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Russland versucht weiter, die Ukraine einzunehmen: Während die Welt den Einmarsch verurteilt, zerstören russische Truppen Städte und Infrastruktur. Alle Infos dazu.

Ukraine setzt russische Truppen im Süden unter Druck

Die Ukraine geht nach eigenen Angaben im Süden des Landes verstärkt gegen russische Truppen vor. Diese gerieten dadurch zunehmend unter Druck. Marius Reichert berichtet:

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Ukraine setzt russische Truppen im Süden unter Druck

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Bundesamt gegen längere Akw-Laufzeiten

Die Atomkraftwerke in Deutschland sollten nach Ansicht des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung nicht länger laufen als geplant. Amtspräsident Wolfram König schreibt in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, eine solche Abschätzung müsse nicht nur die Sicherheit der Atomkraftwerke berücksichtigen, sondern auch die Entsorgung der radioaktiven Abfälle. In beiden Fällen seien die gesamtgesellschaftlichen Kosten für einen Weiterbetrieb der Anlagen erheblich. Dass wie geplant bis 2031 über ein Atommüll-Endlager entschieden wird, hält König für unrealistisch.

Wegen der aktuellen Energiekrise infolge des Ukraine-Krieges wird darüber diskutiert, die drei letzten Atomkraftwerke nicht wie geplant Ende des Jahres abzuschalten. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) schließt einen kurzfristigen Weiterbetrieb des bayerischen Kraftwerks Isar 2 nicht aus – falls beim laufenden Stresstest zur Energiesicherheit herauskomme, dass Bayern sonst ein ernsthaftes Strom- beziehungsweise Netzproblem habe.

Sicherheitsrisiken und Atommüll Bundesamt gegen längere AKW-Laufzeiten

Der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung hat längere AKW-Laufzeiten abgelehnt, die Leiterin der Abteilung Nukleare Sicherheit vor weiterem Atommül…  mehr...

Schneider für Übergewinnsteuer statt Gasumlage

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, hat kein Verständnis für die geplante Gasumlage. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er, es könne nicht angehen, dass Krisengewinner auch noch von jedem Einkaufsrisiko freigestellt würden. Er fordere anstelle der Gasumlage eine Übergewinnsteuer für Unternehmen, die mit Krieg und Krisen außergewöhnlich hohe Erträge erwirtschaftet hätten und weiter erwirtschaften würden.

FDP schlägt Bonus für Hartz-IV-Sparer vor

Wegen steigender Energiekosten schlägt die FDP einen Bonus für Hartz-IV-Empfänger vor, die Heizkosten sparen. Wer weniger Gas verbrauche als in den Vorjahren, soll nach dem Willen von Fraktionsvize Lukas Köhler einen Teil der gesparten Kosten ausgezahlt bekommen. Im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland verwies Köhler darauf, dass Hartz-IV-Empfänger keinen Sparanreiz hätten, weil die Heizkosten das Jobcenter trage.

Ex-CIA-Chef hält Sieg der Ukraine für „immer wahrscheinlicher“

Der ehemalige Chef des US-Auslandsgeheimdiensts CIA David Petraeus hält die Chancen der Ukraine auf einen Sieg im Krieg gegen Russland nach eigenen Angaben für hoch. Es scheine „immer wahrscheinlicher, dass die ukrainischen Streitkräfte einen Großteil, wenn nicht sogar alle Gebiete zurückerobern könnten, die in den letzten Monaten von den russischen Streitkräften eingenommen wurden“, sagte Petraeus, der lange einer der ranghöchsten US-Generäle war, der Bild-Zeitung.

Voraussetzung für einen ukrainischen Erfolg sei indes, dass die Nato „und andere westliche Staaten“ weiter „Ressourcen im derzeitigen Tempo bereitstellen“, sagte Petraeus. In diesem Fall wären die ukrainischen Streitkräfte nach Ansicht des Generals in der Lage, „weitere russische Vorstöße zu stoppen“ und damit zu beginnen, „die seit dem 24. Februar von den Russen eroberten Gebiete zurückzuerobern“.

