STAND
AUTOR/IN

Die amerikanischen Büffel waren von den Weißen fast ausgerottet worden. Die letzten Bisons haben sich nach einem Erholungsprogramm so stark vermehrt, dass es zu viele werden. Hunderte wurden jetzt geschlachtet.

Unter der Leitung des Yellowstone-Nationalparks in den USA sind Hunderte Bisons getötet oder umgesiedelt worden. Knapp 550 seien eingefangen worden, um so den Bestand im Nationalpark unter Kontrolle zu halten, erklärte die Verwaltung.

Zu erfolgreicher Tierschutz: Bisons müssen geschlachtet werden (Foto: picture alliance / Photoshot)

Nachrichten Zu erfolgreicher Tierschutz: Bisons müssen geschlachtet werden

Dauer

Der größte Teil sei geschlachtet worden, das Fleisch gehe an Stämme vor Ureinwohnern. 105 Tiere seien unter Quarantäne gestellt worden. Wenn sich herausstellt, dass sie gesund sind, könnten sie in andere Gegenden gebracht werden. Rund 270 weitere Bisons sind der Verwaltung zufolge von Ureinwohnern erlegt worden – außerhalb des Nationalparks.

Kritik an Schlachtungsprogramm von Tierschutzorganisationen

Tierschutzorganisationen kritisieren das Vorgehen stark. Das alljährliche Schlacht- und Umsiedlungsprogramm zieht immer wieder Kritik auf sich, zumal das Bison auch im Logo des Nationalparks steht. Die Behörden betonen aber, dass sich ohne diese Aktion die Krankheit Brucellose unter den Tieren ausbreiten würde. Diese führt dazu, dass trächtige Bisonkühe ihre Kälber verlieren.

In diesem Jahr hatte die Parkverwaltung beschlossen, 600 bis 900 der insgesamt rund 4.900 Bisons im Yellowstone zu töten oder wegzubringen. Um die Zahl der Schlachtungen noch zu verringern, haben die Tiere zudem in Teilen Montanas mehr Platz bekommen. Das Umsiedlungsprogramm soll jetzt ausgeweitet werden.

STAND
AUTOR/IN
  1. Kurz vor TV-Live-Schalte zusammengebrochen Bundestagsvize Oppermann stirbt völlig überraschend

    Oppermanns Tod kam offenbar ohne Vorwarnung: Bei Aufnahmen mit dem ZDF brach er plötzlich zusammen. Berliner Politiker trauern um einen „wirklich feinen Kerl“.  mehr...

  2. Kultur in Corona-Zeiten Das gab es noch nie: Warum „Die Ärzte“ die Tagesthemen eröffnen durften

    Die Punkband Die Ärzte hat am Freitagabend die ARD-Tagesthemen eröffnet. Mit dem Auftritt wollten sie daran erinnern, dass man in der Corona-Krise die Kulturbranche nicht vergessen sollte.  mehr...

  3. Ticker zum Coronavirus DIW schlägt kurzen, scharfen Lockdown vor

    Das Coronavirus hat die Welt weiterhin im Griff. Viele Einschränkungen wurden seit dem Lockdown im Frühjahr gelockert. Inzwischen gehen die Infektionszahlen jedoch wieder nach oben. Alle aktuellen Entwicklungen im Ticker.  mehr...

  4. SWR3-Tatort-Check Tatort aus Wien: Charmante Figuren und eine Überdosis Inhalt

    „Gesundheit ist Glaubenssache“, sagt der Gerichtsmediziner und so tobt in diesem Tatort ein Glaubenskrieg zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde. Dabei: Ein totes Kind, dessen Vater auf selbst gemixte Tinkturen vertraut hat, Machtkämpfe im Naturmedizin-Konzern und ein Racheengel aus dem kolumbianischen Untergrund.  mehr...

  5. Tödliches Drama in Kehl Mann „in Ausnahmezustand“ droht mit Messer und stirbt durch Polizeikugel

    Die Tragödie begann am Sonntagmorgen gegen 10:00 Uhr und endete am späten Nachmittag – mit dem Tod eines 53-Jährigen.  mehr...

  6. Husten, schnupfen, Covid? Corona, Grippe oder Erkältung – Symptome und Unterschiede

    Mit einem Schnupfen auf die Arbeit? Im Herbst fast normal. Denn jetzt beginnt die Grippe- und Erkältungssaison. Dann beginnt das Husten – ist es also doch Covid-19? Hier erfährst du, wie sich die Krankheiten unterscheiden und was du tun kannst.  mehr...