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Im SWR3-Ticker halten wir euch auf dem Laufenden in Sachen Coronavirus. Hier kannst du zurückblicken auf die Ereignisse vom 1.7. bis 15.7.2021.

Sprunghafter Anstieg der Corona-Inzidenz

15.7.2021, 16:29 Uhr – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute Morgen lag sie bei 8,0 – am Vortag betrug der Wert 7,1 und davor 6,5. Dabei macht die ansteckendere Delta-Variante bereits einen Anteil von 74 Prozent an den untersuchten Proben aus, heißt es in einem RKI-Bericht mit Blick auf die Woche bis zum 4. Juli. Auch Delta-Ansteckungen im Zusammenhang mit Reisen in beliebte Urlaubsziele wie Spanien werden demnach gemeldet.

In einer Woche Totenzahl in Afrika um 43 Prozent gestiegen

15.7.2021, 14:15 Uhr – In Afrika ist die Zahl der Toten nach WHO-Angaben binnen einer Woche um 43 Prozent gestiegen. Zudem sei die Zahl der Infektionsfälle sprunghaft nach oben gegangen, teilt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Mitte Juli sei die Marke von sechs Millionen überschritten worden. Im Vergleich dazu habe es etwa drei Monate gedauert, bis Mitte Juni die Zahl der Ansteckungsfälle von vier auf fünf Millionen geklettert sei. In den Krankenhäusern mangele es an medizinischem Sauerstoff und Betten für die Intensivpflege.

Ärztepräsident: Ab Herbst keine kostenlosen Tests für Impfverweigerer

15.7.2021, 10:39 Uhr – Corona-Tests sollen für Impfverweigerer ab dem Herbst nicht mehr kostenlos sein. Dafür hat sich der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt ausgesprochen. Wenn bis zum Ende des Sommers alle die Chance für eine vollständige Impfung bekommen hätten, sei es angemessen, dass Ungeimpfte ihre Tests selbst bezahlen müssen, sagte Reinhard dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es dürfe am Ende nicht so sein, dass die Gemeinschaft für den Impfunwillen Einzelner aufkommen müsse.

Inzidenz steigt auf 8,0

15.7.2021, 4:54 Uhr – Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert aktuell mit 8,0 an – nach 7,1 gestern. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI 1.642 Neuinfektionen mit dem Virus binnen eines Tages gemeldet. Das sind knapp 700 mehr als vor einer Woche. 32 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Corona. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts dominiert die Delta-Variante inzwischen deutlich. Ihr Anteil liege aktuell bei 74 Prozent. Laboruntersuchungen des RKI weisen aber darauf hin, dass vollständig Geimpfte auch bei der Delta-Variante gut gegen schwere Krankheitsverläufe geschützt sind.

Aiwanger trägt Söders Freigabe von Diskotheken nur für Geimpfte nicht mit

15.7.2021, 4:21 Uhr – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kündigt Widerstand gegen den Plan von Ministerpräsident Markus Söder an, ab Herbst Clubs und Diskotheken möglicherweise nur für vollständig Geimpfte zu öffnen. Der Zutritt zu gesellschaftlichen Bereichen dürfe nicht allein von einer Corona-Impfung abhängig gemacht werden, sagt der Freie-Wähler-Chef der Augsburger Allgemeinen. Es dürfe nicht passieren, dass am Ende nur Geimpfte an einer Hochzeit teilnehmen, in einen Reisebus einsteigen oder ins Hallenbad gehen können.

Proteste in Frankreich und Griechenland gegen neue Corona-Auflagen

15.7.2021, 1:25 Uhr – In Frankreich und Griechenland haben am Mittwoch tausende Menschen gegen die jüngsten Corona-Maßnahmen ihrer Regierungen protestiert. Die Demonstranten kritisierten unter anderem die Einführung einer Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegekräfte. In der französischen Hauptstadt Paris setzte die Polizei Tränengas gegen die Demonstranten ein. In ganz Frankreich protestierten am Nationalfeiertag landesweit rund 19.000 Menschen gegen neue, von Präsident Emmanuel Macron eingeführte Corona-Regeln.

Im Zentrum der Hauptstadt Athen versammelten sich nach Polizeiangaben am Mittwochabend rund 4000 Demonstranten. Sie skandierten: „Wir sagen Nein!“ und „Rücktritt!“. Einige der Protestierenden griffen Journalisten und Fotografen an.

Ärztepräsident: Gemeinschaft darf nicht für Impfunwillige aufkommen

15.7.2021, 1:00 Uhr – Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich dafür ausgesprochen, Impfverweigerern ab dem Herbst keine kostenlosen Corona-Tests mehr anzubieten.

„Wenn bis zum Ende des Sommers alle die Chance für eine vollständige Impfung bekommen haben, ist es angemessen, dass Ungeimpfte Schnell- oder PCR-Tests selbst bezahlen müssen, wenn sie in den Urlaub fahren, ins Restaurant oder ins Kino gehen wollen“, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Zahl der Corona-Impfungen pro Woche sinkt in Deutschland

14.7.2021, 22:15 Uhr – Die Zahl der Corona-Impfungen pro Woche ist in Deutschland weiter gesunken. Die Gesamtzahl der wöchentlichen verabreichten Impfdosen sei seit der dritten Juniwoche zurückgegangen, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Lagebericht vom Mittwoch, ohne eine konkrete Zahl für die vergangene Woche zu nennen.

In der Vorwoche (28. Juni bis 4. Juli) gab es in Deutschland nach zuvor veröffentlichten Zahlen 5,0 Millionen Corona-Impfungen, eine Woche davor 5,6 Millionen.

In Deutschland sind mittlerweile 43,7 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach RKI-Angaben vom Mittwoch (Stand: 10.45 Uhr) sind mehr als 49 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft - das entspricht einer Quote von 58,9 Prozent.

Delta-Anteil in Deutschland jetzt bei 74 Prozent

14.7.2021, 21:05 Uhr – Die besonders ansteckende Deltavariante des Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter rasch aus. Ihr Anteil an den Infektionen beträgt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mittlerweile 74 Prozent. Seit Ende Juni sei Delta die dominierende Variante in Deutschland.

Weitere als besorgniserregend eingestufte Mutationen spielten dagegen weiterhin keine große Rolle. Laboruntersuchungen des RKI weisen darauf hin, dass vollständig Geimpfte auch bei Delta einen hohen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe haben.

Bareiß: Kostenpflichtige Corona-Tests für Impfverweiger gerecht

14.7.2021, 19:59 Uhr – Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat sich für ein Ende kostenloser Corona-Tests ausgesprochen, sobald alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben.

„Die kostenlosen Schnelltests ermöglichen derzeit allen die in einer Pandemie größtmögliche Freiheit. Diese Kosten werden von der Allgemeinheit getragen und das ist auch richtig, solange nicht jeder die Möglichkeit hat, einen vollumfänglichen Impfschutz zu erhalten“, sagte Bareiß am Donnerstag.

Anstieg der Infektionen in Italien

14.7.2021, 18:19 Uhr – Die italienischen Behörden haben binnen eines Tages rund 2.150 neue Corona-Fälle gemeldet – und damit etwa 600 Neuinfektionen mehr als gestern. Am Dienstag lag die Zahl der neuen nachgewiesenen Ansteckungen bei rund 1.530.

Slowenien ermöglicht Durchreise doch ohne Auflagen

14.7.2021, 16:59 – In der vergangenen Woche hatte die slowenische Regierung beschlossen, seine Einreisebestimmungen wegen der Corona-Pandemie erneut zu verschärfen. Ab morgen müssen Einreisende nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Nun wurden die Auflagen zumindest für sogenannte Transitreisende zurückgenommen – vorausgesetzt, sie durchqueren das Land innerhalb von zwölf Stunden. Ausnahmen gelten auch für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren und Landwirte, die grenzüberschreitende Flächen bewirtschaften.

Bayerns stellvertretender Ministerpräsident warnt beim Impfen vor „Apartheidsdiskussion“

14.7.2021, 16:19 Uhr – Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger von den Freien Wählern warnt in der Debatte über eine Impfpflicht vor einer „Apartheidsdiskussion“. „Das Thema Impfen muss eine private Entscheidung des Einzelnen bleiben“, sagt Aiwanger laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei einer Veranstaltung. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Apartheidsdiskussion kommen.“ Aiwanger gilt selbst als Impfgegner und hat sich nach eigener Aussage bislang nicht impfen lassen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) indes ist ein vehementer Befürworter des Impfens. Als Apartheid wurde das 1994 beendete Regime in Südafrika bezeichnet, in dem es eine strikte Rassentrennung zwischen Schwarzen und Weißen gab.

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Spanisches Notstandsgesetz verfassungswidrig

14.7.2021, 15:47 Uhr – Das spanische Verfassungsgericht erklärt das Gesetz zum nationalen Notstand vom vergangenen Jahr für nicht vereinbar mit der Verfassung. Das Gesetz trat im März 2020 in Kraft und ermächtigte die Regierung in der ersten Welle der Pandemie zu erheblichen Einschränkungen der Grundrechte. Darin enthalten waren auch strikte Ausgangssperren und ein harter Lockdown.

Rheinland-Pfalz: Nur wenige junge Leute nutzen Sonder-Impfaktion

14.7.2021, 15:28 Uhr – Junge Menschen konnten sich eine Woche lang an vielen Hochschulen in Rheinland-Pfalz impfen lassen. Doch das Angebot wurde so schlecht angenommen, dass die Aktion bald für alle Altersgruppen geöffnet wurde.

Rheinland-Pfalz

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Bundesregierung besorgt über steigende Corona-Zahlen

14.7.2021, 14:32 Uhr – Steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland und ein starkes Anschwellen der Corona-Ausbrüche in Nachbarländern versetzen die Bundesregierung in wachsende Sorge. „Wir hatten jetzt mehrere Tage, bei denen jeweils die Infektionszahl um 50-55 Prozent höher als in der Vorwoche lag – das ist natürlich eine Entwicklung, die wir nicht gleichmütig betrachten können“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. „Der Blick in die Nachbarländer, Niederlande, Spanien, Großbritannien, zeigt uns, wie schnell sich eine Situation wieder sehr verschärfen kann.

Caritas kritisiert „Impf-Nationalismus“

14.7.2021, 14:10 Uhr – Die Corona-Pandemie ist nach Einschätzung von Caritas International eine der schwersten humanitären Krisen der jüngeren Geschichte. „Nie zuvor hat eine einzelne Krise oder Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg gleichzeitig so viele Todesopfer gefordert und so viele Menschen in existenzielle Not gestürzt wie die Corona-Pandemie“, sagte der Leiter von Caritas International, Oliver Müller. Die Zahl der Menschen, die weltweit humanitäre Hilfe benötigen, habe sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Müller sprach zudem von einem „bestürzenden Impf-Nationalismus“. Aktuell entfielen 75 Prozent aller Corona-Impfungen weltweit auf nur zehn Staaten. „Dagegen haben beispielsweise von den 1,3 Milliarden Afrikanern bislang nur drei Prozent Zugang zu Impfungen“, kritisierte Müller.

Slowenien verschärft Einreiseregeln

14.7.2021, 12:46 Uhr – Wer nach oder durch Slowenien reisen will, muss ab morgen gegen Corona geimpft, genesen oder negativ auf das Virus getestet sein. Die neuen Regeln gelten auch für Urlauber, die das Land auf dem Weg nach Kroatien mit dem Auto oder Zug durchqueren. Hintergrund ist die Sorge der slowenischen Regierung, dass sich neue und ansteckendere Virus-Varianten ausbreiten könnten.

Kabinett: 200 Millionen Euro für mobile Luftfilter in Schulen

14.7.2021, 12:29 Uhr – Die Bundesregierung hat die Förderung von mobilen Luftfiltern in Schulen in Höhe von 200 Millionen Euro beschlossen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, Ziel sei es, dass der Präsenzunterricht im zweiten Halbjahr so sicher wie möglich abgehalten werden könne. Die neuen Fördermittel des Bundes sollen mit Geldern der Länder kombiniert werden und das bereits bestehende Programm für stationäre Luftfilter ergänzen. Antragsberechtigt seien Schulen, in denen Kinder unter zwölf Jahren betreut werden, da sie sich nicht impfen lassen können.

#BMWi fördert mit 200 Mio. € für die Länder mobile #Raumluftanlagen für #Kita und #Schule, in denen Kinder unter 12 betreut werden. @peteraltmaier: Damit sollen #Präsenzunterricht und #Kinderbetreuung auch bei schlechteren #Corona-Zahlen aufrechterhalten werden. https://t.co/m9LHpPgD5C

Söder: Corona-Tests bald nicht mehr kostenlos?

14.7.2021, 9:33 Uhr – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für Nicht-Geimpfte für möglich. Im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF sagte er, es gehe um Fairness. Inzwischen gebe es genügend Impfstoff – da stelle sich die Frage, warum die Steuerzahler dann noch die Tests für die zahlen sollten, die ein Impfangebot nicht annehmen wollen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat gestern gesagt, dass man mittelfristig über die Kostenfreiheit der Tests nachdenken müsse.

England: Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen

14.7.2021, 9:16 Uhr – Nach Frankreich und Griechenland führt auch England eine Impfpflicht im Gesundheitssektor ein. Pflegekräfte in Heimen müssen ab Oktober nachweisen, dass sie zweimal geimpft sind. Das hat das Parlament in London beschlossen. In den ersten Monaten der Pandemie sind in Heimen in Großbritannien 30.000 Menschen mehr gestorben als sonst. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt eine Pflicht zum Impfen in Deutschland ab.

Karliczek fordert Stufenplan für kommendes Schuljahr

14.7.2021, 8:50 Uhr – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert für das kommende Schuljahr einen Stufenplan, in dem Maßnahmen für unterschiedliche Entwicklungen beim Infektionsgeschehen festgeschrieben sind. Die CDU-Politikerin sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, ein solcher Plan werde für den Fall weiterer Virus-Mutationen gebraucht. Priorität sei, den Regelunterricht aufrechtzuerhalten. Dazu werde es noch über Monate Corona-Tests an den Schulen geben müssen.

BW erwägt Einschränkungen für Ungeimpfte

14.7.2021, 8:06 Uhr – Die baden-württembergische Landesregierung überlegt, für vollständig Geimpfte alle coronabedingten Einschränkungen fallen zu lassen und für nicht geimpfte Erwachsene eine schärfere Testpflicht einzuführen. Das berichten die Stuttgarter Zeitungen. Der Amtschef im Sozialministerium, Uwe Lahl, sagte demnach, diese Frage solle bis spätestens August geklärt sein. Nicht-Geimpfte müssten sich auf viele Testungen einstellen, wenn sie am öffentlichen Leben teilnehmen wollten, so Lahl. Diskutiert werde, dass Nicht-Geimpfte statt Schnelltests negative PCR-Tests vorlegen und diese wohl selbst zahlen müssten. Ende Juli soll die aktualisierte Corona-Verordnung herauskommen.

RKI meldet 1.548 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 7,1

14.7.2021, 5:01 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1.548 neue Positiv-Tests. Das sind 563 mehr als am Mittwoch vor einer Woche, als 985 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 7,1 von 6,5 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

28 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.287. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,7 Millionen Corona-Tests positiv aus.

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NRW-Hochschulrektoren knüpfen Öffnungen an Impfquote

14.7.2021, 3:19 Uhr – Die Universitäten in Nordrhein-Westfalen sollen nach dem Willen der Rektoren erst bei einer hohen Impfquote wieder vollständig öffnen. „Es muss zu Semesterbeginn eine Durchimpfung nicht nur der Mitarbeitenden, sondern auch der Studierendenschaft von mindestens 80 Prozent erreicht sein und die Deltavariante darf nicht erneut zu einer hohen Infektionsrate in der Bevölkerung geführt haben“, sagt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Lambert T. Koch, der Rheinischen Post.

Offenbar hohe Impfquote in deutschen Kliniken

14.7.2021, 1:54 Uhr – Die Impfquote in den Kliniken ist nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) sehr hoch. „Anhand einzelner Rückmeldungen von 90 Prozent und mehr gehen wir von sehr hohen Impfquoten in den Krankenhäusern aus“, sagte ein DKG-Sprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Daher ist die Debatte um eine Impfpflicht für die Krankenhäuser kaum relevant. Es dürfte keinen anderen Bereich geben, in dem die Beschäftigten sich selbst und ihr Umfeld so gut schützen, wie im Krankenhaus.“

Karliczek: Corona-Tests an Schulen werden uns noch Monate begleiten

14.7.2021, 0:32 Uhr – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht davon aus, dass die Schülerinnen und Schüler in Deutschland auch in einigen Monaten noch regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden müssen. „Damit Kinder und Jugendliche sicher zu ihrem normalen Schulalltag zurückkehren können, müssen wir dort weiter auf Testen als mildes, aber wirksames Mittel der Kontrolle setzen.“

Mehr als sechs Millionen Corona-Infektionen in Afrika nachgewiesen

13.7.2021, 23:17 Uhr – In Afrika breitet sich das Coronavirus immer schneller aus. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf dem Kontinent liegt im Durchschnitt inzwischen bei mehr als 41.400, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine eigene Zählung meldet. Die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn registrierten Corona-Fälle in den 54 afrikanischen Staaten und Gebieten stieg auf mehr als sechs Millionen.

Malta setzt angekündigte Grenzschließung für Ungeimpfte doch nicht um

13.7.2021, 21:21 Uhr – Malta will die angekündigten Grenzschließungen für nicht vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte doch nicht umsetzen. Menschen, die ohne Impfzertifikat nach Malta einreisten, müssten sich jedoch für bestimmte Zeit in Quarantäne begeben, teilte die Regierung am Dienstagabend mit. Die am Freitag angekündigte Grenzschließung hätte in der Nacht zum Mittwoch in Kraft treten sollen.

Niederlande: Viele Corona-Neuinfektionen, wenige Krankenhauseinweisungen

13.7.2021, 19:30 Uhr – Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in den Niederlanden innerhalb einer Woche um mehr als 500 Prozent gestiegen. Das Institut für öffentliche Gesundheit erklärte am Dienstag, von den Infektionen, die zurückverfolgt werden konnten, hätten sich 37 Prozent in einer Bar oder einem Club ereignet. Betroffen waren hauptsächliche jüngere Menschen. Die Infektionen bei den 18- bis 24-Jährigen stiegen um 262 Prozent, bei den 25- bis 29-Jährigen wurde ein Zuwachs von 191 Prozent registriert.

Insgesamt wurden in der vergangenen Woche in den Niederlanden nach Angaben des Instituts fast 52.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Dennoch stiegen die Krankenhauseinweisungen im Laufe der Woche vergleichsweise moderat um elf Prozent

Lambrecht: Keine Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen

13.7.2021, 18:50 Uhr – Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat sich klar gegen eine Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen ausgesprochen. „Die Zusage der Bundesregierung gilt: Eine Impfpflicht wird es nicht geben. Das gilt auch für einzelne Berufsgruppen“, sagte die SPD-Politikerin der "Bild"-Zeitung. Wichtiger sei es, „für Vertrauen in die Impfung zu werben und die großen Vorteile einer Impfung aufzuzeigen“.

Bald keine Risikogebiete mehr?

13.7.2021, 17:30 Uhr – Künftig sollen Länder nicht mehr als Corona-Risikogebiete ausgewiesen werden. Die Bundesregierung will die Kategorie aufgeben und die Corona-Reiseregeln ändern. Das berichten unter anderem die Funke-Medien und berufen sich auf einen Referentenentwurf aus dem Gesundheitsministerium. Demnach soll es ab August nur noch zwei Kategorien geben: Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete. Diskutiert werde auch, ob jeder Einreisende aus dem Ausland geimpft, genesen oder getestet sein muss. Bislang gilt das nur bei Flügen. Die derzeitige Einreiseverordnung läuft Ende Juli aus.

Sachsen kippt die Maskenpflicht beim Einkaufen bei Inzidenz unter zehn

13.7.2021, 16:19 Uhr – Sachsen beendet ab Freitag im gesamten Bundesland die Maskenpflicht in Supermärkten und im Einzelhandel. Aber nur wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter zehn liegt, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Weiterhin getragen werden müssen die Masken aber im öffentlichen Nahverkehr, beim Arzt oder bei körpernahen Diensten wie etwa beim Friseur. Die neue Regelung gilt zunächst bis zum 28. Juli. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen liegt derzeit bei knapp über zwei.

