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Jessica Brandt
Jessica Brandt (Foto: SWR3)
Lea Kerpacs
Lea Kerpacs (Foto: SWR3)
Christian Spöcker
Christian Spöcker (Foto: SWR3, privat)
INTERVIEW
Max Dehling

Seit gut einem Monat gibt es das 9-Euro-Ticket. Das Statistische Bundesamt hat untersucht, ob es ein Erfolg war und wann das Ticket am stärksten genutzt wurde.

Wegen des 9-Euro-Tickets fahren die Menschen in Deutschland häufiger mit der Bahn. Das sagt das Statistische Bundesamt, nachdem seine Datenanalysten Bewegungsdaten von Mobilfunknutzern im Mai und Juni ausgewertet haben. Das Statistische Bundeshamt hat die Zahlen der Banreisenden mit den Zahlen des Jahres 2019 verglichen und so gesehen, dass es jetzt 42 Prozent mehr Bahnfahrten gab. 

Viele Reisende warten am 3.6. auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof vor einem IC - Zug mit Richtung Westerland (Sylt).  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Georg Wendt)
Viele Reisende warten am 3.6. auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof vor einem IC - Zug mit Richtung Westerland (Sylt). picture alliance/dpa | Georg Wendt

Die Statistiker haben bei der Erhebung der Daten allerdings nur Strecken ab 30 Kilometer erfasst. Denn bei Distanzen unter 30 Kilometern könne man anhand der Mobilfunkdaten nicht zuverlässig erkennen, ob die Leute gerade einen Bus, einen Zug oder einen anderen „Verkehrsträger“ nutzen, wie die Statistiker erklären. Daher könnte es sein, dass auf kürzeren Zug- und Busstrecken noch mehr los war, als die Datenspezialisten nun in ihrer Auswertung berichten.

9 Euro Ticket besonders am Wochenende genutzt

Am meisten genutzt wurde das günstige Ticket demnach für Wochenendausflüge. Unter der Woche hat das Ticket dazu geführt, dass Menschen zumindest bei kurzen Strecken etwas seltener das Auto genutzt haben als 2019. Die Statistiker vermuten, dass sie stattdessen eher mit dem Bus gefahren sind. Der Rückgang bei den kurzen Autofahrten sei aber nicht besonders groß ausgefallen, sagen die Daten-Spezialisten dazu.

Warum gibt es das 9-Euro-Ticket überhaupt?

Aufgrund der steigenden Energiepreise soll das 9-Euro-Ticket Verbraucher entlasten. Politiker haben es in einem Paket mit anderen Entlastungen beschlossen. Während Verbraucher entlastet werden sollen, ist allerdings noch nicht klar, wie der Staat die Lücke der ausfallenden Einkünfte bei der deutschen Bahn und Verkehrsbetrieben schließen wird. Der Juni war der erste Monat, in dem man in Deutschland das 9-Euro-Ticket nutzen konnte. Die Aktion mit der günstigen Fahrkarte läuft noch bis Ende August.

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Das 9-Euro-Ticket Drei Dinge, die jeder über das 9-Euro-Ticket wissen sollte

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Das 9-Euro-Ticket kann nun erworben werden – am Automat oder auch über die Website oder die App.
Es wurde viel geschrieben und gesprochen übers 9-Euro-Ticket – da kann man schnell den Überblick verlieren. Andreas Hain aus dem SWR3 SWR3-Team sagt: „Du musst nur diese drei Dinge über das 9-Euro-Ticket wissen – dann hast du das meiste verstanden.“

9-Euro-Ticket: Was muss ich wissen?

Sowohl bei Verbrauchern als auch bei den Verkehrsbetrieben sind noch immer viele Fragen offen:

Im Audio: Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck (SPD) sieht ihm 9-Euro-Ticket einige Vorteile – aber nicht nur.

Oberbürgermeister Reutlingen Thomas Keck will mehr bezahlbaren Wohnraum (Foto: SWR, Anne Täschner)

Nachrichten So denkt Reutlingens OB Thomas Keck über das 9-Euro-Ticket

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Wir haben den Reutlinger Oberbürgermeister Thomas Keck gefragt, wie er über das 9-Euro-Ticket denkt. Er sieht nicht nur Vorteile in der Maßnahme.

Wo kann ich das 9-Euro-Ticket kaufen?

Das 9-Euro-Ticket gibt es bei der Bahn und den Nahverkehrsbetrieben. Sowohl an den Schaltern, als auch an Automaten und in den Apps kann das Ticket erworben werden.

