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In Venedig dürfen nicht mehr so viele Touristen zusammen mit einer Gondel fahren. Der Grund: eine Vorsichtsmaßnahme. Das Risiko ist den Gondoliere zu groß, weil Urlauber immer dicker würden.

Sich in einer Gondel von den Gondolieri Venedig zeigen zu lassen, ist für viele Urlauber beim Besuch in der Lagunenstadt ein Muss. Doch dafür gibt es jetzt neue Regeln: Statt bisher bis zu sechs Personen dürfen jetzt nur noch fünf Menschen in der Gondel mitfahren.

Gondolieri: „Es ist gefährlich“

Zuerst kommt einem da vielleicht die neue Corona-Abstandsregel in den Sinn. Doch die neuen Regelungen haben damit nichts zu tun. Es hat einen ganz anderen Hintergrund: Die Urlauber sind zu dick geworden.

„Die Touristen sind jetzt übergewichtig. Es ist gefährlich, mit mehr als einer halben Tonne Fleisch an Bord voranzukommen!“, erklärte Raoul Roveratto, der Präsident der Vereinigung der Ersatzgondoliere, der italienischen Zeitung La Republica.

Risiko, dass Wasser in die Gondeln gelange

„Anders als in einem Lift, wo es eine Nachricht gibt, die besagt 'nur sechs Personen oder ein Höchstgewicht', haben wir keine Waage, um Personen zu wiegen – also haben wir die Zahl der Fahrgäste reduziert“, erklärte Andrea Balbi, Präsident der Gondoliervereinigung von Venedig, der britischen Zeitung Guardian. Wenn zu viel Gewicht an Bord sei, steige das Risiko, dass Wasser in die Gondeln gelange.

Gondoliere mit ihren venezianischen Booten (Gondel) fahren Gäste auf den Wasserstrasse durch die Altstadt von Venedig (Foto: Imago, imago images / Eibner Europa)
Künftig dürfen nur noch maximal fünf Touristen in eine Gondel einsteigen. Imago imago images / Eibner Europa

Die Änderung gilt für die typischen schlanken Boote, die über die Kanäle gelenkt werden. Aber auch für größere Gondeln gibt es neue Regelungen. Die sogenannten Gondole da parada, eine Art Wassertaxi, darf künftig auch nur noch 12 statt 14 Personen an Bord nehmen.

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