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Russland versucht weiter, die Ukraine einzunehmen: Während die Welt den Einmarsch verurteilt, zerstören russische Truppen Städte und Infrastruktur. Alle Infos dazu.

Grünen-Co-Chefin: Putin verbreitet Lügen

Grünen-Co-Chefin Ricarda Lang wirft dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, die Feiern am 9. Mai zum Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg für seine imperialistische Interventionspolitik zu missbrauchen. „Weder herrscht in der Ukraine ein Naziregime, noch hat die Nato in den letzten Jahren die Ukraine in besonderer Masse aufgerüstet, um Russland zu bedrohen. Das sind nichts anderes als Lügen, Lügen von Wladimir Putin,“ sagte Lang während einer Pressekonferenz in Berlin.

Ukraine: Russische Truppen wollen Stahlwerk in Mariupol stürmen

Die russischen Streitkräfte versuchen laut ukrainischen Angaben das belagerte Stahlwerk in der Hafenstadt Mariupol zu stürmen, in dem in dem sich die letzten Verteidiger der Stadt verschanzt haben. Es würden Einsätze zur Erstürmung der weitläufigen Anlage mit Panzern und Artillerie geführt, sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Olexsandr Motusjanyk. Weiteren Einzelheiten nannte er nicht. Auch weitere Luftangriffe durch russische Bomber seien möglich, fügte er hinzu, ohne Belege dafür zu nennen.

Luftalarm: Besuch von EU-Ratspräsident in Odessa unterbrochen

Ein Besuch von EU-Ratspräsident Charles Michel in der ukrainischen Hafenstadt Odessa ist wegen eines Raketenangriffs vorübergehend unterbrochen worden. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Premierminister mussten die Teilnehmer Schutz suchen, da Raketen in der Region Odessa einschlugen, wie es aus EU-Kreisen hieß. Michel veröffentlichte auf Twitter Fotos von seinem Besuch.

I came to celebrate #EuropeDay in #Odesa, the city where Pushkin said that "you can feel Europe." And where today the Ukrainian people shield their monuments from bullets and rockets and their freedom from Russian aggression. You are not alone. The EU stands with you. https://t.co/kneuEOvepb

Michel schrieb, Anlass seines öffentlich nicht angekündigten Besuchs in Odessa sei der Europatag, den die EU alljährlich am 9. Mai begeht. „Ihr seid nicht allein. Die EU steht an eurer Seite“, erklärte der EU-Ratspräsident und verurteilte die „russische Aggression“ gegen die Ukraine.

Folgen des Ukraine-Kriegs: EnBW erhöht Gaspreise

Der Karlsruher Energieversorger EnBW erhöht nach Angaben vom Montag die Gaspreise um fast 35 Prozent. Grund sei der Ukraine-Krieg, der die schwierige Lage auf den internationalen Energiemärkten weiter verschärft habe.

Schon vor dem russischen Angriff auf das Land hätten die Beschaffungspreise auf Rekordniveau gelegen, wie es weiter hieß. „Zwar sind die Preise seitdem wieder etwas zurückgegangen. Dennoch bleibt das Preisniveau sehr hoch und ein Absinken ist derzeit nicht absehbar.“

Karlsruhe

Verschärfte Beschaffungskosten Folgen des Ukraine-Kriegs: EnBW erhöht Gaspreise um knapp 35 Prozent

Gaskunden der EnBW müssen künftig deutlich mehr zahlen. Der Energieversorger hat seine Gaspreise um fast 35 Prozent erhöht. Grund soll der Ukraine-Krieg sein.  mehr...

EU-Kommission will Beitrittsantrag der Ukraine im Juni bewerten

Die EU-Kommission will den Beitrittsantrag der Ukraine voraussichtlich im Juni offiziell bewerten. „Die Kommission beabsichtigt, ihre Stellungnahme im Juni abzugeben“, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf Twitter. Sollte Brüssel den 27 Mitgliedstaaten den Kandidatenstatus empfehlen und alle Länder zustimmen, könnten die eigentlichen Beitrittsverhandlungen beginnen.

Followed up on yesterday’s G7 discussion with @ZelenskyyUa On #EuropeDay, we discussed EU support and Ukraine’s European pathway. Looking forward to receiving the answers to the EU membership questionnaire. The @EU_Commission will aim to deliver its opinion in June. https://t.co/KkQuodJjj4

Ukraine weist Putin-Vorwurf zurück: Kein Nato-Angriff geplant

Der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Mychailo Podoljak, weist Vorwürfe Russlands wegen angeblich geplanter Angriffe auf Russland zurück. „Die Nato-Staaten wollten Russland nicht angreifen. Die Ukraine hat keinen Angriff auf die Krim geplant“, erklärte Podoljak. Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seiner Rede bei der Militärparade am Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland erklärt, der Westen habe sich „auf die Invasion unseres Landes, einschließlich der Krim, vorbereitet“.