Südkorea: Zu schnelle Songs in Fitnessstudios verboten

13.7.2021, 16:03 Uhr – In Fitnessstudios in der Hauptstadt von Südkorea, Seoul, dürfen jetzt keine zu schnellen Lieder mehr gespielt werden – wegen Corona. Beim Workout in Gruppen dürfen nur noch Lieder laufen, die maximal 120 Schläge pro Minute haben. Die Begründung der Behörden: Bei schnelleren Liedern kommen die Menschen sonst zu sehr ins Schwitzen und atmen zu heftig. Dann könnte sich das Virus schneller verbreiten. Der Song Gangnam Style zum Beispiel darf wegen der neuen Regel jetzt nicht mehr laufen. Dynamite von BTS aber schon – der hat nur 114 Schläge pro Minute.

BW-Gesundheitsminister Lucha schließt Impfpflicht nicht aus

13.7.2021, 15:27 Uhr – Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) schließt eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen nicht aus. Bei Assistenzkräften und Angelernten in stationären Pflegeeinrichtungen sei die Impfquote derzeit relativ gering, so Lucha. Grundsätzlich wolle man die Menschen noch motivieren, sich impfen zu lassen, sagte Lucha. Sollte das aber nicht geschehen, müsse man diskutieren – auch darüber, ob nur noch Geimpfte am gesellschaftlichen Leben teilhaben dürfen.

Unternehmenspleiten: Keine Corona-Welle

13.7.2021, 15:03 Uhr – Die wegen Corona erwartete Welle von Unternehmenspleiten bleibt weiter aus. Das hat das Statistische Bundesamt herausgefunden. Im April habe die Zahl neun Prozent unter der des Vorjahres gelegen – und sogar 21 Prozent unter der vom April 2019; also vor der Pandemie. Sogar im besonders stark betroffenen Gastgewerbe hielten sich die Pleiten in Grenzen. Gründe könnten die aktuell geltenden, vom Staat erlassenen Regeln sein – aber auch der seit Jahren anhaltende Rückgang der Gewerbeanmeldungen.

EU-Behörde überprüft Daten zu seltener Nervenerkrankung nach Impfung mit Johnson und Johnson

13.7.2021, 14:55 Uhr – Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) überprüft Daten zu seltenen Fällen einer Nervenkrankheit nach Impfungen mit dem Covid-Impfstoff von Johnson und Johnson. Der Sicherheitsausschuss der EMA habe bei dem Unternehmen weitere Informationen zu den Fällen eines Guillain-Barre-Syndroms (GBS) nach der Impfung angefordert, erklärt die Behörde. Ihr Pendant, die US-Arzneimittelbehörde FDA, hatte gestern das Faktenblatt zu dem Impfstoff um einen Warnhinweis für diese neurologische Erkrankung aktualisiert. Der FDA zufolge gibt es 100 vorläufige Berichte über Fälle von GBS, darunter 95 schwerwiegende. Die EMA machte keine Angaben zu Fällen in Europa. In den USA haben rund 12,8 Millionen Menschen das Vakzin erhalten, in die EU hat Johnson und Johnson 18,6 Millionen Dosen ausgeliefert.

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EU-Finanzminister billigen Corona-Hilfen – auch Deutschland profitiert

13.7.2021, 13:36 Uhr – Deutschland und weitere EU-Staaten können in den kommenden Wochen mit Anzahlungen aus dem Corona-Wiederaufbaufonds rechnen. Die EU-Finanzminister haben den ersten zwölf nationalen Aufbauplänen zugestimmt. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagte, die Hilfe käme genau zur richtigen Zeit. Die wirtschaftliche Erholung habe eingesetzt. Das werde das Vertrauen der Märkte stärken, jetzt könnten Investitionen und Reformen beginnen. Insgesamt umfassen die Finanzhilfen mehr als 670 Milliarden Euro, Deutschland rechnet mit 25,6 Milliarden Euro.

WoW! #Ecofin just approved 12 national Recovery and resilience plans. https://t.co/LCKoQL4wUf

BW will Tests an Schulen weiter bezahlen

13.7.2021, 12:55 Uhr – Das Land Baden-Württemberg wird Corona-Schnelltests an Schulen bis zu den Herbstferien Ende Oktober weiter finanzieren. Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) sagte in Stuttgart, das grün-schwarze Landeskabinett habe dafür 76 Millionen Euro freigegeben. Das Geld soll den kommunalen Schulträgern zur Verfügung gestellt werden. Lucha verwies auf eine neue Studie. Diese habe ergeben, dass die Delta-Variante bei Antigen-Schnelltests erkannt werde.

Merkel gegen Impfpflicht

13.7.2021, 12:33 Uhr – Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist gegen eine Impfpflicht in jeglicher Form. Eine solche Pflicht würde Vertrauen verspielen, sagte Merkel beim Besuch des Robert-Koch-Instituts. Stattdessen gehe die Bundesregierung weiter den Weg, für das Impfen zu werben. Zuvor hatten sich bereits mehrere Politiker und Experten gegen eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, etwa Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, ausgesprochen. SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte, es müsse die freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen sein. Die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, hält eine Pflicht mit Blick auf die inzwischen bessere Impfrate für unnötig. Angestoßen hatte die Debatte Ethikrat-Mitglied Wolfram Henn.

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in der EU geimpft

13.7.2021, 11:53 Uhr – In der EU ist mittlerweile mehr als die Hälfte aller Erwachsenen vollständig gegen Covid-19 geimpft. Das hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitgeteilt. Sie rief erneut alle dazu auf, sich impfen zu lassen. Das sei wichtig, um vor Virusvarianten sicher zu sein und eine neue Infektionswelle zu vermeiden. Am Wochenende hatte sie bereits erklärt, dass bis Ende Juli mindestens 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft werden könnten. Es sei genügend Impfstoff in der EU ausgeliefert worden.

More than half of all adults in the EU are now fully vaccinated! To keep safe from variants and avoid a new wave of infections, it’s important to get vaccinated. Enough doses have been delivered to vaccinate 70% of adults in the EU. Let’s do it. https://t.co/L5ggIjTdGa

Frankreich: Ansturm auf Impftermine nach Macron-Rede

13.7.2021, 11:17 Uhr – In Frankreich haben sich nach der Rede von Präsident Emmanuel Macron zur Corona-Pandemie so viele Menschen wie noch nie an einem Tag zur Impfung angemeldet. Eine entsprechende App verzeichnete mehr als 900.000 Anmeldungen, vor allem von Menschen unter 35 Jahren. Macron hatte gestern angeordnet, dass sich alle Mitarbeiter in der Pflege impfen lassen müssen.

Ethikrat: Lockerungen in England sind „hochriskant“

13.7.2021, 10:20 Uhr – Die Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx hat die Aufhebung der Corona-Auflagen in England trotz sehr hoher Infektionszahlen als „hochriskantes Experiment“ bezeichnet. „Wir sollten ein Stück zurückhaltender sein“, sagte sie im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. In Deutschland sei nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung voll geimpft, man dürfe nicht im Sommer eine große Infektionswelle aufbauen, wie dies nun in England geschehe. Buyx kritisierte zudem, man dürfe nicht riskieren, dass Kinder und Jugendliche in großem Maßstab infiziert würden.

Lehrerverband fordert Vorbereitungen für Wechselunterricht

13.7.2021, 6:43 Uhr – Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat Bund und Länder mit Blick auf die Delta-Variante aufgefordert, sich auf eine erneute Phase des Wechselunterrichts an den Schulen im Herbst vorzubereiten. „Das Szenario eins, von dem wir alle hoffen, dass es Wirklichkeit wird, heißt vollständiger Präsenzunterricht mit einer Sicherheitsphase von mehreren Wochen, wo weiterhin erhöhte Gesundheitsschutzmaßnahmen gelten“, sagte DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es werde aber nicht ausreichen, um eine vierte Welle zu verhindern, weil sich die Delta-Variante auch außerhalb der Schulen durch Kontakte ungeimpfter Jugendlicher untereinander verbreiten werde. Deshalb dürfe auch eine „erneute Phase des Wechselunterrichts“, bei der Vorbereitung auf das nächste Schuljahr nicht fehlen.

Corona-Inzidenz steigt erneut einen Tick an

13.7.2021, 4:50 Uhr – Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter leicht an: Laut Robert-Koch-Institut erreicht sie jetzt 6,5 – nach 6,4 gestern. Dem RKI wurden 646 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 206 mehr als vor einer Woche. 26 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Baden-Württemberg bietet Spontan-Impfungen am Stuttgarter Flughafen an

13.7.2021, 4:15 Uhr – Reisende können sich von Mittwoch an auf dem Weg in den Urlaub am Stuttgarter Flughafen gegen das Coronavirus impfen lassen. Ein Termin ist dafür nicht nötig, ein Flugticket genügt. Das Land biete ein offenes Impfangebot für alle an, die bald eine Flugreise antreten wollten, sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Montag. Es sei sinnvoll sich schon vor dem Reiseantritt impfen zu lassen, „um den bestmöglichen Schutz zu erzielen“.

Heute tritt die neue Corona-Datenverordnung tritt in Kraft – verliert die „Inzidenz“ ihre Bedeutung?

13.7.2021, 3:45 Uhr – Die Krankenhäuser sollen dem Robert-Koch-Institut künftig mehr Daten über Corona-Fälle liefern. Das sieht eine Verordnung vor, die heute in Kraft tritt. Die Lage soll demnach nicht mehr nur nach der Sieben-Tage-Inzidenz beurteilt werden. Nötig seien auch Daten über die Zahl der stationärer Fälle und die Auslastung der Intensivbetten. Gesundheitsminister Spahn verwies darauf, dass eine hohe Inzidenz nicht mehr automatisch eine ebenso hohe Belastung der Intensivstationen bedeute.

Pascal Kiss aus der SWR-Wissenschaftsredaktion erklärt, warum die Bedeutung der Inzidenz auch in Baden-Württemberg abnimmt:

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Lauterbach lehnt Impfpflicht für Lehr- und Erziehungskräfte ab

13.7.2021, 2:55 Uhr – Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach lehnt eine vom Ethikrat Wolfram Henn ins Spiel gebrachte Impfpflicht für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte ab. „Eine Impfung gegen Covid-19 muss die freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen sein. Hier muss und wird die Politik zu ihrem Wort stehen. Das gilt auch für Lehrer und Erzieher“, sagt Lauterbach der Rheinischen Post.

Chef der Krankenhausgesellschaft warnt vor dem Begriff "Vierte Welle"

13.7.2021, 0:05 Uhr – Der Vorstandvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, warnt vor Alarmismus um eine mögliche vierte Corona-Welle. „Den Begriff Vierte Welle sehe ich kritisch. Das sorgt bei den Bürgern nur für die Angst, dass mit steigenden Fallzahlen die Intensivstationen wieder mit Covid-Patienten volllaufen – dank der Impfung wird das aber nicht der Fall sein“, sagte Gaß der Bild.

Gaß erwartet steigende Infektionszahlen im Herbst, „eine Gefahr für das Gesundheitssystem ist das aber nicht“. Infektionen, schwere Erkrankungen und Todesfälle hätten sich zunehmend entkoppelt. „Wir erwarten bei gleicher Inzidenz viel weniger Corona-Patienten in den Kliniken.“

Mindestens 40 Tote bei Großbrand auf Corona-Station im Irak

12.7.2021, 22:55 Uhr – Bei einem andauernden Großbrand auf einer Corona-Station in der südirakischen Stadt Nasiriyya sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Manche Medien nennen auch höhere Opferzahlen. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauere an, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörden.

Die Menschen seien an schweren Verbrennungen gestorben, sagte der Sprecher, der die Gesamtzahl der Betten auf der Corona-Station mit 60 angab. 16 Patienten hätten aus der brennenden Station gerettet werden können, hieß es aus Krankenhauskreisen. Dies sollen Aufnahmen von der Unglücksstelle sein:

WHO lehnt Auffrischungsimpfungen in reichen Ländern ab

12.7.2021, 21:20 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation hat Pharmaunternehmen aufgerufen, Impfstoffe gegen das Coronavirus an arme Länder zu liefern, anstatt sie in reichen Ländern als dritte Impfdosis einsetzen zu lassen. Zunächst müsse es Priorität haben, Menschen gegen das Coronavirus zu impfen, die noch nicht geimpft worden seien, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag. Die Unternehmen Pfizer und Moderna sollten das globale Impfprogramm Covax versorgen.

Der Großteil der Dosen der beiden Unternehmen ist für reiche Länder reserviert. Pfizer wollte am heutigen Montag über seinen Antrag bei der Aufsichtsbehörde FDA beraten, seinen Impfstoff für eine Auffrischungsdosis zuzulassen.

Zahl der Covid-Patienten steigt in Portugal wieder schnell

12.7.2021, 19:53 Uhr – In Portugal ist die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 deutlich angestiegen: Erstmals seit Ende März lag dieser Wert am Montag wieder über 700. Er sei innerhalb eines Tages um 57 auf 729 geklettert, teilten die Gesundheitsbehörden in Lissabon mit. Prozentual betrachtet seien die Zahlen der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern sowie jenen auf Intensivstationen so stark angestiegen wie seit Februar nicht mehr.

Frankreich und Griechenland führen Impfpflicht für Gesundheitspersonal ein

12.7.2021, 18:20 Uhr – Frankreich will laut einem Medienbericht eine Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal einführen. Das berichtet der TV-Sender BFM. Obwohl im Gesundheitswesen ein hohes Ansteckungsrisiko besteht, sind viele Pflegekräfte immer noch ungeimpft. Die Impfkampagne in Frankreich hat zuletzt an Schwung verloren. Mittlerweile ist auch in Frankreich die ansteckendere Delta-Variante dominant. Im Herbst droht deshalb eine weitere Corona-Welle.

Griechenland kündigte ebenfalls am Montag an, dass sich Beschäftigte im Gesundheitssektor ab dem 1. September und in der Altenpflege ab sofort verpflichtend impfen lassen müssen.

Transatlantik-Koordinator: Einreisebeschränkungen für Europäer in USA lockern

12.7.2021, 17:50 Uhr – Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung fordert die US-Regierung auf, ihre in der Pandemie eingeführten harten Einreisebeschränkungen gegenüber Europäern aus dem Schengen-Raum zu lockern. Die EU habe sich längst wieder für US-Amerikaner geöffnet, sagt der CDU-Politiker Peter Beyer der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir sind der meist geimpfte Kontinent“, sagte er. Der Austausch sei wichtig, weil deutsche Firmen hunderttausende Jobs in den USA sicherten. Die Amerikaner müssten verstehen: „Wenn der Austausch nicht mehr stattfindet, dann sind auch US-Jobs 'at stake'.

WHO: Noch keine Auffrischungsimpfungen bestellen

12.7.2021, 16:55 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation WHO appelliert an die Länder, noch keine Auffrischungsimpfungen zu bestellen. Es gebe noch genug Nationen, die bislang noch nicht genügend Impfstoffe bekommen hätten, um ihre Bevölkerung oder das medizinische Personal zu schützen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus stiegen wieder und die ansteckendere Delta-Variante dominiere zunehmend. In Kürze würde sie das Infektionsgeschehen weltweit beherrschen. Noch habe die Organisation auch keine Beweise, dass eine Auffrischungsimpfung nötig sei, sagt ein WHO-Vertreter.

Niederländischer Regierungschef entschuldigt sich: „Zu früh geöffnet“

12.7.2021, 14:50 Uhr – Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat sich dafür entschuldigt, die Corona-Einschränkungen zu früh gelockert zu haben. „Was wir glaubten, dass es möglich wäre, hat sich als nicht möglich in der Praxis erwiesen", sagte er vor Reportern in Amsterdam. „Wir hatten ein schlechtes Urteilsvermögen, was wir bedauern und für das wir uns entschuldigen.“ In dem Land legt die Zahl der Neuinfektionen wegen der Delta-Variante wieder zu. Allerdings steigt die Zahl der Klinik-Einweisungen derzeit nicht so stark, da sich vor allem jüngere Menschen anstecken und viele Ältere geimpft sind.

Söder: Geld als Impfköder falsches Signal

12.7.2021, 13:00 Uhr – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lehnt Geldzahlungen als Anreize für das Impfen ab. Wichtig seien Impfangebote vor Ort, sagte der CSU-Chef. „Aber Geld zu zahlen dafür, finde ich das falsche Signal. Im Übrigen auch gegenüber denen, die alle schon geimpft sind“, fügte er hinzu. Man könne sich „noch eine Menge überlegen“, etwa mit Gutscheinen. Aber eigentlich setze er auf einen Appell an die Vernunft, sich impfen zu lassen.

Patienten-Meldedaten: Krankenhausgesellschaft warnt vor Mehraufwand

12.7.2021, 12:40 Uhr – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor Mehraufwand und Doppelstrukturen durch die jüngsten Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn. „Es ist für die Kliniken kein Problem, Fakten wie Alter und Impfstatus bei den Patienten abzufragen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß. Es gebe aber bislang keine digitalen Meldewege. Zudem gebe es bereits heute nach dem Infektionsschutzgesetz eine Meldepflicht für Covid-Erkrankungen. „Es muss also dafür gesorgt werden, dass mit der weiteren Datenerhebung keine Doppelstrukturen entstehen.“ Spahn will einem Zeitungsbericht zufolge die Krankenhäuser zu genaueren Angaben über alle behandelten Corona-Fälle verpflichten.

Bundesnotbremse: Sieben-Tage-Inzidenz nicht mehr Priorität

12.7.2021, 12:10 Uhr – Die Bundesregierung will eine möglicherweise drohende Rückkehr zur sogenannten Bundesnotbremse bei steigenden Infektionszahlen nicht mehr automatisch an den Anstieg auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 knüpfen. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Man werde dies notfalls in Abhängigkeit der Fallzahlen, der Fortschritte beim Impfen und der wissenschaftlichen Einschätzung entscheiden, fügt er hinzu. Der Zusammenhang zwischen Fallzahlen und etwa der Zahl der Intensivpatienten habe sich möglicherweise verändert.

Ifo-Institut: Weniger Homeoffice im Juni

12.7.2021, 10:39 Uhr – Die Menschen in Deutschland arbeiten wieder mehr im Büro. Das Ifo-Institut schätzt, dass zuletzt etwa 28 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise im Homeoffice waren. Im Mai waren es noch drei Prozent mehr. Noch immer arbeiten in der IT-Branchen die meisten Menschen von zu Hause aus.

London entscheidet über Aufhebung aller Corona-Regeln

12.7.2021, 8:09 Uhr – Die britische Regierung will heute über die Aufhebung aller noch verbliebenen Corona-Regeln entscheiden. Erwartet wird, dass Premier Boris Johnson trotz stark steigender Inzidenzen bei seinen Ankündigungen bleibt und die Rückkehr zur Normalität ankündigt. Damit würden zum 19. Juli, also in einer Woche, Abstandsregeln und Maskenpflicht fallen. Experten warnen vor diesem Schritt.

RKI will wohl Hospitalisierungen als weiteren Leitindikator einführen

12.7.2021, 7.56 Uhr – Zur Einordnung des Pandemiegeschehens in Deutschland will das Robert-Koch-Institut (RKI) die Hospitalisierung, also die Einweisung ins Krankenhaus, als zusätzlichen Leitindikator einführen. Das berichtete die Bild unter Berufung auf eine interne Präsentation des RKI. Eine solche Praxis würde eine Abkehr vom Inzidenzwert als wichtigste Kennzahl der Corona-Politik bedeuten.  Das Institut begründet die Hinzunahme der Hospitalisierung demnach mit den „Konsequenzen zunehmender Grundimmunität“.

Dem Bericht zufolge rechnet das RKI mit einer Abnahme des Anteils schwerer Fälle und fordert daher einen „stärkeren Fokus auf die Folgen der Infektion“, darunter schwere Erkrankungen mit Hospitalisierung, Todesfälle und langfristige Folgen. 

Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an

12.7.2021, 5:04 Uhr – Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat den Wert am Morgen mit 6,4 angeben. Gestern lag er noch bei 6,2. Dem RKI wurden 324 neue bestätigte Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Das sind 112 mehr als vor einer Woche. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Forderung nach Impfpflicht für Kitapersonal und Lehrer

12.7.2021, 3:56 Uhr – Ein Mitglied des Deutschen Ethikrats hat eine Corona-Impfpflicht für das Personal in Kitas und Schulen gefordert. Der Humangenetiker Wolfram Henn sagte der „Rheinischen Post“, Lehr- und Kitakräfte sollten so vor allem Kinder unter zwölf Jahren schützen, die keine Impfung bekommen könnten. Wer sich aus freier Berufswahl in eine solche Gruppe hineinbegebe, trage eine besondere berufsbezogene Verantwortung. Eine allgemeine Impfpflicht lehnte Henn aber ab.

Laschet will nach den Ferien Präsenzunterricht

11.7.2021, 22:56 Uhr – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat im ARD-Sommerinterview darauf gedrungen, dass nach den Sommerferien Präsenzunterricht an den Schulen stattfindet. Das solle mit einer Kombination aus Luftfiltern in Klassenzimmern, Testen und zumindest am anfangs auch Maskenpflicht gelingen. Die Maskenpflicht müsse man schon wegen der Reiserückkehrer erst einmal beibehalten. „Wenn die Zahlen stabil sind, kann auch die Maskenpflicht fallen“, so Laschet.

Zuspruch für Pläne zur Datenerfassung

11.7.2021, 22:15 Uhr – Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat die Pläne zur genaueren Erfassung von Klinikaufenthalten bei Covid-Erkrankungen begrüßt. Vorstand Eugen Brysch sagte, der Blick allein auf die Intensivstationen reiche nicht aus. Wenn Daten aller Covid-Patienten vorlägen, könne die Pandemie-Lage besser beurteilt werden. Das Bundesgesundheitsministerium will Krankenhäuser künftig verpflichten, die Daten herauszugeben. Das sieht eine neue Meldeverordnung vor. Es geht um Daten wie Alter, Art der Behandlung und Impfstatus.

Spahn: Diese Daten müssen Krankenhäuser in Zukunft melden

11.7.2021, 14:32 Uhr – Die Krankenhäuser in Deutschland müssen den Behörden genauere Informationen über die Corona-Fälle auf ihren Stationen übermitteln. „Künftig müssen alle im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten, ihr Alter, die Art der Behandlung und ihr Impfstatus gemeldet werden“, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter. Neben den Daten zur Belegung der Intensivstationen würden noch bessere Informationen zu allen in den Kliniken behandelten Corona-Fällen benötigt, fügte ein Sprecher hinzu.

Künftig müssen alle im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten, ihr Alter, die Art der Behandlung und ihr Impfstatus gemeldet werden. So können wir zeitnah abschätzen, wie hoch die Belastung für das Gesundheitssystem wird und wie gut die Impfungen wirken. (2/2)

Erste Corona-Infektion mit zwei Virenvarianten nachgewiesen

11.7.2021, 13:35 Uhr – In Belgien ist nach Angaben von Wissenschaftlern bei einem Menschen erstmals eine Doppelinfektion mit zwei Covid-19-Varianten festgestellt worden. Eine 90 Jahre alte Frau, die erkrankt und im März gestorben war, war mit den Virusvarianten Alpha und Beta infiziert. Das teilten die Veranstalter des European Congress on Clinical Microbiology & Infectious Diseases (ECCMID) mit. Dem Sender VRT zufolge war die Frau nicht geimpft.

Israel bietet für Immunschwache dritte Impfung an

11.7.2021, 11:15 Uhr – In Israel können Erwachsene mit einem geschwächten Immunsystem ab sofort eine Auffrischungsimpfung bekommen. Die dritte Spritze nach zwei erfolgten Impfungen mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff erhielten zum Beispiel Menschen, die sich einer Organtransplantation unterzogen hätten oder die an einer Krankheit litten, die einen Abfall der Immunität verursache, sagte Gesundheitsminister Nitzan Horowitz. Die Frage einer Auffrischungsimpfung für die gesamte Bevölkerung werde geprüft, sei aber noch nicht entschieden. Mit der Ausbreitung der Delta-Variante sind die Neuinfektionen in Israel wieder gestiegen. Die Impfungen waren in dem Land im Dezember angelaufen. Pfizer und Biontech wollen in den nächsten Wochen auch die Behörden in den USA und in Europa bitten, diese Verstärker-Impfungen zu genehmigen. Sie begründen dies mit einem erhöhten Infektionsrisiko nach sechs Monaten.

Lambrecht: Maskenpflicht an Schulen weiter nötig

11.7.2021, 8:30 Uhr – Bundesfamilien- und Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hält eine Maskenpflicht an den Schulen derzeit weiterhin für nötig. „Stundenlanges Maskentragen in den Klassenräumen ist sehr belastend, aber noch notwendig, um einen sicheren Schulbetrieb zu gewährleisten“, sagte Lambrecht der Welt am Sonntag. „Bevor wir gänzlich auf das Maskentragen in den Klassenräumen verzichten können, müssen wir uns durchs Impfen deutlich weiter in Richtung Herdenimmunität bewegt haben.“ Ein sicherer Regelbetrieb an den Schulen habe oberste Priorität. Gerade Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen hätten durch den Distanzunterricht viele Nachteile erlitten. Lambrecht verwies darauf, dass auch Kinder und Jugendliche schwer an Corona erkranken könnten, auch wenn die allermeisten leichte Krankheitsverläufe hätten. Zudem könnten sie andere Menschen mit dem Virus infizieren.

Bouffier ruft zu Vorsicht beim Lockern der Corona-Beschränkungen auf

11.7.2021, 7:30 Uhr – In der Debatte um weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen mahnt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zu Vorsicht. „Zunächst sollten wir zumindest drei Monate abwarten, denn dann wissen wir besser, welche Auswirkungen die Delta-Variante und die Reiserückkehrer haben. Ich halte daher eine weitere Maskenpflicht in Abwägung zu den möglichen Auswirkungen für eine geringere Einschränkung“, sagte Bouffier der Welt am Sonntag. Nach Ansicht von CSU-Generalsekretär Markus Blume sollen die Regeln erst fallen, wenn alle Impfwilligen den vollen Schutz haben: „Sobald jeder Bürger ein komplettes Impfangebot erhalten hat und der Impfschutz auch wirksam bleibt, geht die Gesamtverantwortung vom Staat wieder auf den einzelnen Bürger über. Das heißt: Mit dem Impfschutz für alle endet auch die Zeit der Beschränkungen für alle. An diesem Punkt sind wir aber noch nicht“, sagte Blume dem Blatt.

Erster Corona-Todesfall in Australien in diesem Jahr

11.7.2021, 5:40 Uhr – In Australien hat es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Jahr 2021 gegeben – und eine Rekordzahl an Neuinfektionen mit 77 Fällen. „Ich wäre schockiert, wenn es morgen um diese Zeit weniger als 100 zusätzliche neue Fälle gäbe“, sagte die Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, im Fernsehen. Im größten Bundesland Australiens breitet sich zur Zeit die hochansteckende Delta-Variante aus. Die Fünf-Millionen-Stadt Sydney befindet sich in einem harten Lockdown. Australien ist es bisher gelungen, die Covid-19-Zahlen relativ niedrig zu halten. Seit Beginn der Pandemie gab es nur etwas mehr als 31.000 Fälle und 911 Todesfälle. Doch nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung ist geimpft.

Infektionszahlen gehen weiter leicht nach oben

11.7.2021, 5:07 Uhr –Die Corona-Zahlen in Deutschland sind erneut leicht angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell mit 6,2 an – nach 5,8 gestern. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben. Das RKI meldet außerdem 745 neue nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind 186 mehr als vor einer Woche. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Deutschland will Namibia helfen

11.7.2021, 4:55 Uhr –Die Bundesregierung hat weitere Hilfen für Namibia zugesagt. Hintergrund ist die verschärfte Corona-Lage in dem afrikanischen Land. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte den Funke Zeitungen, das Hilfspaket im Wert von mehr als elf Millionen Euro umfasse rund 50 Beatmungsgeräte, Krankenbetten, Testkits, Schutzausrüstung und Masken. Der Bund wolle außerdem gezielt Impfdosen nach Namibia abgeben.

Ganz Spanien seit Mitternacht wieder Risikogebiet

11.7.2021, 2:57 Uhr –Seit Mitternacht gelten Spanien und damit auch Mallorca und die Kanaren in Deutschland wieder als Corona-Risikogebiet. Das Auswärtige Amt rät damit von touristischen Reisen dorthin ab. Praktische Folgen ergeben sich aber kaum. Urlauber müssen wie bisher einen negativen Test oder einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung vorzeigen. Dann entfällt die Quarantänepflicht. Strengere Auflagen gelten für die Urlaubsinsel Zypern, die nun als Hochinzidenzgebiet gilt.

90-Jährige stirbt nach Infektion mit zwei Virusvarianten

11.7.2021, 2:18 Uhr – In Belgien ist eine 90 Jahre alte Frau gestorben, die zur selben Zeit mit zwei verschiedenen Varianten des Coronavirus infiziert war. Das haben Wissenschaftler des Europäischen Kongresses für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten bekannt gegeben. Demnach kam die ungeimpfte Frau im März nach mehreren Stürzen ins Krankenhaus. Dort wurde sie positiv auf das Coronavirus getestet. Ihr Zustand verschlechterte sich schnell und sie starb innerhalb von fünf Tagen. Anschließend hätten Tests ergeben, dass sie sowohl mit der Alpha- als auch mit der Beta-Variante des Coronavirus infiziert war, die in Belgien im März zirkulierten. Wissenschaftler fordern weitere Studien über den Verlauf von Ko-Infektionen.

Kliniken sollen mehr Infos zu Corona-Fällen liefern

11.7.2021, 2:10 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Krankenhäuser laut einem Zeitungsbericht dazu verpflichten, genauere Angaben über alle behandelten Corona-Fälle zu machen. Das gehe aus einer erweiterten Meldeverordnung hervor, berichtet die Bild am Sonntag. Die Kliniken müssen demnach für alle Patienten Alter, Art der Behandlung und den Impfstatus melden. Es gehe darum, die Belastung für das Gesundheitssystem abzuschätzen, so Spahn. Wegen der Fortschritte beim Impfen bedeute eine hohe Inzidenz nicht automatisch eine ebenso hohe Belastung bei den Intensivbetten.

Schäuble für Impfungen von Kindern und Jugendlichen

11.7.2021, 1:08 Uhr – Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) ist dafür, auch Kinder und Jugendliche gegen das Coronavirus zu impfen - zumindest wenn sie das wollten. Das hat er der Bild am Sonntag gesagt. Wenn durch Impfungen der 12- bis 17-Jährigen Einschränkungen im Schulbetrieb vermieden werden könnten, dann sei das ein gewichtiges Argument, so Schäuble. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Corona-Impfungen derzeit nur für Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen.

Kuba lässt eigenen Impfstoff zu

10.7.2021, 21:17 Uhr – Kuba hat dem in dem Land entwickelten Corona-Impfstoff Abdala eine Notfallzulassung erteilt. Das Mittel habe in der dritten Testphase eine Effektivität von gut 92 Prozent gezeigt, teilte das staatliche Zentrum für die Kontrolle von Medikamenten und medizinischen Geräten mit. Damit ist Abdala der erste in Lateinamerika entwickelte und zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus. Für eine vollständige Impfung müssen demnach drei Dosen verabreicht werden. Unabhängige Prüfungen zu dem Impfstoff gibt es noch nicht.

Malta lässt nur noch Touristen mit kompletter Impfung ins Land

10.7.2021, 18:05 Uhr – Laut einem Beschluss der maltesischen Regierung dürfen ab Mittwoch nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen. Damit führt der Inselstaat als erstes EU-Land faktisch eine Impfpflicht für die Einreise ein. Lediglich Kinder sind von der neuen Regelung ausgeschlossen - für sie reicht weiter ein negativer PCR-Test. Anlass ist der Anstieg der Corona-Infektionen im Inselstaat. In den vergangenen 24 Stunden sind auf Malta 109 neue Corona-Fälle registriert worden – die höchste Zahl seit über einem Vierteljahr. Als Infektionsherde haben die Verantwortlichen vor allem die Sprachschulen auf Malta ausgemacht. Die Insel ist ein beliebtes Ziel für Sprachschüler, die in einem milden Klima Englisch lernen wollen. Im Zuge der aktuellen Maßnahmen der Regierung werden ab Mittwoch alle Sprachschulen auf Malta geschlossen. Der Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Malta aktuell bei 50.

Barcelona feiert Musikfestival - trotz steigender Zahlen

10.7.2021, 16:48 Uhr – Ungeachtet steigender Corona-Zahlen hat in der spanischen Metropole Barcelona von Donnerstag bis heute ein großes Musikfestival stattgefunden. Nach Medienberichten kamen jeden Tag rund 18.000 Zuschauer zu der Open Air-Veranstaltung. Sie sollen sich weitgehend an die Corona-Regeln gehalten haben. Etwa 200 Zuschauer durften nicht aufs Gelände, weil ihre Corona-Tests positiv waren. Die Anzahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg in Spanien zuletzt auf 199. Die Bundesregierung stuft Spanien ab morgen wieder als Corona-Risikogebiet ein und rät von Reisen dorthin ab.

Justizministerin Lambrecht gegen schnelles Ende der Corona-Maßnahmen

10.7.2021, 15:50 Uhr – Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich gegen ein schnelles Ende aller Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Die Pandemie sei noch nicht überstanden, sagte sie der Augsburger Allgemeinen. Man müsse noch deutlich weiter in Richtung Herdenimmunität kommen. SPD-Chefin Saskia Esken und Außenminister Heiko Maas hatten sich hingegen dafür ausgesprochen, die Corona-Beschränkungen aufzuheben.

Doch nicht so viele "Impfschwänzer"?

10.7.2021, 14:23 Uhr – In den Bundesländern gibt es offenbar keine massenhaften Absagen von Impfterminen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Sie beruft sich dabei auf die Landes-Gesundheitsministerien. Insgesamt ließen nur wenige ihre Termine in den Impfzentren platzen, heißt es. Ausreißer sind demnach Hessen mit rund 20 Prozent und Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern mit rund 15 Prozent. Aus den Arztpraxen gibt es offenbar nur vereinzelt Rückmeldungen wegen Terminabsagen. Aus Baden-Württemberg heißt es, Schwänzen komme in Hausarztpraxen eher selten vor - wesentlich seltener als in den Impfzentren. Vergangenes Wochenende hatte eine Debatte über Strafen für sogenannte Impfschwänzer begonnen. Einige Politiker hatten deswegen Bußgelder vorgeschlagen.

Frankreich: Neue Corona-Wellen Hauptrisiko für große Volkswirtschaften

10.7.2021, 12:40 Uhr – Das Hauptrisiko für die großen Volkswirtschaften der Welt besteht nach Ansicht Frankreichs in einer weiteren Infektionswelle in der Corona-Pandemie. „Wir haben sehr gute Prognosen für die G20-Volkswirtschaften, und die einzige Hürde auf dem Weg zu einer raschen, stabilen wirtschaftlichen Erholung ist das Risiko einer neuen Welle“, sagte Finanzminister Bruno Le Maire beim Finanzministertreffens der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Venedig. Die Impfkampagnen müssten auf der ganzen Welt verbessert werden.

EU-Kommission: Genug Impfstoff für 70 Prozent der Erwachsenen

10.7.2021, 11.35 Uhr – Die EU-Kommission hat die Mitgliedsländer der Europäischen Union nach eigenen Angaben inzwischen mit ausreichend Corona-Impfstoff versorgt, um mindestens 70 Prozent der erwachsenen Bürger vollständig zu impfen. Kommissionschefin Ursula von der Leyen teilte mit, bis Sonntag würden insgesamt etwa 500 Millionen Impfdosen verteilt worden sein. Sie rief die EU-Länder auf, die Impfkampagnen zu forcieren.

In Deutschland haben laut Gesundheitsminister Jens Spahn mittlerweile 35 Millionen Bürgerinnen und Bürger und damit 42,1 Prozent den vollen Impfschutz, 48,4 Mio oder 58,2 Prozent sind mindestens einmal geimpft. „Das ist gut – aber im Wettlauf mit der Delta-Variante reicht das noch nicht“, twitterte Spahn und rief zum Impfen auf. „Impfstoff, um jeden zu impfen, ist nun da. Bitte nutzen Sie es!

35 Mio Bürgerinnen und Bürger (42,1%) haben den vollen Impfschutz, 48,4 Mio (58,2%) sind mindestens einmal geimpft. Das ist gut - aber im Wettlauf mit der Delta-Variante reicht das noch nicht. Impfstoff, um jeden zu impfen, ist nun da. Bitte nutzen Sie es!

Höchster Anstieg von täglichen Neuinfektionen in New South Wales in diesem Jahr

10.7.2021, 5:50 Uhr – Der australische Bundesstaat New South Wales meldet den größten täglichen Anstieg an Infektionen in diesem Jahr. Es gibt 50 neue Fälle, sechs mehr als am Vortag, sagte Ministerpräsidentin Gladys Berejiklian. Sie warnt die Bevölkerung vor weiter ansteigenden Infektionszahlen mit der hochinfektiösen Delta-Variante. Insgesamt gibt es 489 Fälle in denen sich Menschen mit der Delta-Variante angesteckt haben. Seit zwei Wochen befindet sich der Großraum Sydney im Lockdown.

RKI: Inzidenz steigt auf 5,8

10.7.2021, 4:21 Uhr – Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist den vierten Tag in Folge leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt sie jetzt bei 5,8. Die Gesundheitsämter haben dem RKI binnen eines Tages 952 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 281 mehr als vor einer Woche. 35 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Vor einer Woche waren es 16 Tote.

EU-Kommission: Urlaubssaison in Europa nicht in Gefahr

10.7.2021, 2:57 Uhr – Die Urlaubssaison in Europa ist nach Ansicht der EU-Kommission trotz steigender Corona-Zahlen nicht in Gefahr. Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagte den Funke-Medien: Man müsse sich jetzt vor zu großer Aufregung hüten und Überreaktionen vermeiden. Dank der Impfungen führten höhere Zahlen nicht automatisch zu einer gefährlicheren Lage. Trotz der besonders ansteckenden Delta-Variante sei eine „starke Urlaubssaison“ möglich.

Karliczek fordert Präsenzpflicht an Schulen nach den Sommerferien

10.7.2021, 1:22 Uhr – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) ist für eine Präsenzpflicht an Schulen nach den Sommerferien. Ausnahmen könnte es bei besonders gefährdeten Kindern und Jugendlichen geben, sagte sie der Neuen Osnabrücker Zeitung. Karliczek zeigte sich zuversichtlich, dass die Schulen im Herbst grundsätzlich offengehalten werden könnten. Erneute Schließungen wollte sie aber nicht ausschließen.

Nachtclubs in den Niederlanden müssen wieder schließen

9.7.2021, 19:46 Uhr – Wegen vieler Neuinfektionen haben die Niederlande eine Reihe von Maßnahmen wieder verschärft. Clubs und Discos müssen ab morgen schließen. Für Gaststätten ist um Mitternacht Schluss. Auch Festivals und andere Großveranstaltungen ohne feste Sitzplätze, bei denen kein Sicherheitsabstand eingehalten werden kann, werden wieder untersagt. Ministerpräsident Mark Rutte sagte, man müsse die schnelle Verbreitung des Virus abbremsen.

Zuletzt waren in den Niederlanden rund 7.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert worden – etwa sieben Mal so viele wie in der Vorwoche. Allein in einer Diskothek in Enschede nahe der deutschen Grenze hatten sich 600 Menschen infiziert, vor allem Jugendliche. Der Zugang war zwar nur mit einem negativen Testergebnis möglich. Offenbar gab es aber viele Fälschungen.

Inzidenz in Baden-Württemberg steigt leicht

9.7.2021, 18:50 Uhr – In Baden-Württemberg ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 6,0 angestiegen. Das meldet das Landesgesundheitsamt. Gestern hatte der Wert 5,7 betragen. Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Zollernalbkreis mit 0,5, am höchsten im 17,4 in der Stadt Ulm.