In diesen Grafiken zeigt das Washingtoner Institute for the Study of War jeweils zum Großklicken die Lage in den einzelnen Kampfabschnitten:

Here are the July 29 control-of-terrain maps for #Russia's invasion of #Ukraine from @TheStudyofWar and @criticalthreats. Interactive Map: https://t.co/tXBburiWEN https://t.co/GjxtsKQeLC

Angriff auf Kriegsgefangene: Selenskyj spricht von „unmenschlichen Monstern“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Tötung Dutzender Kriegsgefangener in einem Lager im Gebiet Donezk verurteilt und Russland dafür verantwortlich gemacht. Es handele sich um ein „absichtliches Kriegsverbrechen“, für das es „Vergeltung“ geben werde, sagte er später noch in seiner abendlichen Videobotschaft. Mehr als 50 ukrainische Verteidiger seien auf zynische Weise ermordet worden.

Russland wiederum gab der Ukraine die Schuld an dem Angriff. Demnach soll das Gebäude mit den Gefangenen mit einem von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfer vom US-Typ Himars beschossen worden sein.

Selenskyj dagegen sprach von einem „Terroranschlag, der von russischen unmenschlichen Monstern in Oleniwka“ verübt worden sei.

Es ist noch unklar, was beim Angriff auf das Gefängnis in Oleniwka wirklich passierte. Doch ein Angriff auf Gefängnis mit eigenen Gefangenen, wovon die Ukraine sicher wusste, macht Null Sinn. Moskau sagt HIMARS, die sind aber viel zu genau, um das Gefängnis zufällig zu treffen.

Blinken: Hatte „offenes“ Gespräch mit Lawrow über Gefangene

Erstmals seit Beginn des Ukraine-Krieges im Februar haben die Außenminister der USA und Russlands direkt miteinander gesprochen. „Wir hatten ein offenes und direktes Gespräch über ein Angebot, wie die in Russland inhaftierte US-Basketballerin Brittney Griner und der ebenfalls in Haft sitzende US-Staatsbürger Paul Whelan freigelassen werden könnten“, erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Freitag in Washington.

Er habe dem russischen Außenminister Sergej Lawrow außerdem gesagt, dass die Welt „niemals“ eine Annexion ukrainischer Gebiete akzeptieren werde.

US-Außenminister Blinken Ein "offenes" Telefonat mit Lawrow

Nach monatelanger Funkstille haben US-Außenminister Blinken und sein russischer Amtskollege Lawrow miteinander gesprochen. Es sei ein "offenes und direktes Gespräch" gewesen - übe…  mehr...

Ukrainische Geheimdienste: Kriegsgefangenenlager wurde gezielt gesprengt

Nach dem Angriff auf ein Kriegsgefangenenlager in der Ostukraine gehen die ukrainischen Geheimdienste von einer gezielten Sprengung durch russische Kräfte aus. Es soll Dutzende Tote geben. „Die Explosionen ereigneten sich in einem neu errichteten Gebäude, das speziell für die Gefangenen aus Azovstal hergerichtet wurde“, behauptete der ukrainische Militärgeheimdienst in einer Mitteilung vom Freitag.

Azovstal ist das Stahlwerk in Mariupol, in dem sich die ukrainischen Soldaten verschanzt hatten, bevor sie aufgaben und in russische Gefangenschaft kamen.

Krieg gegen die Ukraine Vorwürfe nach Angriff auf Gefängnis

In der Region Donezk ist offenbar ein Gefängnis für ukrainische Kriegsgefangene angegriffen worden, viele sollen tot sein. Kiew wirft Moskau vor, damit Folter verschleiern zu woll…  mehr...

Habeck: Hohe Energiepreise können Gesellschaft spalten

Bundeswirtschaftsminister und Vize-Kanzler Robert Habeck hält eine Spaltung der Gesellschaft im Zuge der sprunghaft gestiegenen Energiekosten nicht für ausgeschlossen. Die hohen Preise seien für viele Bürger eine Bedrohung, mit der die Sorge vor einem Abstieg einhergehe, sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Bitterfeld.

Die Spaltung der Gesellschaft könne kommen. „Aber sie muss eben nicht entstehen.“ Die Bundesregierung jedenfalls sei entschlossen, finanziell gegenzuhalten und dafür zu sorgen, dass Deutschland sozial geeint bleibe. Die Geschlossenheit sei jetzt die Aufgabe der Stunde.