Проговорімо ще раз. Країни НАТО не збиралися нападати на Росію. Україна не планувала атакувати Крим. Російські військові гинуть, не захищаючи свою країну, а намагаючись окупувати іншу. У цієї війни не було жодних раціональних причин окрім хворобливих імперських амбіцій Рф.

Rede zum "Tag des Sieges" "Der Westen plante eine Invasion"

Bei seiner Rede zum "Tag des Sieges" in Moskau hat Russlands Präsident Putin den Angriff auf die Ukraine als präventiven Schritt bezeichnet. Der Westen habe die Ukraine aufgerüste…  mehr...

Russland berichtet über neue Angriffe auf Ukraine

Kurz nach der Rede von Kremlchef Wladimir Putin auf dem Roten Platz in Moskau hat Russlands Verteidigungsministerium über mehr als 200 Angriffe auf die Ukraine in den vergangenen Stunden berichtet. Mit Raketen und Artillerie seien unter anderem Kommandoposten und Lager mit militärischer Ausrüstung beschossen worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Bei den Angriffen seien insgesamt 350 ukrainische Soldaten getötet worden, sagte er weiter. Diese Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Bundesregierung: Öl-Embargo könnte bald beschlossen werden

Ein Öl-Embargo in einem neuen EU-Sanktionspaket gegen Russland kann nach Angaben der Bundesregierung schnell kommen. Die Gespräche seien fortgeschritten, aus Sicht der Bundesregierung könnten sie bald abgeschlossen werden, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes.

Die Europäische Union ringt derzeit um Ausnahmenregelungen für mehrere osteuropäische Staaten, die ein von der EU-Kommission vorgeschlagenes Embargo bis Ende des Jahres ablehnen. Dazu hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in der vergangenen Woche gesagt:

"An uns soll es nicht scheitern." - Bundeswirtschaftsminister #Habeck sieht gute Chancen für ein #EU-weites Öl-#Embargo. Das würde allerdings teuer für alle, darüber solle man sich keine Illusionen machen, so Habeck. #ukraine https://t.co/kNkMYYycYk

Baerbock dämpft Erwartung eines raschen EU-Beitritts der Ukraine

Außenministerin Annalena Baerbock dämpft die Erwartung eines raschen EU-Beitritts der von Russland angegriffenen Ukraine. Die Grünen-Politikerin bekräftigte zwar am Montag in Frankfurt an der Oder: „Die Ukraine gehört zum Haus Europa.“ Doch fügte sie auf eine Frage nach dem EU-Beitritt hinzu: „Wir wissen nicht, wann der Schritt erfolgen kann und wie er erfolgen kann, weil sie gerade in einem furchtbaren Krieg sind.“

Die Ukraine hatte nach dem russischen Angriff vom 24. Februar um einen schnellen Beitritt zur Europäischen Union gebeten und bereits Unterlagen eingereicht, die Grundlage für Beitrittsgespräche sein könnten. Baerbock hatte sich schon Ende Februar zurückhaltend zu dem Beitrittsgesuch geäußert und darauf verwiesen, dass ein solches Verfahren normalerweise Jahre dauert.

"Nie wieder leere Versprechungen machen" - Außenministerin @ABaerbock fordert bei Auftakt des Forums Europäischer Städte in Frankfurt (Oder) mit Blick auf die Ukraine die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen der EU mit Albanien und Nordmazedonien #Europatag https://t.co/BKWRDxrz0M

„Wegen des Wetters“ – Russland sagt Luftshow bei Moskauer Militärparade ab

Die russische Führung hat die Luftshow bei der Moskauer Militärparade abgesagt. „Der Luftteil findet wegen des Wetters nicht statt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass am Montag.

Ursprünglich sollten 77 Flugzeuge und Hubschrauber an der Militärparade teilnehmen. Medienberichten zufolge war geplant, dass die Kampfflugzeuge ein „Z“ am Himmel bilden. Während der Parade war der Himmel über dem Roten Platz heiter bis wolkig. Es gab keinen Regen.

