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Christian Kreutzer
Christian Kreutzer (Foto: SWR3)

Dass jemand gerade ertrinkt, muss man erst mal erkennen. Ein spanischer Bademeister hat das per Drohne mitbekommen – und sie dann schlau zur Rettung des Jungen eingesetzt.

Ertrinken ist ein stiller Tod: kein Geschrei, kein Geplansche, kein Winken – dazu haben Ertrinkende meist keine Kraft mehr. So ging es gerade einem 14-jährigen Jungen im spanischen Valencia:

Eine Drohne mit Kamera entdeckt ihn irgendwann gar nicht weit vom Strand weg. Der Pilot, Miguel Angel Pedrero, erkennt sofort seine Notlage. Von der Drohne lässt er dem Jungen eine Schwimmweste herab:

A lifeguard drone saved the life of a 14-year-old boy who was struggling against the tide off a beach in Valencia, Spain. The drone dropped a life vest to the boy to keep him floating while the baywatch boat arrived. @generaldrones #drone #lifeguard #Spain #Valencia https://t.co/UH7IxYuDAT

Drohnenpilot: „Junge war in sehr schlechter Verfassung“

„Ich konnte gleich sehen, dass der Junge in sehr schlechter Verfassung war“, so Pedrero. Wegen der hohen Wellen sei es extrem schwierig gewesen, dafür zu sorgen, dass er auch wirklich nach der Schwimweste habe greifen können – man sieht es auf dem Video: Mehrere Anläufe sind nötig bevor der entkräftete Junge die Weste fassen kann.

Nach kurzer Zeit kommen dann Bademeister auf Jetskis und bringen den Teenager in Sicherheit. Etliche spanische und internationale Medien haben darüber berichtet.

Drohnen-Einsätze in Valencia schaffen wertvolle Minuten

Den Drohnen-Rettungsdienst gibt es in Valencia schon seit 2017. Mehr als 30 Piloten sind mittlerweile dabei und arbeiten mit den Bademeistern zusammen.

Die Drohnen schafften wertvolle Extra-Minuten zur Rettung von Menschen in Not, sagt Pedrero. Und die Rettungsteams auf den Jetskis könnten sich ihnen vorsichtiger annähern.

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Radionachrichten 20. August, 4:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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