Habeck erklärt Energiekurs "Buh"-Rufe auf der Sommertour

Wirtschaftsminister Habeck war gekommen, um seine Energiepolitik zu erklären. Aber in Bayreuth und in Schleusingen schallten ihm "Buh"-Rufe entgegen. Persönliche Nachteile will hi…  mehr...

Ukrainerin leitet EM-Finale am Sonntag

Die Ukrainerin Kateryna Monzul leitet am Sonntag das Finale der Europameisterschaft der Damen zwischen England und Deutschland. Das gab die UEFA bekannt. Eine ihrer Assistentinnen kommt ebenfalls aus der Ukraine. Die Entscheidung des Verbandes wird als politisches Zeichen gewertet: Monzul war einige Wochen nach Kriegsausbruch in der Ukraine nach Italien geflohen. In ihrer Heimat leitete sie auch schon Spiele der ersten Männerliga.

Ukraine startet Ermittlungen wegen mutmaßlichen Angriffs auf Gefängnis

Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine hat ein Ermittlungsverfahren wegen des mutmaßlichen Beschusses des Gefängnisses Oleniwka in der Region Donezk eingeleitet. Das teilte sie auf ihrem Telegram-Kanal mit. Sie wirft Russland vor, für den Angriff verantwortlich zu sein, bei dem mindestens 40 Menschen getötet worden seien. Zudem seien mindestens 130 Menschen verletzt worden, hieß es von der Generalstaatsanwaltschaft weiter. Russland sowie pro-russische Separatisten werfen hingegen der Ukraine vor, das Gefängnis beschossen zu haben, in dem sich ukrainische Kriegsgefangene befunden haben sollen, darunter Kämpfer, die wochenlang in dem Asow-Stahlwerk in Mariupol ausgeharrt hatten.

Auch das russischen Außenministerium appellierte an den Internationalen Strafgerichtshof, mutmaßliche russische Kriegsverbrechen in den Fokus zu nehmen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

Ukraine laut Selenskyj für Getreideexport bereit

Die Ukraine ist bereit, schon heute oder morgen mit der Ausfuhr von Getreide über das Schwarze Meer zu beginnen. Das erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch in der Region Odessa. SWR3-Reporterin Palina Milling berichtet:

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Nachrichten Ukraine laut Selenskyj für Getreide-Exporte bereit

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Baerbock hofft auf baldigen Ringtausch mit Griechenland

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hofft auf eine baldige Einigung mit Griechenland über einen Ringtausch zur Versorgung der Türkei mit weiteren Schützenpanzern. „Ich denke, dass wir hier auf einem guten Weg sind“, sagte die Grünen-Politikerin nach einem Gespräch mit ihrem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias. Es habe bereits gegenseitige Besuche gegeben, um die Panzer zu begutachten und die Ukraine sei auch bereits einbezogen.

In den Verhandlungen geht es um die Lieferung von griechischen Schützenpanzern sowjetischer Bauart vom Typ BMP-1 in die Ukraine. Aus Kreisen des griechischen Verteidigungsministeriums heißt es, es gehe um etwa 100 Exemplare. Griechenland soll dafür von Deutschland Marder-Schützenpanzer erhalten. Die griechische Seite will ihre Panzer aber erst liefern, wenn der Ersatz aus Deutschland da ist.

Bundeswehr liefert Brückenlegepanzer

Die Bundeswehr liefert weitere Panzer an die Ukraine. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte, geht es um 16 Brückenlegepanzer. Mit den 22 Meter langen Panzerschnellbrücken könnten ukrainische Truppen Gewässer oder Hindernisse überwinden. Die ersten sechs Panzersysteme sollen in diesem Jahr ab Herbst geliefert werden, weitere zehn im nächsten Jahr.

Briten bekommen 400 Pfund Rabatt auf Energierechnungen

Angesichts explodierender Preise für Strom und Gas in Großbritannien infolge des Ukraine-Krieges erhalten Verbraucher in den Wintermonaten Rabatte auf ihre Energierechnungen. Im Oktober und November würden jeweils 66 Pfund (79 Euro) abgezogen, von Dezember bis März dann je 67 Pfund, teilte die Regierung in London mit. Demnach gilt die Regelung für alle 29 Millionen Haushalte im Land.