Britischer Minister hält Sieg der Ukraine für sehr wahrscheinlich

Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace hält einen Sieg der Ukraine gegen das russische Militär für sehr wahrscheinlich. Er fordert den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, sich mit der Tatsache abzufinden, dass Russland langfristig verloren habe. Es sei sehr gut möglich, dass die Ukraine die russische Armee so weit niederringen werde, dass sie sich entweder auf Gebiete von vor Februar zurückziehen oder sich wirklich neu formieren müsse, sagt Wallace im National Army Museum in London.

Mit Blick auf Putin fügt Wallace hinzu: „Er muss sich damit abfinden, dass er auf lange Sicht verloren hat, und er hat absolut verloren. Russland ist nicht mehr das, was es einmal war.“

“The British Government - the whole United Kingdom - stands in solidarity with 🇺🇦 Ukraine, supporting their courageous defence of sovereignty, territorial integrity and simple right to a peace and prosperous future.” ⬆️ @BWallaceMP speaking from the National Army Museum. https://t.co/FlU3LB2MzD

Göring-Eckardt fordert weitere Waffenlieferungen für die Ukraine

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt tritt für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ein. „Ich glaube, für die Ukraine reicht das aktuell nicht“, sagte die Grünen-Politikerin mit Blick auf die bisherigen Zusagen Deutschlands bei RTL. Es müsse gemeinsam mit den europäischen Partnern alles geliefert werden, „was wir irgendwie liefern können - entweder direkt oder per Ringtausch“.

Die Ukraine sei momentan dabei, neue Bataillone aufzustellen. Es würden wieder Helme und Schutzwesten gebraucht, die sehr schnell geliefert werden könnten.

Putin: Westen wollte in Russland einmarschieren

Der russische Präsident Wladimir Putin wirft dem Westen vor, eine Invasion Russlands und der Krim vorbereitet zu haben. Die Nato habe Bedrohungen an den Grenzen Russlands aufgebaut, sagt Putin bei der Militärparade in Moskau auf dem Roten Platz anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland.

„Der Westen wollte nicht auf Russland hören – sie hatten andere Pläne.“ Der militärische Sondereinsatz sei eine notwendige und rechtzeitige Maßnahme gewesen. Russland bezeichnet den Einmarsch in das Nachbarland Ukraine als militärischen Sondereinsatz. Er warf dem Westen auch einmal mehr vor, „Neonazis“ in der Ukraine bewaffnet zu haben.

Eine Generalmobilmachung oder den Einsatz neuer Waffensysteme kündigte er nicht an. Im Vorfeld der Rede war darüber spekuliert worden, dass Putin solche Schritts verkünden könnte.

Rede zum "Tag des Sieges": "Der Westen plante eine Invasion" https://t.co/yU0b0VoBzp #Russland #Putin #Ukraine

Russland kündigt neue Generation von Hyperschall-Raketen an

Russland entwickelt nach Regierungsangaben eine neue Generation von Hyperschall-Raketen. Mit ihnen könne von der Luft, vom Boden und von der See aus angegriffen werden, sagt der stellvertretende Ministerpräsident Juri Borissow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Russland habe ein ausreichendes Arsenal an Hochpräzisionsraketen und Munition, um alle Aufgaben zu erfüllen, die den Streitkräften gestellt würden, fügt er hinzu. Hyperschall-Raketen fliegen nicht nur extrem schnell und extrem hoch. Sie bleiben dabei auch manövrierfähig und sind nur sehr schwer abzufangen.

Russland feiert „Tag des Sieges“ – Militärparaden starten

Im Schatten von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat in Moskau die größte Militärparade des Landes zum 77. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland begonnen. Tausende Soldaten zogen am Montag bei kaltem Wetter auf dem Roten Platz auf. Insgesamt sind landesweit 28 Paraden geplant.

Mit besonderer Spannung wurde die Rede von Präsident Wladimir Putin erwartet. Er sollte sich auch zum Krieg in dem Nachbarland äußeren. Der Kreml spricht von einer „militärischen Spezial-Operation“.

Russland feiert den 9. Mai Parade im Zeichen der "Spezialoperation"

Mit einer großen Militärparade feiert Russland den Sieg über Nazi-Deutschland. Einen Sieg über die Ukraine kann Präsident Putin nicht verkünden. Auch deshalb wird mit Spannung sei…  mehr...

