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Weil er mitbekommen hatte, dass der Soundtrack von „A Star is Born“ auf dem Weg zu Platz 1 der Charts war, startete der Twitter-User @fkanico eine gefakte Starbucks-Kampagne.

Unter dem Hashtag #shallowbucks twitterte er einen Gutschein für ein Freigetränk bei Starbucks für alle, die einen Screenshot davon posten, wie sie „Shallow“ streamen.

Auf dem Gutschein tauchten das Starbucks-Logo, Spotify und Apple Music auf, als Enddatum war der 7. März angegeben. Ziel war es, Lady Gagas Song auf Platz 1 der „Hot 100“ der Billboard-Charts zu bringen.

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Der Tweet wurde am 28. Februar gepostet und #shallowbucks erreichte schon in den ersten Stunden eine Reichweite von über 2.000 Tweets. Der Tweet wurde bis dato (6.3.2019) fast 1.000 mal retweetet und über 2.000 mal geliked.

Besonders die Retweets durch zahlreiche Lady-Gaga-Fanaccounts dürften seine Verbreitung gefördert haben. Da Lady Gaga in der Vergangenheit mit Starbucks zusammengearbeitet hat, war der Fake zumindest nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Starbucks dementiert die Aktion offiziell auf Twitter

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Starbucks sah sich gezwungen, die Werbekampagne auf Twitter zu dementieren.

Inwiefern die Aktion rechtliche Konsequenzen für @fkanico haben wird, ist unklar. Er selbst meint dazu, dass das eigentlich kein Problem sein sollte, weil „niemand dabei Geld verloren hat. Es ist mir auch zu unwichtig, um mich damit weiter zu beschäftigen. Ich fühle mich schon schlecht dafür, aber gleichzeitig, falls Gaga zur Nr. 1 wird, wäre es das wert gewesen".

Platz 1 für Gagas „Shallow“

„Shallow“ ist laut den am Dienstag veröffentlichten neuen Charts tatsächlich auf Platz 1 aufgestiegen – in der Einzelwertung Streaming ist allerdings Ariana Grandes „7 Rings“ an der Spitze. Ob und wie viel Einfluss #shallowbucks auf die Charts hatte, lässt sich nicht genau sagen.

Laut billboard.com soll der eigentliche Grund des Erfolgs von „Shallow“ eine gewisse Oscar-Preisverleihung sein – Spielverderber.

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Autor
SWR3