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Björn Widmann
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20 Jahre, nachdem er die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schon einmal aus dem Tief geholt hat, soll Rudi Völler sie zum zweiten Mal retten.

Rudi Völler soll es richten. Er soll die deutsche Fußball-Nationalmannschaft für die EM 2024 fit machen. Die Taskforce hatte den 62-Jährigen empfohlen, am Donnerstagabend haben die Gremien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zugestimmt.

Am 1. Februar wird der Weltmeister von 1990 seine Arbeit als neuer Direktor der A-Nationalmannschaft der Männer aufnehmen.

Rudi #Völler wird zum 1. Februar 2023 neuer Direktor der A-Nationalmannschaft der Männer. Alle Infos: ➡️ https://t.co/j9SJVawwrG 📸 Getty Images https://t.co/oXj4SAsUd2

Nach vielen tollen Jahren bei Bayer 04 Leverkusen kehre ich dorthin zurück, wo ich schon als Teamchef wunderbare Zeiten erleben durfte. Meine neue Aufgabe bei der Nationalmannschaft gehe ich deshalb mit Dankbarkeit, Leidenschaft und großer Motivation an.

Rudi Völler will mit der Nationalelf wieder Erfolg haben

Völler schwafelt nicht lange um den heißen Brei, er will seinen Job gleich angehen: „Als Erstes müssen wir die Grundlagen schaffen für eine erfolgreiche und von ganz Deutschland getragene Heim-Europameisterschaft 2024. Die Spieler dafür haben wir.

Ich bin sehr froh, dass Rudi Völler bereit ist, sich dieser herausfordernden Aufgabe zu stellen. Aufgrund seiner Vita, seiner überragenden Erfolge und seines Persönlichkeitsprofils ist er die ideale Lösung für den Deutschen Fußball-Bund“, sagte DFB-Vize Hans-Joachim Watzke.

Völler übernimmt nach dem Vorrundenaus der Nationalmannschaft bei der WM in Katar einen Teil des Aufgabengebietes von Ex-Manager Oliver Bierhoff. Der hatte den DFB nach der Katar-Pleite verlassen.

Rudi Völler war natürlich auch Thema in der SWR3 Morningshow. Anno Wilhelm stand Zeus und Wirbitzky Rede und Antwort zum neuen DFB-Mannschaftschef:

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Nachrichten SWR3 Morningshow: Anno Wilhelm über Rudi Völler

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Rudi Völler war natürlich auch Thema in der SWR3 Morningshow. Anno Wilhelm stand Zeus und Wirbitzky Rede und Antwort zum neuen DFB-Mannschaftschef.

Rudi Völler war 2000 schon Nationaltrainer

Schon im Jahr 2000 war Rudi Völler in größter DFB-Not eingesprungen, damals sogar als Teamchef. Er führte die DFB-Auswahl ins WM-Finale 2002, nach dem Vorrundenaus bei der EM 2004 war Schluss. „Rudi ist eine feste Größe im deutschen Fußball“, sagt auch Bundestrainer Hansi Flick. Er und sein Team würden sich auf den gemeinsamen Weg zur Heim-EM im nächsten Jahr freuen.

Mit seiner Art und seinen Erfolgen hat er als Spieler, Trainer und Manager die Fans begeistert. Gerade durch seine Erfahrung bei der Nationalmannschaft und die langjährige Arbeit bei Bayer Leverkusen ist er die richtige Besetzung für die kommenden Aufgaben.

Rudi is back: Reaktionen im Netz sind gemischt

Christian Bartels hält offenbar viel vom neuen Team-Manager.

Wenn Rudi #Völler auch Hansi Flicks Nachfolger würde, käme "Die Mannschaft" beim nächsten Turnier mindestens ins Finale.

Manu Thiele ist dagegen eher zurückhaltend und kritisiert den DFB für die Personalie Rudi Völler.

Rudi Völler wurde 2004 nicht zugetraut, die Nationalmannschaft neu aufzubauen & frischen Wind reinzubringen. Knapp 20 Jahre später soll er plötzlich die Ideallösung sein? Alles klar! #DFB #EM2024

Frank Behrendt schwelgt in Erinnerungen an das legendäre Interview von Waldemar Hartmann mit dem damaligen Bundestrainer Rudi Völler.

Ich finde, wenn Rudi Völler der neue Bierhoff beim #DFB werden sollte, muss die Auftakt-Pressekonferenz in der Akademie unbedingt mit dem ikonischen Waldi Hartmann stattfinden. Dann sind wir richtig auf die Heim-EM eingestimmt und Schland macht wieder Laune😉✌️ #Voeller https://t.co/6a8E5yMhkv

Und Klaas findet Rudi Völler als DFB-Team-Manager so innovativ wie Friedrich Merz als CDU-Chef.

Wenn der DFB Rudi Völler engagiert, dann ist das ungefähr so progressiv, als würde die CDU Friedrich Merz zum Vorsitzenden machen.

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir dir, woher wir unsere Infos haben!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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