Borrell: EU sollte russische Devisen-Reserven für Ukraine-Aufbau beschlagnahmen

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bringt eine Verwendung eingefrorener russischer Devisenreserven für den Wiederaufbau der Ukraine ins Gespräch. Die EU solle eine Beschlagnahmung der Mittel erwägen, sagt er der Financial Times. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben die EU und ihre westlichen Verbündeten als Sanktionsmaßnahme internationale Reserven der russischen Zentralbank eingefroren.

Russlands Raumfahrt-Chef droht Elon Musk

Der Chef der russischen Raumfahrt-Behörde, Dmitri Rogosin, hat Tech-Milliardär Elon Musk mit Konsequenzen für die Versorgung der Ukraine mit Satelliten-Internet gedroht. Musks Raumfahrtfirma SpaceX stellte dem von Russland angegriffenen Land Anlagen zur Nutzung ihres Starlink-Satellitennetzes zur Verfügung. Damit bekommt man schnelles Internet aus dem All. Für ukrainische Behörden und Truppen war das hilfreich, wenn Mobilfunk und lokale Internet-Zugänge ausfielen.

Musk reagierte in der Nacht auf Twitter so: „Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte – war nett, euch gekannt zu haben.“

If I die under mysterious circumstances, it’s been nice knowin ya

Was in der Nacht passiert ist

Die Kämpfe im Süden der Ukraine werden intensiver: Beide Seiten berichten von zerstörtem Kriegsgerät und Getöteten der anderen Seite. Und doch scheinen die russischen Invasoren Stück für Stück voranzukommen: Gestern musste die Ukraine den Fall der strategisch wichtigen Stadt Popasna im Bezirk Luhansk bekannt geben; die eingeschlossenen Kämpfer in Mariupol sind weiter chancenlos; bei einem russischen Luftangriff, ebenfalls in Luhansk, sind gestern vermutlich bis zu 60 Menschen ums Leben gekommen.

Wird alles noch schlimmer?

Zum Jahrestag des Kriegsendes 1945 könnten heute die Parade auf dem Roten Platz und der Auftritt Putins wichtige Anhaltspunkte über russische Pläne für den weiteren Kriegsverlauf liefern. Die Frage ist unter anderem, was er zum Verhältnis zum Westen und den wirtschaftlichen Problemen in Russland durch die Sanktionen sagt. Und ob er eine zumindest teilweise Mobilmachung verkündet.

Dazu hat der ukrainische Präsident Selenskyj am Abend gesagt: „Russland hat alles vergessen, was den Siegern des Zweiten Weltkriegs wichtig war“, sagte er am Sonntagabend in einer Videobotschaft. Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg sei das „Böse zurück, in einer anderen Uniform, aber mit demselben Ziel.“

Zu diesem Datum hat sich gestern Abend auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einer Fernsehansprache an die deutsche Nation gewandt. Hier der Inhalt seiner Rede:

UNO-Generalsekretär Guterres entsetzt über Bomben auf Schule

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat sich entsetzt gezeigt über Berichte von der Bombardierung einer Schule in der ostukrainischen Region Luhansk. Sein Sprecher erklärte in der Nacht in New York, Zivilisten müssten nach dem Völkerrecht vom Krieg verschont bleiben. In der Schule sollen viele Menschen Schutz vor den Gefechten gesucht haben. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj gab es bei dem Angriff wahrscheinlich 60 Tote.

Militärparade in Moskau: Was wird Putin sagen?

Überschattet vom Krieg gegen die Ukraine feiert Russland heute den Sieg über Hitler-Deutschland vor 77 Jahren. Neben der Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau wird eine Rede von Präsident Wladimir Putin erwartet. Es wird spekuliert, dass er eine Mobilmachung in Russland anordnen könnte. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte Putin auf, den Krieg zu beenden. Der Zeitung Welt sagte er, die NATO werde der Ukraine helfen, ihr Recht auf Selbstverteidigung durchzusetzen.

Ich rufe Präsident Putin zum 9. Mai noch einmal auf, den Krieg unverzüglich zu beenden, seine Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen und Friedensverhandlungen aufzunehmen.

Selenskyj: Rettung von Soldaten in Mariupol nicht möglich

Die Ukraine kann aus eigenen Kräften ihre Soldaten aus Mariupol nicht befreien. Als Grund nannte Präsident Wolodymyr Selenskyj den Mangel an schweren Waffen. Bei einer Pressekonferenz mit Kanadas Regierungschef Justin Trudeau, der zu einem Solidaritätsbesuch angereist war, sagte Selenskyj, er habe die Türkei, Israel, Frankreich, die Schweiz, die UNO und das Rote Kreuz um Vermittlung gebeten. Russland aber wolle die Soldaten nicht herauslassen.