Viele Verkehrsbetriebe weisen zudem darauf hin, dass Inhaber einer Abo-Karte ihr Abonnement nicht kündigen sollen, sondern auf Informationen der Betriebe warten sollen: Es ist möglich, dass im betreffenden Zeitraum nur diese 9 Euro vom Konto abgebucht werden sollen oder Rückerstattungen ermöglicht werden. Das gilt auch für im Voraus bezahlte Dauerkarten.

Einzelne Verkehrsbetriebe in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gibt es hier im Überblick!

Verbindungen bei der deutschen Bahn suchen, die mit dem 9-Euro-Ticket gültig sind: Start und Ziel eingeben und „Nahverkehr“ anklicken. (Foto: SWR, SWR3)
SWR3

Wo ist das 9-Euro-Ticket gültig?

Grundsätzlich ist das 9-Euro-Ticket für ganz Deutschland gültig sein. Einfach in den nächstbesten Zug am Bahnhof einsteigen ist möglich – wenn man ein paar Dinge beachtet:

  • Fernzüge sind beispielsweise ausgenommen.
  • Wenn ein C im Zugnamen steckt (IC, ICE, EC), gilt das Ticket also nicht.

Für weite Strecken muss deshalb deutlich mehr Zeit eingeplant werden, als das mit einem Fernzug nötig wäre. Quer durch Deutschland zu fahren, ist aber auch mit Nahverkehrszügen möglich.

Unser Tipp: Auf der Webseite der Deutschen Bahn oder in der App DB Navigator kann der Start- und Zielbahnhof eingegeben werden. Wenn dann ausgewählt wird, welche Züge abgefragt werden sollen (eben nicht der Fernverkehr mit IC, ICE und EC) findet die gesuchten Verbindungen im Nahverkehr.

Wir haben ein paar Verbindungen rausgesucht.

Können auch Bestandskunden von dem 9-Euro-Ticket profitieren?

Auch Inhaber von Monats- und Jahreskarten sollen von dem 9-Euro-Ticket profitieren, so Max Dehling aus der Wissenschaftsredaktion. Das haben sowohl Verkehrsverbünde als auch Politiker gefordert. Damit soll vermieden werden, dass Monats- und Jahreskartenbesitzer nun in Massen ihre Abos kündigen. Eine Möglichkeit wäre, für Bestandskunden eine Gutschrift auszustellen, sodass niemand über neun Euro in den oben genannten Monaten zahlen muss.

Was ist mit Pendlern im Fernverkehr?

Nur die Pendler, die mit dem Nahverkehr unterwegs sind, werden von dem 9-Euro-Ticket profitieren. Pendler, die im Fernverkehr wie zwischen Stuttgart und Mannheim oder zwischen Mannheim und Frankfurt unterwegs sind, werden hier leider leer ausgehen.

Diese Menschen schauen alle in die Röhre.

Müssen Studierende ein 9-Euro-Ticket kaufen?

Auch für Studierende ist das 9-Euro-Ticket eine günstige Option, den Nahverkehr in ganz Deutschland zu nutzen – allerdings könnte der Kauf für einige eine Geldverschwendung sein. Denn viele Hochschulen haben eine Vereinbarung mit den örtlichen Verkehrsverbunden, so dass das 9-Euro-Ticket schon im Semesterticket enthalten sein könnte. Wer jetzt schon ein 9-Euro-Ticket gekauft hat, aber eigentlich sowieso schon alle Verbindungen nutzen darf, kann das Ticket nicht einfach zurückgeben. Offiziell ist das Ticket nicht erstattungsfähig, Studierende können sich aber an ihre Hochschulen wenden und sich informieren, welche Möglichkeiten sie jetzt haben.

Warum gibt es von Pro Bahn Kritik am 9-Euro-Ticket?

Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn sieht in einem Gespräch mit SWR3 vor allem die Auslastung der Züge als Problem. Bereits jetzt sind einige Strecken schon ausgelastet, sodass zusätzliche Regionalzüge benötigt werden, sobald das 9-Euro-Ticket dann verfügbar ist. Sonst drohten chaotische oder abschreckende Zustände, so Naumann. Die Idee der Bundesregierung begrüße man als solche jedoch trotzdem. „Das könnte ein wichtiger Schritt in der Verkehrswende und für die Umwelt sein.“ Die Kosten des Projektes werden auf rund 2,5 Milliarden Euro geschätzt, die der Bund tragen soll. Seitens Pro Bahn sei man gespannt, ob nach den drei Monaten der Vergünstigung der Fahrgastanteil in den Zügen wirklich ansteigt.

Hier die Kritik von Pro Bahn e.V. an dem 9-Euro-Ticket noch einmal anhören:

Zwei Straßenbahnen in der Mainzer Innenstadt (Foto: dpa Bildfunk, Arne Dedert)

Nachrichten Das sagt ProBahn zum 9-Euro-Ticket

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Das ab dem 1. Juni geplante 9-Euro-Ticket könnte für überfüllte Züge sorgen. Dieses Problem sieht der Fahrgastverband Pro Bahn in den Plänen der Ampel-Koalition.

