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Hans Liedtke
Hans Liedtke, SWR3; Foto: SWR3
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Der Buckingham Palace sucht eine Aufgabe für Prinz Harry. Jetzt sollen seine Frau Meghan und er offenbar neue Jobs in Afrika bekommen. Ihr Baby dürfen sie aber noch in Großbritannien bekommen.

Die Pläne der Queen sind über die britische Zeitung The Sunday Times bekannt geworden. Demnach denken Harrys Berater über Jobs im Ausland für den Duke und die Duchess von Sussex nach.

Eine mögliche Beschäftigung könnte offenbar repräsentative Aufgaben für das Commonwealth mit gemeinnütziger Arbeit verbinden. Laut des Artikels steht der Kontinent Afrika ganz oben auf der Liste. In den nächsten Tagen erwartet Meghan ihr gemeinsames Kind. Das soll aber noch in Großbritannien geboren werden.

Palace: Es wurden noch keine Entscheidungen getroffen

Ein Reporter vom Daily Express, Richard Palmer, sagte auf Twitter, dass der Buckingham Palace den Bericht nicht widerrufe.

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In einem Statement sagte ein Sprecher aber: „Die Zukunftspläne für den Duke und Duchess sind zu diesem Zeitpunkt reine Spekulation. Es wurde noch keine Entscheidung für zukünftige Jobs getroffen. Der Duke wird seine Rolle als Jugendbotschafter für das Commonwealth weiter ausfüllen.“

Harry und Meghan in Marokko.; Foto: Imago

Harry und Meghan in Marokko.

Imago

Die Zeitung zitiert „Insider“ im Königshaus. Demnach könnten Harry und Meghan für zwei oder drei Jahre ins Ausland geschickt werden. Wo das genau sein könnte, wird wohl frühestens im nächsten Jahr bekannt gegeben. „Es schwebten einige Ideen durch den Raum über einen Job im Ausland, etwa als Generalgouverneur in Australien oder Kanada.“ So zitiert die Sunday Times einen engen Vertrauten von Harry.

Botswana sei „second home“

Afrika nimmt eine besondere Rolle im Leben von Harry und Meghan ein. Harry hat bereits 2004 Zeit in Lesotho verbracht und ist Mitbegründer einer dortigen Charity-Organisation. 2016 sind die beiden nach Botswana gefahren. Ein Jahr später hat die Duchess dort ihren 36. Geburtstag gefeiert.

Harry ist auch ein paar Mal allein nach Botswana gereist und nannte das Land sein „second home“. Nachdem sie im Jahr 2018 geheiratet hatten, haben sie in Ostafrika ihre Flitterwochen verbracht. In diesem Jahr waren die Beiden zusammen in Marokko.

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