Die Soldaten haben sich im Azovstal-Stahlwerk verbarrikadiert und wollen sich nicht ergeben. Die südostukrainische Hafenstadt Mariupol ist seit mehreren Wochen weitgehend unter russischer Kontrolle. Am Wochenende wurden die letzten eingeschlossenen Zivilisten aus dem Stahlwerk der Stadt evakuiert.

Scholz sagt Ukraine in TV-Ansprache Unterstützung zu

Zum Jahrestag des Kriegsendes 1945 wendet sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einer Fernsehansprache an die deutsche Nation. Der russische Krieg gegen die Ukraine mache den 77. Jahrestag zu einem besonderen Datum, so Scholz in seiner Ansprache.

TV-Ansprache des Bundeskanzlers Scholz: Ukraine-Unterstützung ist „Vermächtnis des 8. Mai“

Am Sonntag jährte sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zum 77. Mal. Bundeskanzler Scholz nahm das zum Anlass, die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen.  mehr...

U2 treten überraschend in Kiewer U-Bahn-Station auf

Die Rockband U2 ist überraschend zu einem Konzert in Kiew aufgetreten – und zwar in einer U-Bahn-Station, die als Luftschutzbunker dient. Bono und Gitarrist The Edge spielten Klassiker, wie beispielsweise „Stand by me“. Auf Twitter hatte die Band mitgeteilt, dass sie von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingeladen wurde.

G7 verhängen neue Sanktionen

Die G7-Staaten haben neue Strafen gegen Russland verhängt. Die Sanktionen zielen vor allem darauf ab, den russischen Energiesektor zu schwächen. Die USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland und Japan haben sich verpflichtet, die Einfuhr von russischem Öl zu verbieten oder auslaufen zu lassen. Außerdem verhängten sie zum ersten Mal auch Sanktionen gegen Führungskräfte der Gazprombank.

Die G7-Chefs erinnerten an das Ende des Zweiten Weltkrieges und warfen Russland erneut einen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor. In einer Erklärung heißt es, Wladimir Putins Handlungen bringen Schande über Russland und die historischen Opfer seines Volkes.

First Lady Jill Biden und Kanadas Premier Justin Trudeau in der Ukraine

Die First Lady der USA, Jill Biden, hat überraschend die Ukraine besucht. Sie ist derzeit auf einer Reise durch Rumänien und die Slowakei. Nun hat sie während eines zweistündigen Abstechers Flüchtlinge besucht und sich mit der Frau des ukrainischen Präsidenten, Olena Selenska, getroffen.

The moment First Ladies Jill Biden 🇺🇸 and Olena Zelenska 🇺🇦met today in Uzhhorod, Ukraine https://t.co/9UsdBBA6Eh

This Mother’s Day, I wanted to be with Ukrainian mothers and their children. Over the last few months, far too many Ukrainians have had to flee their homes – forcing them to leave behind their loved ones. https://t.co/zjtMv5ey0B

Ebenfalls unangekündigt ist der kanadische Premier Justin Trudeau in die Stadt Irpin im Raum Kiew gereist. Eine ukrainische Nachrichtenagentur hat Fotos veröffentlicht, die das belegen sollen.

Прем'єр Канади Джастін Трюдо приїхав у зруйнований Ірпінь (фото) https://t.co/boiic5SeJA https://t.co/GXTev9Ydgw

U2 wollen in Kiew auftreten

Die irische Rockband U2 tritt nach eigener Aussage in Kiew auf. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hätte sie dazu eingeladen, damit sie ihre Solidarität zum ukrainischen Volk zum Ausdruck bringen könnten, schrieben die Musiker auf Twitter. Wann und wo genau der Auftritt stattfindet, wurde noch nicht mitgeteilt.

President @ZelenskyyUa invited us to perform in Kyiv as a show of solidarity with the Ukrainian people and so that’s what we’ve come to do. -- Bono and The Edge #StandWithUkraine

Bas gedenkt in Kiew der Opfer des Zweiten Weltkriegs

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat in der ukrainischen Hauptstadt Kiew der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht. Sie und ihr Amtskollege Ruslan Stefantschuk legten am Grabmal des Unbekannten Soldaten Kränze nieder. Bas sagte, dieses Gedenken sei für sie sehr bewegend. Sie betonte, es gehe um alle Opfer der Nazi-Diktatur – um die der Ukraine, aber auch um Opfer in Russland, Belarus oder in Polen. Der Tag diene nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Versöhnung, sagte die SPD-Politikerin.