Malta lässt nur noch vollständig geimpfte Reisende ins Land

9.7.2021, 18:15 Uhr – Nur noch vollständig geimpfte Reisende dürfen nach Malta einreisen. Ab Mittwoch sei für die Einreise ein Impfzertifikat notwendig, sagte der maltesische Gesundheitsminister Fearne. Begleitete Kinder bräuchten einen negativen PCR-Test. Grund für diese Maßnahmen sei, dass die Infektionszahlen angestiegen seien. Malta sei das erste europäische Land, das diesen Schritt gehe. Dort sind nach offiziellen Angaben bereits 79 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft.

Corona-Ausbruch in Karlsruher Diskothek

9.7.2021, 17:45 Uhr – In einer Karlsruher Diskothek hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Nach einer Feier in einem Nachtclub in der Innenstadt wurden zwölf Partygäste positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Ansteckungen seien auf zwei Personen zurückzuführen, so das Gesundheitsamt. Eine der beiden ist demnach eine Reiserückkehrerin aus Mallorca. Ihr negatives Testergebnis nach der Einreise wurde offenbar nicht überprüft. Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup ruft Reiserückkehrer auf, sich auch Tage nach der Rückkehr erneut auf Corona testen zu lassen. Jede einzelne Corona-Infektion könne gravierende Folgen für die Stadt und die gesamte Coronasituation haben.

EMA und WHO sind zurückhaltend bei Impfauffrischung

9.7.2021, 15:43 Uhr – Die europäische Arzneimittelbehörde EMA und die Weltgesundheitsorganisation WHO haben sich zurückhaltend zu einer Auffrischungsimpfung gegen Corona geäußert. Die EMA teilte mit, sie gehe davon aus, dass die gegenwärtige Impfpraxis genügend Schutz biete. Auch die WHO und die Bundesregierung sagten, dass die aktuelle Datenlage nicht ausreiche, um eine Auffrischungsimpfung zu empfehlen. Die Unternehmen Biontech und Pfizer haben sich dagegen für eine dritte Impfung ausgesprochen, weil die Schutzwirkung nach einem halben Jahr nachlasse. Die Unternehmen wollen deshalb rasch bei den Behörden in den USA und Europa die Zulassung für eine dritte Impfung gegen das Corona-Virus beantragen.

Über 41 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig geimpft

9.7.2021, 15:00 Uhr – Mehr als 41 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Fast 58 Prozent haben demnach mindestens eine Spritze bekommen. Bei den Erstimpfungen haben 15 Bundesländer die 50 Prozent-Marke geschafft. Mittlerweile können Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste einen Impftermin bekommen.

Lebenserwartung in Deutschland stagniert

9.7.2021, 13:23 Uhr – Die Lebenserwartung in Deutschland stagniert. Ursache dafür ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts die Zahl der Todesfälle durch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr. Neugeborene Mädchen werden den Angaben zufolge heutzutage im Durchschnitt 83,4 Jahre alt, bei Jungen sind es 78,6 Jahre. Die Lebenserwartung Neugeborener war seit der Berechnung in den Jahren 2007 und 2009 um durchschnittlich 0,1 Jahre angestiegen. Außerdem haben Menschen in Baden-Württemberg den Angaben zufolge die besten Chancen, ein hohes Alter zu erreichen.

Deutschland erklärt ganz Spanien wieder zum Risikogebiet

9.7.2021, 13:17 Uhr – Ganz Spanien gilt nun als Corona-Risikogebiet. Das haben das Robert Koch-Institut und das Auswärtige Amt mitgeteilt. Auch Mallorca und die Kanaren zählen dazu. Wer von dort wieder nach Deutschland einreist, muss sich nun in Quarantäne begeben. Das gilt nicht bei einem negativen Test oder bei Geimpften und Genesenen. Grund für die Entscheidung der Bundesregierung sind stark steigende Corona-Infektionszahlen in Spanien.

Vorbereitung auf Auffrischungsimpfungen laufen

9.7.2021, 13:01 – Bund und Länder bereiten sich nach Angaben der Bundesregierung auf sogenannte Auffrischungsimpfungen gegen Corona vor. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) hätten über das Thema schon gesprochen. Die aktuelle Datenlage reiche aber noch nicht aus, um eine dritte Impfung nach einem halben Jahr zu empfehlen. Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer haben sich für eine dritte Dosis ihres Corona-Impfstoffes ausgesprochen, weil die Schutzwirkung nach sechs Monaten offenbar nachlasse. Die Unternehmen wollen deshalb rasch bei den Behörden in den USA und Europa die Zulassung für eine dritte Impfung gegen das Coronavirus beantragen.

Fußball-Bundesliga berät Ausschluss von Gäste-Fans

9.7.2021, 12:34 Uhr – Die Vereine der Fußball-Bundesliga wollen am Mittwoch darüber entscheiden, ob in der neuen Saison angesichts der zunächst begrenzten Stadion-Kapazitäten auch an Gäste-Fans Eintrittskarten verkauft werden sollen. Einige Klubs hätten um ein einheitliches Vorgehen gebeten, teilt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) mit. Nun sollen sich „die 36 Profiklubs ergebnisoffen damit auseinandersetzen“. Die Bundesländer hatten die maximale Zuschauerzahl zu Saisonbeginn auf 50 Prozent der Kapazität reduziert, maximal aber 25.000 (in Bayern: 20.000).

Biontech will Impfstoff gegen Delta-Variante herstellen

9.7.2021, 9:30 Uhr – Das Mainzer Unternehmen Biontech arbeitet derzeit an einem Impfstoff, der speziell vor der Delta-Variante schützen soll. Die ersten Proben seien in Mainz in Produktion, so das Unternehmen. Die klinischen Studien könnten im August beginnen.

Mainz

Corona-Forschung Biontech hält dritte Impfung für notwendig

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech forscht an einem Corona-Impfstoff, der speziell gegen die Delta-Variante helfen soll. Auch eine dritte Impfung könnte erforderlich sein.  mehr...

Digitale Impfpässe jetzt auch für Genesene

9.7.2021, 8:27 Uhr – Menschen, die eine Corona-Infektion hinter sich haben, benötigen nur eine Impfung. Ab heute können auch sie sich in der Apotheke einen digitalen Impfausweis ausstellen lassen. Bisher gab es für diese Fälle keine Software. Laut dem Deutschen Apotheker-Verband müssen für den digitalen Impfpass drei Dokumente vorgelegt werden: ein Ausweis mit Foto, ein Nachweis über einen positiven PCR-Test und ein Nachweis über die einmalige Impfung im gelben Impfheft.

Europa

Wie kommt die Impfung ins Handy? Digitaler Impfpass – Fragen und Antworten zum Corona-Impfnachweis

Seine Impfung gegen das Coronavirus wird man weit häufiger nachweisen müssen als die gegen Mumps, Masern oder Röteln. Deshalb soll das auch digital gehen. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um den digitalen Impfpass.  mehr...

Studie zu Impfpriorisierung von Kindern und Jugendlichen

9.7.2021, 5:20 Uhr – Im Kreis Siegen-Wittgenstein starten Wissenschaftler und Mediziner mehrerer Universitäten eine Corona-Impfstudie mit Kindern und Jugendlichen. Dabei sollen die Jugendlichen bevorzugt geimpft werden. Von der Studie erhofft man sich Aufschluss darüber, wie sich eine Impfung aller Bevölkerungsgruppen auf die Pandemie, aber auch auf die jährliche Grippewelle auswirkt. Die Wissenschaftler erwarten, dass eine priorisierte Covid-19-Impfung eine schnelle Rückkehr in den schulischen oder universitären Alltag ermöglicht. Außerdem soll das Ansteckungsrisiko für die Erwachsenen gesenkt werden.

EU und Schweiz erkennen Impfzertifikate an

9.7.2021, 5:15 Uhr – Die EU und die Schweiz erkennen ab heute gegenseitig ihre elektronischen Corona-Impfzertifikate an. Reisen in die Schweiz werden damit leichter. Die Regelung gilt derzeit ohne zeitliche Beschränkung, heißt es. Einschränkungen gibt es nach wie vor für Reisende, die zuvor in Gebieten mit Virusvarianten waren. In der Schweiz werden die Covid-Zertifikate auch bei Einlasskontrollen, zum Beispiel in Diskotheken oder zu bestimmten Veranstaltungen, verwendet.

RKI registriert 949 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 5,5

9.7.2021, 4:36 Uhr – Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht angestiegen. Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut binnen eines Tages 949 neue Fälle gemeldet, das sind 300 mehr als am vergangenen Freitag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls leicht an und liegt nun bei 5,5 – vor einer Woche lag sie noch bei 5,0. Die Zahl der Todesfälle geht unterdessen weiter zurück. Deutschlandweit sind 49 weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben – 20 weniger als vor einer Woche.

Dreyer befürwortet trotz Ausbreitung der Delta-Variante weitere Lockerungen: „Wir können Deutschland nicht abschließen“

9.7.2021, 2:59 Uhr – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ist dafür, den Menschen Freiheitsrechte zurückzugeben, wenn die Lage es zulässt. „Wir haben auch die Verpflichtung gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen, Einschränkungen aufzuheben, wenn aktuell keine Gefahr besteht, dass das Gesundheitswesen kollabiert“, sagte Dreyer der Rheinischen Post.

Man analysiere in Rheinland-Pfalz sehr genau die Entwicklung in den Nachbarländern Belgien und Luxemburg, wo die Infektionszahlen wieder ansteigen. „Wir können Deutschland aber auch nicht abschließen“, betonte Dreyer.

Intensivmediziner: Maskentragen bleibt notwendig

9.7.2021, 1:43 Uhr – Die Intensivmediziner in Deutschland warnen vor eine vierten Corona-Welle im Herbst. Der Präsident der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Marx, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, bis 85 Prozent der über 18-Jährigen in Deutschland geimpft sind, sollte auf weitere Lockerungen verzichtet und an der Maskenpflicht festgehalten werden. Erst bei Erreichen dieser Impfquote werde man die Pandemie für beendet erklären können.

Biontech und Pfizer wollen Zulassung für dritte Impfung beantragen

9.7.2021, 00:49 Uhr – Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer gehen davon aus, dass die Schutzwirkung ihres Corona-Impfstoffs ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung nachlässt. Das zeigten Daten aus Israel, heißt es in einer Mitteilung. Eine dritte Dosis innerhalb von sechs bis zwölf Monaten schütze wohl auch vor den bekannten ansteckenderen Virusvarianten – nach ersten vorläufigen Daten um das Fünf- bis Zehnfache. Im Moment läuft eine Studie zu einer dritten Impfung. Diese Daten will Pfizer/Biontech demnächst bei der US-Zulassungsbehörde FDA und der europäischen Arzneimittelbehörde EMA einreichen. Damit soll eine Notfallzulassung für eine dritte Impfung gegen das Coronavirus beantragt werden.

Baden-Württemberg: Genesene bekommen digitale Corona-Nachweise in Apotheken

8.7.2021, 23:28 Uhr – Von Corona-Genesene und einmal Geimpfte können sich ab Freitag auch einen digitalen Impfnachweis in Baden-Württembergs Apotheken besorgen. Das bestätigte der Landesapothekenverband dem SWR. Bisher war der Nachweis für Genesene und deshalb nur einmal geimpfte Personen technisch nicht möglich. Laut Sozialministerium könnten die Apotheken in Baden-Württemberg nun von den Servern des Robert-Koch-Instituts auch digitale Impfzertifikate für nur einmal Geimpfte erstellen. Für den Nachweis von der Apotheke braucht man neben dem Personalausweis und dem Impfpass auch einen PCR-Befund, der eine Corona-Infektion belegt. Alternativ sei auch ein ärztliches Attest möglich. Das Angebot ist kostenfrei.

Mainzer Forscher entdecken neuen Corona-Therapieansatz

8.7.2021, 22:56 Uhr – Ein Forscherteam der Mainzer Universitätsmedizin hat möglicherweise einen neuen Therapieansatz für Covid-19-Patienten entdeckt. Nach Angaben der Uni konnten die Forscher zeigen, dass ein gerinnungshemendes Protein vielsprechend wirken kann.

Mainz

Protein wirkt auf Blutgerinnung Mainzer Forscher entdecken neuen Corona-Therapieansatz

Ein Forscherteam der Mainzer Universitätsmedizin hat möglicherweise einen neuen Therapieansatz für Covid-19-Patienten entdeckt.  mehr...

WHO: Afrika steht das Schlimmste noch bevor

8.7.2021, 21:45 Uhr – Angesichts steigender Corona-Zahlen in Afrika warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor, dass dem Kontinent das Schlimmste noch bevorsteht. „Afrika hat gerade die bisher schlimmste Pandemie-Woche hinter sich“, sagte Matshidiso Moeti, die Regionaldirektorin der WHO für Afrika. „Aber das Schlimmste steht uns noch bevor, da die dritte Welle der Pandemie auf dem Kontinent immer mehr an Fahrt gewinnt.“

Die Fallzahlen steigen in Afrika seit Anfang Mai rapide. Allein in der Woche bis 4. Juli wurden 251.000 neue Infektionen auf dem Kontinent registriert – ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber der Vorwoche. In zehn Ländern wurde bereits die ansteckendere Delta-Variante nachgewiesen.  Bislang sind nur zwei Prozent der Afrikaner durchgeimpft.

Neue Regeln für Hotels und Restaurants in Portugal

8.7.2021, 19:35 Uhr – Portugal verlangt künftig für Hotelübernachtungen einen negativen Coronatest, eine vollständige Impfung oder eine Genesung. Freitagabends und an Wochenenden sind diese Nachweise auch für Restaurantbesuche im Innenbereich von 60 Stadtbezirken – darunter Lissabon und Porto – nötig, wie die Regierung ankündigt. Ein nächtliches Ausgangsverbot wurde auf weitere Teile des Landes ausgeweitet. In Portugal sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen wieder stetig gestiegen.

Spanien könnte wieder komplett Risikogebiet werden

8.7.2021, 19:33 Uhr – Mitten in der Urlaubssaison will die Bundesregierung Medienberichten zufolge ganz Spanien als Risikogebiet und Zypern sogar als Hochinzidenzgebiet einstufen. Für Zypern würde die Verschärfung bedeuten, dass Touristen nach einer Rückkehr zehn Tage in Quarantäne gehen müssen, die sie erst nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können. Dies berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Regierungskreise.

Bisher führte die Bundesregierung in Spanien nur einzelne Städte und Regionen als Risikogebiete an, darunter Andalusien und das Baskenland. Die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Verschärfungen sollen am Freitag offiziell bekanntgegeben werden.  

Todesfälle in den USA fast ausschließlich unter Nicht-Geimpften

8.7.2021, 18:20 Uhr – In den USA sterben fast ausschließlich Menschen in Zusammenhang mit dem Virus, die keinen Impfschutz haben, sagt die Direktorin der US-Seuchenbehörde CDC, Rochelle Walensky. Auch bei den Covid-19-Fällen ergebe sich ein entsprechendes Bild. In der vergangenen Woche sei die Zahl um elf Prozent gestiegen. 93 Prozent der Fälle sei in Countys aufgetreten, in denen die Impfrate bei unter 40 Prozent liege.

Israel: Impfung gegen den Willen der Eltern erlaubt

8.7.2021, 18:08 Uhr – Eine 16-Jährige in Israel darf sich laut einer Gerichtsentscheidung auch gegen den Willen ihrer Mutter gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Bezirksgericht in Haifa bestätigte das Urteil einer niedrigeren Instanz, wie eine Sprecherin bestätigte. Die Jugendliche hatte schon im März gegen die Mutter geklagt, weil sie sich wie ihr Vater und andere Angehörige gegen das Coronavirus impfen lassen wollte. Die Mutter lehnte die Impfung jedoch ab, weil sie sie für einen „Massenversuch“ hielt und langfristige Nebenwirkungen für ihre Tochter befürchtete. Das Gericht verwies jedoch auf die Empfehlung des Gesundheitsministeriums, alle Israelis vom Alter von zwölf Jahren an impfen zu lassen. Die Mutter muss nun auch die Gerichtskosten von umgerechnet rund 1.300 Euro tragen.

Massiver Neuinfektionsanstieg in den Niederlanden

8.7.2021, 18:00 Uhr – In den Niederlanden ist die Zahl der Neuinfektionen massiv gestiegen. Aktuell wurden rund 5.500 Fälle gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit dem 14. Mai, wie das nationale Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM mitteilte. Vor genau einer Woche waren es noch rund 800 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Auf 100.000 Einwohner kommen nun etwa 67 Neuinfektionen in sieben Tagen. Die Regierung erwägt neue Maßnahmen, um das Virus einzudämmen.

Die Niederlande hatten zum 26. Juni fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben. Nur noch in den öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine Maske getragen werden. Vielerorts wird aber die Grundregel vom Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten. Der Anstieg der Neuinfektionen wird mit der Verbreitung der Delta-Variante begründet. Noch führte das aber nicht zu mehr Patienten in den Krankenhäusern. Von den Neuinfektionen sind den Angaben zufolge vor allem Jugendliche betroffen. Viele haben sich demnach in Diskotheken und Nachtclubs angesteckt.

Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus

8.7.2021, 15:17 Uhr – Nach der erneuten Verhängung des Corona-Notstands in Japan haben die Olympia-Organisatoren beschlossen, dass die Olympischen Spiele in Tokio ohne Zuschauer stattfinden sollen. Dies gaben die japanischen Gastgeber nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee am Donnerstag bekannt. Zuletzt waren die Coronainfektionen in Tokio wieder gestiegen. Ausländische Fans waren bereits im März ausgeschlossen worden.

Digitale Impfnachweise gibt es ab Freitag auch für Genesene

8.7.2021, 14:22 Uhr – Digitale Corona-Impfnachweise soll es ab Freitag auch für Genese geben, die eine ergänzende Impfung bekommen haben. Der Deutsche Apothekerverband teilte mit, eine entsprechende technische Lösung sei dafür umgesetzt worden. Bisher konnten die Apotheken nur Zertifikate für Menschen ausstellen, die beide Impfungen erhalten haben. Genesene müssen neben einem Ausweis den Nachweis eines positiven PCR-Tests und der einmaligen Impfung vorlegen.

Freie Fahrten im September: Aktion soll ÖPNV-Kunden halten und gewinnen

8.7.2021, 13:58 Uhr – Die deutschen Verkehrsunternehmen wollen mit einer Kampagne um Fahrgäste werben. Während der Corona-Pandemie brachen die Nutzerzahlen bei Bussen und Bahnen um bis zu 80 Prozent ein. Die Aktion der Verkehrsunternehmen richtet sich nun an alle Kunden mit einem gültigen Abo: Sie sollen für zwei Wochen zwischen dem 13. und dem 26. September bundesweit in sämtlichen regionalen Verkehrsverbünden das Bus- und Bahn-Angebot ohne Zusatzkosten nutzen dürfen. Die Zusage einzelner Verbünde stehe noch aus, 90 Prozent hätten aber bereits ihre Teilnahme an der Aktion bestätigt.

Statistisches Bundesamt: Mehrzahl starb tatsächlich an und nicht mit Covid-19

8.7.2021, 12:50 Uhr – Im vergangenen Jahr sind laut Statistischem Bundesamt mehr als 36.000 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. In 83 Prozent der Fälle war die durch das Coronavirus verursachte Krankheit tatsächlich auch die Todesursache, in 17 Prozent der Fälle starben die mit dem Coronavirus infizierten Menschen an einer anderen Krankheit.

Knapp 4.000 Corona-Erkrankungen in Deutschland trotz Impfung

8.7.2021, 12:32 Uhr – In Deutschland haben bis jetzt etwa 4.000 Menschen Corona bekommen - obwohl sie schon komplett geimpft waren. Das hat das Robert-Koch-Institut gesagt. Insgesamt hat es in dem Zeitraum fast 100.000 Erkrankungen gegeben. Das heißt: Der Anteil liegt bei weniger als einem halben Prozent. Das RKI sagt deshalb, dass die Impfungen sehr gut wirken.