Russland wirft Ukraine Angriff auf Gefängnis in Region Donezk mit 40 Toten vor

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach russischen Angaben ein Gefängnis in der von pro-russischen Separatisten kontrollierten Region Donezk getroffen und dabei 40 ukrainische Kriegsgefangene getötet. Das Gebäude im Gebiet des Ortes Oleniwka sei mit in den USA hergestellten HIMARS-Raketen beschossen worden, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. 75 Kriegsgefangene seien verletzt worden. In dem Gefängnis würden auch Kämpfer des Asow-Regimentes festgehalten. Dieses hatte wochenlang im Asow-Stahlwerk in der Hafenstadt Mariupol ausgeharrt.

Arbeitslosigkeit im Juli wegen Ukraine-Erfassung gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 107.000 auf 2,47 Millionen gestiegen. Hintergrund ist vor allem die weitere Erfassung ukrainischer Flüchtlinge in der Arbeitsmarktstatistik, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Im Vergleich zum Juli 2021 sank die Zahl der Arbeitslosen um 120.000. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent, 0,2 Punkte mehr als im Juni. Die Bundesagentur griff für ihre Juli-Statistik auf Daten zurück, die bis zum 12. Juli vorlagen.

📈 Der #Arbeitsmarkt im Juli 2022 ▶️ Arbeitslosenzahl im Juli ggü. Vormonat: +107.000 auf 2.470.000 ▶️ Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -120.000 ▶️ Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent Unsere Presseinfo 👉 https://t.co/Sf0m9riWHT https://t.co/H3wxqNT1ok

Syrisches Schiff mit ukrainischem Getreide im Hafen von Tripoli

Ein Schiff mit Getreide aus besetzten Gebieten in der Ukraine ist nach Angaben aus Kiew in den libanesischen Hafen Tripoli eingelaufen. Der ukrainische Botschafter im Libanon, Igor Ostasch, habe den libanesischen Präsidenten Michel Aoun am Donnerstag darum gebeten, den Fall aufzuklären, heißt es auf der Facebook-Seite der Botschaft. Demnach lief das aus Syrien stammende Schiff am Mittwoch dort ein. Die geladene Gerste wurde den Angaben nach über den Hafen von Fedossija auf der von Russland annektierten Krim exportiert. Kiew vermutet Getreidediebstahl.

Ukrainischer Getreide-Export Nervenprobe am Schwarzen Meer

In den ukrainischen Schwarzmeer-Häfen lagern Millionen Tonnen Getreide für den Export. Nach UN-Angaben sollen die ersten Frachter bald auslaufen. Das Warten darauf kostet Nerven, …  mehr...

Großbritannien: Wagner-Söldner jetzt verantwortlich für Frontabschnitte

Die Söldner-Organisation Wagner hat nach Erkenntnissen des britischen Geheimdienstes wohl die Verantwortung für bestimmte Frontabschnitte in der Ostukraine erhalten. Das sei eine maßgebliche Veränderung gegenüber dem vorherigen Einsatz seit 2015, schreibt das Verteidigungsministerium in London auf Twitter und beruft sich auf das tägliche Bulletin des Militärgeheimdienstes. Zuvor seien die Wagner-Söldner vor allem an Einsätzen beteiligt gewesen, die sich von den offenen großangelegten Aktivitäten des regulären russischen Militärs unterschieden hätten.

Latest Defence Intelligence update on the situation in Ukraine - 29 July 2022 Find out more about the UK government's response: https://t.co/CD3LU2jI92 🇺🇦 #StandWithUkraine 🇺🇦 https://t.co/NMjaQWZiQU

Habeck verteidigt Ukraine-Politik der Bundesregierung

Wirtschaftsminister Robert Habeck hat den Kurs der Bundesregierung in der Ukraine-Politik gegen lautstarke Proteste verteidigt. Der Grünen-Politiker machte am Donnerstagabend bei einem Bürgerdialog in Bayreuth mit Blick auf stark gestiegene Energiepreise deutlich, Deutschland dürfe trotz finanzieller Nachteile den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht tolerieren. Waffenlieferungen hätten der Ukraine geholfen, dem Aggressor zu widerstehen.