Was können wir uns von Österreich in Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr abschauen?

Wenn wir nach Wien schauen, da hat man über 20 Jahre den öffentlichen Nahverkehr ausgebaut.

Man habe in Österreich in einem ersten Schritt neue Strecken gebaut und anschließend das Parken für Autos teurer gemacht, sodass der Anreiz, mit der Bahn zu fahren, höher ist, so Naumann. In einem dritten Schritt hat Österreich dann auch Monatstickets für 365 Euro im Jahr eingeführt. Das wäre eine Strategie, die auch in Deutschland benötigt würde. Zunächst sei es wichtig, in den Ausbau des Nahverkehrs zu investieren. Eine Preissenkung alleine führe nicht zum gewünschten Erfolg, so Naumann.

Hier das Interview mit Karl-Peter Naumann anhören:

16.05.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Bahn der DB Regio fährt über das Vorfeld des Hauptbahnhofs. (Wischeffekt durch Langzeitbelichtung)  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa | Sebastian Gollnow)

Nachrichten Gespräch mit Pro Bahn zum geplanten 9-Euro-Ticket

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Karl-Peter Naumann vom Pro Bahn e.V. spricht über seine Bedenken bezüglich des 9-Euro-Tickets und dem Vorbild Österreich, an dem sich auch Deutschland orientieren könnte.

9-Euro-Ticket für den ÖPNV in Baden-Württemberg

Aktuelle Informationen zum 9-Euro-Ticket in Baden-Württemberg bieten die unterschiedlichen Verkehrsverbünde auf ihren Webseiten an:

  • bodo: Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (übergreifend nach Bayern)
  • DING: Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (übergreifend nach Bayern)
  • HNV: Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr
  • HTV: Heidenheimer Tarifverbund
  • KVSH: KreisVerkehr Schwäbisch Hall
  • KVV: Karlsruher Verkehrsverbund (übergreifend nach Rheinland-Pfalz)
  • naldo: Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau
  • OAM: OstalbMobil
  • RVF: Regio-Verkehrsverbund Freiburg
  • RVL: Regio Verkehrsverbund Lörrach
  • TGO: Tarifverbund Ortenau
  • TUTicket: Verkehrsverbund Tuttlingen
  • VGC: Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw
  • VGF: Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt
  • VHB: Verkehrsverbund Hegau-Bodensee
  • VPE: Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis
  • VRN: Verkehrsverbund Rhein-Neckar (übergreifend nach hessen und Rheinland-Pfalz)
  • VSB: Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar
  • VVR: Verkehrsverbund Rottweil
  • VVS: Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart
  • WTV: Waldshuter Tarifverbund

9-Euro-Ticket für den ÖPNV in Rheinland-Pfalz

Aktuelle Informationen zum 9-Euro-Ticket in Rheinland-Pfalz bieten die unterschiedlichen Verkehrsverbünde auf ihren Webseiten an:

  • KVV: Karlsruher Verkehrsverbund (übergreifend nach Baden-Württemberg)
  • RMV: Rhein-Main-Verkehrsverbund (übergreifend aus Hessen)
  • RNN: Rhein-Neckar-Nahverkehrsverbund
  • VMW: Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden (übergreifend nach Hessen)
  • VRM: Verkehrsverbund Rhein-Mosel
  • VRN: Verkehrsverbund Rhein-Neckar (übergreifend nach Baden-Württemberg und Hessen)
  • VRT: Verkehrsverbund Region Trier

Vom Bodensee zur Nordsee für 9 Euro

Um die Verbindungen zu testen, haben wir als Beispiel für alle Fahrten den 01.08.2022 ausgewählt.

