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Hell wie eine riesige Schreibtischlampe hat der Mond heute Nacht am Himmel gestanden. Viele User haben uns tolle Bilder geschickt.

Selbst wer von dem Natur-„Event“ nichts gelesen hatte, hat es vermutlich gemerkt: Dieser Mond vergangene Nacht war einfach „super“. Riesengroß, irre hell – spektakulär. Dazu kam noch eine wunderbar klare Nacht. Und die Menschen in SWR3Land hat auf den Balkonen und Wiesen gestanden und fotografiert. Vielen Dank für die tollen Posts! Eine kleine Auswahl:

Jörg Zumbach hat uns dieses Foto geschickt:

Gepostet von Jörg C. Zumbach am Dienstag, 7. April 2020

So sah es in Reutlingen bei Nina Fauser aus:

Gepostet von Nina Fauser am Mittwoch, 8. April 2020

Monique Großmann ist extra um 4 Uhr aufgestanden – es hat sich gelohnt:

Gepostet von Monique Großmann am Dienstag, 7. April 2020

Dieses Bild hat Regina Gremmer gegen Mitternacht gesehen, wie sie uns auf Facebook schreibt:

Gepostet von Regina Gremmer am Mittwoch, 8. April 2020

Auch ziemlich cool: Um 21 Uhr hat Katharina Gioia auf den Auslöser gedrückt:

Gepostet von Katharina Gioia am Dienstag, 7. April 2020

Und selbst am frühen Morgen war der Anblick noch „super“ – vielen Dank an Manuela Helin:

Gepostet von Manuela Henin am Dienstag, 7. April 2020

Vom Supermond ist dann die Rede, wenn der Mond sich vergleichsweise nah an der Erde befindet und das auch noch mit dem Zeitpunkt des Vollmonds zusammenfällt. Dadurch wirkt der Mond am Himmel besonders groß und auch besonders hell.

Denn: Oft ist der Mond über 400.000 Kilometer entfernt. Heute Nacht waren es aber nur 356.400 Kilometer. Das ist schon ein Unterschied – und der führte zu 30 Prozent mehr Helligkeit.

Auch unser Gehirn macht den Supermond so groß

Besonders riesig wirkt er bei Mondauf- und Untergang. Man nennt es die „Mondtäuschung“. Erklären kann man es so: Der Mond am Horizont ist tatsächlich zwar genauso weit weg, wird von unserem Gehirn aber als noch weiter weg als beispielsweise die Berge am Horizont kategorisiert, die wir bereits als groß abgespeichert haben. Unser Gehirn macht den Mond so also noch ein bisschen größer als er in Wirklichkeit ist.

Beobachten kann man das Spektakel mit dem bloßen Auge. Hilfsmittel sind dazu nicht nötig. Das Wetter scheint auch mitzuspielen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bleibt es in der Nacht auf Mittwoch in den meisten Teilen Deutschlands nur leicht bewölkt oder klar.

Wie kommt es zum Supermond?

Da die Umlaufbahn des Mondes elliptisch um die Erde verläuft, variiert die Entfernung der beiden Himmelskörper. Dadurch sieht der Mond manchmal größer und manchmal kleiner aus. Wenn die Entfernung zwischen Mond und Erde weniger als 360.000 Kilometer beträgt, spricht man von einem sogenannten Supermond. Wenn der Mond am Dienstagabend der Erde am nähesten kommt, werden 356.910 Kilometer zwischen ihm und der Erde liegen.

Supermond?! Das steckt dahinter.Heute ist Supermond - doch was macht einen Vollmond super?Gepostet von SWR Wissen am Dienstag, 19. Februar 2019

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