Kurz vor Olympia: Tokio steht vor neuem Ausnahmezustand

8.7.2021, 12:15 Uhr – Die Regierung in Japan hat zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele einen erneuten Corona-Notstand für Tokio verhängt. Er soll bis zum 22. August gelten und damit für die gesamte Dauer der Spiele. Grund dafür seien die steigenden Corona-Infektionszahlen in der Stadt, sagte Ministerpräsident Suga. Einwohner sind während des Notstands aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Ob dennoch Zuschauer bei den Olympischen Spielen zugelassen werden, ist unklar. Derzeit gibt es darüber Gespräche zwischen Behörden und Organisatoren.

Experten kritisieren britische Corona-Politik als „gefährliches Experiment“

8.7.2021, 10:30 Uhr – Mehr als 100 Wissenschaftler und Mediziner nennen die geplanten Corona-Öffnungen in England ein gefährliches und skrupelloses Experiment. In einem offenen Brief kritisieren sie die Regierung Boris Johnson. Wenn sich das Virus durch die Lockerungen weiter ausbreite, würden Millionen Menschen infiziert. Hunderttausende riskierten Langzeiterkrankungen und bleibende Schäden. Die britische Regierung plant, ab 19. Juli alle verbliebenen Corona-Regeln aufzuheben.

BW-Gesundheitsminister Lucha setzt auf „Impfen-to-Go“

8.7.2021, 9:50 Uhr – Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) will mehr Tempo bei der Impfkampagne und setzt auf niederschwellige Angebote. Dazu gehörten Impfaktionen auf dem Marktplatz oder ähnlichen zentralen Orten, sagte er der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. „Wir sind dankbar für jede Initiative, die Impfungen einfach und unkompliziert zu den Menschen bringt“, betonte er. „Wir setzen sozusagen auf Impfen-to-Go.“

Lehrerverband: Tests und Maskenpflicht in Schulen im Herbst weiter nötig

8.7.2021, 7:55 Uhr – Der Deutsche Lehrerverband hält Tests und eine Maskenpflicht in den Schulen zumindest zu Beginn des neuen Schuljahres weiter für nötig. „Wir werden im Herbst noch Maßnahmen brauchen, die den Unterrichtsbetrieb absichern, teilweise auch einschränken“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Passauer Neuen Presse.

„Wir benötigen eine Sicherheitsphase zu Schuljahresbeginn, um auf Reiserückkehrer und dadurch möglicherweise verstärkt eingeschleppte Infektionen zu reagieren, in der wir erneut auf regelmäßige Testungen und Maskenpflicht setzen müssen.“ Es sei damit zu rechnen, dass die hochansteckende Delta-Variante bei den Schülerinnen und Schülern eine größere Rolle spielen werde, so Meidinger.

RKI: Bundesweite Inzidenz steigt leicht auf 5,2

8.7.2021, 7:41 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 970 neue Positiv-Tests. Das sind 78 mehr als am Donnerstag vor einer Woche, als 892 Neuinfektionen verzeichnet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 5,2 von 5,1 am Vortag.

IBO startet als erste Messe in BW nach dem Lockdown

8.7.2021, 6:15 Uhr – Nach dem Corona-Lockdown startet heute als erste Messe in Baden-Württemberg die Verbraucherausstellung IBO in Friedrichshafen. Die Veranstalter teilten mit, dass Besucher beim Eintritt die Möglichkeit haben, sich mit dem Mittel von Johnson & Johnson impfen zu lassen. Testpflicht besteht nicht, dafür müssen die Besucher Masken tragen und pro Tag dürfen höchstens 9.500 Menschen auf das Gelände. Bei der Messe zeigen rund 280 Aussteller Neuheiten zum Beispiel aus den Bereichen Bauen, Garten oder Urlaub.

Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte weiß gar nichts davon

8.7.2021, 6:00 Uhr – Seit Herbst 2020 lief eine große Studie der Mainzer Universitätsmedizin und der Johannes Gutenberg-Universität zu Covid-19. Mehr als 10.000 Probanden haben teilgenommen. Eine Haupterkenntnis: Mehr als 42 Prozent der Corona-Infizierten wissen nicht, dass sie das Virus in sich tragen. Durch diese Dunkelziffer bestehe die Gefahr, dass sie den Erreger unbewusst weitergeben und sich die Pandemie weiter ausbreiten kann.

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Forschung zu Covid-19 und den Pandemiefolgen Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte weiß gar nichts davon

Ab Herbst 2020 lief eine große Studie der Mainzer Universitätsmedizin und der Johannes Gutenberg-Universität zu Covid-19. Jetzt wurden Ergebnisse vorgestellt.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

Tokio droht Notstand bis 22. August, Olympische Spiele vielleicht ohne Zuschauer

8.7.2021, 5:30 Uhr – Japan will den Ausnahmezustand für Tokio bis zum 22. August verlängern, um eine neue Welle von Coronavirus-Infektionen einzudämmen, er soll am 12. Juli beginnen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sei auf dem höchsten Stand seit Mitte Mai. Im Moment erwägen die Organisatoren der Olympischen Spiele außerdem, alle Zuschauer von den in zwei Wochen beginnenden Olympischen Spielen auszuschließen.

US-Forscher: Bereits vier Millionen Corona-Tote weltweit

8.7.2021, 4:00 Uhr – Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als vier Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von knapp drei Monaten von drei auf vier Millionen an.

Weltweit gab es bislang rund 185 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus. Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder zeitweise nach unten korrigiert. Nach Angaben der WHO gab es bisher 3,98 Millionen bestätigte Todesfälle und knapp 184 Millionen bekannte Infektionen.

Arztpraxen können Corona-Impfstoff künftig nach Bedarf bestellen

8.7.2021, 1:07 Uhr – Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung mitteilte, wird Bestellverfahren für Corona-Impfstoff ab Mitte Juli umgestellt. Derzeit werden die Vakzine noch nach einem Verteilschlüssel ausgegeben, der sich am Bevölkerungsanteil des jeweiligen Bundeslandes orientiert. Diese Verteilung habe mitunter dazu geführt, dass Ärzte in manchen Gegenden weniger Dosen erhalten hätten als anderswo, erläuterte die Bundesvereinigung. Künftig wolle der Bund daher nach Bedarf verteilen. Dazu sollten Praxen künftig zwei Wochen im Voraus Bestellungen in Apotheken einreichen.

Impfpflicht für alle ab 18 Jahren in Turkmenistan

7.7.2021, 23:15 Uhr – In der Ex-Sowjetrepublik Turkmenistan müssen sich ab sofort alle Erwachsenen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Impfung sei für alle ab 18 Jahren verpflichtend, doch gebe es Ausnahmen, gab das Gesundheitsministerium bekannt. Zugelassen sind in Turkmenistan mehrere Präparate, darunter Sputnik V aus russischer Produktion und CoronaVac aus China. Die Impfkampagne in dem abgeschotteten Land mit rund 5,9 Millionen Einwohnern begann im März, als erstes waren Ältere aus Hochrisikogruppen dran. Die Dosen werden in staatlichen Kliniken verabreicht.

Turkmenistans autoritärer Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow hat behauptet, dass sein Land frei vom Coronavirus sei. Offiziell hat es denn auch bisher keine Fälle gemeldet. Zugleich rief der Staatschef im Juni zu verschärften Maßnahmen gegen das Virus auf. So müssen Turkmenen und Turkmeninnen bei der Rückkehr ins Land in 21-tägige Quarantäne, die Grenzkontrollen wurden zudem forciert. Eine Maskenpflicht besteht ebenfalls.

New York ehrt Pandemie-Helfer mit Konfettiparade

7.7.2021, 23:12 Uhr – „Wir werden diejenigen ehren, die uns gerettet haben“, hatte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio schon im April 2020 – dem Höhepunkt der Pandemie in der Millionenmetropole – versprochen. Heute nun war es soweit: Bei heißem Sommerwetter von über 30 Grad zogen 14 Umzugswagen und 260 Gruppen – unter anderem Ärzte, medizinische Angestellte, Lieferboten oder Erzieher – über die Festroute in Manhattan, teilweise im Papierschnipsel-Regen.

Schaulustige am Straßenrand jubelten ihnen zu und hielten Plakate hoch, auf denen unter anderem „Danke, Helden“ oder „Mut, Stärke, Hoffnung“ stand. Auch Bürgermeister Bill de Blasio nahm an der Parade teil. Er hatte „die größte, beste Parade“ für den Zeitpunkt versprochen, an dem die Pandemie in der Metropole unter Kontrolle sei.

Deutschland spendet 30 Millionen Impfdosen

7.7.2021, 22:50 Uhr – Deutschland gibt bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Corona-Impfdosen an Entwicklungsländer und andere Staaten ab. Für die kostenlosen Spenden sollen Impfdosen der Hersteller Astrazeneca und Johnson & Johnson genutzt werden. Das geht aus einem Bericht des Gesundheitsministeriums hervor, der im Kabinett vorgelegt wurde und der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. 

„Es ist in unserem ureigenen Interesse, die Welt zu impfen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Mindestens 80 Prozent der Impfstoff-Spende soll über das internationale Impfstoffprogramm Covax verteilt werden. Bis Mitte Juni waren über Covax erst 83 Millionen Impfdosen verteilt worden, davon das meiste an die ärmsten Länder. Maximal 20 Prozent der Spende soll bilateral abgegeben werden, insbesondere an Staaten des Westbalkans mit bis zu drei Millionen Dosen, an Namibia sowie an Staaten der östlichen Partnerschaft, also Staaten wie Armenien, Aserbaidschan oder die Ukraine.

USA: Verbände fordern Ende der Corona-Einreisebestimmungen

7.7.2021, 20:05 Uhr – In den USA fordern 24 Branchenverbände gemeinsam Präsident Joe Biden dazu auf, bis Mitte Juli Einreisebeschränkungen abzuschaffen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhängt worden waren. Die Verbände vertreten unter anderem Reiseunternehmen, Fluggesellschaft, Flughäfen, Hotels und Kasinos. 75 Kongressabgeordnete fordern unabhängig davon Biden zudem auf, die Grenze zu Kanada wieder für nicht notwendige Reisen zu öffnen.

Laschet will Schulen im Herbst möglichst nicht schließen

7.7.2021, 19:36 Uhr – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will die Schulen im Herbst nach Möglichkeit nicht wieder schließen. Man müsse alles tun, „nicht wieder in Distanz- und Wechselunterricht“ zu kommen, sagte er bei einer Brigitte-Veranstaltung. Nordrhein-Westfalen halte derzeit an der Maskenpflicht im Unterricht fest, sagt der NRW-Ministerpräsident. Nach dem Schulstart wolle man zunächst beobachten, ob es Infektionen etwa durch Reiserückkehrer gebe, sagt Laschet und verweist auf regelmäßige Testungen der Schülerinnen und Schüler. Wenn dann die Werte so niedrig blieben wie bisher, könne man die Maskenpflicht beenden.

Delta-Variante dominiert seit Ende Juni in Deutschland

7.7.2021, 18:35 Uhr – Seit Ende Juni ist die Delta-Variante nach Angaben des Robert-Koch-Instituts die dominierende Coronavirus-Variante in Deutschland. Ihr Anteil liege bei 59 Prozent. Der Anteil der Alpha-Variante, die sich zuvor stark ausgebreitet habe, betrage nur noch 33 Prozent. Diese Variante werde derzeit also in jeder dritten Probe nachgewiesen.

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Forschung zu Covid-19 und den Pandemiefolgen Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte weiß gar nichts davon

Ab Herbst 2020 lief eine große Studie der Mainzer Universitätsmedizin und der Johannes Gutenberg-Universität zu Covid-19. Jetzt wurden Ergebnisse vorgestellt.  mehr...

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Delta-Variante ist dominante Mutation in den USA

7.7.2021, 17:45 Uhr – In den USA ist die besonders ansteckende Delta-Variante nach Berechnungen der Seuchenbehörde CDC bereits dominant. Der Anteil der Mutante an den Neuinfektionen sei in den zwei Wochen bis zum 3. Juli auf 51,7 Prozent gestiegen, teilt die Behörde mit. Der Anteil der bislang vorherrschenden Alpha-Variante sei auf 28,7 Prozent gesunken.

Mehr als 30.000 Neuinfektionen in 24 Stunden in Großbritannien

7.7.2021, 17:35 Uhr – Großbritannien verzeichnet erstmals seit Januar mehr als 30.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Gesundheitsbehörden geben 32.548 Fälle bekannt. Am Tag davor wurden noch 28.773 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Ansteckungen steigt seit über einem Monat an. In Großbritannien grassiert die Delta-Variante, die erstmals in Indien nachgewiesen wurde. 33 weitere Menschen starben laut Regierung.

NRW will in Niedrig-Inzidenz-Gebieten viele Corona-Auflagen streichen

7.7.2021, 16:50 Uhr – Nordrhein-Westfalen will in Regionen, die eine sehr niedrige Inzidenz ausweisen, viele Corona-Auflagen streichen. Die neue Coronaschutzverordnung des Landes bedeute „für viele Lebensbereiche die weitgehende Rückkehr in die Normalität“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Er führt für Kreise und kreisfreie Städte sowie für das Land eine neue „Inzidenzstufe 0“ ein, die greift, wenn der Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander bei höchstens zehn liegt. Die Maskenpflicht wird dort weitgehend eingeschränkt, Kontaktbeschränkungen fallen weg.

WHO warnt vor zu frühem Aufheben der Corona-Maßnahmen

7.7.2021, 16:30 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einer vorzeitigen Aufhebung der Corona-Maßnahmen. Ihr Notfalldirektor Mike Ryan fordert die Länder dazu auf, Auflagen mit Bedacht zu lockern, um nicht das Erreichte zu verspielen. Bevor zudem mit der Covid-Impfung von 12- bis 15-Jährigen begonnen werde, sollten Impfdosen stattdessen an die Impfstoff-Initiative Covax gespendet werden, um Impfungen von medizinischem Personal und älteren Menschen in ärmeren Ländern zu ermöglichen.

Großes Interesse an Corona-Impfaktion an Hochschulen in Rheinland-Pfalz

7.7.2021, 12:05 Uhr – Bei einer Sonderaktion in Rheinland-Pfalz wollen sich viele junge Leute gegen Corona impfen lassen. In Mainz gab es auf dem Uni-Campus lange Schlangen – einige Studierende standen schon zwei Stunden vor Beginn der Aktion an. Die Landesregierung will in dieser Woche 30.000 junge Menschen bis 27 Jahre impfen: in Mainz, Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Trier und Ludwigshafen.

Corona-Infektionen in Olympia-Stadt Tokio steigen weiter

7.7.2021, 10:49 Uhr – Knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele sind die Corona-Neuinfektionen in Tokio auf den höchsten Stand seit fast zwei Monaten gestiegen. Die Stadtverwaltung meldete am Mittwoch 920 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Viele Menschen befürchten, dass die Spiele in Japan zu einem Superspreader-Event werden könnten. Die Verantwortlichen beteuern jedoch, dass alles „sicher“ sein werde.

Spahn: Aufhebung der Corona-Auflagen von Impfquote abhängig

7.7.2021, 8:50 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Hoffnungen auf eine schnelle Aufhebung der Corona-Beschränkungen gedämpft. Alles hänge von der Impfquote ab, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Bei den Älteren gebe es eine hohe Bereitschaft, so dass bei den über 60-Jährigen eine Impfquote von 90 Prozent bald erreicht werde. Bei den Zwölf- bis 59-Jährigen müsse dagegen noch geworben werden, um eine Quote von 85 Prozent zu erreichen.

Der Gesundheitsminister warb daher, auch junge Menschen gegen Covid-19 zu impfen. „Wir haben jetzt im Juli und auch im August ausreichend Impfstoff, um auch Kinder und Jugendliche zu impfen“, sagte Spahn. „Wir sollten die Kinder und Jugendlichen selber entscheiden lassen. Wer für sich das möchte, dem machen wir das möglich, bis spätestens Ende August die erste Impfung und dann auch bald die zweite Impfung zu bekommen.“

Gesundheitsbehörde ECDC meldet 2.500 Corona-Fälle in Verbindung mit Fußball-EM

7.7.2021, 7:30 Uhr – Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC hat im Zusammenhang mit der Fußball-EM bislang mehr als 2.500 Corona-Infektionen gezählt. In der dritten Turnierwoche sei ein erheblicher Anstieg im Vergleich zur Woche davor zu verzeichnen gewesen, bestätigte die EU-Agentur der Nachrichtenagentur dpa. Schottland sei mit 1991 Fällen dabei am stärksten betroffen. Die schottische Mannschaft trug ihre Gruppenspiele in Glasgow und im Londoner Wembley-Stadion aus.

In Großbritannien breitet sich die als ansteckender geltende Delta-Variante des Virus stark aus. 436 Fälle seien zuletzt in Finnland registriert worden, vor allem nachdem Finnlands Fußballer in St. Petersburg spielten und Fans offensichtlich das Virus aus Russland mitbrachten. In Deutschland sind demnach keine Corona-Infektionen direkt im EM-Zusammenhang festgestellt worden.

Sommer in Gefahr? Delta-Variante des Coronavirus breitet sich weiter aus

Die hochansteckende Mutation des Coronavirus sorgt für Bedenken, ob nicht auch eine vierte Welle kommen wird. Wir haben mit einem Virologen darüber gesprochen.  mehr...

SWR-Analyse: Schnelltests finden nur wenige Infizierte

7.7.2021, 4:51 Uhr – Corona-Schnelltests haben in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nur wenige Neuinfektionen aufgedeckt. Das zeigt eine Datenanalyse des SWR. Demnach wurden im Mai bei zehneinhalb Millionen abgerechneten Schnelltests nur knapp 5.000 Corona-Infektionen nachgewiesen. Das entspricht einem Anteil von 0,04 Prozent. Nach Einschätzung von Experten ist die geringe Quote auch darauf zurückzuführen, dass das häufig unerfahrene Personal in den Corona-Teststationen Schnelltests nicht immer ordnungsgemäß durchgeführt habe. Zudem würden viele Schnelltests nur Infektionen bei Personen mit hoher Viruslast erkennen. Bundesweit gingen im Mai nach Angaben des Robert-Koch-Instituts etwa acht Prozent der gemeldeten Corona-Fälle auf positive Antigen-Schnelltests zurück.

SWR-Datenanalyse Millionen Schnelltests finden nur wenige Infizierte

Für ein bisschen mehr Freiheit haben Millionen in den letzten Monaten einen Schnelltest gemacht. Eine SWR-Datenanalyse zeigt jetzt: Die Tests haben kaum Corona-Infektionen gefunden.  mehr...

RKI: Zahlen steigen leicht

7.7.2021, 4:25 Uhr – Die Zahl der neuen Corona-Fälle in Deutschland ist im Vergleich zum vergangenen Mittwoch leicht angestiegen. Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 985 Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Vor einer Woche waren es fast 180 weniger. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 5,1, im Vergleich zu 4,9 gestern. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 48 weitere Menschen gestorben.

Gesundheitsminister fordern Klarheit für Impfzeitplan

7.7.2021, 3:24 Uhr – Angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus setzen die Gesundheitsminister der Länder auf mehr Impfungen. Auf einer Videokonferenz mit Experten forderten sie einen Zeitplan für mögliche Auffrischungen. Der Chef der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), sprach sich im Bayerischen Rundfunk auch dafür aus, die Impfung von Kindern und Jugendlichen bald zu empfehlen. Entsprechende Daten aus den USA müssten zur Entscheidung herangezogen werden.

Lambrecht befürwortet Maskenpflicht in Innenräumen

7.7.2021, 1:09 Uhr – Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die Maskenpflicht in Innenräumen zunächst beizubehalten. Auch eine Impfung biete keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Weitergabe des Coronavirus, sagte die SPD-Politikerin den Funke-Zeitungen. Das zeige sich an der Ausbreitung der Delta-Variante in einigen Ländern. Grundlegende Hygienemaßnahmen greifen aus Sicht der Ministerin nur in relativ geringem Umfang in die Grundrechte ein.

Schülervertreter fordern Impfangebot

7.7.2021, 0:44 Uhr – Schülervertreter fordern von den Behörden ein Corona-Impfangebot für alle Jugendlichen innerhalb der Sommerferien. Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Impfungen seien ein Schlüsselfaktor für sicheren Unterricht. Die Bildungs- und Gesundheitsministerien müssten deshalb schleunigst handeln. Es wird angestrebt, dass im kommenden Schuljahr flächendeckend zum normalen Schulbetrieb zurückgekehrt werden kann.

