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Leo Eder
Leo Eder (Foto: SWR3)

Er war zwar angekündigt, aber dass er sooo üppig ausfallen würde, hätten viele wohl nicht erwartet: Schnee! In rauen Massen ist er in der Nacht auf Samstag vom Himmel gefallen.

Wer Freitagabend, in der Nacht oder Samstagmorgen nirgends dringend hin musste, konnte sich am winterlichen Anblick erfreuen, der gefühlt aus dem Nichts gekommen war. Alle anderen hatten ein Problem.

Rheinland-Pfalz: Schneechaos auf den Straßen

In großen Teilen von Rheinland-Pfalz hat starker Schneefall bis Samstagnacht den Straßenverkehr lahmgelegt. Bereits über den Tag verteilt wurden den Autobahnmeistereien zahlreiche liegengebliebene Fahrzeuge gemeldet, die die Räumungs- und Streuarbeiten laut Polizei massiv erschwerten.

Bei Polch (Landkreis Mayen-Koblenz) ist eine 86-jährige Frau ums Leben gekommen, als ihr Auto am Freitagnachmittag auf schneeglatter Fahrbahn mit einem Bus zusammenstieß. Die Polizei in Bitburg sprach am Freitagabend von einem „Verkehrschaos in der Eifel“.

In Rheinhessen, der Pfalz und der Region Trier hat die Polizei in den letzten 24 Stunden mehr als 230 Unfälle aufgenommen, meistens Blechschäden. Im Bereich der Polizeidirektion Kaiserslautern kam es den Angaben zufolge in der Nacht zu 57 Unfällen, bei denen eine Person schwer und vier Personen leicht verletzt wurden.

In Koblenz wurden bei zwei von 25 Unfällen vier Menschen und im Landkreis Bernkastel-Wittlich eine Person leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei in Worms zählte über den Freitagabend hinweg insgesamt neun Unfälle in ihrem Einsatzgebiet, die auf das Schneetreiben zurückzuführen waren. Die Polizeiinspektion in Wittlich meldete insgesamt 15 Verkehrsunfälle.

Rheinland-Pfalz

Teils Minusgrade in der Nacht Bis Mittwoch drohen in RLP glatte Straßen

Schnee bedeckt weiterhin Teile von Rheinland-Pfalz. Das freut Wintersportler. Auto- und Radfahrer müssen aber weiter mit Glätte rechnen.

Nachrichten, Wetter SWR2

Baden-Württemberg: Vor allem Unfälle in Mannheim und Ravensburg

In Baden-Württemberg war die Verkehrslage verhältnismäßig unauffällig. Auch hier gab es zwar Unfälle, allerdings weit weniger als in Rheinland-Pfalz. Der Schnee sorgte zum Beispiel in Reutlingen und vor allem am Freitagnachmittag in Ravensburg für Probleme. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim wurden bis 8 Uhr am Samstagmorgen rund 50 Unfälle aufgenommen – beim Großteil blieb es bei Blechschäden. Nur bei vier Verkehrsunfällen seien insgesamt acht Personen leicht verletzt worden, so die Polizei.

Baden-Württemberg

Bis zu Minus neun Grad Gutes Wetter für Wintersport: Schnee und Minusgrade in BW

Am Wochenende soll es weiter schneien und kalt werden. Erst am Montag wird laut Deutschem Wetterdienst der Schneefall nachlassen. Im Laufe der Woche steigen die Temperaturen dann wieder.

Musik Klub Rock SWR1 Baden-Württemberg

Sicher ankommen bei Schnee und Glätte

Generell gilt: Passt euer Fahrverhalten den Witterungsbedingungen an! Viele Unfälle entstanden laut Polizei durch für das Wetter zu hohe Geschwindigkeit, woraufhin die Fahrzeuge ins Schleudern gerieten.

Baden-Baden

Autofahrer, Vorsicht! So fährst du sicher auf glatten Straßen

Es wird wieder kalt in SWR3Land! Hier erfährst du, wie du auf glatter Fahrbahn richtig reagierst und möglichst sicher unterwegs bist.

Aktuelle Infos zu eurer Strecke findet ihr immer im SWR3 Verkehrszentrum:

SWR3 Verkehrszentrum Stau oder frei? Check deine Strecke

Stau, Baustellen, Sperrungen – vor dem Wochenende ist jede Menge los auf den Straßen! Das SWR3 Verkehrszentrum hat alle aktuellen Infos. Vor der Abfahrt informieren und den Stau umfahren.

Winter Wonderland im Südwesten

Weil Schnee aber auch schön aussehen kann, hier ein paar Impressionen aus SWR3Land:

Schneelandschaft in Reinsfeld (Foto: SWR, Antje Neufing)
Fast schon mystisch: Blick auf die Schneelandschaft in Reinsfeld. Antje Neufing Bild in Detailansicht öffnen
So sehen die Mannheimer ihr Wahrzeichen selten. Leo Eder Bild in Detailansicht öffnen
Die Schneedicke lässt sich sogar vertikal messen. Leo Eder Bild in Detailansicht öffnen
Hier lässt es sich schön winterlich spazieren: Mosel-Ufer bei Trier. Lara Bousch Bild in Detailansicht öffnen
Hoch türmt sich der Schnee auf den Vogelhäuschen bei SWR3-Hörer Stefan an der südlichen Pfälzer Weinstraße auf. SWR3-Hörer Stefan Felderer Bild in Detailansicht öffnen
Einen äußerst weißen Ausblick hatte auch SWR3-Hörer Patrick aus Kettig. SWR3-Hörer Patrick Cannavo Bild in Detailansicht öffnen
Auf der Suche nach dem Meisenknödel... Leo Eder Bild in Detailansicht öffnen
Leider bleibt der Schnee in den Städten oft nicht lange weiß. Leo Eder Bild in Detailansicht öffnen

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir dir, woher wir unsere Infos haben!

Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.

Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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Leo Eder (Foto: SWR3)

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