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Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: SWR3)

Es könnte ein Mega-Event zum Jahreswechsel werden. Aber: Es gibt viele Diskussionen um das in München geplante Rammstein-Konzert. Das sind die Gründe!

Rammstein würden gerne am 31. Dezember ein großes Konzert mit 145.000 Menschen auf der Münchner Theresienwiese geben. Aber: Noch ist nicht klar, ob das wirklich stattfindet. Seitdem die Pläne bekannt sind, gibt es viel Kritik daran.

Ist das Konzert von Rammstein ein Sicherheitsrisiko?

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) kritisiert das Mega-Silvester-Konzert vor allem mit Blick auf die Sicherheit für die Besucher der Veranstaltung. Es müsse die Zusammenarbeit mit den in der Silvesternacht ohnehin stark belasteten Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr geklärt werden, sagte KVR-Sprecher Tobias Kapfelsberger. Außerdem bräuchte es Konzepte für Ordner, Flucht- und Rettungswege sowie für die An- und Abreise mit Pkw und Bahn.

Das ist eine Großveranstaltung, die in der Art noch nicht auf der Theresienwiese stattgefunden hat.

Kapfelsberger sieht vor allem ein Problem in der knappen Zeitplanung. Normalerweise hätten solche Events einen Vorlauf von bis zu einem Jahr. Vier oder fünf Monate seien „auf jeden Fall eng“.

Stört das Rammstein-Konzert andere Veranstaltungen?

Kritik kommt auch von den Veranstaltern des Wintertollwood-Festivals. Das findet zur gleichen Zeit auf der Theresienwiese statt. Es gibt die Befürchtung, dass die seit 22 Jahren stattfindende Silvester-Gala durch das Rammstein-Konzert gestört wird.

Wie geht es jetzt weiter?

Der Münchner Stadtrat hat am Mittwoch sein Okay für das geplante Mega-Konzert gegeben. Sie haben abgestimmt und entschieden, dass die Theresienwiese als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt wird. Aber: Ob das Konzert wirklich stattfinden wird, ist weiterhin unklar. Die endgültige Genehmigung muss jetzt vom Kreisverwaltungsreferat kommen. Bis die Sicherheitsfragen geklärt sind, kann es aber noch dauern.

Welche Alternativen gibt es?

Sollte das Konzert nicht wie geplant mit 145.000 Zuschauern genehmigt werden, gibt es verschiedene Alternativen. Zum Beispiel könnten weniger Besucher zugelassen oder das Konzert auf einen anderen Termin verschoben werden. Der Veranstalter Leutgeb Entertainment Group hat sich dazu aber noch nicht geäußert.

Außerdem planen Rammstein offenbar neue Tour-Termine. Auf Instagram postete Sänger Till Lindemann: „Thank you Europe, see you 2023

Beim letzten Konzert am Donnerstagabend im belgischen Ostende wurde auch ein Hinweis auf weitere Tour-Termine eingeblendet. Demnach wollen Rammstein weitere Konzerte in Deutschland und elf weiteren Ländern geben. Eingeblendet wurden die Flaggen von Polen, Frankreich, Dänemark, Portugal, Italien, Spanien, Ungarn, Belgien und Österreich sowie der Slowakei und der Schweiz. Eine offizielle Ankündigung von der Band gab es dazu aber noch nicht.

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