"Die Interessen der Schülerinnen und Schüler, ihre Wünsche und Nöte, waren für die Politik nicht immer Priorität 1," kritisiert der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz @darioschramm im #tagesthemen - Interview. #SchulenAuf https://t.co/rGl0T68Tsn

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) rechnet damit, dass nach den Sommerferien wieder überall normaler Schulbetrieb möglich wird. Nach anderthalb Jahren sei es dafür höchste Zeit, sagte der SPD-Kanzlerkandidat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Impf-Fortschritte stimmten ihn zuversichtlich.

Einreisebestimmungen ab heute gelockert

7.7.2021, 0:01 Uhr – Die Einreisebeschränkungen für Portugal, Großbritannien mit Nordirland, Russland, Indien und Nepal werden ab heute gelockert. Sie waren verhängt worden, nachdem sich die besonders ansteckende Delta-Variante ausgebreitet hatte. Jetzt werden die Länder vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet zurückgestuft. Damit ist die Einreise nach Deutschland für alle Personen wieder möglich. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt die Quarantänepflicht ganz, für alle anderen wird sie verkürzt.

Länder einigen sich auf neue Regeln für Großveranstaltungen

6.7.2021, 19:12 Uhr – In der kommenden Bundesliga-Saison dürfen wieder mehr Zuschauer in die Fußballstadien – die Arenen dürfen zur Hälfte ausgelastet werden, maximal aber mit 25.000 Fans. Voraussetzung: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt unter 35. Neue Regeln gibt es auch für Kulturveranstaltungen.

Staatskanzleien haben sich geeinigt Länder wollen Großveranstaltungen wieder erlauben: die neuen Regeln

Endlich wieder ins Stadion – für Sportfans könnte das ab August schon wieder möglich sein. Und auch für Kulturliebhaber gibt es gute Neuigkeiten.  mehr...

EU hält Corona-Hilfe für Ungarn zurück

6.7.2021, 18:38 Uhr – Die EU-Kommission hält die Corona-Hilfe für Ungarn bisher offenbar zurück. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass die Kommission mit den ungarischen Plänen zur Verwendung des Geldes nicht einverstanden ist. Demnach gibt es keine ausreichenden Garantien und Vorkehrungen gegen Missbrauch der Mittel. Ungarn hofft auf 7,2 Milliarden Euro aus dem Corona-Fonds der EU.

Nach vielen Infektionen: Katalonien schließt wieder die Clubs

6.7.2021, 18:00 Uhr – Die spanische Region Katalonien schließt ab dem kommenden Wochenende wieder Clubs und Diskotheken. Nur noch Bars, die eine Terrasse draußen haben, dürfen öffnen. In den vergangenen Wochen hatte es insbesondere in der katalanischen Hauptstadt Barcelona viele Partys in geschlossenen Räumen gegeben. Dabei ist es nach Ansicht von Experten zu vielen Corona-Infektionen gekommen. Viele junge Menschen in Spanien sind noch nicht geimpft, bei den 20- bis 29-Jährigen in Katalonien liegt die Zwei-Wochen-Inzidenz bei 1.500.

Erste Studien: mRNA-Impfung bei stillenden Müttern wohl unproblematisch

6.7.2021, 17:45 Uhr – Für Schwangere und Stillende ist in Deutschland eine Corona-Schutzimpfung nur nach individueller Abwägung empfohlen. Der Grund dafür sind mangelnde Daten. Doch langsam verändert sich die Lage. Eine kleinere Studie aus den USA bringt neue Erkenntnisse bezüglich Stillen und einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen. Die Forscher kommen zu der Einschätzung, dass Mütter wegen der Immunisierung nicht aufhören sollten zu stillen, schreibt ein Team um Stephanie Gaw von der University of California San Francisco im Fachblatt Jama Pediatrics.

Erste Studien mRNA-Impfung für stillende Frauen wohl unproblematisch

Es sind noch ganz kleine Studien, doch sie machen Hoffnung: Corona-Impfungen mit mRNA-Vakzinen sind für stillende Mütter und Kinder wohl unproblematisch. Wahrscheinlich nützen sie beiden sogar.  mehr...

Covid-19-Studien berücksichtigen Geschlecht zu wenig

6.7.2021, 17:17 Uhr – Das Coronavirus wirkt sich unterschiedlich auf Frauen und Männer aus – doch das wird in den meisten klinischen Studien nicht berücksichtigt. Das zeigt eine internationale Analyse, an der sich auch die Universität Bielefeld beteiligt hat. Darin steht, dass Frauen und Männer bei einer Corona-Erkrankung unterschiedlich behandelt werden müssten. Professorin Sabine Oertelt-Prigione sagte, man sehe zunehmend, dass Frauen und Männer anders auf Medikamente reagierten. Ignoriere man das, könne es langfristig zu ernsthaften, ungewollten Nebeneffekten kommen. Nehme man die Geschlechterunterschiede allerdings mit in den Blick, könnten auch die Behandlungen verbessert werden.

Niederlande: 180 Infizierte nach Disco-Besuch

6.7.2021, 17:02 Uhr – Nachdem Diskotheken in den Niederlanden wieder öffnen durften, haben sich am Wochenende in Enschede 180 Besucher mit dem Virus angesteckt. Das hat der städtische Gesundheitsdienst mitgeteilt. Die insgesamt 600 Gäste durften nur mit Test, Impf- oder Genesenennachweis in die Disco. Die Stadtverwaltung geht jetzt dem Verdacht nach, dass die Besucher mit gefälschten oder untereinander getauschten QR-Codes die Diskothek besucht haben. Einige Gäste berichten aber auch von unzulänglichen Zugangskontrollen .

Landesregierung prüft mögliche Strafen für Impfschwänzer

6.7.2021, 14:13 Uhr – Die baden-württembergische Landesregierung will härter gegen Menschen vorgehen, die ohne Absage nicht zu ihrem Impftermin erscheinen. Das sei unsolidarisch und unverantwortlich, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Experten sollen prüfen, ob diese sogenannten Impfschwänzer für entstandene Kosten ersatzpflichtig sind. In Freiburg sind nach SWR-Informationen am Montag nur 400 Menschen zu insgesamt 1.100 geplanten Zweitimpfterminen erschienen.

Impfung von Kindern: Stiko wehrt sich gegen Einmischung aus der Politik

6.7. 2021, 13:45 Uhr – Die Ständige Impfkommission hat sich in der Debatte über Corona-Impfungen für Kinder gegen Einmischung aus der Politik verwahrt. Stiko-Chef Thomas Mertens sagte, seine Behörde sei bewusst als unabhängige Kommission angelegt. Die laute Einmischung der Politik sei kontraproduktiv und nutze niemandem. Unter anderem hatten SPD-Chefin Saskia Esken und CSU-Chef Markus Söder die Ständige Impfkommission aufgefordert, ihre Haltung zur Impfung von Jugendlichen zu überdenken. Mertens sagte, es gehört zur ständigen Aufgabe der Stiko, Empfehlungen zu überprüfen, da bedürfe es keiner Aufforderung von Politikern. Die Kommission könne Impfempfehlungen aber nur aktualisieren, wenn es neue Daten gebe und diese auch sorgfältig überprüft seien.

Forderungen nach Ende der Corona-Maßnahmen mehren sich

6.7.2021, 13:00 Uhr – Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) ist dafür, jegliche Corona-Beschränkungen aufzuheben, wenn alle Menschen ein Impfangebot erhalten haben. Auch die Maskenpflicht könnte im August nach Auffassung des SPD-Politikers wegfallen. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak unterstützt Maas‘ Vorstoß. Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, müsse man auch wieder zu einer neuen Normalität zurückkehren, sagte Ziemiak in Berlin. Die Regierung hat sich aber noch nicht auf einen genauen Zeitpunkt für einen entsprechenden Fahrplan geeinigt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann sich vorstellen, dass schon Ende des Monats jeder ein Impfangebot bekommt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) glaubt, dass dies noch bis Mitte September dauern könnte.

Montgomery fordert, Astrazeneca zu verschenken

6.7.2021, 11:45 Uhr Der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat die reichen Länder aufgefordert, Astrazeneca-Dosen zu verschenken. Hintergrund sind die übrig gebliebenen Astrazeneka-Kontigente unter anderem in Deutschland und die hohe Impfquote in den reichen Ländern. Bisher, so Montgomery, hätten weltweit zehn Staaten 80 Prozent der Impfstoffe verimpft. In Afrika dagegen habe nur ein Prozent der Bevölkerung eine Impfung erhalten, sagte der Präsident des Weltärztebundes den Funke-Zeitungen. Die Chance, geimpft zu werden, sei in Afrika 62-mal geringer als in den USA.

Wegen Corona: Kein Formel-1-Rennen in Australien

6.7.2021, 8:45 Uhr – Das Formel-1-Rennen in Australien fällt das zweite Jahr in Folge der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Organisatoren sagten das für November geplante WM-Rennen in Melbourne ab. Grund seien die strikten Beschränkungen und Auflagen bei der Einreise zur Eindämmung des Coronavirus, die wohl mindestens bis zum Ende des Jahres bestehen blieben.

Olympia-Eröffnungszeremonie nur mit VIP-Zuschauern

6.7.2021, 6:05 Uhr – Die Eröffnungszeremonie für die Olympischen Spiele in Japan soll offenbar mit einer reduzierten Zahl von VIP-Zuschauern stattfinden. Wie eine japanische Zeitung berichtet, plant die Regierung dort die ursprünglich geplanten 10.000 Gäste bei der Eröffnung der Spiele wegen der Coronavirus-Pandemie stark zu reduzieren. Die Organisatoren haben bereits Zuschauer aus dem Ausland verboten und eine Obergrenze für inländische Zuschauer bei den Wettkämpfen festgelegt.

Gesundheitsämter melden 440 Corona-Neuinfektionen

6.7.2021, 4:50 Uhr – In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut innerhalb eines Tages 440 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das sind 36 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 4,9 – nach 5,0 gestern. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind weitere 31 Menschen gestorben.

Israel: Wirkung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs lässt nach

6.7.2021, 3:39 Uhr – Die Wirksamkeit des Vakzins von Biontech/Pfizer hat nach offiziellen Angaben aus Israel deutlich nachgelassen. Vorläufige Daten zeigten, dass der Impfstoff nur noch zu 64 Prozent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schütze. Grund sei vermutlich die Delta-Variante. Gleichzeitig betonten die Behörden, dass der Biontech-Impfstoff zu 93 Prozent eine schwere Erkrankung und einen Krankenhausaufenthalt verhindere.

Israels Gesundheitsministerium bestätigt Berichte: Biontech/Pfizer schütze nur noch zu 64 Prozent vor Ansteckung mit Corona. Grund: Delta-Variante. Schutz vor schweren Verläufen jedoch weiterhin hoch: Über 90 Prozent. Etwa die Hälfte der Corona-Infizierten in IL ist geimpft.

Montgomery: Herdenimmunität nicht erreichbar

6.7.2021, 2:52 Uhr – Eine Herdenimmunität gegen Corona ist aus Sicht des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, kurzfristig nicht zu erreichen. Er sagte den Funke-Zeitungen, der Anteil der Geimpften und Genesenen müsse bei 85 Prozent liegen. Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie erklärte, eine Herdenimmunität sei nur erreichbar, wenn auch Kinder und Jugendliche geimpft würden. Die Ständige Impfkommission hat bislang für diese Gruppe keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen.

Mehrere Länder keine Virusvariantengebiete mehr

5.7.2021, 21:37 Uhr – Sechs Länder gelten ab Mittwoch nicht mehr als Virusvariantengebiete – darunter Portugal und Großbritannien mit Nordirland. Damit lockert die Bundesregierung auch die Einreisebeschränkungen. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt die Quarantänepflicht, für alle anderen wird sie verkürzt. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, gelten außerdem Russland, Indien und Nepal ab Mittwoch nicht mehr als Varianten- sondern als Hochinzidenzgebiete. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte entsprechende Schritte bereits vergangene Woche in Aussicht gestellt, weil die Delta-Variante des Virus zunehmend auch in Deutschland vorherrschend werde, eine vollständige Impfung aber auch vor dieser schütze.

Johnson bestätigt Ende der Corona-Maßnahmen in England

5.7.2021, 19:01 Uhr – In England sollen heute in zwei Wochen alle Corona-Maßnahmen beendet werden. Ab dem 19. Juli fallen Abstandsregeln, die Homeoffice-Vorschrift und die Maskenpflicht ebenso weg wie eine Zuschauerbegrenzung bei Großereignissen, bestätigte der britische Premierminister Boris Johnson gerade bei einer Pressekonferenz. Er sagte aber auch, dass die verbindliche Entscheidung erst nach einer weiteren Überprüfung der Pandemie-Daten am kommenden Montag, dem 12. Juli getroffen wird.

England

Trotz Inzidenz von über 300 Johnson: Corona-Maßnahmen in England enden am 19. Juli

Die Corona-Zahlen in Großbritannien steigen wegen der Delta-Variante seit Wochen wieder an. Trotzdem will Premierminister Boris Johnson die Schutzmaßnahmen beenden.  mehr...

RKI setzt wegen Delta-Variante hohes Corona-Impfziel

5.7.2021, 18:22 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat bei den Corona-Impfungen eine höhere Quote als bisher als Ziel benannt. Grund ist die ansteckendere Delta-Variante. Das RKI hat berechnet, dass mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen vollständig geimpft werden sollten und 90 Prozent der Menschen ab 60 Jahren. Sollte diese Quote rechtzeitig erreicht werden, scheine eine ausgeprägte vierte Ansteckungswelle im Herbst und Winter unwahrscheinlich, schreiben die Experten in einem Papier. Allerdings müssten sich die Menschen auch weiterhin an Hygieneregeln halten – also etwa Abstände einhalten und Masken tragen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind aktuell rund 39 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland vollständig geimpft, knapp 57 Prozent haben eine erste Impfung erhalten.

1/3 Um eine ausgeprägte 4. Welle im Herbst/Winter 2021 zu vermeiden, brauchen wir eine #COVID19 -#Impfquote (vollständige Impfung) von mindestens 85% aller 12- bis 59-Jährigen und mindestens 90% aller ab 60 Jahren. 💪🩹 ➡️https://t.co/xibcCXesjd @rki_de https://t.co/0ChM1rDjWi

Altmaier stellt Verlängerung der Corona-Hilfen in Aussicht

5.7.2021, 17:44 Uhr – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat belasteten Branchen eine weitere Verlängerung von Wirtschaftshilfen in Aussicht gestellt. Der CDU-Politiker sagte mit Blick auf die Entwicklung in der Corona-Krise: „Wir beobachten die Entwicklung sehr genau und ich werde als Wirtschaftsminister nicht zögern, rechtzeitig Ende August, wenn die Notwendigkeit sich abzeichnen sollte, auch eine weitere Verlängerung dieser Hilfen auf den Weg zu bringen.

Die Bundesregierung hatte sich vor wenigen Wochen darauf geeinigt, das zentrales Hilfsinstrument, die Überbrückungshilfe III, als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis Ende September 2021 zu verlängern. Natürlich brauche er für eine Verlängerung die Zustimmung seiner Ministerkollegen, sagte Altmaier. „Aber ich bin sehr optimistisch, dass wir denen, die Hilfe brauchen, auch in den nächsten Monaten diese Hilfe ermöglichen können.“ Altmaier verwies vor allem auf die schwierige Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft angesichts von Schließungen.

Baden-Württemberg will 60 Millionen für Luftfilter in Klassenzimmern ausgeben

5.7.2021, 17:27 Uhr – Das Land Baden-Württemberg will im Herbst mit Luftfiltern gegen die Ausbreitung des Coronavirus an Schulen ankämpfen. „Neben den bestehenden Bausteinen wie regelmäßiges Testen, Masken, den eingeübten Hygiene- und Schutzmaßnahmen und gezieltem Impfen schlägt die Landesregierung den Kommunen als Schulträger heute ein Förderprogramm von 60 Millionen Euro vor“, teile Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit wolle das Land die Kommunen bei der Anschaffung mobiler Lüftungsanlagen und CO2-Ampeln zur Hälfte unterstützen.

Die Luftfilter sollen demnach vorrangig in nicht belüftbaren Räumen zum Einsatz kommen sowie in den Klassenstufen 1 bis 6, da deren Schüler bislang noch keinerlei Impfangebot haben. Allerdings ersetzten Luftfilter das Lüften nicht, warnte Kretschmann. Auch das Impfen bleibe unerlässlich.

Spahn schlägt Kioske und Stadien für Impfung vor

5.7.2021, 13:45 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt sich dafür ein, dass mehr Impfangebote im Alltag gemacht werden. Als Beispiele nennt er nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerkreisen im CDU-Bundesvorstand etwa Kioske und Fußballstadien. Die Corona-Lage sei derzeit gut unter Kontrolle, sehr wichtig werde aber der Herbst. Hier hat Spahn zufolge das Offenhalten der Schulen und Kitas oberste Priorität.

Merkel mahnt Vorbereitung für neues Schuljahr an

5.7.2021, 13:32 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angemahnt, dass die Länder für einen sicheren Schulanfang nach den Sommerferien sorgen sollen. Es sei sehr wichtig, dass man die Schulen offen halten könne, sagte Merkel nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerangaben im CDU-Bundesvorstand. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang auch die Förderprogramme für Luftfilter in den Klassenräumen, heißt es. Wichtig seien auch geeignete Tests für Kinder, sagte Merkel und plädierte für ein möglichst gemeinsames Vorgehen der 16 Länder. Das Hauptthema im Sommer sei „impfen, impfen, impfen“.

Stiko: Zu wenige Daten für Impfempfehlung ab 12 Jahren

5.7.2021, 13:06 Uhr – Trotz der Forderungen aus der Politik nach einer generellen Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bleibt die Ständige Impfkommission (Stiko) bei ihrem zurückhaltenden Kurs. Das Gremium nehme „die diversen Forderungen der Politik“ sehr wohl wahr, erklärte Stiko-Mitglied Martin Terhardt. „Wir fühlen uns weiterhin unserem Auftrag als unabhängige ehrenamtliche Kommission zur evidenzbasierten Erarbeitung von Impfempfehlungen verpflichtet.“

Die Stiko beobachte die Datenlage täglich und werde „gerade zu diesem Thema sicher schnell reagieren“, wenn es deutliche Änderungen gebe, betonte Terhardt. Die bisher verfügbaren Daten lieferten jedoch noch keine ausreichenden Beweise für die Sicherheit des Impfstoffs in der Altersgruppe. Im RBB-Inforadio hatte Terhardt am Freitag gesagt: „Mich entsetzt das immer wieder, wie die Politik vorprescht und wissenschaftliche Daten eher ignoriert.“

Bundesregierung gegen Strafen für Impfschwänzer

5.7.2021, 11:50 Uhr – Die Bundesregierung lehnt Strafzahlungen für Impfschwänzer ab, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. „Impftermine sind tatsächlich wertvoll, und es ist wichtig, dass sie genutzt werden.“ Wer seinen Impftermin nicht wahrnehmen könne, solle ihn so früh wie möglich absagen. „Strafen für Menschen, die einen Impftermin nicht wahrnehmen, sieht die Bundesregierung nicht vor.“ Seibert appelliert zudem „mit allem Nachdruck“: „Lassen Sie sich impfen.“ Mit der Impfung schütze man nicht nur sich selbst vor einer Krankheit mit schwerem Verlauf, sondern man schütze auch seine Mitmenschen und seine Familie.

Herzogin von Cambridge in Selbstisolation

5.7.2021, 11:30 Uhr – Die Frau von Prinz William, Kate, begibt sich in Selbstisolation, nachdem sie in der vergangenen Woche Kontakt zu einer später positiv auf Corona getesteten Person hatte. „Ihre Königliche Hoheit hat keine Symptome. Sie befolgt die Richtlinien der Regierung und isoliert sich zu Hause“, teilt der Kensington Palast mit. In der Folge seien Termine der Herzogin von Cambridge abgesagt worden.