Bundestagspräsidentin in Kiew Bas gedenkt der Weltkriegsopfer

Bundestagspräsidentin Bas hat in Kiew der Opfer das Zweiten Weltkriegs gedacht. Sie traf auch den ukrainischen Präsidenten. Selenskyj sagte in einer Videobotschaft, Russland habe …  mehr...

Zuvor war sie vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen worden, wie der Protokollchef des Deutschen Bundestages, Enrico Brissa, auf Twitter veröffentlichte. 

🇩🇪 #BundestagsPräsidentin @baerbelbas wird vom Präsidenten der 🇺🇦 @ZelenskyyUa zu einem Gespräch empfangen. #President of the Bundestag @baerbelbas is received by President of 🇺🇦 @ZelenskyyUa for a conversation. https://t.co/7SwP7ysXBO

Putin kündigt Sieg „wie 1945“ an und wünscht Ukrainern „friedvolle und gerechte Zukunft“

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich mit Blick auf die Ukraine siegessicher gezeigt und Parallelen zum Zweiten Weltkrieg gezogen. „Wie 1945 wird der Sieg unser sein“, sagte Putin. „Heute kämpfen unsere Soldaten wie ihre Vorfahren Schulter an Schulter für die Befreiung ihrer Heimat vom Nazidreck.

Leider erhebt der Nationalsozialismus heute wieder sein Haupt“, sagte der russische Präsident in einer an die Ukrainer gerichteten Passage. „Unsere heilige Pflicht ist es, die ideologischen Erben derer, die besiegt wurden“, daran zu hindern, sich „ihre Revanche“ zu verschaffen. Allen Bewohnern der Ukraine wünsche er eine „friedvolle und gerechte Zukunft“. Russland feiert am 9. Mai traditionell den Sieg über Nazi-Deutschland.

Putin zum Weltkriegs-Gedenken "Wie 1945 wird der Sieg unser sein"

Anlässlich des 77. Jahrestags des Weltkriegsendes hat Russlands Präsident Putin den Ex-Sowjetrepubliken gratuliert - außer den Regierungen der Ukraine und Georgiens. Mit Blick auf…  mehr...

Steinmeier nennt Ukraine-Krieg „Epochenbruch“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Krieg in der Ukraine als „Epochenbruch“ bezeichnet. Beim DGB-Bundeskongress in Berlin sagte Steinmeier, die Europäer wären sicher gewesen, dass Frieden, Freiheit und Wohlstand selbstverständlich seien. Der Krieg habe nun klargemacht, dass dem nicht so sei und man die Demokratie schützen und verteidigen müsse – nach innen und nach außen. Dazu brauche es neben politischem Engagement und einer Diskussionskultur auch moderne Streitkräfte und eine besser ausgerüstete Bundeswehr, so Steinmeier. Die Demokratie müsse wehrhaft bleiben.

Ukrainer melden Rückzug aus umkämpfter Stadt Popasna

Russische Truppen haben nach wochenlangen Kämpfen laut ukrainischen Angaben die in Ruinen liegende Kleinstadt Popasna eingenommen. „Leider haben sich unsere Truppen tatsächlich etwas aus Popasna zurückgezogen, weil die Stadt mehr als zwei Monate lange beschossen wurde“, sagte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, laut der Nachrichtenagentur Unian in einem Fernsehinterview.

Die Ukrainer seien auf zuvor vorbereitete Stellungen etwas außerhalb der Stadt ausgewichen, fügte er hinzu. Die folgenden Aufnahmen sollen aus Popasna stammen:

russia is not just destroying #Popasna, it is wiping it off the map. In their military actions russians adhere to the tactics of completely destroying everything on their way. Residential buildings in Popasna were bombed with 3 ton bombs. #UkraineWarCrimes #UkraineRussiaWar https://t.co/HVseN2FzYY

Streit um ukrainischen Botschafter Melnyk bei Kranzniederlegung

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat am Sonntag am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Tiergarten einen Kranz zum Gedenken an die ukrainischen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs niedergelegt. Mehrere hundert Menschen waren ebenfalls zum Mahnmal gekommen.

Einige von ihnen skandierten bei der Kranzniederlegung des Botschafters „Melnyk raus“. Andere Teilnehmende begannen daraufhin mit ukrainischen Sprechchören. Viele trugen blaue und gelbe Kleidungsstücke – die Nationalfarben der Ukraine.