Gegen Habeck gab es in Bayreuth laute Pfiffe, viele Bürger riefen Äußerungen wie „Hau ab“. Auf Plakaten wurde er als „Kriegstreiber“ bezeichnet.

Kiew und Umgebung wieder unter Raketenbeschuss

Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben des Gouverneurs fünfzehn Menschen verletzt worden. Raketen schlugen in Militäreinrichtungen am Rande der Großstadt Kiew, sagt Olexij Kuleba, Gouverneur der Region, auf dem Messenger-Dienst Telegram.

Mehr als zehn russische Raketen schlugen auch in der Region Tschernihiw nordöstlich von Kiew ein, wie der dortige Gouverneur dem ukrainischen Fernsehen mitteilt. Wie Kiew ist auch Tschernihiw seit Wochen nicht mehr angegriffen worden.

Selenskyj: Lassen uns von der russischen Invasion nicht einschüchtern

Die Ukraine lässt sich nach Worten von Präsident Wolodymr Selenskyj von der russischen Invasion nicht einschüchtern. „Wir werden alles tun, dass niemand auf der Welt diesem schrecklichen Krieg gegenüber gleichgültig bleibt, den Russland gegen unser Land und gegen die Idee der Freiheit angezettelt hat“, sagt Selenskyj in seiner nächtlichen Ansprache.

Die Ukraine macht sich zurzeit bereit, den von Russland kontrollierten Südens des Landes zurückzuerobern.

Syrisches Schiff mit tausenden Tonnen gestohlenem ukrainischen Getreide geortet

Ein syrisches Frachtschiff hat nach ukrainischen Angaben mit aus der Ukraine gestohlener Gerste im Libanon angelegt. Die von den USA mit Sanktionen belegte „Laodicea“ sei in den Hafen von Tripoli eingelaufen, erklärte die ukrainische Botschaft in Beirut am Donnerstag. Sie habe 5.000 Tonnen Mehl und 5.000 Tonnen Gerste geladen. Das meldet auch die Nahost-Chefkorrespondentin der Nachrichtenagentur Reuters:

There are 5,000 tonnes of barely and 5,000 tonnes of flour aboard the Laodicea, a Syrian ship that docked yesterday in Lebanon’s Tripoli yesterday. It’s the first time a ship carrying suspected stolen Ukrainian grains has landed in Lebanon, the Ukrainian embassy says.

Das US-Finanzministerium hatte 2015 Sanktionen gegen das Schiff verhängt wegen dessen Verbindung zur Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Kiew hat Russland nach dessen Invasion in die Ukraine Ende Februar Diebstahl von Getreide und Stahl aus ihrem Gebiet vorgeworfen.

Stockender Ringtausch: Merz zeigt Verständnis für Polens Vorwürfe

Als erster deutscher Oppositionspolitiker hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz Polen besucht, um die bilateralen Beziehungen nach dem ins Stocken geratenen Ringtausch zu verbessern. Er habe die Verstimmungen jedoch nicht aus dem Weg räumen können, denn zum Teil seien Polens Vorwürfe durchaus berechtigt, sagte Merz im phoenix-Interview:

Polen pocht auf Recht zur Blockade von EU-Plan zur Gasreduzierung

Polen pocht darauf, dass eine mögliche Entscheidung über eine verpflichtende Reduzierung des Gasverbrauchs in der EU einstimmig getroffen werden muss. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki sagt dem privaten Sender Polsat News, dass er die Möglichkeit haben wolle, einen Beschluss zu blockieren.

Polen sei gegen eine Entscheidung durch eine qualifizierte Mehrheit. Die EU-Länder hatten sich angesichts deutlich gedrosselter Lieferungen aus Russland auf einen zunächst freiwilligen Einsparplan für Gas geeinigt. Damit soll verhindert werden, dass im Winter Beschränkungen nötig werden und ganze Industriezweige kein Gas mehr bekommen.

Habeck zu Streit um Turbine: „Sie lügen einem ins Gesicht“

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat Russland im Streit um eine Turbine für die Gaspipeline Nord Stream 1 Lügen vorgeworfen. Der Grünen-Politiker sprach am Donnerstagabend bei einem Bürgerdialog in Bayreuth von einer „Farce“. Die in Kanada gewartete Turbine sei seit Montag letzter Woche in Deutschland. Alle Papiere lägen vor, er habe sie selber in der Hand gehabt.