Bareiß für temporäre Grenzkontrollen nach Urlaubssaison

5.7.2021, 9.30 Uhr – Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, ist für zeitweise Grenzkontrollen nach der Urlaubssaison. „Wenn die Menschen über die Landesgrenzen einreisen, gibt es derzeit relativ wenig Kontrollen“, sagte der CDU-Politiker RTL/ntv. Es bestehe also keine große Sicherheit, ob jeder die Einreiseverordnung einhalte. „Temporär könnten wir Grenzkontrollen machen – vor allem wenn es wieder höhere Inzidenzwerte gibt“, sagte Bareiß. „Damit hätten wir eine hohe Schutzfunktion, und die Reiserückkehrer würden so keine vierte Welle auslösen.“ Dauerhafte Grenzkontrollen lehnt er aber ab.

Auch FDP gegen Strafen für nicht wahrgenommene Impftermine

5.7.2021, 8:20 Uhr – Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Marco Buschmann, ist gegen Strafen für das Verfallenlassen von Impfterminen. „Staatlicher Zwang mit einem Bußgeld wird nicht helfen“, sagte Buschmann in der ARD. Drohende Geldstrafen könnten die Menschen vielmehr davon abhalten, überhaupt einen Impftermin zu vereinbaren. „Das ist aber das Gegenteil von dem, was wir brauchen. Wir brauchen ja möglichst viele geimpfte Menschen.“ Die Menschen müssten überzeugt werden, dass die Impfung wichtig ist und Freiheiten ermöglicht. „Wer vollen Impfschutz hat, der darf auch nicht mehr tief beschränkt werden.

Spitzenverbände gegen Bußgeld für verstrichene Impftermine

5.7.2021, 4:58 Uhr – Kommunale Spitzenverbände lehnen Geldbußen für Menschen ab, die ihre Impftermine verstreichen lassen. „Anstatt über Strafen nachzudenken, sollten wir uns überlegen, was wir tun können, um die Impfbereitschaft weiterhin hochzuhalten“, sagt der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, der Welt. Der Präsident des Deutschen Städtetages und Leipziger Oberbürgermeister, Burkhard Jung, bezeichnet Sanktionen in dem Bericht als „zweitbeste Lösung“. Die Oppositionspolitiker Wolfgang Kubicki (FDP) und Janosch Dahmen (Grüne)sprechen sich ebenfalls gegen entsprechende Überlegungen in der schwarz-roten Koalition aus.

RKI: Zahl der Neuinfektionen auf stabil niedrigem Stand

5.7.2021, 4:33 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 212 neue Positiv-Tests. Das sind sieben weniger als am Montag vor einer Woche, als 219 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt mit 5,0 gleich wie am Vortag. Eine Person starb im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.031. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,5 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Biden am Nationalfeiertag: Corona-Impfung ist ein patriotischer Akt

5.7.2021, 3:47 Uhr – US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner am Nationalfeiertag mit Nachdruck zur Impfung aufgefordert, um gemeinsam die „Unabhängigkeit“ vom Coronavirus zu erreichen. Im Garten des Weißen Hauses sagte er am Unabhängigkeitstag: Sich impfen zu lassen sei das „Patriotischste“, was die Bürger jetzt tun könnten. „Also bitte: Falls Sie noch nicht geimpft sind, tun Sie es. Tun Sie es jetzt – für sich selbst, für Ihre Lieben, für Ihre Gemeinde, für Ihr Land“, bat der Präsident.

Kassenärzte-Vorsitzender fordert Ende aller Corona-Maßnahmen für Geimpfte

5.7.2021, 0:51 Uhr – Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat das Ende aller Corona-Maßnahmen für vollständig Geimpfte gefordert. Er sagte der Bild-Zeitung, spätestens im September werde für jeden Impfwilligen ein Impfangebot verfügbar sein. Danach müssten nahezu alle Corona-Maßnahmen weg. Der Wegfall der Maßnahmen sei auch wichtig, um die Impfmoral der Bundesbürger hochzuhalten.

Corona-Anstieg in Südafrika und Russland

4.7.2021, 23:27 Uhr – Südafrika und Russland haben einen deutlichen Anstieg der Corona-Infektionen vermeldet. In Südafrika gab das Nationale Institut für Übertragbare Krankheiten mehr als 26.000 neue Fälle innerhalb eines Tages bekannt, der bislang höchste Wert in dem Land. Krankenhäuser verschieben Operationen, bei denen das möglich ist. Russland vermeldete mehr als 25.000 neue Fälle, die höchste Zahl seit Januar.

Steinmeier: Deutschland ist in der Pandemie nicht gescheitert

4.7.2021, 21:16 – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Deutschland ein gutes Zeugnis bei der Corona-Politik ausgestellt. Steinmeier sagte im ZDF-Sommerinterview, bislang sei Deutschland zwar nicht als Weltmeister, aber auch nicht als Klassenletzter durch die Pandemie gekommen. Der erste Corona-Impfstoff sei in Deutschland entwickelt worden. Außerdem habe das Gesundheitssystem unter hohem Stress gestanden und dieser Belastung standgehalten. Steinmeier lobte auch die Wirtschaft, die zwar wegen der Krise im Minus-Wachstum war, die Arbeitslosigkeit sei aber nicht signifikant gestiegen.

Wimbledon: Ab Viertelfinale volle Zuschauerzahl bei Tennis-Turnier

4.7.2021, 14:50 Uhr – Beim Tennis-Turnier in Wimbledon dürfen ab dem Viertelfinale alle Zuschauerplätze auf dem Centre Court und dem Platz Nummer 1 genutzt werden. Somit können allein auf den beiden Plätzen fast 27.000 Menschen die Spiele verfolgen. Das haben die Organisatoren mitgeteilt. Wimbledon gehört wie die Fußball-EM zu den Großveranstaltungen in Großbritannien, bei denen die Wiederzulassung von Zuschauern getestet wird. Daran gibt es Kritik, da die Corona-Infektionszahlen wieder steigen.

We are pleased to announce that Centre and No.1 Court will have 100% capacity crowds for the Quarter-Finals, with Centre also at 100% for the Semi-Finals and Finals. This will make them the first full outdoor stadiums at a UK sporting event since the pandemic began. #Wimbledon

Nach Quarantäne-Verstößen: Polizei in Rom lässt britische Fans nicht zum Viertelfinale

4.7.2021, 14:29 Uhr – 50 englische Fußball-Fans durften wegen Verstößen gegen Quarantäne-Auflagen gestern nicht zum EM-Viertelfinale ihrer Mannschaft in Rom. Die italienische Polizei hatte nach eigenen Angaben die Namen von Flugreisenden mit denjenigen verglichen, die Tickets gekauft hatten. Ihnen wurden die Eintrittskarten für das Spiel gegen die Ukraine entzogen. Um die Ausbreitung der Delta-Variante zu verhindern, gilt in Italien eine fünftägige Quarantäne für Einreisende aus Großbritannien.

Laschet gegen Strafen bei nicht genutzten Impfterminen

4.7.2021, 13:56 Uhr – Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) ist gegen Bußgelder für Menschen, die Impftermine ohne Absage verstreichen lassen. Solidarität erzwinge man nicht durch Strafen, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mehrere Politiker von SPD und Union hatten zuvor solche Maßnahmen gefordert. Kritik kam von Ärztevertretern. Ihrer Ansicht nach sollte es stattdessen Impfanreize geben.

Lauterbach für Bußgeld, Laschet dagegen Impftermin geschwänzt – Politiker streiten über Strafen

Wer einen Impftermin schwänzt, soll eine Strafe bezahlen. Das fordern Politiker von Union und SPD. Jetzt hat sich die Bundesregierung eingeschaltet.  mehr...

19 Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz gemeldet

4.7.2021, 12:54 Uhr – In Rheinland-Pfalz liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter bei 5,2. Seit gestern seien 19 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden, teilte das Landesuntersuchungsamt in Koblenz mit. Es kamen keine weiteren Todesfälle hinzu. Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz bislang knapp 3.900 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Britischer Minister kündigt Aufhebung der Maskenpflicht an

4.7.2021, 10:58 Uhr – In England soll die Maskenpflicht aufgehoben werden. Das hat Wohnungsbauminister Robert Jenrick angekündigt. Schutzmasken würden bald zur „persönlichen Entscheidung“, sagte er dem Sender Sky News. Das Ende der Maskenpflicht ist Teil der weitgehenden Aufhebung der Corona-Maßnahmen am 19. Juli. Die Regierung will diese in den kommenden Tagen bestätigen.

Trotz steigender Infektionszahlen verteidigte Gesundheitsminister Sajid Javid die geplanten Lockerungen. England könne dadurch nicht nur „freier, sondern auch gesünder werden“, schrieb er in einem Gastbeitrag für die Mail on Sunday.

Proteste gegen Brasiliens Präsident Bolsonaro

4.7.2021, 10:11 Uhr – In Brasilien sind in mehr als hundert Städten Menschen gegen die Corona-Politik von Präsident Jair Bolsonaro auf die Straße gegangen. Sie werfen ihm vor, für mehr als 500.000 Corona-Tote mitverantwortlich zu sein und fordern ein Amtsenthebungsverfahren. Allein in der Hauptstadt Sao Paulo haben nach Angaben der Veranstalter mehr als 100.000 Menschen protestiert. Verschiedene Oppositionsparteien haben sich zusammengeschlossen und einen Antrag auf ein sogenanntes „Super-Impeachment“ gegen Bolsonaro eingereicht. Darin sind 120 Anträge auf ein Amtsenthebungsverfahren zusammengefasst. Bolsonaro soll unter anderem unwirksame Medikamente eingekauft und Impfangebote abgelehnt haben.

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 5,0 leicht höher als am Vortag

4.7.2021, 04:24 Uhr - Der seit Wochen anhaltende Rückgang der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat am Sonntag vorläufig ein Ende gefunden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 5,0 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner. Am Samstag war er auf 4,9 gesunken, am Freitag hatte er 5,0 betragen und am Sonntag vergangener Woche 5,7. Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 559 Corona-Neuinfektionen sowie sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert.

Große Mehrheit erwartet schärfere Corona-Maßnahmen im Herbst

4.7.2021, 03:45 Uhr - Trotz fortschreitender Impfkampagne rechnet eine große Mehrheit der Deutschen im Herbst mit steigenden Corona-Infektionszahlen und neuen staatlichen Beschränkungen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 76 Prozent, dass sie einen Anstieg der Infektionszahlen erwarten. 74 Prozent gehen von einer Verschärfung der Maßnahmen gegen die Pandemie im Herbst aus. Nur 16 Prozent meinen, dass es keine neuen Einschränkungen geben wird. Zehn Prozent machten keine Angaben.

Auch Politiker fordern Strafen für „Impfschwänzer“

4.7.2021, 01:05 Uhr - Politiker von SPD und CDU wollen Bürger belangen, die ihre Impftermine nicht wahrnehmen. „Es wäre richtig, wenn es eine Strafe gäbe für diejenigen, die nicht einmal ihren Termin absagen“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der Bild am Sonntag einem Vorabbericht zufolge. „Denn diese Terminausfälle führen dazu, dass wir langsamer impfen, als wir könnten, und dass wir Impfstoff wegwerfen müssen.

Der Unions-Fraktionsvize im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), forderte: „Wer nur zu bequem ist, zum Hörer zu greifen oder mit wenigen Klicks einen Termin abzusagen, sollte für die angefallenen Ausfallkosten aufkommen müssen.“ Ähnlich hatte sich auch schon der Präsident des Berliner Roten Kreuzes, Mario Czaja, im rbb geäußert.

Zypern und Katalonien ab Sonntag Risikogebiete

4.7.2021, 00:49 Uhr - Mit Zypern und der spanischen Region Katalonien stehen ab heute zwei weitere Urlaubsziele auf die Liste der Corona-Risikogebiete. Außerdem gelten nun auch drei weitere Regionen in Spanien und Norwegen als Risikogebiete, wie das Robert Koch-Institut mitgeteilt. Der Schritt hat aber kaum faktische Auswirkungen für Urlauber, da Flugreisende sich ohnehin bei Einreise testen lassen müssen und damit dann die Quarantänepflicht entfällt. Allerdings bedeutet die Einstufung als Risikogebiet, dass das Auswärtige Amt von Reisen dorthin abrät.

Virologin Brinkmann fordert PCR-Tests in Schulen

4.7.2021, 00:06 Uhr - Angesichts der Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante fordert die Virologin Melanie Brinkmann für die Schulen ein neues Testkonzept. Die Professorin vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) spricht sich für den vermehrten Einsatz sogenannter Lollitests oder Gurgeltests aus – anstelle der weniger präzisen Antigen-Schnelltests. „Das spart Kosten und kann per PCR ausgewertet werden“, erklärte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das sei sehr effektiv, wenn es regelmäßig erfolge.

Lollitests und Gurgeltests können auch gruppenweise abgenommen und auf einmal ausgewertet werden, nur bei positivem Ergebnis ist dann eine individuelle Nachtestung nötig.

Tadschikistan führt Corona-Impfpflicht für Erwachsene ein

3.7.2021, 18:29 Uhr - Die autoritär regierte ehemalige Sowjetrepublik Tadschikistan hat eine Impfpflicht für Erwachsende eingeführt. Bürger über 18 Jahre müssen sich ab sofort spritzen lassen, wie der zuständige Stab am Samstag in der Hauptstadt Duschanbe mitteilte. Geimpft werde mit den Präparaten Astrazeneca aus indischer Herstellung und mit dem chinesischen Vakzin Coranavac. Tadschikistan, das mehr als neun Millionen Einwohner hat, verzeichnete am Samstag 21 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie sind es damit nach offiziellen Angaben 13.569 Corona-Fälle und 92 Tote gewesen.

Reutlingen: Nach Brand von Corona-Schnelltest-Pavillon Verdächtige festgenommen

3.7.2021, 15:14 Uhr – Ein Feuer hat in Reutlingen einen Pavillon für Corona-Schnelltests zerstört. Beamte nahmen drei Verdächtige fest, wie die Polizei mitteilte. Der Brand war von einer Zeugin gemeldet worden. Feuerwehrleute löschten die Flammen in der Reutlinger Innenstadt demnach am frühen Samstagmorgen. Verletzte gab es nicht. Die drei Verdächtigen sind zwischen 18 und 32 Jahre alt. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Thailand: „Es war nie so schlimm wie jetzt“

3.7.2021, 14:21 Uhr – In Thailand ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen den dritten Tag in Folge auf einen Rekordwert gestiegen. Die Gesundheitsbehörden meldeten an Samstag mehr als 6200 neue Fälle sowie 41 Tote. Experten warnten vor Engpässen in den Intensivstationen, sollte sich dieser Trend fortsetzen. Rund 90 Prozent der mehr als 271.000 bestätigten Coronavirus-Fälle in Thailand wurden seit Anfang April registriert. Alleine im Juni wurden 992 Todesfälle gemeldet, mehr als 15 mal so viel wie im gesamten Jahr 2020.

In den vergangenen zwei Wochen nahm auch die Zahl der Patienten in den Intensivstationen deutlich zu. Die stellvertretende Leiterin der staatlichen Corona-Behörde, Apisamai Srirangsan, sagte, in Bangkoks Krankenhäusern brauche man dringend Isolierstationen und mehr Intensivbetten. Epidemiologen führten den Anstieg vor allem auf die ansteckendere Delta-Variante zurück, die zuerst in Indien festgestellt worden war.

Polizei nimmt Netzwerk für falsche Corona-Pässe hoch

3.7.2021, 13:39 Uhr – Italienische Ermittler haben mehrere Kanäle und Konten der Chat-App Telegram gesperrt, über die Kriminelle gefälschte Corona-Impfzertifikate angeboten haben. Nach Angaben der Finanzpolizei in Rom wurden Nutzer zu anonymen Marktplätzen im Darknet geleitet. Für die gefälschten Impfnachweise seien dann bis zu 130 Euro in Kryptowährungen verlangt worden. Der Nachweis erleichtert unter anderem das Reisen innerhalb der EU.

Berliner DRK-Chef: Impfterminschwänzer sollen zahlen

3.7.2021, 11:15 Uhr – Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes, Mario Czaja, wirbt dafür, Menschen eine Strafe zahlen zu lassen, wenn sie zu Impfterminen nicht erscheinen. Wer etwa seinen Termin für die Zweitimpfung in einem der Impfzentren ohne Absage verstreichen lasse, könne mit einer Strafzahlung von 25 bis 30 Euro belegt werden, schlug Czaja im Interview mit dem rbb vor. Dies sei teilweise auch bei niedergelassenen Ärzten gängige Praxis. Man erlebe seit Wochen, dass fünf bis zehn Prozent der Menschen mit einem Impftermin sich nicht abmeldeten. Das sei unsolidarisch gegenüber denjenigen, die schneller einen Termin haben wollten.

Immer mehr Impftermine in Baden-Württemberg bleiben ungenutzt

3.7.2021, 8:51 Uhr – Die Situation in den Corona-Impfzentren in Baden-Württemberg hat sich deutlich entspannt. Teilweise bleiben Termine sogar ungenutzt. „Die Lage hat sich gedreht“, heißt es zum Beispiel beim Landratsamt Ravensburg. Bis Sonntag seien im Kreisimpfzentrum noch bis zu 1.000 Impftermine für eine Corona-Erstimpfung zu vergeben, so eine Sprecherin. Auch im Kreisimpfzentrum Meßstetten (Zollernalbkreis) werden Termine nicht in Anspruch genommen. Die Zahl der Impfungen nehme zwar nicht ab. „Aber wir haben mehr Impfstoff und könnten mehr impfen“, so eine Sprecherin des zuständigen Landratsamtes. Die beiden Karlsruher Impfzentren werden nach Angaben der Stadt derzeit nur mit knapp 50 Prozent der ursprünglich geplanten Auslastung betrieben.

Sieben-Tage-Inzident sinkt unter 5

3.7.2021, 8:48 Uhr – Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist unter fünf Fälle pro 100.000 Einwohner gefallen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 4,9. Am Freitag hatte er bei 5,0 gelegen und am Samstag vergangener Woche bei 5,9.

Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 671 Corona-Neuinfektionen sowie 16 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 3.730.353, die Zahl der Corona-Toten beträgt 91.023. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit etwa 3.627.800 an.

Spahn: Genügend Impfstoff für Umsetzung der Stiko-Empfehlung

3.7.2021, 2:25 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) umgesetzt werden kann. Sie sieht vor, dass Menschen, die eine erste Impfdosis von Astrazeneca bekommen haben, künftig als zweite Dosis Biontech oder Moderna, also einen mRNA-Impfstoff, erhalten. Damit soll auch die schnelle Ausbreitung der Delta-Variante in Schach gehalten werden. Spahn erklärte, dass ausreichend Impfdosen vorhanden seien. Auch für eine mögliche dritte Impfung im Herbst würde der Impfstoff reichen. „Wir werden ausreichend Impfstoff haben, um für alle Empfehlungen gewappnet zu sein“, betonte Spahn. Die Hausärzte hatten zuvor den Kurswechsel der Stiko kritisiert, weil sie dadurch viel größeren Aufwand hätten. Denn viele Menschen wollten ihre Termine jetzt vorziehen und sich noch vor den Sommerferien impfen lassen.

Zoo in Kalifornien lässt seine Tiere impfen

3.7.2021, 0:37 Uhr – Der Zoo im kalifornischen Oakland hat seine Tiger, Bären und Pumas gegen Covid-19 geimpft. Als nächstes sind Affen, Fruchtfledermäuse und Schweine an der Reihe. Die Tiere erhalten einen experimentellen Impfstoff des US-Herstellers Zoetis. Bisher hatte der Zoo auf Abstand, Barrieren und Schutzkleidung bei den Mitarbeitenden gesetzt, um die Tiere vor einer Infektion zu schützen. Coronainfektionen wurden schon bei einigen Tierarten nachgewiesen. Im Januar waren beispielsweise im Zoo von San Diego acht Gorillas positiv getestet worden. Sie hatten aber nur milde Symptome - Husten, Müdigkeit und Verstopfung - und haben sich nach Angaben des Zoos alle wieder erholt.

Drei Clubs in BW öffnen im Rahmen eines Modellprojekts

2.7.2021, 23:30 Uhr – Endlich wieder tanzen und feiern - wenn auch nur in ausgewählten Clubs. Nach 15 Monaten Corona-Pause öffnen dieses Wochenende drei Diskotheken in Baden-Württemberg wieder für Besucher. Das Ganze ist Teil eines Modellprojekts von dem sich Baden-Württembergs Gesundheitsministerium Erkenntnisse zum Übertragungsrisiko des Coronavirus bei Veranstaltungen erhofft. Mit dabei sind zwei Clubs in Ravensburg und einer in Mannheim. Insgesamt können laut Veranstaltern bis zu 1.200 Gäste kommen.

