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Hans Liedtke
Hans Liedtke

Ein Mann hat in der Nähe von Schloss Neuschwanstein zwei Touristinnen angegriffen. Eine der beiden Frauen starb im Krankenhaus. Vor Gericht sagt der Verdächtige aus.

Zu Beginn des Mordprozesses gestand der 31-jährige Verdächtige B. am Landgericht Kempten im Allgäu. Sein Verteidiger, Philip Müller, sagte: „Der Angeklagte hat die unfassbare Tat begangen.“ B. bittet die Familie seines Opfer um Entschuldigung und kündigte an, eine Therapie machen zu wollen. Seine Tat filmte er laut Staatsanwaltschaft. Die Ermittler fanden bei dem Mann aus dem Bundesstaat Michigan brutale Vergewaltigungsvideos und heimlich erstellte Kinderpornografie von seiner kleinen Schwester.

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Nachrichten Bei Schloss Neuschwanstein: Verdächtiger sagt aus

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Beitrag von Rupert Waldmüller

Angriff bei Schloss Neuschwanstein: Das ist passiert

  • Die beiden 21 und 22 Jahre alten Frauen und der damals 30-Jährige hätten sich erst kurz zuvor kennengelernt, teilte die Polizei mit. Die drei seien als Touristen zum weltberühmten Schloss im Allgäu gekommen.
  • Nach Polizeiangaben hat der US-Amerikaner die beiden Frauen unter einem Vorwand auf einen schwer einsehbaren Trampelpfad zu einem Aussichtspunkt gelotst.
  • Der Mann hat die 21-Jährige wohl angegriffen, woraufhin ihr ihre Bekannte zu Hilfe kommen wollte.
  • Daraufhin würgte er die 22-Jährige und stieß sie offenbar die Pöllatschlucht hinunter.
  • Dann kam es wohl zu einem versuchten Sexualdelikt an der jüngeren Frau.
  • Erst als ein junges Paar zufällig vorbeikam, ließ B. von seinem Opfer ab.
  • Als das Pärchen verschwunden war, stieß B. sein durch das Strangulieren bewusstloses Opfer ebenfalls in den Abgrund, wo sie direkt neben ihrer Freundin landete.
  • Beide Frauen verletzten sich beim Sturz. Die 21-Jährige wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, wo sie in der Folgenacht gestorben ist.
  • Die verletzte 22-Jährige sei aus dem Krankenhaus entlassen worden.
  • Nach Angaben des zuständigen Staatsanwalts Thomas Hörmann habe sie bei dem Sturz Prellungen und eine Kopfplatzwunde erlitten.
  • Der mutmaßliche Täter sei zunächst geflohen, konnte dann aber gefasst werden.
Touristen stehen auf der Marienbrücke nahe dem Schloss Neuschwanstein.
Der Mann hat die beiden Frauen nicht weit von der beliebten Marienbrücke in den Abgrund gestürzt.

Tatort unweit berühmter Marienbrücke bei Neuschwanstein

Der Tatort befindet sich nicht weit von der beliebten Marienbrücke, von der aus man einen besonders guten Blick auf Schloss Neuschwanstein hat. Jährlich kommen rund 1,5 Millionen Touristen, um sich das Schloss anzusehen. Es ist eine der meistbesuchten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

Diese Karte zeigt den Tatort.

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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