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In der ersten Woche nach Ostern kehren in Baden-Württemberg die Grundschüler und die 5. und 6. Klassen erstmal wieder in den Fernunterricht zurück. Das hat das Kultusministerium in Stuttgart mitgeteilt. Grund seien die steigenden Corona-Zahlen.

Eine Notbetreuung werde aber angeboten. Für die Abschlussklassen gilt nach Ministeriumsangaben wie bisher der Wechselbetrieb von Präsenz- und Fernunterricht. Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren bleiben geöffnet. Wer in der Woche vom 12. April an in die Schulen zurückkehrt, muss sich noch nicht testen lassen, es bleibt auf freiwilliger Basis. In der Woche ab dem 19. April sollen alle Klassen im Wechsel in die Schulen zurückkehren, „sofern es das Infektions-Geschehen dann zulässt“, heißt es aus dem Ministerium weiter. Dann soll es auch eine Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler geben, die am Präsenzunterricht teilnehmen.

Wir haben den #Schulen heute Infos zum Betrieb ab dem 12. April geschickt. Ab dem 12. April soll es zunächst Fernunterricht geben, ab dem 19. April ist Wechselunterricht geplant. #twlz Das aktuelle Schreiben👉 https://t.co/PAH4oxtIgv Zu den Infoschreiben👇 https://t.co/eMYvlzXldD

Die Maßnahmen sind auch das Ergebnis eines erneuten Spitzengesprächs mit Schüler-, Eltern- und Lehrerverbänden am Gründonnerstag unter Leitung von Staatsministerin Theresa Schopper (Grüne). Zunächst müssten sich die Infektionszahlen wieder auf niedrigerem Niveau stabilisieren. Zuletzt war die Zahl in Baden-Württemberg auf etwa 130 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche gestiegen.

Zunächst Wechselunterricht, im Notfall Fernunterricht

Beim ersten Gespräch am Montag hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann seine Pläne für eine Rückkehr aller Kinder und Jugendlichen an die Schulen nach den Osterferien zunächst auf Eis gelegt. Dabei waren sich alle Vertreter von Schülern, Eltern und Lehrkräften einig, dass es Wechselunterricht nur geben kann, wenn die Zahl der Neuinfektionen unter 100 auf 100.000 Einwohner in einer Woche liegt. Liegt die Inzidenz drüber, müssten die Schulen geschlossen und Fernunterricht angeboten werden. Dies entspreche den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Die Regierung habe dagegen den Standpunkt vertreten, dass in Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 die Schulen geschlossen werden müssten.

Nach langer Corona-Pause: Grundschulen wieder offen

In Baden-Württemberg sind viele Kinder und Jugendliche seit den Weihnachtsferien nicht mehr in der Schule gewesen. Die Grundschulen hatten Mitte Februar wieder mit Wechselunterricht begonnen, seitdem sind auch die Abschlussklassen teils wieder an den Schulen. Seit 15. März sind die Grundschulen im Regelbetrieb. Auch die fünften und sechsten Klassen sind zurückgekehrt, können aber im Wechsel unterrichtet werden.

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