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Klingt nach „April, April!“, scheint aber ernst gemeint: Laut Gewerkschaft der Polizei (GdP) haben Bienen das Zeug zum Super-Spürhund – emsig, geruchssicher und leicht auszubilden.

Man habe vielversprechende Tests mit den Insekten durchgeführt. Sie seien dank ihres außergewöhnlichen Geruchsinns hervorragend geeignet, Substanzen wie Drogen und auch Menschen aufzuspüren, heißt es in der August-Ausgabe der Zeitschrift „Deutsche Polizei“.

Polizei-Bienen-Führer (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Gibt es bald „Polizei-Bienen-Führer“ (Symbobild)? Picture Alliance

Versuche unter Laborbedingungen stimmten zuversichtlich, dass die Hautflügler nach weiterer Forschung und Züchtung einem Praxistest standhalten könnten. Die Versuche ließen sogar auf eine „mögliche Revolution für die Polizeiarbeit“ hoffen, heißt es.

In geschlossenen Räumen sind sie am besten

Drogenspürhunde hätten gegenüber Bienen viele Nachteile, weil sie nur für kurze Zeit einsatzfähig seien, bevor sie eine Pause benötigen. Zudem wären die Vierbeiner sehr auf eine Bezugsperson fixiert und müssten zeitaufwendig und kostspielig ausgebildet werden.

Bienen hingegen wären nach kurzer Zeit einsatzbereit, hieß es. Dies treffe vor allem auf sogenannte Spürbienen zu, die in geschlossenen Räumen wie Fahrzeugen oder Kammern nach illegalen Substanzen suchen.

Einsätze im Freien seien dagegen tages-, wetter- und jahreszeitenabhängig. Durch die Masse an Bienen, die konditioniert werden könnten, könnte zudem gewährleistet werden, dass die Tiere rund um die Uhr für Polizeieinsätze verfügbar seien.

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