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Ferdinand Vögele
Ferdinand Vögele (Foto: SWR3)

Das macht ihm so schnell keiner nach: Ein Pinguin ist von der Antarktis bis nach Neuseeland geschwommen. An Land musste das Tier erst mal aufgepäppelt werden.

Da steht er und schaut auf das Meer hinaus – der Adéliepinguin, der eine sehr lange Reise hinter sich hat. Rund 3.000 Kilometer ist er geschwommen – von der Antarktis bis nach Neuseeland. Ein Anwohner hatte das Tier am Mittwoch an einem Strand der Halbinsel Banks Peninsula nahe Christchurch gesichtet. Das Neuseeländische Portal Stuff hatte darüber berichtet.

Pinguin musste an Land wieder aufgepäppelt werden

Der Pinguin sei etwas untergewichtig und dehydriert gewesen, sagte Thomas Stracke, ein herbeigerufener Pinguin-Experte, „Stuff“ zufolge. Er habe Flüssigkeit bekommen und Fisch-Smoothies. Auf einem Video, das der Finder des Pinguins drehte, ist der gefiederte Besucher zu sehen und wirkt recht fidel. Nach seinem Aufenthalt in einem Pflegezentrum in Christchurch sei er am Freitag wieder zurück in die freie Natur entlassen worden, berichtete das Onlineportal.

Interesting nature news of the day! An Adélie penguin showed up in Canterbury today from Antarctica. Only one other live Adélie penguin has even been seen in Aotearoa (Kaikoura in 1993). Video taken by Harry Singh, republished with permission. https://t.co/mMfTQmRFWj

Erst drei Adéliepinguine sind bis nach Neuseeland geschwommen

Laut der neuseeländischen Vogel-Enzyklopädie New Zealand Birds Online war dies erst das dritte Mal seit Beginn der Aufzeichnungen, dass ein Adéliepinguin von der Antarktis Neuseeland erreichte. Vor seiner Stippvisite hatte man 1962 den Kadaver eines Adéliepinguins in Marlborough gefunden, und 1993 wurde in Kaikoura ein lebendes Exemplar entdeckt. Der Großteil dieser Pinguine lebt im Rossmeer, südlich von Neuseeland. Laut der Enzyklopedie gibt es rund 3,8 Millionen Paare.

Warum ist der Pinguin bis nach Neuseeland geschwommen?

Bleibt noch die Frage, warum hat das Tier all die Strapazen auf sich genommen und ist bis Neuseeland geschwommen? Und darauf gibt es bislang keine Antwort. Aber andere umrunden im Triatholon schließlich auch die ganze Welt.

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