Melnyk provoziert täglich auf seinem Twitter-Account vor allem SPD-Politiker mit zunehmend aggressiver Attitüde. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte er zuletzt als „beleidigte Leberwurst“ bezeichnet. Scholz hatte sich bis vor Kurzem geweigert, die Ukraine zu besuchen, da deren Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als unerwünscht bezeichnet hatte. Hintergrund ist die russlandfreundliche Haltung vieler SPD-Politiker in der Vergangenheit.

Kretschmann: Intellektuellen-Brief zum Krieg ist „arg platt“

28 friedensbewegte Intellektuelle haben in einem Brief in der Emma vorm Dritten Weltkrieg gewarnt. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) findet: „Dafür, dass es Intellektuelle unterschrieben haben, hätten sie sich schon ein bisschen mehr anstrengen können.“

Baden-Württemberg

Debatte über Waffenlieferungen "Arg platt" - Kretschmann kritisiert Intellektuellen-Brief zu Ukraine-Krieg

Ministerpräsident Kretschmann kritisiert den offenen Brief in der "Emma". Er selbst bereut, sich nicht früher öffentlich für Waffenlieferungen ausgesprochen zu haben.  mehr...

Rund 60 Tote nach Bombardierung von Schule befürchtet

Nach einem Luftangriff auf ein Schulgebäude in der ostukrainischen Region Luhansk befürchten die Behörden rund 60 Tote. Bewohner des Dorfs Bilohoriwka hätten am Samstag in dem Gebäude Schutz vor Luftangriffen gesucht, als es von Bomben getroffen und vollständig zerstört worden sei, sagte Regionalgouverneur Serhij Hajdaj am Morgen.

In dem Gebäude hätten sich insgesamt 90 Menschen aufgehalten, sagte Hajdaj weiter. 27 seien gerettet worden. Sechzig weitere seien aber „sehr wahrscheinlich tot“.

‼️At least 60 people were killed in a Russian airstrike on the school in Bilohorivka (Luhansk region), according to local officials. People hoped to use the basement in the building as a shelter. #Ukraine https://t.co/aLJpTgif9G

Bas trifft ukrainischen Regierungschef Schmyhal

Zum Auftakt ihres Besuches in Kiew hat sich Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) mit dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal getroffen. Dieser schrieb anschließend auf Twitter, sein Land zähle auf die Unterstützung Deutschlands beim Wiederaufbau und bei der Aufnahme in die Europäische Union.

🇩🇪 #BundestagsPräsidentin @baerbelbas wird vom #Ministerpräsidenten der 🇺🇦 @Denys_Shmyhal zu einem Gespräch empfangen. #StandWithUkraine 🇩🇪 #BundestagPresident @baerbelbas is received by the #MinisterPresident of 🇺🇦 @Denys_Shmyhal for a talk. #StandWithUkraine https://t.co/W12DTEa7Tf

#Ukraine pays a high price for defending the civilized world. Stressed that during a meeting in #Kyiv with the President of the German @Bundestag @baerbelbas. Count on the support of our 🇩🇪 partners in recovering Ukraine and joining #EU. #Stoprussia together! https://t.co/b7Cn42pocn

Faeser: Polizei wird bei Pro-Russland-Demos durchgreifen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat zu Gedenkfeiern rund um den 8. und 9. Mai darauf hingewiesen, dass die Polizei gegen eine Verherrlichung des Krieges Russlands gegen die Ukraine scharf vorgehen wird. „Ich bin der Polizei sehr dankbar, dass sie am 8. und 9. Mai mit sehr starken Kräften im Einsatz ist, um Aktionen zu verhindern, die den russischen Angriffskrieg und die russischen Kriegsverbrechen verherrlichen“, sagte Faeser dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Gedenken an Weltkriegsende Prorussische Aktionen erwartet

Zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs rechnen Sicherheitsbehörden mit pro-russischen Aktionen. FDP-Chef Lindner kritisierte die angekündigten Demonstrationen - und Botsch…  mehr...

Ukrainisches Militär: Russische Truppen in Transnistrien bereiten sich auf Kampf vor

Bewaffnete Gruppen und russische Truppen in der moldauischen Separatistenregion Transnistrien bereiten sich nach ukrainischen Angaben auf den Kampf vor. Die russischen Streitkräfte in dem Gebiet befänden sich „inmitten der Vorbereitungen für den Kampf“, erklärte der ukrainische Generalstab am Sonntag. Die Befürchtung, dass der Konflikt in der Ukraine auf das Nachbarland Moldau übergreifen könnte, war in den vergangenen Wochen gewachsen.