Russland aber weigere sich, die Turbine ins eigene Land zu holen. „Sie lügen einem ins Gesicht“, so Habeck.

Nach Kremlangaben hofft Russland angesichts der gedrosselten Gaslieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland auf eine rasche Rückkehr der reparierten Gasturbine. Gazprom hatte seinem Vertragspartner Siemens Energy wiederholt vorgeworfen, nicht die nötigen Dokumente und Informationen zur Reparatur der Maschine übermittelt zu haben. Siemens Energy wies die Vorwürfe von Gazprom am Mittwochabend zurück.

UN: Erste Getreide-Exporte aus ukrainischen Häfen stehen bevor

Nach einem Abkommen zwischen Kiew und Moskau sollen die ersten Schiffe mit Getreide an Bord die Ukraine UN-Angaben zufolge bald verlassen. Es lägen einige schon beladene Frachter in den Häfen am Schwarzen Meer zur Abfahrt bereit, sagte UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths am Donnerstag in New York: „Und wir hatten darauf gewartet, dass das passiert, sogar heute oder morgen.“

Ukraine: Werden Energieexporte in die EU ab Samstag mehr als verdoppeln

Die Ukraine erhöht ab Samstag die Stromexporte nach Europa deutlich. Der Chef des ukrainischen Netzbetreibers Ukrenergo, Olexandr Kudrytskyj schreibt auf Facebook, dass der Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E die Genehmigung erteilt habe, die Exporte von 100 auf 250 Megawatt zu steigern.

„Wir verdienen weiter Geld für den Staat und stärken die Energiesicherheit der EU.“ Von ENTSO-E gab es zunächst keine Stellungnahme.

Medwedew kündigt Reaktion auf Nato-Beitritt Finnlands an

Ein Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands wird nach Ansicht des früheren Kremlchefs Dmitri Medwedew eine militärische Gegenreaktion Russlands nach sich ziehen. Sollten Nato-Stützpunkte auf dem Territorium der Länder errichtet und Waffen stationiert werden, dann werden „unsere Reaktionsschritte symmetrisch dazu erfolgen“, sagte der Vizechef des russischen Sicherheitsrats der Agentur Interfax zufolge.

Schweden und Finnland hatten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine Sorgen um die eigene Sicherheit als Grund für den Beitrittswunsch zur Nato angegeben. Davor waren sie neutral.

Ukraine meldet russische Angriffe nahe Kiew

Russland hat nach ukrainischen Angaben seine Raketenangriffe verschärft und dabei erstmals seit Wochen auch die Regionen Kiew und Tschernihiw ins Visier genommen. Offenbar wurden die Raketen von der Halbinsel Krim abgeschossen. Der Regionalgouverneur von Kiew, Olexij Kuleba, sah einen Zusammenhang zum Tag der Eigenstaatlichkeit, der am Donnerstag erstmals offiziell in der Ukraine begangen wurde.

Nach „Putin“-Rufen durch Fenerbahce-Fans: UEFA startet Untersuchung

Nach „Wladimir Putin“-Rufen durch Fans von Fenerbahce Istanbul beim Spiel gegen Dynamo Kiew droht dem türkischen Club eine Strafe durch die Europäische Fußball-Union UEFA. Es werde eine disziplinarische Untersuchung wegen des „angeblichen Fehlverhaltens“ der Anhänger geben, teilte der Kontinentalverband mit.

Zahlreiche Fenerbahce-Anhänger hatten in der zweiten Halbzeit der Partie der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde am Mittwochabend in Istanbul den Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin skandiert. Witalij Bujalskyj hatte Kiew in Führung gebracht, anschließend gab es die „Wladimir Putin“-Rufe von der Tribüne. Viele Fenerbahce-Fans äußerten ihr Bedauern über das Verhalten der Anhänger im Stadion.