  1. Heilbronn – Leipzig: Auf der Fahrt von Heilbronn nach Leipzig muss man nur zwei Mal umsteigen – Luxus, wenn man bedenkt, dass nur Nachverkehrszüge erlaubt sind! Wer um 7:02 Uhr am Hauptbahnhof in Heilbronn losfährt, muss den Zug einmal in Schwäbisch Hall-Hessental und noch einmal in Nürnberg wechseln. Dieser Zug fährt dann für 3,5 Stunden durch bis Leipzig – ganz ohne Umstiegsstress!
  2. Trier – Bielefeld: Entgegen mancher Vermutung existiert Bielefeld tatsächlich! Wer sich selbst überzeugen will: Die schnellste Verbindung beginnt um 7:39 direkt mit einem Schienenersatzverkehr am Hauptbahnhof Trier. Nicht der angenehmste Start in den Tag, aber in Kall wartet dann auch schon der Regionalexpress (RE) nach Köln. Spätestens dort kann man die Fahrt endgültig genießen: Ohne weitere Umstiege fährt der Zug für drei Stunden bis 13:58 Uhr direkt bis Bielefeld.
  3. Mainz – München: Wer früh losfährt, kann das Mittagessen schon in der bayrischen Landeshauptstadt genießen. Los geht es beispielsweise um 6:49 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof mit dem Regionalexpress nach Frankfurt. Von dort fährt ein Anschlusszug für zwei Stunden nach Würzburg. Nach einer Stunde von Würzburg nach Nürnberg und nochmal knappen zwei Stunden von Nürnberg nach München kommt man dann schlussendlich um 12:51 Uhr an – wenn alle Anschlusszüge erreicht wurden. Nicht ganz stressfrei, zugegeben, aber es ist möglich!

Bahn-Guru: Tool zeigt Direktverbindungen ab deinem Bahnhof

Ja, es ist aufwendig und nervenraubend, verschiedene Strecken zu prüfen und immer wieder enttäuscht zu werden, weil man öfter umsteigen müsste, als gedacht. Deswegen hat Entwickler Julius Tens das Tool Bahn Guru entwickelt, dass uns ganz einfach zeigt, wie weit wir ohne Umsteigen von unserem Bahnhof kommen würden. Dafür gebt ihr einfach euren Standort ein, wählt bei den Filtern „Nur Nahverkehr“ aus und könnt eure Strecke planen. Die Farben der Punkte haben dabei auch eine Bedeutung:

  • grün: innerhalb von zwei Stunden zu erreichen
  • gelb: bis zu vier Stunden Fahrtzeit
  • orange: ihr seid bis zu sechs Stunden unterwegs
  • rot: eine Fahrt dauert acht Stunden

Wer Glück hat, um Verspätungen und Zugausfälle herumkommt und eine Strecke erwischt, bei der man nicht jede Stunde umsteigen muss, kann sich die Zeit außerdem mit Musik, einem Buch oder Podcasts vertreiben. Dann fühlt sich die Reise gleich nicht mehr so lang an.

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Ohrstöpsel rein, Podcast an, Welt aus! Podcasts boomen – nicht erst seit Corona. Nutzt Podcasts, um euch abzulenken, euch zu unterhalten, um etwas zu lernen, euch zu informieren und zu entspannen.  mehr...

Bahn-Gewerkschaft EVG erwartet Chaos im Sommer

Die Bahn-Gewerkschaft EVG rechnet wegen des geplanten 9-Euro-Tickets im Sommer mit Chaos im öffentlichen Nahverkehr. „Ich rechne mit Räumungen überfüllter Züge und wegen Überlastung gesperrten Bahnhöfen“, sagte der Vorsitzende Klaus Hommel. Kein Bahn-Unternehmen sei bislang ausreichend auf den zu erwartenden Andrang vorbereitet. Auf touristisch attraktiven Strecken arbeiteten Busse und Bahnen schon ohne das 9-Euro-Angebot an den Grenzen ihrer Kapazität, ergänzte der Gewerkschafts-Chef.

Gibt es bald Chaos an den Bahnhöfen und in Bus und Bahn? Auf den Ansturm durch das #9EuroTicket sind die Verkehrsunternehmen nicht vorbereitet. Besonders Urlaubsstrecken könnten betroffen sein. Wir brauchen zügig Finanzmittel und zusätzliches Personal. https://t.co/xFZWTHPsPl

Neben 9-Euro-Ticket weitere Entlastungen im Juni

Neben dem 9-Euro-Ticket sind auch weitere Entlastungen vom Staat geplant. Grund hierfür sind die steigenden Energiepreise. Folgende Entlastungen sind geplant:

  • der 300-Euro-Zuschuss: Geplant ist, dass der Zuschuss über den Arbeitgeber mit der Gehaltszahlung ausgezahlt wird. Wann genau das passieren wird, ist noch nicht klar. Frühestens am 1. Juni sei damit jedoch zu rechnen.
  • die Steuersenkung auf Sprit: Seit 1. Juni gibt es ihn: den Tankrabatt. Drei Monate lang will der Staat weniger Steuern auf Spritpreise erheben. Bei Benzin sollen das 30 Cent und bei Diesel 14 Cent pro Liter sein.
  • eine Zuzahlung zum Kindergeld: Um ärmere Haushalte zu entlasten, soll eine einmalige Zahlung von 100 Euro zum Kindergeld erfolgen.

300 Euro-Zuschuss, 100 Euro pro Kind, 9-Euro-Ticket Bundesregierung bringt Entlastungspaket auf den Weg

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