A map of Moldova and the Transnistria region, a breakaway Russian-controlled territory in Moldova bordering on Ukraine. It has now become a major focal point as Russia continues to invade Ukraine. More from Ukraine: https://t.co/5eczKCTINK https://t.co/fUIRMDMPOl

Linker Ramelow für schwere Waffen und raschen EU-Beitritt der Ukraine

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) tritt für die Genehmigung von Waffenlieferungen an die ukrainische Regierung in jedem notwendigen Umfang ein. Das Völkerrecht räume einem Staat, wenn er von einem anderen Staat angegriffen werde, das Recht auf Selbstverteidigung ein, sagte Ramelow dem Evangelischen Pressedienst in Erfurt.

Deutsche Unternehmen sollten dem Thüringer Regierungschef zufolge diese Waffen auch liefern dürfen. Ramelow nimmt dabei die Möglichkeit in Kauf, dass deutsche Waffen von der Ukraine auch dafür eingesetzt werden könnten, russisches Staatsgebiet anzugreifen.

Kämpfe im Schwarzen Meer: Ukraine greift Schlangeninsel an

Die Ukraine hat offenbar erneut die von russischen Truppen zu Beginn der Invasion eroberte Schlangeninsel angegriffen. Von der Nachrichtenagentur AP analysierte Satelliten-Aufnahmen vom Sonntag zeigten Rauch über zwei Stellen der Schwarzmeerinsel. Satellitenbilder des Unternehmens Planet Labs vom Samstag zeigten, dass die meisten Gebäude auf der Insel von ukrainischen Drohnen zerstört waren, ebenso wie offenbar ein Landungsschiff der Serna-Klasse.

Das ukrainische Militär veröffentlichte am Morgen ein Video, das einen Angriff auf einen russischen Hubschrauber zeigen soll, der zur Schlangeninsel flog, möglicherweise um Soldaten Hilfe zu bringen, die bei Angriffen tags zuvor verletzt worden sind.

Die nur wenige Hektar große Schlangeninsel liegt in etwa auf der Höhe der Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine im Schwarzen Meer – rund 35 Kilometer vor der Küste. Sie war Ende Februar von russischen Truppen besetzt worden. Derweil teilte Russland mit, man habe im Schwarzen Meer eine ukrainische Korvette zerstört.

How the positions of the armed forces of the Russian Federation are burning on Serpentine The Associated Press has published a satellite image taken by Planet Labs. ▫️It shows thick black smoke, presumably from a Ukrainian drone strike on Russian positions on the island. #Ukr https://t.co/ny63IxaZTZ

Selenskyj mit emotionaler Videobotschaft zum Weltkriegsende

In einer emotionalen Videoansprache aus dem schwer zerstörten Kiewer Vorort Borodjanka hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Parallelen zwischen dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg und der jetzigen russischen Invasion gezogen. „In der Ukraine haben sie eine blutige Neuauflage des Nazismus organisiert“, sagte Selenskyj über den russischen Angriff auf die Ukraine in einem Schwarzweiß-Video vor den Trümmern eines Wohnhauses.

„Eine fanatische Imitation des Regimes, seiner Ideen, Handlungen, Worte und Symbole. Eine verrückte detailgetreue Wiedergabe seiner Bestialitäten und Alibis, die diesem Bösen angeblich ein heiliges Ziel geben.“

Theologin: Einfluss der Orthodoxie in Russland nicht unterschätzen

Die deutsche Gesellschaft darf nach Meinung der evangelischen Theologin Petra Bahr den Einfluss der orthodoxen Kirche in Russland auf die politische Ideologie nicht unterschätzen.

„Wenn man die Sonntagspredigten des russischen-orthodoxen Patriarchen Kyrill liest, sieht man, dass er in den vergangenen Jahren eine sehr aggressive politische Theologie mit imperialen Zügen entwickelt hat“, sagte sie dem Evangelischen Pressedienst. Kyrill hatte den russischen Angriffskrieg in der Ukraine von Beginn an befürwortet.

Putins Messdiener. So klang Papst Franziskus im Interview,als er von Patriarch #Kyrill sprach. Er ist ein Freund seines Präsidenten und lobt die Aggression in der #Ukraine.Nun will die EU-Kommission das russisch-orthodoxe Oberhaupt mit Sanktionen treffen: https://t.co/TIQhZmjps5

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SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 22. Mai, 2:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

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