Delta-Variante setzt Afrika heftig zu

2.7.2021, 20:42 Uhr – Die Delta-Variante des Coronavirus sorgt für rapide steigende Fallzahlen in Afrika. Das berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Tempo und Ausmaß der dritten Welle auf dem Kontinent seien mit nichts vergleichbar, „das wir vorher gesehen haben“, sagte Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektorin für Afrika. Die Zahl der Infektionen, Krankenhauseinweisungen und Todesfälle steige gleichermaßen. Weniger als zwei Prozent von Afrikas Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen haben zumindest eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Brennpunkt der neuen Welle sei Südafrika. Dort verdoppeln sich die Fallzahlen alle drei Wochen, teilte die WHO weiter mit.

Von der Leyen: „Sorge wegen der Delta-Variante“

2.7.2021, 19:39 Uhr – Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich immer schneller aus. Deswegen hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eindringlich für Impfungen geworben. „Wir machen uns Sorgen wegen der Delta-Variante, sie wird die (Zahl der) Infektionen erhöhen“, sagte sie bei einem Besuch in Litauen. Die Schwere der Infektion könne jedoch durch Impfungen und Hygienemaßnahmen reduziert werden.

Bundesregierung erweitert Liste der Corona-Risikogebiete

2.7.2021, 18:40 Uhr – Die Bundesregierung hat die Liste der Corona-Risikogebiete erweitert. Ab Sonntag gelten Zypern und die spanische Region Katalonien – mit der Metropole Barcelona – als Risikogebiet. Das teilte das Robert-Koch-Institut mit. Neu auf der Liste sind auch die spanische Region Kantabrien und die norwegischen Regionen Agder und Rogaland. Wer von dort nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital registrieren. Zudem wird ein negativer Corona-Test, ein Impfzertifikat oder ein Genesenen-Nachweis benötigt.

BW und RLP setzen Stiko-Empfehlung um

2.7.2021, 17:37 Uhr – Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz setzen die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für sogenannte Kreuzimpfungen um. Das heißt: Wer eine Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen hat, soll künftig als Zweitimpfung einen der beiden mRNA-Impfstoffe erhalten, also Biontech oder Moderna. Das baden-württembergische Sozialministerium hat angekündigt, übers Wochenende die Verteilung von Impfterminen und Impfstoffen neu zu koordinieren. Auch Rheinland-Pfalz will laut Landesimpfkoordinator Daniel Stich (SPD) die Empfehlung der Stiko ab Montag umsetzen.

Karliczek warnt vor Corona-Ausbrüchen in Schulen

2.7.2021, 16:57 Uhr – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) warnt wegen der grassierenden Delta-Variante vor größeren Corona-Ausbrüchen in Klassenzimmern nach den Sommerferien. Dem Spiegel sagte sie, je nach Pandemielage könnte es weiterhin erforderlich sein, in den Schulen Masken zu tragen. Auch Hygieneregeln und Tests würden dann noch immer eine große Rolle spielen. Wechselunterricht im Herbst lehnt die CDU-Politikerin aber ab. Der Präsenzunterricht sei für die allermeisten Kinder und Jugendlichen die beste Unterrichtsform.

Merkel stellt Lockerungen der Einreisebedingungen für Briten in Aussicht

2.7.2021, 16:05 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angekündigt, dass die Einreisebestimmungen für Briten nach Deutschland in absehbarer Zeit gelockert werden. Das soll für Personen gelten, die zwei Impfungen erhalten haben, erklärte sie nach Beratungen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson nahe London. Einen genauen Zeitpunkt für die Lockerungen nannten die beiden nicht. Die Kanzlerin verwies auf steigende Neuinfektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus. Bisher wird Großbritannien wegen der Mutation noch als Virusvariantengebiet eingestuft.

Hilfsorganisationen befürchten katastrophale Corona-Welle in Afrika

2.7.2021, 13:16 Uhr – Rotes Kreuz und Roter Halbmond befürchten eine möglicherweise katastrophale Corona-Welle auf dem afrikanischen Kontinent. Mehrere ost- und südafrikanische Länder verzeichneten einen besorgniserregenden Anstieg der Fälle, so die Föderation der beiden internationalen Hilfsorganisationen. Der jetzige Aufwärtstrend der Infektionen sei teilweise das Ergebnis unzureichender Finanzierung. Bislang hätten die Länder erst rund die Hälfte der Gelder zum Kampf gegen Covid-19 erhalten. Die Mittel seien fast aufgebraucht. Zudem habe nur rund ein Prozent der Bevölkerung den vollen Impfschutz.

Länder wollen Stiko-Empfehlung zur Zweitimpfung umsetzen

2.7.2021, 12:41 Uhr – Die Länder wollen ab sofort die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) umsetzen, nach einer Erstimpfung mit Astrazeneca als zweite Dosis ein anderes Präparat zu verabreichen: von Biontech oder Moderna. Eine derartige Kombination von Impfstoffen sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen „besonders wirksam“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Sie biete einen „sehr, sehr hohen Impfschutz“.

.@jensspahn zu der angekündigten #STIKO-Empfehlung, alle mit #AstraZeneca begonnenen Impfserien mit einem #mRNA-Impfstoff abzuschließen: „Wir haben genug mRNA-Impfstoff, um diese Empfehlung umzusetzen.“

Australien verschärft Einreisebestimmungen

2.7.2021, 9:23 Uhr – Wegen mehrerer Delta-Varianten-Ausbrüche verschärft Australien seine Einreisebestimmungen. Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, dürfen statt 6.000 Passagieren ab Mitte Juli nur noch 3.000 pro Woche einreisen, sagte Ministerpräsident Scott Morrison. Australien ist vergangene Woche erneut in den Lockdown gegangen. Das Land fährt eine Null-Covid-Strategie.

Virusausbruch auf Lebensmittelmarkt in Taiwan

2.7.2021, 9:02 Uhr – Taiwan meldet einen Virus-Ausbruch auf einem Lebensmittelgroßmarkt in der Hauptstadt Taipeh. Die Behörden geben 98 inländisch übertragene Neuinfektionen bekannt, davon 41 nachgemeldete Ansteckungen von dem Markt. Sie versuchen, den Virus-Ausbruch dort durch Massentests und Quarantäne-Maßnahmen einzudämmen. Der Markt sei für drei Tage geschlossen worden, sagte Gesundheitsminister Chen Shih Chung. Nach einem Anstieg Mitte Mai stabilisierten sich die Corona-Zahlen zuletzt und sind immer noch vergleichsweise niedrig. Insgesamt sind in Taiwan 14.911 Positiv-Tests und 676 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus registriert.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 5,0

2.7.2021, 7:40 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 649 Corona-Neuinfektionen. Das sind 125 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 5,0 von 5,1 am Vortag, vor einer Woche lag sie bei 6,2. 69 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.007. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,72 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Kanzleramtsminister glaubt nicht an weiteren Lockdown im Herbst

2.7.2021, 5:00 Uhr – Kanzleramtsminister Helge Braun glaubt nicht an einen weiteren Lockdown im Herbst. „Solange die Impfungen gut wirken, kommt ein Lockdown zulasten derer, die vollständig geimpft sind, nicht in Frage. Viele Bereiche, die in der Vergangenheit komplett geschlossen waren, müssen für diesen großen Teil der Bevölkerung geöffnet bleiben“, sagt Braun dem Nachrichtenradio MDR Aktuell. Der Kanzleramtsminister kündigte an, dass die Bundesregierung künftig nicht allein auf die Inzidenzwerte schauen werde. Das Thema Krankenhausaufnahmen würde in der Statistik in Zukunft stärker in den Mittelpunkt gestellt werden.

Johnson und Johnson: Impfstoff soll sehr wirksam gegen Delta-Variante sein

2.7.2021, 4:55 Uhr – Das amerikanische Vakzin von Johnson und Johnson zeigt nach Angaben des Unternehmens eine hohe Wirksamkeit gegen die Delta-Variante des Coronavirus. Wie das Unternehmen in einer Erklärung mitteilt, sei der Impfstoff zu 85 Prozent gegen die neue Mutante wirksam. Daten hätten gezeigt, dass die Immunisierung mindestens acht Monate anhalten würde.

Esken fordert dauerhaften Rechtsanspruch auf Homeoffice

2.7.2021, 4:40 Uhr – Die Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, fordert einen dauerhaften Rechtsanspruch für Arbeitnehmer auf das Homeoffice. „Grundsätzlich sollen Beschäftigte bei einer Fünf-Tage Woche mindestens 24 Tage im Jahr mobil oder im Homeoffice arbeiten können, wenn es die Tätigkeit erlaubt“, sagte sie der Augsburger Allgemeine. Das Homeoffice habe während der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen und die Arbeitswelt vieler Menschen verändert. Es bedürfe deswegen einer gesetzliche Regelung, da auch hier Arbeits- und Ruhezeiten sowie ein Recht auf Nichterreichbarkeitszeiten gelten müssten.

Neue Lockerungen in Rheinland-Pfalz machen Großveranstaltungen möglich

2.7.2021, 4:49 Uhr – In Rheinland-Pfalz sind jetzt unter anderem wieder Großveranstaltungen mit bis zu 5.000 Besuchern möglich. Auch Clubs und Diskotheken dürfen wieder öffnen - generell sind wieder mehr Kontakte erlaubt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte, wegen der sinkenden Inzidenzen und der steigenden Impfquote seien weitere Öffnungsschritte möglich.

Mainz

Neue Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz Kein Lockdown, aber mehr Einschränkungen für Ungeimpfte

In Rheinland-Pfalz gelten neue Corona-Regeln, die als „2G+“ bezeichnet werden. Es soll keinen Lockdown mehr geben aber mehr Einschränkungen für Ungeimpfte und ein Stufen-Warnsystem.  mehr...

Kultusminister-Präsidentin: Schulschließungen nur als letzte Maßnahme

2.7.2021, 3:52 Uhr – Falls es im Herbst zu einer vierten Corona-Welle kommt, sollen Schulen nur im äußersten Notfall geschlossen werden. Das fordert die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst. Die SPD-Politikerin sagte den Funke-Zeitungen, sie lehne es ab, dass bei steigenden Zahlen im Herbst zuerst über Einschränkungen in Schulen diskutiert werde. Die langen Schließungen in der Vergangenheit hätten Folgen für Kinder und Jugendliche gehabt, nicht nur im fachlichen, sondern auch im psychosozialen Bereich, so Ernst.

Erstmals genug Corona-Impfstoff für Arztpraxen in Deutschland

2.7.2021, 3:12 Uhr – Deutschlands Arztpraxen dürften in der kommenden Woche erstmals die Menge Corona-Impfstoff geliefert bekommen, die sie bestellt haben. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Praxen hätten mit bundesweit rund 2,3 Millionen bestellten Dosen weniger Impfstoff angefordert als bereitstehe. Die Praxen müssten aber auch in der Zukunft zuverlässig beliefert werden. Der Andrang in den meisten Arztpraxen sei ungebrochen groß, so Gassen. Viele Praxen seien noch dabei, die langen Wartelisten abzuarbeiten.

Portugal verhängt nächtliche Ausgangssperre

1.7.2021, 18:15 Uhr – In Portugal werden coronabedingt in einigen Städten nächtliche Ausgangssperren ab 23 Uhr verhängt. Betroffen davon sind unter anderem auch Lissabon und Porto. Das teilte die Regierung mit und begründet den Schritt mit weiter steigenden Infektionszahlen. Man könne unter keinen Umständen behaupten, die Pandemie sei unter Kontrolle, warnte Kabinettsministerin Mariana Silva Vieira auf einer Pressekonferenz.

ARD-Deutschlandtrend: Zwei Drittel befürchten vierte Welle

1.7.2021, 18:00 Uhr – Fast zwei Drittel der Deutschen befürchten laut ARD-Deutschlandtrend in den nächsten Wochen eine neue Corona-Welle. In der Umfrage haben 62 Prozent Sorgen vor einer Verschärfung der Lage geäußert; 64 Prozent sind wegen neuer Mutationen wie der Delta-Variante besorgt. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen ist die Angst dagegen vergleichsweise gering. 27 Prozent der Befragten befürchten, dass sie oder ihre Familie sich jetzt mit Corona anstecken könnten.

Stiko empfiehlt Kreuzimpfung

1.7.2021, 16:33 Uhr – Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat wegen der sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus ihre Impfempfehlung angepasst. So sollen diejenigen, die eine erste Dosis Astrazeneca erhalten haben, künftig unabhängig vom Alter ihre Zweitimpfung mit Biontech oder Moderna erhalten, teilte die Stiko mit. Der Abstand zwischen erster und zweiter Dosis solle mindestens vier Wochen betragen. Die Stiko betonte, es sei wegen der ansteckenderen Delta-Variante wichtig, die zweite Impfstoffdosis zeitgerecht wahrzunehmen.

Spahn: Delta-Variante bald die vorherrschende in Deutschland

1.7.2021, 12:40 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet, dass die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus noch im Juli die dominante Variante in Deutschland sein wird. Bis zu 80 Prozent der Neuinfektionen könnte die Variante in den nächsten Wochen ausmachen. Es sei wichtig, dass hohe Impftempo aufrechtzuerhalten. Er rief zudem Reiserückkehrer dazu auf, sich regelmäßig testen zu lassen. An die Bundesländer gerichtet sagte Spahn, die Schulträger müssten Luftreinigungsfilter einbauen – der Bund unterstütze diese, könne aber selbst keine Filter in Schulen einbauen.

WHO warnt vor neuer Corona-Welle in Europa

1.7.2021, 11:40 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation WHO mahnt zu anhaltender Vorsicht in der Pandemie und warnt vor der Gefahr einer weiteren Corona-Welle in Europa. Nach einem mehrwöchigen Rückgang sei die Zahl der neuen Fälle in der vergangenen Woche wieder um zehn Prozent gestiegen, angetrieben durch Reisen, Menschenansammlungen und der Lockerung von Kontaktbeschränkungen, sagt WHO-Europachef Hans Kluge. „Es wird eine neue Welle in der Region Europa geben, wenn wir nicht diszipliniert bleiben.

Konkret nannte die WHO die Fußball-EM als Pandemie-Treiber. Das Zusammentreffen vieler Fans aus verschiedenen Ländern in den Stadien, aber auch beim Public Viewing in Kneipen und Bars treibe das Infektionsgeschehen wieder in die Höhe.

Europa

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Die Fußball-Europameisterschaft ist mit einem Jahr Verspätung wegen Corona gestartet. Wir halten dich mit allen wichtigen News in unserem EM-Ticker auf dem Laufenden.  mehr...

Spahn warnt: Gesundheitsämter kontrollieren Auflagen von Einreisenden per Flugzeug

1.7.2021, 11:03 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betont, dass die Auflagen für Einreisende über den Luftweg von den Gesundheitsämtern bis hin zur Verhängung von Bußgeldern kontrolliert werde. Dazu hätten die Ämter ausreichend Kapazität, weil bei dem zurzeit niedrigen Infektionsgeschehen relativ wenig Kontaktverfolgung erforderlich sei. So gebe es derzeit in Deutschland lediglich 12.000 aktive Fälle einer Coronavirus-Infektion. Zu Hochzeiten habe die Zahl bei 400.000 gelegen.

Spahn: Schulen und Kitas so lange wie möglich offen halten

1.7.2021, 10:41 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert an die Länder mit Blick auf den Herbst, Schulen und Kitas so lange wie möglich geöffnet zu halten. Kinder und Jugendliche hätten es nach den vergangenen Monaten verdient, dass dies die oberste Verantwortung sei, sagte Spahn in Berlin. In diesem Zusammenhang mahnt er die Schulträger in den Ländern, für den Einbau von Luftfiltern in Klassenräumen zu sorgen. Der Bund unterstütze dies nach bestem Wissen und Gewissen, vor allem finanziell. Aber: „Das Einbauen von Filtern in Schulen, das kann der Bund nicht.

Spahn plant nicht mit Curevac

1.7.2021, 10:20 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant im kommenden Jahr offenbar nicht mehr mit dem Corona-Impfstoff des Tübinger Herstellers Curevac. Das meldet das Handelsblatt. In einem Bericht über die geplante Impfstoffbeschaffung vom Gesundheitsministerium werde Curevac nicht genannt. Eine abschließende Studie hat Curevac nach Unternehmensangaben eine Wirksamkeit von 48 Prozent bescheinigt.

Nachfrage nach Coronatests geht zurück – BW schließt Teststellen

1.7.2021, 8:04 Uhr – Mehr Geimpfte, Lockerungen und sinkende Infektionszahlen – in Baden-Württemberg scheint die Nachfrage nach kostenlosen Corona-Schnelltests zurück zu gehen. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) werden in diesen Tagen viele Abstrichstellen geschlossen.

Baden-Württemberg

Auswirkungen des niedringen Infektionsgeschehens Nachfrage nach Coronatests geht zurück - landesweit schließen Teststellen

In Baden-Württemberg scheint der Andrang an den Coronavirus-Teststationen zurückzugehen. Das hat Folgen - obwohl die Delta-Variante auf dem Vormarsch ist.  mehr...

RKI: Bundesweite 7-Tage-Inzidenz bei 5,1

1.7.2021, 7:15 Uhr – Die Corona-Zahlen in Deutschland entwickeln sich weiter positiv. Das Robert-Koch-Institut meldet heute früh eine bundesweite 7-Tage-Inzidenz von 5,1 – vor einer Woche lag sie noch bei 6,6. Binnen eines Tages haben sich etwa 890 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Am Donnerstag vor einer Woche waren es noch etwas mehr als 1000

Bundesregierung will Studenten Impfangebote machen

1.7.2021, 6:48 Uhr – Die Bundesregierung will jungen Erwachsenen wegen der schnellen Ausbreitung der Delta-Variante zügig Impfangebote machen. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) kündigte in mehreren Zeitungsinterviews Impfungen an Universitäten an. Bund und Länder hätten abgesprochen, Studierenden entsprechende Angebote zum Semesterstart im Herbst zu machen. Außerdem hofft Braun, dass die Ständige Impfkommission ihre Zurückhaltung bei einer Impfempfehlung für Jugendliche aufgibt. Gleichzeitig betonte der CDU-Politiker, dass es keinen Impfzwang für Schülerinnen und Schüler geben werde.

Bundesregierung: Keine Reisewarnung mehr für Risikogebiete

1.7.2021, 4:47 Uhr – Die Bundesregierung rät nicht mehr grundsätzlich von touristischen Reisen ins Ausland ab. Die Reisewarnung für mehr als 80 Staaten, die ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiet eingestuft sind, wird aufgehoben. Corona-Risikogebiete sind diejenigen Gebiete, bei denen die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 200 liegt. Darunter fallen die gesamte Türkei sowie Urlaubsgebiete in Spanien und Kroatien. Von Reisen in Hochinzidenzgebiete – also mit Inzidenzen über 200 – und Virusvariantengebiete rät die Bundesregierung weiterhin ab.

Kassenarzt-Chef warnt vor Panikmache wegen Delta-Variante

1.7.2021, 2:26 Uhr – Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus vor Panikmache gewarnt. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Gassen, es sei unverantwortlich, immer wieder mit Endzeitszenarien zu operieren. Delta sei zwar ansteckender, aber nicht wesentlich gefährlicher. Die Delta-Variante wird nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts bald mehr als die Hälfte der Neuinfektionen in Deutschland ausmachen. Schon ab dieser Woche dürfte der Anteil aber auf mindestens 50 Prozent ansteigen.

Corona-Lockerungen in weiteren Urlaubsregionen

1.7.2021, 0:40 Uhr – In mehreren Urlaubsländern werden die Corona-Regeln gelockert. In Österreich dürfen nach Cafés und Restaurants auch Diskotheken und Clubs wieder öffnen. In der Türkei entfallen die sonntäglichen und nächtlichen Ausgangssperren. Die thailändische Urlaubsregion Phuket will geimpfte Touristen wieder ohne Quarantäne auf die Ferieninseln lassen.

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 24. September, 03:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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