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Björn Widmann
Björn Widmann (Foto: SWR3)
Franziska Thees
Franziska Thees (Foto: SWR3)

Der ehemalige Ministerpräsident Italiens, Silvio Berlusconi, ist nach einer Leukämie-Erkrankung am Montag in Mailand verstorben. Wir berichten über seinen Tod und zeigen euch in Bildern eine Rückschau auf sein Leben.

Ein Sprecher Berlusconis hat bestätigt, dass der frühere italienische Ministerpräsident am Montag im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Davor hatten italienische Medien darüber berichtet, dass Berlusconi in einem Mailänder Krankenhaus gestorben sei. Dahin war er am vergangenen Freitag eingeliefert worden – nach Medienberichten wegen Leukämie.

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Nachrichten Nachruf Silvio Berlusconi

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Nachruf Silvio Berlusconi

Wer war der ehemalige Präsident Silvio Berlusconi? Bilder aus seinem Leben

Berlusconi hat das öffentliche Leben in Italien über Jahrzehnte in verschiedenen Rollen geprägt. Nicht nur als Politiker, sondern auch als Medienmogul und langjähriger Eigentümer des Fußballvereins AC Mailand. Seine politische Karriere war von zahlreichen Skandalen begleitet: Er musste sich wegen mehrerer mutmaßlicher Wirtschafts- und Korruptionsdelikte und seiner Rolle bei den berüchtigten „Bunga-Bunga-Sexpartys“ vor Gericht verantworten.

Großaufnahme Silvio Berlusconi (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Oliver Weiken)
Silvio Berlusconi wurde 1936 in Mailand geboren. Er war viermal Ministerpräsident Italiens sowie übergangsweise Außen-, Wirtschafts- und Gesundheitsminister. Bild in Detailansicht öffnen
Fotomontage. Berlusconi sitzt vor Geldscheinen. (Foto: IMAGO, IMAGO / Insidefoto)
Berlusconi ist Eigentümer der Holdinggesellschaft Fininvest. Laut Forbes-Liste 2023 war er mit einem Vermögen von rund sieben Milliarden US-Dollar einer der reichsten Italiener. Bild in Detailansicht öffnen
Hier feiert er mit AC-Milan-Kapitän Paolo Maldini nach dem Finale der UEFA Champions League im Mai 2007.  (Foto: dpa Bildfunk, picture-alliance/ dpa | epa ansa Daniel Dal Zennaro)
Von 1986 bis 2004 und von 2006 bis 2008 war er außerdem Präsident des Fußballvereins AC Mailand. Hier feiert er mit AC-Milan-Kapitän Paolo Maldini nach dem Finale der UEFA Champions League im Mai 2007. AC Milan besiegte Liverpool mit 2:1. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Kuchen mit dem Logo der Partei „Forza Italia“ und der Aufschrift „Berlusconi Presidente“ steht auf einem Tisch (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Sonia Brandolone/Pacific Press via ZUMA Wire/dpa | Sonia Brandolone)
1993 gründete und leitete Berlusconi die Partei „Forza Italia“, die dem rechten Spektrum zugeordnet wird. Nach Berlusconi ist auch der „Berlusconismus“ benannt, eine Form des Populismus in Italien. Bild in Detailansicht öffnen
Das Escortgirl Ruby geht durch eine Straße, man erkennt sie nicht, sie ist von hinten fotografiert. (Foto: IMAGO, IMAGO / Independent Photo Agency Int.)
Berlusconi ist auch durch Affären und „Bunga-Bunga-Partys“ bekannt. Das ist eine Bezeichnung für seine Sex-Partys. Für Gesprächsstoff sorgte die „Ruby-Affäre“, die Beziehung von Berlusconi mit einem marokkanischen Escort-Girl, das sich selbst auch Ruby nannte (hier im Bild rechts). Im Prozess wegen Amtsmissbrauchs und Förderung der Prostitution mit Minderjährigen wurde Berlusconi in der ersten Instanz verurteilt, von höheren Gerichtsinstanzen aber freigesprochen. Bild in Detailansicht öffnen

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