Fenerbahçe fans chanting “Vladimir Putin” after a Dynamo Kyiv player celebrated scoring in this #UCL qualifier. Absolutely tasteless 👎 https://t.co/NocU0MTpbk

Bundeswehr liefert Ukraine ABC-Abwehrsysteme

Die Bundeswehr liefert der Ukraine Ausrüstung zum Umgang mit den Folgen von atomaren, biologischen und chemischen Angriffen. Das Paket umfasse Dekontaminationssysteme vom Typ HEP70, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Dazu gehörten sechs Fahrzeuge mit jeweils kompletter Entgiftungsausstattung mit zwei Tanks inklusive eines „signifikanten Erstvorrats an Dekontaminationsmittel“.

Laut Ministerium hat das ABC-Abwehr-Paket einen Wert von über 860.000 Euro. Die Ausbildung von ukrainischen Soldatinnen und Soldaten an dem Gerät sei bereits abgeschlossen.

Ministerin Lambrecht hat entschieden, der #Ukraine aus Beständen der #Bundeswehr ein Paket zur #ABC-Abwehr zu liefern. Fahrzeuge, Material und die bereits in 🇩🇪 erfolgte Ausbildung, befähigen die 🇺🇦 SoldatInnen unmittelbar zur mobilen Dekontamination. https://t.co/8AVjOO7fWW https://t.co/1XZISpQaoH

Energiekonzerne profitieren von hohen Öl- und Gaspreisen

Europas Energiekonzerne profitieren stark von den hohen Öl- und Gaspreisen infolge des Ukraine-Kriegs. Der britische Energieriese Shell verfünffachte seinen Gewinn im Quartal von April bis Juni auf 18 Milliarden Dollar (17,6 Milliarden Euro). Der französische Konzern TotalEnergies verdoppelte seinen Gewinn auf 5,7 Milliarden Dollar, der spanische Ölkonzern Repsol steigerte den Gewinn im Vorjahresvergleich um mehr als Doppelte auf 2,54 Milliarden Euro.

Total, Shell und Repsol Rekordgewinne für Europas Ölkonzerne

Die Energiekonzerne Shell, Total und Repsol haben zum zweiten Quartal Rekordergebnisse vorgelegt. Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Ölpreise haben ihnen Milliarde…  mehr...

Ukraine ernennt Anti-Korruptions-Staatsanwalt

Die Ukraine hat Olexander Klymenko zum Leiter der Staatsanwalt für Korruptionsbekämpfung ernannt und damit eine EU-Forderung erfüllt. „Der Kampf gegen Korruption hat Vorrang in unserem Staat, da davon unsere Attraktivität für Investoren und die unternehmerische Freiheit abhängen“, erklärt der Chef des Präsidialamtes, Andrij Jermak. Seit dem Rücktritt von Klymenkos Vorgänger war die Position des Staatsanwalts für Korruptionsbekämpfung fast zwei Jahre lang unbesetzt geblieben.

The SAPO Head has just been appointed. Immediately upon taking office, the new Prosecutor General Andriy Kostin approved Oleksandr Klymenko, whom the Competition Commission had announced as the winner of the fair selection.

EU-Außenbeauftragter rechnet mit weiterer Reduzierung russischer Gaslieferungen

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hält eine rasche, weitere Reduzierung der russischen Gaslieferungen nach Europa für wahrscheinlich. „Wenn Russland uns das Gas abdrehen will, wird es nicht bis Herbst oder Winter warten, um das zu tun“, sagte Borrell dem spanischen Sender TVE. Moskau wolle der EU nicht erlauben ihre „Speicherstände im Sommer aufzufüllen“, sondern „so schnell wie möglich“ einen Lieferstopp verhängen. Dennoch erwarte er keinen „brutalen“ Ausfall der Gaslieferungen von heute auf morgen, sagte Borrell. Russland wolle sein Gas verkaufen und suche noch nach anderen Kunden.

