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Hans Liedtke (Foto: SWR3)

So großzügig? US-Präsident Donald Trump verteilt versehentlich Schecks an Österreicher und an mehr als eine Million Tote. Das Geld sollte eigentlich die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in den USA bekämpfen. Grund könnte eine Datenpanne sein.

Mehr als 100 solcher Schecks über jeweils 1.200 Dollar (rund 1.000 Euro) sind nach Angaben des ORF inzwischen bei Banken eingelöst worden.

Linzer Rentner freut sich über Cash

Zu den Empfängern zählt auch ein Rentner aus Linz in Oberösterreich, der für kurze Zeit in den USA gearbeitet hatte. Er habe zuerst an einen schlechten Scherz geglaubt, schilderte der Mann in der ORF-Nachrichtensendung ZiB2. Die Bank habe die Echtheit des Schecks aber überprüft, und wenig später habe er das Geld auf dem Konto gehabt.

Schecks gingen auch an über eine Million Tote

Grund des Geldsegens könnte eine Datenpanne bei den amerikanischen Behörden sein. US-Bürger mit einem Jahresgehalt von bis zu 75.000 Dollar erhielten Schecks von 1.200 Dollar, berufstätige Paare mit einem Gehalt bis 150.000 Dollar entsprechend 2.400 Dollar. Irrtümlich gingen auch Zahlungen an mehr als eine Million Tote.

Offenbar hatten das Finanzministerium und die Steuerbehörde vor dem Verschicken der Hilfe-Schecks nicht ihre Daten mit den Verstorbenenmeldungen der Sozialversicherungsbehörde abgeglichen.

Das Geld wird jedenfalls im Fall des Rentners aus Linz zu einem guten Teil in die USA zurückfließen. Sollten die Reisebeschränkungen wieder fallen, werde er dort endlich mal wieder Urlaub machen, kündigte er an.

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