall. Ein anfahrender Zug der Achterbahn „Höllenblitz“ rollt langsam zurück und kollidiert mit einem stehenden Zug.

In beiden Zügen hätten 30 Passagiere gesessen, so der Geschäftsführer Wilhelm Ottens. Alle hätten demnach selbständig aussteigen können. Acht Fahrgäste wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach Unfall: „Höllenblitz“ könnte am Dienstag wieder laufen

Ottens zufolge war es „augenscheinlich ein technischer Defekt an der Anlage“. Am Montag seien die nötigen Reparaturen bereits weitestgehend abgeschlossen gewesen. „Es muss jetzt alles abgenommen werden. Darauf warten wir jetzt.“ Die Abnahme erfolge durch Vertreter des Herstellers und des TÜV. Wie alle Fahrgeschäfte hatte der TÜV auch den „Höllenblitz“ vorm Start der Wiesn überprüft.

Das Fahrgeschäft könnte bereits am Dienstag wieder seinen Betrieb aufnehmen. Laut Polizei sind die Ermittlungen vor Ort abgeschlossen.

Das darf nicht passieren, deswegen werden wir uns dieses Fahrgeschäft jetzt ganz genau anschauen lassen, bis das Fahrgeschäft dann wieder fährt. Der TÜV wird das dann freigeben oder auch nicht freigeben. Das war ein echter Ausnahmefall und das wird's auch bleiben.

Noch ein Zwischenfall bei „Olympia-Looping“-Achterbahn

Am Samstagnachmittag hatte sich bereits ein anderer Vorfall auf einer Wiesn-Achterbahn ereignet: Die Waggons des „Olympia-Loopings“ blieben mitten in der Fahrt stehen. Rund 20 Fahrgäste mussten über Leitern absteigen. Wie eine Sprecherin mitteilte, sei wohl ein elektronisches Element, das für den Antrieb zuständig sei, ausgefallen. Es habe sich dabei aber um kein sicherheitsrelevantes Problem gehandelt. Die Bahn ist inzwischen wieder in Betrieb.

TÜV: Fahrgeschäfte in Deutschland sehr sicher

Jahrmarktsfahrgeschäfte in Deutschland seien im weltweiten Vergleich mit am sichersten, sagte der TÜV-Verband dem Bayerischen Rundfunk. Die Aufarbeitung eines Unfalls aus dem vergangenen Jahr habe aber gezeigt, wie wichtig geschultes Personal sei. Die Branche klage über Fachkräftemangel.

Laut TÜV sind auch die Betreiber für die Prüfung von Fahrgeschäften verantwortlich, mit regelmäßigen Sicherheits-Checks. Zusätzlich müsse der TÜV sie einmal im Jahr grundlegend überprüfen.

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Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

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