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US-Realitiy-TV-Star Kim Kardashian boykottiert heute Facebook und Instagram. Mit dem Streik will die 39-Jährige gegen Hass und Fake News protestieren.

Unter dem Hashtag #StopHateForProfit kündigte Kim Kardashian an, ihre Konten bei Facebook und Instagram am Mittwoch für einen Tag zu boykottieren. Ihre Follower hat sie dazu aufgerufen, bei der Aktion mitzumachen.

Damit will die 39-Jährige nach eigener Aussage ein Zeichen gegen Hass, Propaganda und Falschinformationen in Sozialen Medien setzen. Diese hätten einen großen Einfluss auf die US-Wahlen und untergrüben die Demokratie, so Kardashian.

Ich finde es toll, dass ich über Instagram und Facebook direkt mit Euch in Kontakt treten kann, aber ich kann nicht zusehen, wie diese Plattformen weiterhin die Verbreitung von Hass, Propaganda und Fehlinformationen ermöglichen — geschaffen von Gruppen, die spalten und Amerika auseinandertreiben wollen.

Realitiy-TV-Star Kim Kardashian

I love that I can connect directly with you through Instagram and Facebook, but I can’t sit by and stay silent while these platforms continue to allow the spreading of hate, propaganda and misinformation - created by groups to sow division and split America apart – only to take steps after people are killed. Misinformation shared on social media has a serious impact on our elections and undermines our democracy.  Please join me tomorrow when I will be “freezing” my Instagram and FB account to tell Facebook to #StopHateForProfit. Link in bio for more info on how to preserve truth.

Boykott von Facebook und Instagram: mehrere Promis machen mit

Mit ihrer Aktion folgt Kardashian einem Aufruf von Bürgerrechtsorganisationen unter dem Schlagwort #StopHateforProfit. Auch andere Promis machen bei dem eintägigen Boykott mit. Zum Beispiel die Schauspieler Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence und Sacha Baron Cohen.

SWR3-USA-Korrespondentin Katharina Wilhelm glaubt, dass der Ausstand durchaus ernst gemeint ist:

Wahlbeeinflussung durch Social Media?

Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 wird in den USA hitzig über das Thema Wahlbeeinflussung gesprochen. Immer wieder verbreiten sich dabei in Sozialen Medien falsche Geschichten, die Politikern oder Gruppen schaden sollen.

Besonders Facebook, zu dem auch die Plattform Instagram gehört, steht dabei unter Druck und hat Schritte angekündigt, um der Beeinflussung von Wählern vor der US-Präsidentschaftswahl Anfang November entgegenzuwirken.

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