Los cortes de gas de Rusia no van a esperar a otoño. La llamada del ahorro es para mañana. Mi entrevista en @La_SER https://t.co/7ygbvjaeUT

Bischof von Charkiw: 15 Prozent der Wohngebäude sind zerstört

In der ukrainischen Stadt Charkiw sind nach den Worten des dortigen katholischen Bischofs Pawlo Honcaruk etwa 15 Prozent der Wohngebäude und der Infrastruktur zerstört. „Manchmal haben die Menschen nur noch das, was sie am Leib tragen, weil alles verbrannt ist“, sagte Honcarkuz dem katholischen Hilfswerk Kirche in Not. Einerseits herrsche ein Gefühl der Hilflosigkeit, andererseits versuchten die Einwohner die Normalität so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Ischinger: Mehr Waffen aus Bundeswehrbeständen an Ukraine liefern

Wegen der langen Dauer bei der Herstellung von Waffen sollte Deutschland nach Ansicht des ehemaligen hochrangigen Diplomaten Wolfgang Ischinger der Ukraine kurzfristig weitere Ausrüstung aus Bundeswehrbeständen bereitstellen. Deutschland sollte jetzt liefern, was es könne, „im vollen Bewusstsein, dass das vielleicht auch die Kampfkraft der Bundeswehr im Augenblick schwächt, weil es die Bestände der Bundeswehr reduziert“, sagte der frühere Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz der Deutschen Presse-Agentur.

Die Bundesregierung hat den Verkauf von 100 neuen Panzerhaubitzen an die Ukraine genehmigt, wie der Hersteller Krauss-Maffei Wegmann am Mittwoch bestätigte. Die Produktion dürfte mehrere Jahre dauern. Deutschland hat der Ukraine bislang zehn der Artilleriegeschütze aus eigenen Beständen geliefert.

Moskau nennt US-Berichte zu russischen Toten in der Ukraine „Fake“

Der Kreml in Moskau hat die in den USA genannten Zahlen zu russischen Toten und Verletzten in dem Angriffskrieg auf die Ukraine als „Fake“ bezeichnet. „Das sind ja keine Angaben der US-Administration, sondern Veröffentlichungen in Zeitungen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. „In unserer Zeit scheuen sich nicht einmal die solidesten Zeitungen davor, alle möglichen Fakes zu verbreiten.“ Er reagierte damit nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax auf einen Bericht der New York Times zur hohen Zahl von Verlusten Russlands in dem Krieg.

Aktuelle Angaben der offiziellen Stellen in Russland zu Totenzahlen gibt es nicht. Zuletzt wurde die Zahl von 1351 Toten genannt. Zu einem Video, das den Transport von Leichen russischer Soldaten in Kisten in einem Flugzeug zeigen soll, kritisierte Kira Jarmysch, Sprecherin des inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny, dass Russland schon seit vier Monaten keine Angaben mehr mache zu den Verlusten in der Ukraine.

Это самолёт, забитый гробами российских солдат. Возвращается домой с войны. О потерях российской армии не сообщается уже 4 месяца. https://t.co/jLGldDKMRs

Mehr als 100.000 Menschen aus Ukraine in Großbritannien angekommen

Mehr als 100.000 Ukrainerinnen und Ukrainer sind seit Kriegsbeginn nach Großbritannien geflohen. Das teilt die Regierung in London mit. Nach UN-Angaben haben fast 6,2 Millionen Menschen vom Beginn der russischen Invasion am 24. Februar bis zum 26. Juli die Ukraine verlassen und sind in europäischen Staaten untergekommen. Allein das Nachbarland Polen hat mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge registriert. Häufig handelt es sich um Frauen und Kinder.

Kämpfe nähern sich den Städten Bachmut und Soledar

Im Kriegsgebiet Donezk im Osten der Ukraine nähern sich die Kämpfe zwischen den Truppen Kiews und Moskau weiter den Städten Bachmut und Soledar. Bei Werschyna, etwa zehn Kilometer südöstlich von Bachmut, habe der Gegner Teilerfolge erzielt, teilte der ukrainische Generalstab bei Facebook mit. Andere Angriffe im Raum Bachmut und auch beim benachbarten Soledar seien hingegen abgewehrt worden.

Auch nördlich von Slowjansk seien russische Attacken gescheitert. Im Donezker und im angrenzenden Gebiet Charkiw seien erneut ukrainische Stellungen in mehreren Dutzend Orten durch Artillerie beschossen worden. Zudem habe es mehrere Luftangriffe gegeben.

Im Gebiet Cherson gibt es demnach Positionskämpfe, und russische Truppen seien zu Gegenangriffen an der Grenze zum Gebiet Dnipropetrowsk übergegangen. Kiew nährt seit Wochen Hoffnungen auf eine baldige Rückeroberung von Teilen der Südukraine.

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