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Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Erst wurden Briefe von Meghan veröffentlicht, jetzt klagt Prinz Harry gegen zwei weitere Boulevardzeitungen. Sie sollen seine Mailbox abgehört haben.

Prinz Harry hat Klage gegen zwei britische Verlage eingereicht. Der Vorwurf: Die dazugehörigen Zeitungen sollen illegalerweise seine Mailbox-Nachrichten abgehört haben.

Die Vorwürfe richten sich nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA gegen den Verlag News Group Newspapers, zu dem die Sun gehört, und Reach plc, den Verlag der Zeitungsmarke Mirror. Die beiden Zeitungen gehören zu den auflagenstärksten Blättern Großbritanniens.

Wiederholung eines Medienskandals?

Die Vorwürfe erinnern an einen der größten Medienskandale in der Geschichte Großbritanniens, in dessen Zentrum 2011 die inzwischen eingestellte Boulevardzeitung News of the World stand. Jahrelang hatten Journalisten Handygespräche von Verbrechensopfern und Prominenten abgehört und Polizisten bestochen. Schon damals hatte Harry zu den Betroffenen gehört.

Meghan, Herzogin von Sussex, und Harry, Herzog von Sussex, in Afr; Foto: picture alliance/Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Prinz Harry und Herzogin Meghan in Afrika.

picture alliance/Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Erinnerung an Prinzessin Diana

Erst vor wenigen Tagen hatte sich Harry in einem emotionalen Brief an die Öffentlichkeit gewandt, in dem er eine „skrupellose Kampagne“ gegen seine Frau Meghan beklagte. Gleichzeitig kündigten die Anwälte des Paares eine Klage gegen die Mail on Sunday und die Mutterfirma Associated Newspapers an. Auslöser war ein privater Brief Meghans an ihren Vater, den das Blatt in Auszügen veröffentlicht und kommentiert hatte.

Harry warf in dem Brief der Boulevardpresse außerdem vor, seine Frau ebenso zu verfolgen wie einst seine Mutter Diana. Sie starb 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris. Harry schrieb:

Meine größte Angst ist, dass die Geschichte sich wiederholt.

Prinz Harry


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